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Rugby-Glossar: Begriffe auf Deutsch und Englisch erklärt

Paket oder Maul, Gasse oder Lineout? Hier findest du 62 Rugby-Begriffe kurz erklärt. Das englische Wort aus dem Stream führt dich zum deutschen Begriff, und umgekehrt.

0–9

7er-Rugby
siehe Siebener
20-Minuten-Rote-Karte
siehe Rote Karte
22-Meter-Linie
Die Linie 22 Meter vor der Mallinie. Aus der eigenen 22 darf ein Team den Ball direkt ins Aus treten und bekommt die Meter angerechnet. Von außerhalb muss er vorher im Feld aufspringen.
50:22
Ein Kick aus der eigenen Hälfte, der im Feld aufspringt und dann in der gegnerischen 22 ins Aus geht. Das Team, das getreten hat, bekommt den Einwurf in der Gasse. Mehr zu 50:22

A

AbseitsEnglisch: Offside
Wer vor dem Mitspieler steht, der den Ball zuletzt gespielt hat, oder vor der Linie an Ruck, Paket, Gedränge und Gasse, darf nicht eingreifen. Sonst gibt es einen Straftritt. Mehr zu Abseits
AchterEnglisch: Number Eight
Nummer 8, die hinterste Position im Gedränge. Von dort nimmt der Achter den Ball oft selbst auf und läuft die Abwehr direkt an.
Advantage
siehe Vorteil
AnkickEnglisch: Kick-off
Der Dropkick von der Mittellinie, mit dem jede Halbzeit beginnt. Er muss mindestens 10 Meter weit fliegen. Nach Punkten tritt das Team an, das sie kassiert hat.
AusEnglisch: Touch
Alles jenseits der Seitenlinien. Geht der Ball dorthin oder berührt ihn dort ein Spieler, läuft das Spiel mit einer Gasse weiter.
Außen
siehe Außendreiviertel
AußendreiviertelEnglisch: Wing, Winger
Nummer 11 und 14, ganz außen auf dem Flügel. Oft die schnellsten Spieler im Team, und sie legen viele der Versuche.

B

Backline
siehe Hintermannschaft
Backs
siehe Hintermannschaft
Ball am Boden erobernEnglisch: Jackal
Ein Spieler bleibt nach dem Tackling auf den Beinen, greift den Ball und hält ihn fest, bevor ein Ruck entsteht. Gelingt das, gibt es oft einen Straftritt für sein Team.
BallgewinnEnglisch: Turnover
Ein Team nimmt dem Gegner den Ball ab, zum Beispiel am Boden, im Paket oder nach einem Fehler. Aus Sicht des Gegners ist das ein Ballverlust.
Ballverlust
siehe Ballgewinn
Blindside und Openside
Die Seiten von Ruck oder Gedränge: Die Blindside ist die schmale zum nahen Aus, die Openside die breite. Die beiden Flanker tragen im Englischen diese Namen.
Bomb Squad
Spitzname für eine Bank voller Stürmer, die gemeinsam eingewechselt werden und Gedränge und Gasse mit frischer Kraft entscheiden sollen. Südafrika machte den Begriff bekannt.
Bonus Point
siehe Bonuspunkt
BonuspunktEnglisch: Bonus Point
In vielen Ligen gibt es neben den Punkten für Sieg und Unentschieden Zusatzpunkte: den Offensivbonuspunkt, meist für vier Versuche, und den Defensivbonuspunkt für eine knappe Niederlage.
Box Kick
Ein hoher Kick des Gedrängehalbs von hinter Ruck oder Gedränge. Die eigenen Spieler jagen dem Ball nach und kämpfen um ihn, wenn er herunterkommt.
Bunker
Videoschiedsrichter außerhalb des Stadions prüfen eine Gelbe Karte weiter, während der Spieler auf der Strafbank sitzt. Kommen sie zu dem Schluss, dass es Rot sein muss, wird daraus eine Rote Karte. Nicht jeder Wettbewerb nutzt das.

C

Cap
Zählt die Länderspiele: Wer 50 Caps hat, hat 50-mal für sein Land gespielt. Der Name stammt von den Mützen, die Spieler früher dafür bekamen.
Center
siehe Innendreiviertel
Conversion
siehe Erhöhung
Crash Ball
Ein gerader, harter Lauf in die Abwehr, oft von einem Innendreiviertel. Er soll Verteidiger binden und Platz für den nächsten Angriff schaffen.
Cross-Kick
siehe Crossfield Kick
Crossfield Kick
Ein Kick quer über das Feld, meist vom Verbinder zum freien Außendreiviertel. Damit überspielt der Angriff eine Abwehr, die eng steht.

D

Defensivbonuspunkt
siehe Bonuspunkt
die 22
siehe 22-Meter-Linie
Dreiviertelreihe
siehe Hintermannschaft
dritte Reihe
siehe Stürmer
Drop Goal
siehe Dropgoal
Drop-Out
Der Neustart per Dropkick, nachdem der Ball im Malfeld aus dem Spiel ging. Das verteidigende Team tritt von der 22-Meter-Linie oder von der Mallinie.
DropgoalEnglisch: Drop Goal
Ein Kick aus dem laufenden Spiel: Der Ball tippt kurz auf und wird dann zwischen die Malstangen getreten. Das bringt 3 Punkte. Die Technik dahinter heißt Dropkick.
Dummy
Eine Täuschung: Der Spieler deutet einen Pass an und läuft selbst weiter. Fällt die Abwehr darauf herein, ist die Lücke offen.
DurchbruchEnglisch: Line Break
Ein Angreifer läuft durch die erste Verteidigungslinie. Dahinter ist oft nur noch wenig Abwehr, weshalb aus einem Durchbruch häufig ein Versuch wird.

E

ErhöhungEnglisch: Conversion
Der Kick nach einem Versuch. Er bringt 2 Punkte, wenn der Ball zwischen den Malstangen über die Querlatte fliegt. Getreten wird auf einer Linie mit der Stelle, an der der Versuch gelegt wurde.
erste Reihe
siehe Stürmer

F

Flanker
Nummer 6 und 7, außen am Gedränge. Flanker tackeln viel und sind oft als Erste am Boden, wenn es um den Ball geht. Mit dem Achter bilden sie die dritte Reihe.
Flügel
siehe Außendreiviertel
Fly-Half
siehe Verbinder
Forward Pass
siehe Vorpass
Forwards
siehe Stürmer
Free Kick
siehe Freitritt
FreitrittEnglisch: Free Kick
Die mildere Strafe für kleinere Verstöße, zum Beispiel zu viel Zeit beim Gedränge. Anders als beim Straftritt darf das Team damit nicht direkt auf die Malstangen zielen.
Fullback
siehe Schlussspieler

G

GasseEnglisch: Lineout
So geht es weiter, wenn der Ball im Aus war. Beide Teams stellen sich in zwei Reihen auf, meist wirft der Hakler ein, und die Mitspieler heben einen Springer in die Luft. Mehr zu Gasse
Gasseneinwurf
siehe Gasse
GedrängeEnglisch: Scrum
Der Neustart nach kleinen Fehlern wie einem Vorball. Die acht Stürmer beider Teams binden sich zu einem Block und schieben gegeneinander, der Ball wird in die Mitte eingerollt. Mehr zu Gedränge
GedrängehalbEnglisch: Scrum-Half
Nummer 9, die Verbindung zwischen Stürmern und Hintermannschaft. Holt den Ball aus Ruck, Paket und Gedränge und verteilt ihn, meist an den Verbinder.
Gelbe KarteEnglisch: Yellow Card, Sin Bin
Zeitstrafe für ein schweres oder wiederholtes Vergehen. Der Spieler muss für 10 Minuten vom Feld, sein Team spielt so lange in Unterzahl. Die zweite Gelbe bedeutet Rot. Mehr zu Gelbe Karte
Goal Line
siehe Mallinie
Goal Posts
siehe Malstangen
Grand Slam
Ein Team gewinnt bei den Six Nations alle fünf Spiele. Das ist der größte Erfolg, den das Turnier zu bieten hat.
Grubber
Ein flacher Kick, der über den Boden rollt und springt. So kommt der Ball hinter die Abwehr, ohne dass ihn jemand in der Luft fangen kann.

H

Haka
Ein zeremonieller Tanz der Māori. Neuseelands Nationalteams zeigen ihn vor ihren Länderspielen, und auch andere Teams aus dem Pazifik haben eigene Tänze. Mehr zu Haka
HaklerEnglisch: Hooker
Nummer 2, die Mitte der ersten Reihe. Der Hakler hakt den Ball im Gedränge mit dem Fuß nach hinten und wirft in der Gasse meist ein.
HintermannschaftEnglisch: Backs, Backline
Die sieben Spieler mit den Nummern 9 bis 15. Sie laufen, passen und treten, sobald die Stürmer den Ball gesichert haben.
hohes Tackling
siehe Tackling
Holzlöffel
siehe Wooden Spoon
Hooker
siehe Hakler

I

In-Goal
siehe Malfeld
Innen
siehe Innendreiviertel
InnendreiviertelEnglisch: Center
Nummer 12 und 13, das Innenpaar in der Mitte der Hintermannschaft. Sie laufen die Abwehr hart an und verteidigen in der breitesten Zone des Feldes.
Innenpaar
siehe Innendreiviertel

J

K

Kampf um den Ball am BodenEnglisch: Breakdown
Der Moment direkt nach dem Tackling, wenn beide Teams an den Ball wollen. Sobald je ein Spieler beider Teams gebunden über dem Ball steht, wird daraus ein Ruck.
Kick-off
siehe Ankick
Knock-on
siehe Vorball

L

Line Break
siehe Durchbruch
Lineout
siehe Gasse
Lock
siehe Zweite Reihe
Loosehead Prop
siehe Prop

M

MalfeldEnglisch: In-Goal
Die Fläche hinter der Mallinie. Nur hier gibt es Versuche: Legt ein Angreifer den Ball ab, sind das 5 Punkte. Legt ihn ein Verteidiger ab, startet das Spiel neu. Mehr zu Malfeld
MallinieEnglisch: Try Line, Goal Line
Die Linie vor dem Malfeld, auf der auch die Malstangen stehen. Ein Ball, der auf ihr abgelegt wird, zählt als Versuch.
MalstangenEnglisch: Posts, Goal Posts
Die beiden Stangen mit der Querlatte auf der Mallinie. Bei Erhöhung, Straftritt und Dropgoal muss der Ball zwischen ihnen und über die Latte fliegen.
Maul
siehe Paket

N

Neuner
siehe Gedrängehalb
Number Eight
siehe Achter
Nummer 8
siehe Achter

O

Offensivbonuspunkt
siehe Bonuspunkt
Offload
Ein Pass, während der Spieler schon im Tackling steckt. So läuft der Angriff weiter, bevor ein Ruck entsteht, und die Abwehr hat keine Zeit, sich zu sortieren.
Offside
siehe Abseits

P

PaketEnglisch: Maul
Mehrere Spieler stehen um den Ballträger herum und schieben ihn nach vorn, während der Ball in der Hand bleibt. Oft entsteht es aus einer Gasse. Liegt der Ball am Boden, ist es ein Ruck. Mehr zu Paket
Penalty
siehe Straftritt
Penalty Try
siehe Strafversuch
Pick and Go
Ein Stürmer hebt den Ball direkt hinter dem Ruck auf und läuft sofort in die Abwehr. Kurz vor der Mallinie kommt ein Team so Meter für Meter voran.
Pitch
siehe Spielfeld
Posts
siehe Malstangen
PropEnglisch: Loosehead Prop, Tighthead Prop
Nummer 1 und 3, links und rechts vom Hakler in der ersten Reihe. Die Props tragen im Gedränge das größte Gewicht und heben in der Gasse die Springer.

Q

Querlatte
siehe Malstangen

R

Red Card
siehe Rote Karte
Referee
siehe Schiedsrichter
rollendes Paket
siehe Paket
Rote KarteEnglisch: Red Card
Der Spieler muss vom Feld und darf nicht zurück. Im Spitzenrugby kann das Team je nach Wettbewerb nach 20 Minuten einen Ersatzspieler bringen, im Breitensport bleibt es in Unterzahl.
Ruck
Der Ball liegt nach einem Tackling am Boden, und je mindestens ein Spieler beider Teams steht gebunden darüber. Hände sind jetzt verboten, gekämpft wird mit den Füßen und durch Schieben. Mehr zu Ruck
Rugbyfeld
siehe Spielfeld

S

SchiedsrichterEnglisch: Referee
Leitet das Spiel und entscheidet allein über die Regeln, unterstützt von zwei Linienrichtern. Ansprechen dürfen ihn in der Regel nur die Kapitäne.
Schlussmann
siehe Schlussspieler
SchlussspielerEnglisch: Fullback
Nummer 15, die letzte Absicherung der Abwehr. Der Schlussspieler fängt hohe Kicks und greift aus der Tiefe mit an.
Scrum
siehe Gedränge
Scrum-Half
siehe Gedrängehalb
Sevens
siehe Siebener
Shot Clock
Eine Uhr für Kicks auf die Malstangen. Der Kicker hat bei Erhöhung und Straftritt eine feste Zeit. Läuft sie ab, zählt der Kick nicht.
SiebenerEnglisch: Sevens
Rugby mit sieben Spielern pro Team auf dem normalen Feld und meist zweimal 7 Minuten. Gespielt wird in Turnieren, seit 2016 auch bei Olympia.
Sin Bin
siehe Gelbe Karte
SpielfeldEnglisch: Pitch
Bis zu 100 Meter lang und 70 Meter breit, dazu an beiden Enden ein Malfeld. Die wichtigsten Linien sind die Mittellinie, die 22-Meter-Linien und die Mallinien. Mehr zu Spielfeld
Stangen
siehe Malstangen
Strafbank
siehe Gelbe Karte
StraftrittEnglisch: Penalty
Die Folge eines schweren Regelverstoßes. Das benachteiligte Team kann auf die Malstangen treten, was bei Erfolg 3 Punkte bringt, den Ball ins Aus treten und selbst einwerfen oder ein Gedränge wählen.
StrafversuchEnglisch: Penalty Try
Verhindert ein Regelverstoß einen wahrscheinlichen Versuch, gibt der Schiedsrichter ihn trotzdem. Das sind 7 Punkte ohne Erhöhung, und der Spieler sieht mindestens die Gelbe Karte.
Sturm
siehe Stürmer
StürmerEnglisch: Forwards
Die acht Spieler mit den Nummern 1 bis 8. Sie bilden Gedränge und Gasse und kämpfen am Boden um den Ball. Aufgeteilt sind sie in erste, zweite und dritte Reihe.

T

Tackle
siehe Tackling
TacklingEnglisch: Tackle
Ein Spieler bringt den Gegner mit dem Ball zu Boden. Griffe oberhalb der Schulterlinie sind verboten, im Breitensport liegt die Grenze noch tiefer. Der Spieler am Boden muss den Ball sofort loslassen.
Tighthead Prop
siehe Prop
TMO
siehe Videobeweis
Tor
siehe Malstangen
Touch
siehe Aus
Triple Crown
Ein Titel innerhalb der Six Nations: England, Irland, Schottland oder Wales gewinnen alle ihre Spiele gegen die anderen drei.
Try
siehe Versuch
Try Line
siehe Mallinie
Turnover
siehe Ballgewinn

V

VerbinderEnglisch: Fly-Half
Nummer 10, die Position des Spielmachers. Der Verbinder entscheidet, ob Pass, Lauf oder Kick folgt, und tritt in vielen Teams auch auf die Malstangen.
VersuchEnglisch: Try
Die wichtigste Art zu punkten: Ein Angreifer legt den Ball im Malfeld oder auf der Mallinie ab. Das gibt 5 Punkte und danach die Chance auf eine Erhöhung. Mehr zu Versuch
VideobeweisEnglisch: TMO
Der Schiedsrichter lässt sich eine Szene am Bildschirm zeigen, vor allem bei Versuchen und groben Vergehen. Die Person dahinter ist der Videoschiedsrichter.
Videoschiedsrichter
siehe Videobeweis
VorballEnglisch: Knock-on
Einem Spieler rutscht der Ball mit Hand oder Arm nach vorn, und er berührt den Boden oder einen anderen Spieler. Es folgt ein Gedränge für den Gegner. Mehr zu Vorball
VorpassEnglisch: Forward Pass
Ein Pass nach vorn ist im Rugby verboten, der Ball darf nur seitlich oder nach hinten gespielt werden. Es folgt ein Gedränge für den Gegner. Mehr zu Vorpass
VorteilEnglisch: Advantage
Nach einem Regelverstoß lässt der Schiedsrichter weiterspielen, solange das andere Team daraus etwas machen kann. Bringt es nichts, pfeift er zurück zur Stelle des Verstoßes.
Vorwärtspass
siehe Vorpass

W

Winger
siehe Außendreiviertel
Wooden Spoon
Die spöttische Bezeichnung für den letzten Platz bei den Six Nations. Einen echten Löffel gibt es dafür nicht.

Y

Yellow Card
siehe Gelbe Karte

Z

Zeitstrafe
siehe Gelbe Karte
Zweite ReiheEnglisch: Lock
Nummer 4 und 5, meist die größten Spieler im Team. Sie schieben im Gedränge von hinten und springen in der Gasse nach dem Ball.

Die Regeln im Zusammenhang erklären wir unter Rugby-Regeln einfach erklärt.

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.