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Rugby-Glossar

Ruck im Rugby: Was passiert da eigentlich?

Nach fast jedem Tackling entsteht ein Ruck. Der Ballträger liegt am Boden und muss den Ball freigeben. Sobald je ein Spieler beider Teams über dem Ball steht und sie sich gegeneinander binden, spricht man vom Ruck. Das Wort ist auch auf Englisch dasselbe.

Ab diesem Moment gilt: keine Hände am Ball. Die Spieler schieben einander weg und dürfen den Ball mit den Füßen nach hinten bewegen, ohne Gegner zu treten. Wer trotzdem zugreift, kassiert einen Straftritt. Liegt ein Spieler auf der falschen Seite und blockiert den Ball, gilt das Gleiche.

Der Ruck schafft auch eine Abseitslinie, und zwar auf Höhe des hintersten Fußes. Alle, die nicht mitmachen, müssen dahinter bleiben. Für dich als Zuschauer ist das der Grund, warum die Abwehr nach jedem Ruck so hektisch zurückläuft und sich neu aufstellt.

Den Ball holt meist der Gedrängehalb heraus. Sieht der Schiedsrichter, dass er frei liegt, ruft er „Use it“. Dann bleiben 5 Sekunden. Gute Teams gewinnen den Ball in zwei oder drei Sekunden, denn dann steht die Abwehr noch nicht. Darum zählen im Rugby die Spieler, die als Erste am Ruck sind, oft mehr als die, die den Ball tragen.

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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.