Fidschi hat dieses Spiel nicht gegen die stärkste, sondern gegen eine umgebaute schottische Mannschaft verloren. Schottland gewann am 3. Spieltag der Nations Championship 33:17. Fidschi hatte zwischenzeitlich geführt, nach gut einer halben Stunde aber kam kein Punkt mehr dazu. Über 17 Punkte kamen die Gastgeber nicht hinaus, während Schottland das Spiel drehte.
Rotation und Führung
Im Vorpass-Podcast (Folge 291) haben wir darauf hingewiesen, dass Schottland auf vielen Positionen gewechselt und Spielern Einsatzzeit gegeben hat, die sonst nicht in der Startformation stehen. Gegen eine solche Mannschaft eine Führung zu verspielen, ist aus unserer Sicht für Fidschi schwach. Die Führung gab Fidschi in der zweiten Halbzeit aus der Hand. Von der Bank kam dabei kaum etwas, und weil frische Kräfte fehlten, ließ die Mannschaft in dieser Phase stark nach.
Fidschi steckt fest
Die Niederlage fügt sich in eine Reihe. Fidschi hat nun sechs Spiele hintereinander verloren, davor im Juli 8:73 gegen England und 24:39 gegen Wales, in der Super Rugby Pacific unter anderem 24:45 bei den Queensland Reds. Das Ergebnis vom Juli 2025 wirkt weit weg: Damals gewann Fidschi zu Hause 29:14 gegen Schottland. Dazu kommt das Format. Die Heimspiele der Fidschianer finden in den Stadien der Gegner statt, Heimvorteil gibt es also kaum. Ob das Geld aus der Einnahmeverteilung bei Fidschi ankommt, ist offen.
Was bleibt
Für Schottland ist es der zweite Sieg in drei Spielen der Nations Championship. Eine Woche zuvor hatten die Schotten 28:42 in Südafrika verloren, davor 47:38 in Argentinien gewonnen. Dass sie mit so vielen Wechseln trotzdem klar gewinnen, spricht für die Tiefe des Kaders. Unter den Bedingungen dieses Formats kann man sich das Rotieren leisten, wenn der Gegner in der zweiten Halbzeit einbricht.
Fidschi muss den Abwärtstrend stoppen. Das nächste Spiel ist am Samstag, 12.09.2026, zu Hause gegen Kanada.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.