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Vorpass · Folge 8

Die Rugby-Union-Regeln

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Am 20. September startet in Japan die neunte Rugby-Weltmeisterschaft. Inzwischen gehört die Rugby-WM zu den Events mit den meisten Zuschauern weltweit. In Deutschland wird die WM auf Pro Sieben Maxx übertragen, alle Spiele sind im Stream auf ran.de zu sehen. Auch auf meinsportpodcast.de werdet ihr umfassend zum Turnier informiert. In den "Vorpass-Spezial"-Folgen schauen wir auf alle Gruppen voraus und werden auch während der Spiele immer wieder Zusammenfassungen bringen. Die Experten von Vorpass (Vivian Bahlmann, Georg Molz und Donal Peoples) bringen ihre Expertise mit ein. In dieser Ausgabe von "Vorpass Spezial" haben sich Andreas und Donal die Regeln von Rugby Union angeschaut. Sie erklären das Spielfeld, wie das Spiel abläuft, wie Strafen vergeben werdenund was eine Gasse und ein Gedränge ist. Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten.

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Transkript

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0:00 Gut, gut, gut, gut, mein, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Am 20. September geht der Rugby-Worldcup in Japan los. Japan wird gegen Russland am 20. September das Turnier eröffnen. Zum ersten Turnier seit 2015. Alle vier Jahre wird dieser Rugby-Worldcup ausgetragen. Es ist eines der größten Sportereignisse der Welt, aber in Deutschland fristet Rugby immer noch etwas ein Schattendasein. Wir auf meinsportpodcast.de werden über den Rugby World Cup sehr, sehr ausführlich berichten und wir möchten anfangen mit einem kleinen Regelpodcast. Wir möchten euch gerne die Regeln erklären für dieses Spiel für Rugby Union, wie es dann während der WM gespielt wird.

0:50 Mein Name ist Andreas Thies, ich werde auch während der WM die ganze Zeit durch die Sendung führen. an meiner Seite, einer unserer Experten für die Rugby-WM, für den Rugby-Worldcup. Ihr kennt ihn von den Six Nations Berichterstattungen, das ist Donal Peoples. Hallo Donal. Hi Andres. Donal, der Name sagt schon an, das ist kein deutscher Name, du bist aus Irland, du bist quasi mit Rugby aufgewachsen, oder? Ja, also teils, teils. Da, wo ich herkomme, in Donegal, das ist hart im Nordwesten, geografisch von Irland, noch gehört zu Republic of Ireland, deshalb alles gut dort. Genau das hat Rugby irgendwie nicht so stark. Und da bin ich halt so in dem Sinne nicht groß geworden, dass ich halt als Kind das gespielt habe und habe erst dann wirklich als Erwachsener, das hat dann für mich entdeckt.

1:37 Also natürlich als Jugendlicher, das ist immer im Fernsehen geguckt, aber erst als wirklich Erwachsener dann selber gespielt. In der Region wird da eher Hörling gespielt? Gaelic Football und Fußball. Also Hörling gibt es halt auch ganz, ganz wenig bei uns direkt. Also wirklich Fußball, also ganz normal. Soccer quasi. Und Gehleck-Football ist halt quasi in jedem kleinen Caf oder Dorf, gibt es halt so eine Gehleck-Football-Mannschaft. Das ist halt Sportart Nummer eins mit Abstand auf jeden Fall. Du hast als Erwachsener, hast du gerade gesagt, Rugby gelernt, beziehungsweise angefangen zu spielen und bist immer noch dabei. Ja, jetzt habe ich so ein bisschen meine Rente so gemacht. Ich hatte so ein bisschen Probleme mit dem Rücken.

2:20 Bandschevevorfall und dann habe ich auch für mich beschlossen, dass es irgendwie nicht so zentraler Punkt als aktive Spieler ist. Bin aber noch in den Vereinen aktiv. Genau und werde mit ein bisschen Abstand dann erstmal, damit ich diese Trauer, dass meine aktive Karriere nicht vorbei ist, zu hinterher weinen die ganze Zeit. Mit ein bisschen Abstand dann hoffentlich wieder in den Vereinen entwickeln und würde gerne auch sowas wie wieder Kindermannschaften betreuen und solches. da. Rugby ist ein toller Sport. Ich persönlich bin erst seit einigen Jahren dabei. Ich habe mich schockverliebt bei der WM 2015 in diesen Sport. Habe immer früher mal so ein bisschen geguckt, aber ich habe die Regeln nie so richtig verstanden.

3:01 Und erst 2015 wirklich habe ich mit diesem Sport angefangen und mich sofort verliebt. Was war für dich das Ausschlaggebende in diesem Sport? Was hat dich so fasziniert? Also ich muss mal sagen, ich kannte es halt schon, wie ich gesagt hatte, schon als Kind oder als Jugendlicher vom Fernsehen, vom Sehen hat. Aber was mich richtig so begeistert hat, das, wo ich dann aktiv wurde zu spielen, war dieses, das hört sich ein bisschen klischeehaft an, aber dieses, dass es halt nicht Fußball war. Das ist ein bisschen schlecht wahrscheinlich. Aber ich fand halt diese Art und Weise, wie die Leute miteinander umgehen, komplett als gegenpolische Fußball, was ich in meiner aktiven Fußball-Kreise mitbekommen haben, dass Leute irgendwie viel miteinander gemeckert haben oder aufeinander gegenüber den Gegner ohne seine eigene Mannschaft und viel gejammert und irgendwie so. Das war halt so meine Wahrnehmung und als ich mit Rugby angefangen hatte, hatte ich eher so dieses familiäres Gefühl, allein schon im Verein, aber auch so auf dem Platz, dass jeder für sich da war und dann sozusagen, dass diese Härte, was halt so ausgetragen wird auf dem Platz, irgendwie nach dem Spiel vergessen wird und dann wird halt nochmal auf einen Drink halt so angestoßen und man hat so dieses Respekt sozusagen gegenüber und das hat mir so ein Fußball also damals gab es halt das nicht und deshalb fand ich das so ja frisch

4:30 dass man sowas halt noch erleben könnte in einem anderen Sportart und natürlich das hat, das ist halt einfach komplett was Neues war viele neue Bewegungen, viele neue Fähigkeiten sozusagen einen ganz anderen Fokus drauf gelegt, weil das hat mich einfach mal begeistert. Ja, es gibt den Spruch, dass Fußball ein Gentleman-Sport ist, der von Hooligans gespielt wird und auf der anderen Hand ist Rugby ein Hooligan-Sport, der von Gentleman gespielt wird. Gilt dieser Spruch immer noch? Ja, also ich glaube, für den Rugby-Teil auf jeden Fall. Heutzutage, wie ich gesagt habe, Ich habe auch bei vielen Spielen miterlebt, oder man sieht es auch im Fernsehen, dass die Männer da wirklich hart aufeinander zugehen.

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5:19 Aber letzten Endes nach dem Spiel, man sieht halt, wenn man halt einfach so jetzt so Fernsehberichte oder Radioberichte oder Podcasts oder so sieht oder hört, sieht man, dass so alte Feinde sozusagen jetzt Freunde sind. Und es gibt viele Leute, die von unterschiedlichen Mannschaften jetzt irgendwie Zusammensachen machen, im Fernsehen oder im Radio und solches. Und dass dieses Härte, was auf den Spielen oder innerhalb des Spiels hat passiert, ist irgendwie neben dem Platz irgendwie Nebensache. Also dass man trotzdem fair miteinander umgehen kann sozusagen und auch in Hand geben kann. Und das ist auch so ein Respekt gegenüber. Und das ist auf jeden Fall sehr, sehr prominent heutzutage. und dafür lieben hat Leute diesen Sport, glaube ich.

6:04 Und was auffällt halt, während man Spiele guckt, es gibt auch einen sehr, sehr großen Respekt vor dem Schiedsrichter. Ja, das stimmt. Also ich glaube, wenn man ein bisschen Rugby gesehen hat, gibt es auf jeden Fall Nigel Owens. Und der sagt auch verschiedene Sachen, aber er bringt auf jeden Fall die Spieler immer dazu bei, dass sie auf jeden Fall Respekt hat zeigen. Aber das ist halt so erwartet, dass wenn man halt spielt, man sagt halt normalerweise Sir, also man adressiert ihn halt so richtig. Genau, und das ist halt einfach mal so irgendwas, was halt wirklich vom Grund auf als Kind halt beigebracht wurde. Diesen Respekt gegenüber dem Spieler, aber auch gegenüber dem Schießrichter und irgendwie wenn zum Beispiel eine Entscheidung kommt, womit man nicht einverstanden ist, dass halt irgendwie nicht gemeckert wird oder hinterher irgendwie jammert wird, zum Beispiel für eine GM-Card oder Rote-Card oder irgendeine Entscheidung, ist irgendwie genommen sozusagen und dann akzeptiert.

7:05 Und natürlich auch so eine Kleinigkeit, bevor wir zu tief einsteigen, aber natürlich darf eigentlich nur der Kapitän mit dem Schiedsrichter dann sprechen. Und er weiß auch dann, wie er mit dem Schiedsrichter sprechen hat, normalerweise. Ja, also normalerweise. Wir gehen jetzt erst mal vom Normalfall aus. Also Schiedsrichter wird auch mit Respekt behandelt von den Spielern. und dass der Schiedsrichter eingeschrien wird, wie zum Beispiel beim Fußball, wird man beim Rugby so nicht sehen. Aber lass uns mal ein bisschen gerade zur Geschichte noch beitragen, beziehungsweise wie es zum Rugby überhaupt gekommen ist. Es gibt diese Legende, dass 1823 bei einem Fußballspiel William Webb Ellis seinem Team einen Sieg beibringen wollte, beziehungsweise eine Niederlage in einen Sieg umwandeln wollte und dann den Ball ins Tor getragen hat.

7:50 Und daraus soll dann dieser Sport Rugby entstanden sein. Webb Ellis ist auch noch der Namensgeber für den Weltmeisterschaftspokal. So ein bisschen was wird dran gewesen sein. Was wir allerdings sagen können ist, dass Rugby und Fußball anfangs sehr miteinander verknüpft waren. Ja genau, also diese Geschichte, was er da erzählt ist, ist ja quasi relativ bekannt. Der Name hat von dem Sport, kommt von der Stadt in England. Also Rugby ist eigentlich letztendlich eine Stadt, daher kommt auch der Name, wo das stattgefunden ist. und diese Geschichte mit dem Weber-LS, dass er den Ball hoch, also den normalen Fußball hochnimmt, damit wegrennt, ob das stimmt oder nicht, keine Ahnung, es hat nicht in dem Sinne bewiesen worden, aber es ist auf jeden Fall eine coole Geschichte und wie du auch gesagt hast, die Weltmeisterschaft, diesen Pokal, es hat dann nach ihm genannt und natürlich hat der As, der Ursprung in England hat, kommt hat viele Geschichten und Traditionen, davon hat abgeleitet sozusagen.

8:51 Ja, Ende des 19. Jahrhunderts wurde Rugby dann größer und wurde dann als Sport dann auch etabliert. Aber deswegen gibt es zum Beispiel der englische Rugbyverband, heißt immer noch Rugby Football Union. Das ist der Grund, warum immer noch das Football mit drin steht, weil dieser Zusammenhalt bzw. diese Verknüpfung zwischen Rugby und Fußball immer da war. Ja, genau. Auch genau, dass diese Verbande sich genau losgelöst hatten von so einem Fußball, also irgendwie diesen kleinen Unterschied. Aber letzten Endes, genau, es gibt viele Sachen, die auch noch davon abgeleitet sind. Aber der Ball ist halt ein bisschen anders geformt. 20 Nationen werden bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Es sind meistens Nationen, die eine größere Tradition haben im Rugby. Du kommst selbst aus einer Rugby-Hochburg aus Irland.

9:44 Welchen Stellenwert hat gerade noch auf der britischen Insel beziehungsweise in Irland, welchen Stellenwert hat Rugby immer noch? Natürlich ist Fußball die Sportart Nummer eins. Wie weit dahinter kommt Rugby für jemanden in Großbritannien beziehungsweise dann auch Irland? Ja, also ich kann auf jeden Fall zu Irland sagen. Also wie wir ja gesagt haben, es gibt irische Sportarten, Hurling und Gaelic Football. Die sind, würde ich mal sagen, Nummer eins, weil ja einfach in jedem kleinen Dorf hat gespielt werden. Aber Rugby ist einfach jetzt irgendwie in den letzten Jahren, hat sich gut etabliert und gut entwickelt. Und es kommen halt mehr und mehr Vereine in Irland auf. Und es kommt mehr und mehr verschiedene Sportarten, die so abgewandelt sind.

10:25 Es gibt halt Touch Rugby oder Flag Rugby und solches, wo man halt so ein bisschen mehr Leute inkludieren kann, die vielleicht nicht diese Härte haben wollen oder diesen vorigen Kontakt haben wollen. und ich würde sagen, in Irland der Stellenwert von Rugby ist einfach Mitte, also Ende der 90er wirklich extrem gesprungen, weil Irland war dann auch letztendlich relativ erfolgreich und da die Mengen an Zuschauer und Mengen an Leuten, die da irgendwie von wir sind, stark gestiegen sind. In England ist Rugby auf jeden Fall sehr, sehr groß, aber glaube ich mal immer noch hinter Fußball, aber es gibt auf jeden Fall einfach so Traditionsvereine, die es seit immer gab. Es gibt auch so eine, vielleicht ohne es zu tief einzusteigen, aber es gibt auch so eine Klassengesellschaft im Rugby, also immer noch stärker geprägt in England, würde ich sagen, dass es quasi eher so dieser Elite-Sport ist.

11:19 Also von den Leuten, die halt quasi letzten Endes Geld haben oder denen es halt gut geht oder Privatschulen. Daher kommt auch diese, also Kahn hat so diese Wurzeln von Rugby an sich, aus eher so besser, also gut gelegenen Schulen und irgendwie so Leuten, denen es halt gut ging sozusagen und da diese Elite, also das mögen hat manche Leute auch nicht letzten Endes und es ist halt nicht weltweit so, aber in manchen Ländern, sorry, ist es auf jeden Fall immer noch zu diesem Klassen unterschied, dass es eher so ein Elite-Sport ist. Das ist aber nicht in jedem Land so, aber in England ist es auf jeden Fall eher so von den High-Society-Leute ein bisschen eher so im Vordergrund als Sport. Dieser Sport, wie gesagt, 20 Nationen sind jetzt im Moment bei der WM dabei.

12:07 Der World Rugby Verband, der versucht, diesen Sport globaler zu gestalten. Es gibt dann ja auch in den letzten Jahren gab es immer mal wieder auch positive Nachrichten, zum Beispiel aus dem deutschen Rugby. Es gibt in anderen Nationen Bestrebungen, dann Rugby nach vorne zu bringen. Glaubst du, dass das ein Sport bleiben wird in Zukunft, der so ein bisschen auf, ich sage jetzt mal 20, 25, 30 Nationen beschränkt ist, die auf einem hohen Level Rugby spielen können oder kannst du dir vorstellen, dass das wirklich noch ein globalerer Sport werden wird? Also wie du auch gesagt hast, dieser Weltverband versucht das irgendwie zu verbreiten, aber ich bin mir nicht so sicher, ob die Maßnahmen richtig sind.

12:45 Ob es wirklich globaler wird, ist es halt einfach in vielen Ländern hat man einfach so viel Konkurrenz. Also Leuten können einfach so viele andere Sportarten geben und ich weiß nicht, ob es größer wird. Also die Länder, die jetzt stark sind, glaube ich, werden immer noch stark bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie groß abgeschwächt werden. Und ich bin mir halt nicht so sicher, was für neue Länder da irgendwie sich groß etablieren werden. Also in Amerika, also USA, ist es halt ein Fokus gewesen, diesen Sport irgendwie zu promoten oder zu fördern. Es ist aber auch ein sehr, sehr langer Prozess. Also ich glaube nicht, dass es irgendwie so, vielleicht irre ich mich hier, aber ich glaube nicht, dass es auf diesen Level kommen wird, wie Fußball wahrgenommen wird.

13:36 Wird auch populär, aber ich glaube mal diese Weltmeisterschaft, ob es jetzt sich groß vergrößern würde in den nächsten 10, 20 Jahren, glaube ich eher nicht. Ich glaube eher der Fokus wird mehr auf so Klubmannschaften gehen, also das hat eher vielleicht da, wo das leider Gottes einfach da, wo das Geld ist. Leute sehen das einfach als wirtschaftliches Thema, dass sie einfach einen Verein so in dem Sinne übernehmen oder kaufen und dann versuchen dadurch irgendwie das Bekannte zu machen. Das ist halt quasi auch eine Möglichkeit. Ich glaube auf der Weltmeisterschaft auf Nationalebene wird es halt lange dauern, bevor irgendwie noch eine Weltmacht sozusagen von der dritten Reihe jetzt plötzlich auftaucht.

14:24 Aber trotzdem, der Rugby World Cup wird von sehr, sehr vielen Menschen geschaut werden ab dem 20. September, wenn Japan und Russland im Eröffnungsspiel aufeinandertreffen. Auch in Deutschland wird es eine große Übertragung geben. ProSiebenMax bzw. RAN.de werden alle Spiele übertragen bzw. im Fernsehen einen Großteil der Spiele im Stream, alle Spiele. Und deswegen haben wir uns gedacht, wollen wir auch ein bisschen auf die Regeln eingehen. Und wenn wir uns gleich wieder hören, dann werden wir mal über die Regeln sprechen. Wie sieht das Spielfeld aus? Wie viele Spieler sind im Einsatz? Auf welchen Positionen sind sie im Einsatz? Wofür sind die Linien? Wofür werden Strafen verteilt. Wie sehen diese Strafen aus? Das hören wir gleich hier bei meinsportpodcast.de und im Vorpass Spezial zum Rugby World Cup, der ab dem 20. September beginnt.

15:09 Schräglage. Der Podcast zur Weltmeisterschaft in der MotoGP, der Moto2 und der Moto3. Nach jedem Rennen begrüßt Andreas Thies seine Experten Gerald Dirnbeck und Ruben Zimmermann von motorsporttotal.com und analysiert das Rennwochenende. Schräglage. Jetzt abonnieren auf meinsportpodcast.de Der Rugby World Cup steht vor der Tür und wir hier auf meinsportpodcast.de wollen denen, die sich mit den Rugby-Regeln noch nicht so auskennen, mal so ein bisschen die Regeln näher bringen. Es ist eigentlich gar nicht so schwierig, oder, Dono? Also Praxis ist am Anfang relativ leicht. Dann, wenn man so auf Feinheiten kommt, dann wird es ein bisschen schwieriger, glaube ich. Ja, lass uns doch mal mit dem groben erst mal anfangen. Wir haben ein Spielfeld, das aussieht quasi wie ein Fußballfeld, oder? Rugby kann auf jedem Fußballfeld gespielt werden. Das Spielfeld darf 100 Meter nicht überschreiten in der Länge und 70 Meter in der Breite. Das Einzige, was das Rugbyfeld von dem Fußballfeld unterscheidet, ist, dass keine Tore aufgestellt sind, sondern Mahlstangen.

16:18 Ja, also so da, ja genau, also kleine Unterschiede, also theoretisch nach den 100 Meter kommt halt dann noch so diese Mahl, also diese Mahlfeld halt danach, also man braucht schon nach den Toren ein bisschen Platz, genau wie du auch gesagt hast, könnte halt theoretisch auf jeden Fußballplatz, also jeder Fußballplatz könnte irgendwie umgemützt werden zum Zweck für Rugby, halt die Tore, die machen das halt dann aus, weil anstatt dass man halt wie im Fußball in den Tor, in den Netz halt irgendwie schießt, braucht man Tore, die quasi in die Luft stehen, also hoch in die Luft gehen und dann drumherum eine Postung. Also wenn man ein ganz normaler Fußballtor da hätte, wäre es für die Gesundheit der Menschen etwas gefährlich.

17:04 Wenn man von oben auf ein Spielfeld drauf schaut, dann sieht man dieses Spielfeld ungefähr 100 Meter mal 70 Meter in der Breite. Dann sind auf dieser Grundlinie jeweils die beiden Malstangen auf jeder Seite eine und dahinter dann noch etwa 10 bis 22 Meter das Mahlfeld noch. Da kommen wir nachher noch drauf, warum das Mahlfeld dann etwas entscheidender ist. Dann haben wir eine Mittellinie, die nach 50 Metern aufgestellt ist. Ganz normal dann auch wie beim Fußball. Es ist die Mittellinie, die wird für den Ankick genutzt. Einen größeren Zweck hat sie auch nicht. Wir haben aber noch diverse andere Linien. Wir haben die 5-Meter-Linie, die 22-Meter-Linie und die 10-Meter-Linie. Auf jeder Seite ist jeweils eine 10-Meter-Linie, eine 22-Meter-Linie und eine 5-Meter-Linie.

17:46 Und diese Linien müssen wir so ein bisschen erklären. Lass uns mal mit der 10 Meter Linie beginnen. Die 10 Meter Linie ist danach benannt, dass sie 10 Meter jeweils von der Mittellinie entfernt ist. Ja, genau. Also das ist quasi so eine nicht komplette ganze Linie, sondern eher so eine gepunktete Linie. Also es ist nicht komplett durchstrichen. Und das ist halt quasi, wie du auch gesagt hast, für den Ankickart wichtig. Weil der erste Regel ist halt, dass der Ankick mindestens 10 Meter kommen muss. Kann auch natürlich in der Luft halt gekickt werden oder könnte auch auf dem Boden halt gekullert werden. Da muss es aber über diese 10 Meter kommen, bevor es dann in dem Sinne zum Anfang kommen kann.

18:30 Hat diese 10-Meter-Linie einen weiteren Zweck als nur für den Ankick? Also dass der Ankick nach einem Versuch, also nach Punkten, beziehungsweise zum Anpfiff jeder Halbzeit, dass diese 10 Meter überschritten werden müssen? Also so einen weiteren Zweck hat es nicht. Also nützlich ist es einfach mal so ein bisschen die Position. Also für so eine taktische Darstellung, Es ist halt wichtig, ungefähr zu wissen, wo man ist. Natürlich, wenn man auf seine eigene 10 Meter ist, weiß man, dass man natürlich 60 Meter von der Gegner-Mahllinie wäre. Also ungefähr, dass man so ein Gefühl hat, wo man ungefähr hat. Weil vielleicht kommen wir als Spieler dazu, aber wenn man auf eine taktische Ebene kommt, gibt es halt verschiedene Zonen, die Mannschaften zu haben, wo man verschiedene Sachen probieren würde oder auf eine taktische Sicht kommen würde.

19:19 Dafür ist es einfach wichtig, dass die Spieler da auch wissen, ungefähr, wo die sind. Ich habe festgestellt, bei den Radio-Übertragungen, die wir hier früher hatten vom Rugby, hat mir die 10-Meter-Linie auch eine ganze Menge gebracht, um das Spiel zu beschreiben. Also, die 10-Meter-Linie für den Ankick ist sie ganz, ganz wichtig, beziehungsweise dort wird sie genutzt. Es gibt dann die 22-Meter-Linie. Die 22-Meter-Linie ist schon deutlich wichtiger, gerade für die Offensive, beziehungsweise für die Defensive. Warum? Ja, genau. Also, es hat so ein paar, also es hat natürlich wieder diese taktische, ich weiß ungefähr, wo ich bin, dass es hat Das eine, dann wenn man am Spielfluss kommt, ist es halt, wenn du innerhalb dieser eigenen 22 Meter Linie bist, kannst du theoretisch den Ball ins Auskicken, ohne weitere Bestrafung letzten Endes.

20:08 da gibt man den Ballbesitz halt weg, aber es ist als Befreiungsmaßnahme, wenn man tierisch außerhalb, so einen Schritt außerhalb dieser 22 Meter Linie nehmen würde und dem Ball direkt ins Aus käme, dann wurde man eine doppelte Bestrafung, man hat den Ballbesitz verlieren und der Ballbesitz wurde auf den Gegner gegeben, auf der Punkt, wo du es sozusagen gekickt hast, auf der Höhe, dann auf der Seitenliehe. Es hat auch so noch eine weitere Bedeutung, Also natürlich im Angriff weißt du, okay, ich bin relativ nah an mein Ziel und in der Verteidigung denkst du, also okay, jetzt wäre eine ungünstige Zeit, sehr risikoreiche Sachen zu probieren. Das ist dann wieder auf die taktische Ebene. Und quasi in der letzten Funktion hat es, auch wenn theoretisch kann durch verschiedene Ereignisse auch wieder das Spiel von dort per Dropkick dann wieder angefangen werden.

21:08 Also das nennt man auch einen 22 Meter Kick, dass man halt wieder das Spiel von dort anfangen kann. Die 22 Meter Linie also hat diverse Eigenschaften. Sie hat eine für die Regel, was Donal gerade erzählt hat. Wenn man in der eigenen 22-Meter-Linie sich befindet oder in diesem Raum, in diesem eigenen 22-Meter-Raum und dann den Ball wegkickt bzw. ins Auskickt, dann bekommt man keine Bestrafung, sondern dann wird dort der Einwurf, der Gasseneinwurf fortgesetzt, wo dann dieser Ball ins Aus gegangen ist. Wenn es außerhalb der 22-Meter-Linie ist, geht der Ball genau wieder an die Position zurück, wo dieser Kick durchgeführt worden ist. Wir gehen da gleich nochmal drauf ein in den Spielregeln. Das ist also die 22-Meter-Linie.

21:51 Und dann haben wir noch die 5-Meter-Linie. Die 5-Meter-Linie ist halt, wie gesagt, 5 Meter direkt vor dem Malfeld. Wofür ist diese 5-Meter-Linie gut? Auch die ist nicht durchgehend, sondern auch die ist unterbrochen, gestrichelt eher. Ja, also quasi was man halt sich grob merken kann, ist halt durchstrichende Linien haben eine größere Bedeutung, letztendlich, und die unterbrochene Linie vielleicht ein etwas weniger Wert. Diese 5-Meter-Linie heißt in dem Sinne natürlich als Angreifer, dass du extrem nah dran bist, also 5 Meter kann man sich vorstellen, wie weit das ist, dass man extrem nah am Ziel ist und als verteidigende Mannschaft, dass du in einer sehr, sehr, sehr gefährlichen Zone bist als verteidigende Mannschaft.

22:32 Der andere Sinn und Zweck davon ist natürlich, wenn der Ball ins Aus geht, kann der Ball nicht näher als fünf Meter eingeworfen werden. Also tierrätig, wenn jemand ein Straftritt ins Auskicken wurde und es wurde über die Auslinie gehen, ein Meter von der Fahnenstange, darf nicht von dort aus der Gasse geworfen werden, sondern von der Fünf-Meter-Linie. Und das ist auch bei der Gedränge auch denselben Konzept. Also du kannst halt nicht eine Gedränge haben auf deiner eigenen Einmeter, also ein Meter von deiner eigenen Mahlinie. Also dafür ist es auch als Schicht wert für den Schießrichter zu sagen, okay, wenn irgendwas passiert, hier fängt es an, also von der 5-Meter-Linie. Also Strafaktionen nicht zwischen 5-Meter- und der Mahlinie, sondern immer auf der 5-Meter-Linie.

23:15 Wenn es eine Strafe gibt, die zwischen der 5-Meter-Linie und der Mahlinie dann stattfindet, ist die 5-Meter-Linie dann entscheidend für Strafen, die ausgesprochen werden. Auch auf die Strafen kommen wir gleich zu sprechen, aber wir wollten erstmal das Spielfeld dann erklären und wie es dann aufgebaut ist, wenn ihr so ein Spielfeld dann zum ersten Mal seht, beziehungsweise dann auch bei der Rugby WM seht. Und lass uns mal über das Ziel des Spiels sprechen. Letzten Endes ist das Ziel des Spiels ähnlich. Ich will keine großen Vergleiche machen mit dem American Football, aber viele Leute und viele Zuschauer, die Rugby schauen, sind auch mal beim American Football gewesen. Ziel des Spiels ist es eigentlich ähnlich wie beim American Football, den Ball in die Endzone bzw. ins Malfeld, wie es beim Rugby heißt, des Gegners zu tragen.

24:04 Ja, genau. Also wenn wir zurückblicken zu dieser Geschichte von Rugby an sich, also die amerikanischen Sportarten haben sich alle in einer Art und Weise entwickelt von englischen Sportarten, wie Fußball oder Rugby. Und genau, hast du auch richtig gesagt, diese Endzone, was extrem wichtig ist in American Football, ist auch natürlich extrem wichtig in Rugby. Der große Unterschied ist, dass der Ball nicht nur dort reingetragen werden muss, sondern auch da abgelegt werden muss. und auch sicher sozusagen abgelegt werden muss. Also wenn du da reinläufen würdest und feiern würdest, wäre es halt ein bisschen zu früh. Der Ball muss auf jeden Fall mit abgelegt werden in dieser Mahlinie, von der Mahlinie, also in der Endzone sozusagen.

24:52 Und deshalb, da ist ein ganz deutlicher Unterschied, würde ich sagen. Also der Ball muss ins gegnerische Mahlfeld getragen werden und dort auch abgelegt werden. Und das ist der große Unterschied gegenüber dem American Football, wo der Ball wirklich nur diese Endzonenlinie überqueren muss und nicht den Boden berühren muss, muss er beim Rugby tatsächlich dort dann abgelegt werden. Es darf mit dem Ball nach vorne gelaufen werden. Es darf mit dem Ball auch nach vorne gekickt werden, aber es darf nur nach hinten geworfen werden. Ja, genau, es hat einen ganz starken Unterschied. Also wenn man das versucht, habe ich auch diese Woche nochmal gehabt, jemand, der gesagt hat, dass er sich von American Football interessiert, aber versteht dieses nach hinten werfen.

25:36 Also es hat ihn irgendwie so durcheinander gebracht. Wenn man den Ball hat, hat man immer drei Möglichkeiten. Man kann mit dem Ball laufen, man kann mit dem Ball passen und man kann mit dem Ball kicken. Laufen kannst du in jede Richtung theoretisch. kicken könnte es auch theoretisch in jede Richtung, aber passen darf es halt nur nach hinten. Das ist halt ein ganz starkes Unterschied, was man hat so von Anfang an irgendwie viele Leute, die neu zum Sport sind, ein bisschen durcheinander bringt, weil grundsätzlich will man nach vorne kommen, indem man den Ball nach hinten gibt. Und das ist irgendwie schwierig, das vorzustehen, dass man mit solchen Maßnahmen irgendwie nach vorne kommt, man muss es dann ein bisschen live erleben, um tatsächlich zu sehen, okay, das verstehe ich, wieso das sozusagen nach hinten geht und dann vielleicht von woanders nach vorne getragen oder nach vorne gebracht wird.

26:35 Es gibt, wie gesagt, immer diese drei Möglichkeiten, also passen, laufen, passen und kicken, sind immer drei Möglichkeiten, die der Spieler hat. Genau, und laufen und kicken geht nach vorne, passen geht nur nach hinten und wir haben keinen Quarterback, wir kommen gleich auf die Position noch, Wir haben keinen Quarterback, der den Ball einfach nach vorne werfen kann, sondern auch der Quarterback, beziehungsweise in diesem Fall der Verbinder, der muss auch diese Pässe nach hinten werfen und da darf kein Ball nach vorne geworfen werden, selbst nicht, wenn es quasi parallel ist und nur ein wenig Vorwärtsbewegung dieser Ball hat, selbst dann wird es vom Schiedsrichter dann abgepfiffen. Jetzt hat man ein Spielfeld und versucht, den Ball nach vorne zu bringen.

27:15 Das Problem ist allerdings auch beim Rugby, ist der Gegner. Wir haben ein Spiel, was 15 gegen 15 gespielt wird. Und der Gegner versucht natürlich, an diesen Ball zu kommen. Wie darf er das? Wie darf er an den Ball kommen vom Gegner? Beziehungsweise was unternimmt er, um an diesen Ball ranzukommen? Genau, also das ist halt ganz entscheidend, dass der Spieler, der den Ball hat, wenn er nach vorne kommt, würde er halt natürlich vom Gegner irgendwie gestoppt, also das wäre halt so das Ziel für den Gegner. Der darf auf jeden Fall mit den Händen, mit den Armen, mit dem Korb irgendwie rangehen zu dem Spieler, der den Ball trägt. Das ist ganz entscheidend. Du durftest halt nicht irgendwas machen mit irgendjemandem, der den Ball nicht hat, das ist auch ganz wichtig zu merken.

28:03 Aber was du halt nicht machen durftest, ist irgendwas mit den Beinen, also du durftest ihn nicht irgendwie reingrätschen oder mit dem Bein ausstrecken oder solches. Aber du darfst es halt unterhalb des Schulterbereichs sozusagen mit dem Schulter oder mit den Armen oder mit den Händen halt irgendwie versuchen, den Personen mit dem Ballbesitz zum Boden zu bringen. Das wäre dein Ziel letzten Endes oder zu stoppen in irgendeiner Form. Also du darfst die Arme einsetzen, du darfst den Oberkörper einsetzen, um ab Schulterhöhe bis ungefähr bis zum Gürtel beziehungsweise auch da drunter noch den Gegner zu Fall zu bringen, beziehungsweise dann auch anzugreifen, zu tacklen. Genau, also Hauptsache du stoppst seinen Gegner in irgendeiner Form.

28:49 Wenn du ihn irgendwie zu Boden, dass der Person mit dem Barbesitz zu Boden fällt, dürfte er theoretisch aufstehen, außer wenn du ihn tacklst, also irgendwie zu Boden bringst und dann in dem Sinne festhältst. Also wenn du ihn nicht festhältst, und könnte tierwillig einfach, wenn er staupeln würde, auf den Boden fallen, dürfte tierwillig wieder aufstehen. Also Grätschen ist nicht erlaubt und alles, was mit dem Bein gemacht wird, ist auch nicht erlaubt. Es hat seine Gründe, weil Rugby-Spieler tragen keinen Helm auf dem Platz und deswegen kann man nicht mit dem Kopf voraus rangehen. Auch beim Rugby ist Gehirnerschütterung ein großes Thema, aber die Rugby-Regeln wollen eigentlich so weit wie möglich minimieren, dass es dort Probleme mit dem Kopf gibt und trotzdem gibt es immer noch natürlich Probleme mit dem Kopf Aber die Regeln besagen, ab Schulterhöhe darf der Gegner angegriffen werden und nicht darüber.

29:40 Alles andere ist wirklich eine große Strafe und wird dann auch hart bestraft. Ja genau, also heutzutage, du hast es auch erwähnt mit Sachen Gehirnerschüttung, also das ganze Thema Concussion hat letzten Endes. Es hat sehr, sehr groß, es wurden Leute nicht abgeschreckt werden, das Spiel zu spielen überhaupt und deshalb Sicherheit geht halt davor. genau, also du kannst dir halt schon vorstellen, dass alles was im Kopfbereich wird, definitiv sehr hart gestraft, also entweder mit gelb oder in dem Fall höchstwahrscheinlich rote Karten und das sind halt dann Strafen rote Karten heißt, dass du dann das ganze Spiel fehlst natürlich und eine gelbe Karte heißt, dass du eine 10-Minute-Strafe hast, dass du es aussetzt theoretisch könntest du auch aus zwei gelben Karten, wie im Fußball, auch deine eine rote Karte bekommen.

30:30 Gelbe Karte bedeutet allerdings nicht, dass es in irgendeiner Weise für weitere Spiele zuständig sind, sondern nur für das eine Spiel. Und eine gelbe Karte bedeutet, dass der Spieler für zehn Minuten dann auf die Strafbank muss beziehungsweise, wie es im Englischen genannt wird, auch in die Sin bin. Wir haben jetzt darüber gesprochen, wie man tacklen kann, wie man den Ball nach vorne bringen kann und was das Ziel des Spiels ist, also einen Ball ins Malfeld zu tragen. Dieses Ball ins Mahlfeld tragen nennt sich ein Versuch. Ich habe gelesen, dass es Versuch ist, weil man früher gesagt hat, diesen Ball ins Mahlfeld tragen führt dazu, dass es erstmal noch keinen Punkt gibt, sondern danach kann man mit einem Kick dann die Punkte erzielen.

31:15 Und das kann man dann versuchen. Deswegen heißt es heute noch ein Versuch bzw. ein Try. Aber das ist der Hauptgrund, wie man Punkte erzielen kann beim Rugby, der Versuch. Ja, also dein Rugby-Geschicht ist auf jeden Fall korrekt. Also der Ursprung dieses Konzept war, dass du halt mit dem Ball ablegen, dann einen Versuch hattest, den Ball zu kicken über die Stangen und erst dann war es konvertiert, also sozusagen in oder umgewandelt in Punkten. hat letztendlich. Genau, und für dieses Höhere Ereignis, was es heutzutage gibt, in eine Mafra zu bringen und sicher abzulegen, gibt es fünf Punkte. Und dann für diese Kick, was danach stattfindet, gibt es zwei Punkte. Also theoretisch könntest du auf einmal sieben Punkte mitnehmen, wenn alles gut läuft. Also fünf Punkte gibt es für den Versuch und die Belohnung ist der Erhöhungskick. Dieser Erhöhungskick muss von der Stelle an der Seite, beziehungsweise muss von der Stelle ausgeführt werden, wo der Ball im Malfeld abgelegt worden ist.

32:16 Das heißt, wenn zum Beispiel ganz, ganz weit außen dieser Ball abgelegt worden ist, dann muss der Kicker, der versucht, diese Erhöhung zu kicken, muss auch von der Stelle auf dem Platz versuchen, den Ball durch die Mahlstangen zu kicken, an dem der Ball ins Malfeld gelegt worden ist. Ja, genau. Und er kann theoretisch, wie du auch gesagt hast, wenn er ganz außen, links ganz außen hat, fast bei der Auslinie hat, den Versuch abgelegt wird, durfte den Kicker in eine gerade Linie dann zurücklaufen, bis normalerweise so auf die 22 Meter Linie Höhe, dass man ungefähr einen Winkel hat, was man vielleicht ein bisschen besser hat zum Kicken zwischen diesen Stangen, die halt ganz hoch in die Luft gehen. Also es muss über die Latte und zwischen den Stangen halt gehen.

33:00 Und das versucht man dann, wie gesagt, von ganz außen, wenn dann genau aus einem ganz schwierigen Winkel. Deshalb ist es halt nicht immer so sicher, dass man sieben Punkte mitnimmt und dass es gibt nur sehr, sehr wenige Leute, die diesen Job übernehmen, zu kicken sozusagen. Ja, man muss sehr viel Training mit in dieses Kicken dann reinstellen bzw. reinbringen, um diese Kicks dann sauber ausführen zu können und deswegen, falls ihr mal solche Versuche seht dann beim Rugby, es gibt Spieler, die es dann auch noch versuchen, weiter in die Mitte zu kommen, um den Ball dort abzulegen, um dem Kicker eine bessere Position für diesen Kick dann zu geben. Deswegen laufen die Spieler gerne dann auch nochmal durchs Malfeld, wenn sie die Möglichkeit haben, um ihrem eigenen Kicker dann eine bessere Position zu vermitteln bzw.

33:47 zu bringen. Fünf Punkte gibt es für den Versuch, zwei Punkte für den Kick. Es gibt allerdings auch Strafkicks, die gegeben werden. Nach verschiedenen Strafen, die wir nachher noch erörtern, für die es die gibt, da können noch Strafkicks erfolgen. Strafkicks ergeben drei Punkte. Genau, also heutzutage gibt es halt für diesen Penalties oder Strafkicks halt dann drei Punkte und genau, da kannst du halt theoretisch aus jedem Strafkick durftest du dann zum Go wählen und so diese Möglichkeit, also du durftest also wieder bei den Möglichkeiten, was man hat, so man durfte halt zum Go kicken, das wäre eine Möglichkeit, man durfte das selbst ausführen, also zu sich selber kicken sozusagen und dann das Spiel weitermachen oder man durfte halt das ins Auskicken und dann würde man von dem Punkt, wo der Balance ausgeht, dann wieder anfangen mit einer Gasse, also was halt so ein Einwurf ist von der Außenlinie. Also theoretisch gibt es halt Leute, normalerweise also die besten Leute aus Südafrika, können theoretisch von so 60 Meter kicken.

34:51 Genau, es gibt halt so, gab halt so eine, weiß nicht, ob er dabei ist, die ist nochmal, François Steyn, der spielt auf jeden Fall in Frankreich, der könnte halt von 60 Meter kicken. Also theoretisch, wenn du jemanden so hast im Team hast du immer eine gute Möglichkeit, wenn du innerhalb der Gegnerhälfte oder kurz drüber bist, dann wäre es halt noch in seiner Reichweite, aber für die meisten Leute ab der Mittellinie könnte man überlegen, diesen Straftritt umzuwandeln in ein Kick zu go sozusagen. Das gäbe dann drei Punkte. Was auch noch drei Punkte gibt, ist der Dropkick. Das ist eine Geschichte, die relativ selten vorkommt. Aus dem Spiel auf die Malstangen kicken und dort dann den Ball durch die Mahlstangen zu kicken.

35:35 Das erfordert erstens höchste Präzision beim Kick und zweitens erfordert das auch eine Spielsituation, wo kein Gegner in der Nähe ist. Ja, genau. Also es ist halt irgendwie, muss ich mal sagen, es gibt halt wenige Leute, die diese Fähigkeit beherrschen. Und es kommt jetzt heutzutage seltener vor. Da hast du auf jeden Fall recht. Es gab eine Zeit lang, wo ein paar Leute irgendwie gefühlt jede Woche das gemacht haben. weil es hat eben eine taktische Möglichkeit, immer weiterzukommen in der Punktetafel sozusagen. Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, letzten Endes ist es halt wie beim Strafgeck, was wir eben besprochen haben, auch einfach diese Weite, diese Distanz. Also je weiter entfernt man ist von den Stangen, desto schwieriger und auch der Winkel hat, spielt auch eine Rolle natürlich.

36:24 Und man kann das halt nicht unter Druck machen. Man muss schon ein bisschen Platz schaffen. Genau, das heißt, dass letzten Endes, man muss einfach so wirklich sich überlegen, ob das immer die beste Wahl ist. Vielleicht sieht man das halt, vielleicht oft ist es jetzt in der Weltmeisterschaft, in der kommenden Weltmeisterschaft, wenn Spiele ganz, ganz eng sind oder solches, dass man vielleicht nochmal mit solchen Möglichkeiten noch weiterkommt. Wer einen Dropkick, einen perfekten Dropkick in einer sehr entscheidenden Situation sehen möchte, der googelt mal nach Irland Six Nations 2018. Dort gab es einen Dropkick Goal, der so ein bisschen in die Geschichte auch eingegangen ist, oder? Ja, ich dachte, du wolltest so eine andere Geschichte erwähnen von 2003, aber vielleicht bleiben wir bei der, weil wenn man Google 2003 und Dropkick, kommt ein sogenannter Englander Johnny Wilkinson, der das in der Weltmeisterschaft-Finale geschafft hat, aber den, den du ansprichst, gerade von Johnny Saxon, genau, das war ungefähr 45 Meter, 44 Meter, glaube ich mal, hat er geschafft, dass es hat, würde ich gerade sagen, am Rande der Reichweite von den meisten Leuten, weil letzten Endes alles, was da drüber wäre, erstens schafft man das wahrscheinlich weniger mit der Kraft sozusagen und auch die Situation ist einfach extrem schwierig. Also das war ein Kick, was 45 Meter war, aber relativ mittig. Alles, was da drüber wäre,

37:48 extrem schwierig. Also sieht man selten. Aber sieht man auch zum Beispiel manchmal, wenn also wenn der Schichtschichter zeigt, dass es halt einen Vorurteil gibt, zum Beispiel probiert man das auch. Auf jeden Fall haben wir dort jetzt die Punkte erklärt, wie beziehungsweise wie Punkte zustande kommen. Wir haben erklärt, was ein Spielfeld ist oder wie das Spielfeld aussieht und wir haben schon so mal ein bisschen die ersten Blicke dann auch auf Taktik beziehungsweise Strafen geworfen. Wenn wir uns gleich wieder hören, dann sprechen wir mal über die Positionen beim Rugby. Wir sprechen darüber, dass die Spieler durchnummeriert sind am Anfang des Spiels von 1 bis 15, welche Positionen bzw. welche Aufgaben sie auf dem Spielfeld übernehmen.

38:27 Wir erklären gleich noch das Gedränge bzw. die Gasse und wir erklären auch noch so ein ganz kleines bisschen, was verboten ist und was erlaubt ist dort beim Spiel bzw. wofür es Strafen gibt. Das gleich hier bei meinsportpodcast.de und Vorpass Spezial, unserem Spezial zur Rugby, WM und dem Regelpodcast. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt es da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen.

39:09 Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt. Wir sind Clubfans. Die schönste Zeit am Spieltag ist meistens vor dem Spiel. Man freut sich aufs Spiel und dann leidet man halt 90 Minuten. Total begluckt. Jede Woche neu auf mein-sport-podcast.de Dritter Teil hier in unserem Regel-Podcast bei Vorpass-Spezial, dem Spezial zum Rugby World Cup 2019, der am 20. September in Japan mit dem Eröffnungsspiel Japan gegen Russland beginnen wird. Wir haben ein bisschen über die Geschichte des Rugby-Sports gesprochen, wir haben über das Spielfeld gesprochen, wir haben dann auch schon darüber gesprochen, wie das Spielziel ist, wie Punkte erzielt werden können etc.

40:05 Jetzt müssen wir über die Spiele auf dem Spielfeld sprechen. Wir haben 15 gegen 15 am Anfang eines jeden Spiels, beziehungsweise hoffentlich auch am Ende eines Spiels 15 gegen 15 Spieler. Und die Besonderheit ist, und das werden Fußballpuristen dann sehr mögen, die Spieler sind durchnummeriert von 1 bis 15. Und, Donal, das hat einen ganz gewissen Grund und einen ganz bestimmten Grund. Wir erkennen an der Hand der Rückennummer, wer wo was spielt, beziehungsweise welche Aufgabe hat. Ja genau, das ist ganz wichtig, im Gegensatz zu Fußball mit diesen Squadnummern, die alles mögliche hatten könnten, 99 oder irgendwas, gibt es diese 15 Spieler, die alle durchnummeriert sind, wie du gesagt hast. Und jede Position oder jede Nummer hat an sich eine andere Aufgabe zu erledigen.

40:59 Fangen wir mal gleich mit den Nummern 1 bis 3 an. Die werden nämlich dann auch umgangssprachlich die erste Reihe genannt, beziehungsweise sie werden im Sprachgebrauch des Rugby die erste Reihe genannt. Die erste Reihe besteht aus drei, ich möchte sagen, sehr, sehr großen, sehr kräftigen, sehr massiven Spielern. Ja, genau, das können wir wahrscheinlich sagen, wenn wir das aufteilen, also Sturm und Hintermannschaft sagt man dazu. Die ersten acht von dieser Nummer gehören zum Sturm und dann die restlichen gehören zur Hintermannschaft. Also die restlichen sieben machen dann von neun bis 15. Genau wie du auch gesagt hast, diese acht Stürmer normalerweise haben so einigen Schafften, dass sie relativ groß, stark, kräftig sind und haben innerhalb dieser acht Leute verschiedene Aufgaben.

41:51 Die heißen sozusagen erste Reihe, weil die diese erste Reihe bilden von dieser Gedränge, was dann stattfindet und das findet immer mit den acht Sturmen statt. Also es gibt halt wirklich der Nummer eins, der innerhalb des Gedränge auf der linken Seite steht und natürlich auf der einen Seite hat jemand gegenüber ihnen hat und auf der einen Seite nicht. Dann gibt es halt auf der Gegenseite der Nummer drei. Der Unterschied zwischen der eins und drei, so oft es hat, werden ja ein bisschen durcheinander gemacht, aber eigentlich sind sie sehr spezifische Unterschiede. also der Nummer 3 hat gegenüber ihm zwei Köpfe sozusagen, also er steckt mit seinem Kopf zwischen den Köpfen zu zwei anderen Leuten, also deshalb gibt es auf der englischen Übersetzung Loose Head, also zu links, also zu der Nummer 1, weil er auf der einen Seite offen, also loose ist und der Tight Head heißt dann sozusagen der Prop auf der Nummer 3, weil er einfach mal gebunden ist auf beiden Seiten.

42:48 Zwischen der Nummer 3 und der Nummer 1 gibt es halt der Nummer 2 natürlich, der ist der Haarklauch Der ist auch relativ stark und kräftig, aber an sich innerhalb dieser Gedränge ist seine Aufgabe nicht eher das zu drücken, sondern eher auf den Ball zu achten. Dann lass uns doch gerade mal das Gedränge erklären. Das Gedränge ist eine Spielsituation, die relativ häufig vorkommt. Das Gedränge wird eigentlich vom Schiedsrichter ausgesprochen. Das ist eine Form der Strafe gegen eine Mannschaft. Das Gedränge wird dann durchgeführt und eine Mannschaft darf den Ball dann einwerfen in dieses Gedränge. Dort stehen sich dann acht Spieler gegenüber. Die erste Reihe, du hast es gerade erwähnt, mit den ersten drei Spielern, 1, 2 und 3.

43:32 Dahinter sind dann wieder in der zweiten Reihe weiterhin drei Spieler, die quasi die ersten drei Spieler anschieben. Und dann haben wir noch in der letzten Reihe die Spieler 7 und 8, die auch dann gegen diese Gegner andrücken. und diese acht Spieler formen das Gedränge. In diesem Gedränge darf nicht in irgendeiner Weise fiese Metzing gemacht werden, sondern das ist eine relativ gefährliche Situation dann ja auch für den Kopf, sodass es da die Regel ist, dass der Spieler mit der Zwei, dass das nicht jeder Spieler sein darf, sondern das muss ein speziell ausgebildeter Spieler sein, der Hakler, wie du ihn genannt hast. Ja, genau. Das ist halt jemand, der, wenn man hat, später zum gesamten Aufbau eines Teams oder einem Kader, also eine sehr spezifische Position.

44:16 Es sind halt in der gesamten Rugby-Mannschaft oder im Kader gibt es halt so ein paar spezifische Positionen, die nicht einfach so austauschbar sind, weil er halt einfach sehr besondere Räume hat, dann letzten Endes zu übernehmen. Und der Harkler letzten Endes ist halt für zwei von diesen wichtigen Aufgaben zuständig. Auf der einen Seite ist er zuständig in der Gedränge, dass wenn der Ball reingeworfen ist, dass er es nach hinten hakelt. Also wenn man sich das von oben anguckt, von der linken Seite kommt der Ball rein und normalerweise mit dem rechten Fuß versucht, der Hakel den Ball innerhalb dieser Gedränge nach hinten zu bringen, damit das Spiel halt so dann weiter gehen kann sozusagen. Er versucht das mit dem Fuß, weil er muss ja dann auch noch mit seinem Kopf beziehungsweise mit seinem Oberkörper versuchen, dieses Gedränge oben zu behalten, dass das nicht zusammenbricht.

45:11 Genau, das hast du auch gesagt, eine ganz gefährlichste Situation, das hat irgendwie, ja, einige hundert Kilos da gegeneinander stehen, hat so das sind acht große Männer gegen acht andere große Männer und da ist ein enorm hoher Druck wie gesagt, der Nummer eins und Nummer drei sind wirklich für das also in dem Sinne dort in der ersten Reihe für das Schieben zuständig der Hakel ist natürlich mit seinen beiden Armen an den beiden gebunden also links und rechts und hat sozusagen frei seine Beine und dafür nur zert, die um den Ball nach hinten zu bringen, damit irgendwie der Ball rauskommt, um das Spiel weiter zu bringen. 4, 5, 6 und 7, 8 versuchen dann auch dieses Gebäude, was so ein bisschen errichtet wird, aufrecht zu erhalten, dass dieser Ball vom Hakler nach hinten geschoben werden kann, beziehungsweise gehakelt werden kann, damit der Ball aus diesem Gedränge rauskommt und bei der angreifenden Mannschaft beziehungsweise bei der Mannschaft, von der der Ball eingeworfen worden ist, dass der dann auch in diesem Ballbesitz bleibt.

46:16 Das ist eine Spielform, die wir relativ häufig während eines Spiels sehen. Ja, genau. Normalerweise, wenn das Spiel einen guten Fluss hat, kommt es seltener vor. Aber wo es auch vorkommt, ist normalerweise, wenn das Spiel nass ist oder es regnet. Weil dieses Regelverstoß, das ist das Konsequenz von sozusagen, wenn der Ball nach vorne geht oder nach vorne rutscht oder aus den Händen kurz nach vorne geht sozusagen. Deshalb bei näher Bedingungen sozusagen könnte es halt oft was vorgekommen. Ja, das ist das Gedränge. Und dafür sind die ersten acht Spieler zuständig. Die ersten acht Spieler sind natürlich dann auch ganz normal im Spielbetrieb dabei. Also wenn auch sie versuchen, die Bälle nach vorne zu tragen.

46:58 Sie stehen sich dann aber grundsätzlich meistens auch den Stürmern der anderen Mannschaft gegenüber, sodass diese Spieler eher nicht über die Schnelligkeit kommen, sondern versuchen über die Kraft, den Ball nach vorne zu bringen. Genau, also das ist halt quasi das, was faszinierend an Rugby ist, ist normalerweise versucht man, wenn man taktisch denkt, normalerweise langsame Leute nicht gegenüber schnelle Leute zu haben, weil das würde halt irgendwie so ein Ungleichgewicht haben, aber wenn man taktisch denkt, will man das haben, also wenn du den Ballbesitz hast und du jemand bist, der schnell ist, willst du natürlich gegenüber dich jemanden haben, der langsam ist, weil das wäre zum Dein Vorurteil.

47:39 Und das ist halt vielleicht zu spezifisch für jetzt, aber das sind natürlich die Nuancen von Rugby, die man gerne liebt. Ja, das ist also auch die ersten. Weiter halt einfach mit den zweiten Reihe, dritten Reihe, Sturme halt so sagen, dass es halt natürlich dann im Gegenzug dann Leute, die etwas mobiler sind. Also ich würde halt so das vergleichen, dass die erste Reihe das wenigste mobile Leute sind wahrscheinlich. Besonders der Nummer 1 und 3, obwohl es gibt auch natürlich Ausnahmen. Aber im Vergleich die Nummern 6, 7 und 8 könnten halt oft Leute sein, die diesen Regeln von großen, fetten Leuten auf jeden Fall brechen. Weil das sind Leute, die ein bisschen wendiger und mobiler sind, um den Platz auszunutzen in dem Platz.

48:29 Also normalerweise, wenn du dann nicht, dass man sich wundert, wenn jemand mit dem Nummer 7 auf den Rücken oder Nummer 8 auf den Rücken irgendwo ganz außen steht, das kommt auch vor. Das wäre halt aber ein bisschen seltsam, wenn jemand mit der Nummer 1 oder Nummer 3 ganz weit außen alleine da stehen würde. Das wäre dann irgendwas, dann wäre schief gelaufen, glaube ich. Also das sind die Stürmer. Jetzt kommen wir mal in die Hintermannschaft. Die 9 und die 10, das sind so ein bisschen die beiden Quarterbacks einer jeden Mannschaft. Es gibt den Verbindungshalb und es gibt den Gedrängehalb, wie er auf Deutsch genannt wird. Der Flyhalf bzw. Scrumhalf, wie er im Englischen genannt wird. Was ist der Unterschied zwischen dem Verbindungshalb und dem Gedrängehalb?

49:09 Ja, also du hast es auf jeden Fall so erkannt, das sind zwei Rollen, die genau das ein bisschen Spiel drehen und das soll auf jeden Fall leiden. Also der große Unterschied ist natürlich, dass er Nummer neun, also Gedrängehalb, ist da zuständig, um normalerweise diesen Achtsturmer ein bisschen hart den Ton anzugeben. Er ist dann zuständig, dass er den Ball an diese Gedränge hat, eingibt und dann normalerweise wieder raus trägt und dann das Ball an den Verbinder gibt. Also normalerweise dann dieser Verbinder, also dann letzten Endes auch ein guter Name, er verbindet quasi Sturm und Hintermannschaft da letzten Endes und leitet quasi letzten Endes normalerweise das Spiel. Also normalerweise ist der Nummer 10 der Verbinder eins der wichtigen Spieler auf dem Platz und oft ist der Kondoktor der gesamten Orchestre, würde ich gerade sagen.

50:02 Und der Gedrängehalb, der heißt Gedrängehalb, weil er im Gedränge hinter den acht großen Jungs eigentlich der kleine Junge ist, der oder der kleine Mann ist, der den Ball einwirft in dieses Gedränge und den Ball dann auch wieder rausnimmt und quasi erster Passgeber nach solch einem Gedränge ist. Genau, also das Wunderschöne an Rugby, du hattest auch gefragt, wieso das heißt Liebe, aber wieso viele Leute das lieben. Das Rugby ist aus 15 Leuten, also besteht aus 15 Leuten, aber jeder Einzelne hat eine unterschiedliche Aufgabe zum einen und jeder Einzelne hat es anders. Also das heißt, dass es der Sport ist für jeden, ob du groß oder klein oder dick oder dünn oder wendig oder schnell oder langsam.

50:41 Es gibt immer eine Rolle für dich, wo gegenüber anderen Sportarten normalerweise oft Leute sind, die halt gleich sind. In Rugby gibt es halt normalerweise einen Platz für jeden. Und da ist halt, wie du halt erwähnt hast, oft ist es halt jemand, der Gedränge spielt. Etwas kleiner, weil er halt oft erst bücken muss, um diesen Ball vom Boden zu spielen. Aber kann auch jemand sein, der normal groß ist, würde ich gerade sagen, muss nicht unbedingt jemand kleiner sein. Ja, das ist die 9 und die 10. Und dann haben wir noch die 11 bis 15. Und lass uns erst mal über die 11 bis 14 sprechen, weil 11 bis 14, das sind eigentlich, jedenfalls ist das meine Erfahrung, die Spieler dann auch, die häufig die Versuche legen an der Außenposition.

51:22 Sie sind der linke und der rechte Außendreiviertel, das sind die Nummer 11 und die 14. Und einmal noch die 12 und die 13, das ist der erste Innendreiviertel und der zweite Innendreiviertel. Das sind Flügelspieler, die zeitgleich groß und kräftig sein müssen, aber zeitgleich auch sehr, sehr schnell sein müssen. Habe ich das richtig umschrieben? Genau, das sind Leute, die normalerweise, besonders der Nummer 11 oder Nummer 14, sind Leute, die wirklich ganz weit außen stehen. Also die tauchen halt auch natürlich auf mitten im Feld, aber normalerweise sind die ganz außen und hat oft die Leute, die von einer Passreihe, also wenn der Ball durchgepasst wird, die letzten, die ganz außen das sind und mit so kleinem Platz das meiste rausmachen müssen.

52:02 Also da müssen ja auf jeden Fall, also das sind die Merkmale, dass sie halt schnell sein müssen, dass es halt irgendwie de facto und das ist halt der Fall, worauf es halt am Ende hinauskommt. Deshalb legen die halt die meisten Versuche, weil wenn die halt einmal so ein bisschen Platz genießen können, ganz, ganz außen und sie halt da durchkommen, dann ist es halt Try-Time. Also das ist halt was, die Leute, die mittig sind, letzten Endes weniger Platz genießen, weil man verteidigt immer am stärksten. Normalerweise, wenn man halbwegs gut ist, am stärksten in der Mitte und es würde immer an den Außenkanten ein bisschen schwacher. Deshalb genießen die vielleicht ein bisschen mehr Platz und wenn die zu viel Platz genießen, dann ist es Try-Time.

52:46 Dann gibt es die Versuche. Und dann haben wir noch den Schlussmann, die Nummer 15. Den Schlussmann, den sieht man so ein bisschen, als wenn man es mit dem Fußball vergleicht, würde man es mit dem Libro vergleichen. Er steht relativ weit hinten und er ist dafür da, erstens dann Durchbrüche zu verhindern, beziehungsweise sollte es einen Durchbruch eines Stürmers gegeben haben, dass er quasi die letzte Verteidigungslinie ist. Und zweitens muss er dann auch Kicks abfangen, die aus der gegnerischen Hälfte zum Beispiel kommen, um einfach das Spiel beziehungsweise auch das Spielfeld zu überqueren. Ja, also das hast du ganz gut beschrieben. Ich habe es immer so ein bisschen, es ist auch mit Libro ein sehr guter Vergleich, wie auch so ein bisschen das Torwart so ein bisschen beschrieben, weil es auch diese letzte Linie, aber Libro ist halt auch gut.

53:27 Auch weil er mit diesen Kicks, wenn diese Wahl genutzt wird, als zu kicken, er muss halt ganz viel Platz halt abdecken. Also der Hauptaufgabe von jemandem, der Schluss spielt, ist auf jeden Fall diese Positionierungsspiel. Also seltener hat irgendwelche riesen krassen Tacklings hat zu machen, sondern eher ganz viel freier Platz abzudecken. Also das ist halt für die Leute, die positionsmäßig gut sind und einen guten Spielübersicht haben, normalerweise so gute Merkmale für die. Natürlich können die auch etwas austauschbar sein. Heutzutage mit jemandem, der auf Außendreiviertel steht, also auf die Ecken steht, geht halt auch. Aber normalerweise ist es eine sehr spezifische Position. Und es sind meistens die besten Kicker dann ja auch, weil sie den Ball weit rauskicken müssen, werden die auch häufig genommen, um die Strafkicks zum Beispiel zu treten.

54:18 Genau, also heutzutage gibt es halt normalerweise, wie du auch gesagt hast, genau der Nummer 15, der kickt oder sehr oft der Nummer 10 und manchmal, also besonders in Frankreich ganz groß, dass der Nummer 9 kickt. Das hat ein bisschen ein anderes Spielsystem, aber die drei Leute sind die, die ja halt auch am meisten kickt. Das kann tatsächlich jeder kicken, der auf dem Platz steht. Damals in Australien hat der zweite Reihestürmer auch gekickt. Das gibt es aber selten heutzutage, weil das sind einfach Aufgaben, was in einem normalen Spiel nicht vorkommen hat, sondern eher wirklich taktische Einheiten, die separate Trainingseinheiten sind. 15 Spieler versuchen 80 Minuten zu überstehen. Das ist ein sehr, sehr anstrengender Sport.

55:00 Und wenn man einmal mit deutschen Nationalspielern zum Beispiel gesprochen hat, ich erinnere mich an Michael Popmeier, Der zweite Reihestürmer war in der deutschen Nationalmannschaft, der nach 80 Minuten eigentlich dann immer so kaputt war, dass er kaum noch laufen konnte. Deswegen gibt es Ersatzspieler. Sieben Ersatzspieler hat jede Mannschaft, unter anderem dann auch auf verschiedenen Positionen, die dann eingesetzt werden können. Ja, genau. Also letzten Endes gibt es heute eine Pflicht, bestimmte Leute auf der Ersatzbank zu haben. Und das ist quasi letzten Endes die ganze erste Reihe. Also normalerweise gibt es dann Ersatz für die Nummer 1, 2 und 3. Die meisten Mannschaften haben dann auch jemanden, der die zweite Reihe abdecken kann und jemanden, der eine dritte Reihe abdecken kann.

55:42 Damit hattest du schon vier Positionen abgedeckt. Das heißt, dass du dann theoretisch vier Ersatzstürme hast und dann normalerweise drei Ersatz-Hintermannschaft-Leute hast. Und heutzutage ist es halt normalerweise, dass es immer einen Ersatz gibt für den Gedränge. Also dann jemand, der auf Nummer 9 spielen könnte und normalerweise jemand, der auf Nummer 10 spielen könnte. Also dann hast du gleich schon sechs Positionen und das heißt, dass der Letzte, der die Nummer 23 trägt, letzten Endes jemand ist, der ein bisschen ein Mädchen für alles sein müsste. Er müsste theoretisch ganz viele Positionen, also 12 bis 15 hat theoretisch abdecken können. Das hat so grobe Faustschläge. Und diese sieben Spieler dürfen alle eingesetzt werden? Es gibt kein Limit, sondern diese sieben Spieler dürfen eingesetzt werden?

56:27 Genau, die dürfen halt eingesetzt werden. Tierredig könnten sie mehrmals rein und raus kommen, also vielleicht später dazu. Es gibt auch zum Beispiel Strafen, nicht Strafe letzten Endes, aber wo man zum Beispiel eine Verletzung hat, zum Beispiel jemand blutet, gibt es halt normalerweise diese Blutsubstitute, also dass man halt so einen austauschen könnte. Das heißt, das Tierredig in der fünften Minute könnte jemand halt bluten, könnte jemand reinkommen für vielleicht zehn Minuten und dann würde er rauskommen und dann vielleicht in der zweiten Halbzeit fest eingesetzt wird. Ja, also das gibt es, dieser Wechsel, die werden wir gleich nochmal gerade erklären, die gibt es dann auch noch. Jetzt haben wir die 15 Spieler erklärt und auch die sieben Ersatzspieler.

57:07 Wir haben vorhin schon das Ziel des Spiels gebracht. Wir haben darüber gesprochen, dass es das Ziel ist, den Ball ins gegnerische Mahlfeld zu tragen. Jetzt gibt es die Situation, dass du gestoppt wirst an einer Stelle. Ein Spieler wird gestoppt. Er darf den Ball nicht einfach weiter versuchen, nach vorne zu drücken, sondern er muss den Ball ablegen. Und das ist ja eine der Spielsituationen, die wir ganz, ganz, ganz, ganz häufig erleben. Das Phasenspiel, dass der Ball immer wieder abgelegt werden muss, dass der Ball dann immer wieder vom Verbinder- bzw. Gedrängehalb dann wieder aufgenommen werden muss und gepasst werden muss. Ab wann muss so ein Ball abgelegt werden, wenn du im Zweikampf quasi bist?

57:46 Jetzt fragst du aber Sachen. Jetzt kommen wir irgendwie richtig in die Tiefe. Also letzten Endes, wie wir vorhin erklärt hatten mit diesen Tackling-Situationen, also der ist quasi letzten Endes beendet, wenn der Verteidiger den Gegner zum Boden gebracht hat, dann muss der Ball vom Boden losgelassen werden. Da entsteht halt so ein Kontaktpunkt und da hast du auch gesagt, dass der normalerweise Gedränge hat, der Ball weiterspielen wird. Geber hat theoretisch den Punkt, wo der Verteidiger nicht komplett sauber den Mann zum Boden bringen kann. Da könnte der Angreifer immer noch weiterlaufen, bis es letzten Endes nicht mehr geht und zum Boden kommt. Und dann müssen halt normalerweise die Leute von den jeweiligen Mannschaften den Ball sichern, wenn man den Ballbesitz hat, oder versuchen sozusagen dagegen zu drucken, um den Ball rauszukommen.

58:38 Normalerweise sind es in den meisten Fällen, dass der, der einen Ballbesitz hat, bleibt normalerweise im Ballbesitz. Es gibt natürlich Ausnahmen, da kommen vielleicht Spiele dazu. Aber normalerweise, wenn der Ball dann gesichert ist, da kann der Nummer 9, der Gedränge hat, hoffentlich ganz in Ruhe weiterpassen. Ich möchte nur jetzt wirklich das Standardspiel erklären. da, der Ball kommt in den Zweikampf, der Angreifer geht zu Boden, der Ball wird dann gesichert von jemandem, der sich da zum Beispiel darüber stellt und der Ball wird zurückgerollt zum Gedrängehalb, der den Ball wieder aufnimmt und wieder nach hinten passen muss und dann gibt es die nächste Angriffsphase. Das ist das Phasenspiel, damit versucht man dann auch die Meter zu überwinden.

59:21 Ja, genau. Also das ist halt irgendwie, könnte halt normalerweise irgendwie langweilig aussehen, aber es gibt halt manche, also Also Phasen, wo es halt auch über 39, 40 Phasen kommt, also irgendwelche 40 Kontaktpunkte. Also das ist halt schon irgendwas, was halt irgendwie das ganz normale offene Spiel ist. Jetzt hast du den Angreifer, der halt in diesen Kontaktpunkt geht, der in den Verteidiger reingeht. Jetzt kann sich allerdings nicht die gesamte Verteidigung von überall mit in dieses Gedränge reinstürzen, sondern auch das ist geregelt. Du musst als Verteidiger vor dem Ball bleiben und darfst dich nicht zum Beispiel von hinten dem Angreifer nähern. Genau, also es gibt halt so eine sogenannte Abseitslinie.

1:00:06 Letzten Endes kann man halt grob erklären, dass der Ball immer sozusagen eine Abseitslinie bildet. Und wenn dann, wie du gesagt hast, diesen Kontaktpunkt kommt mit dem Tackling zum Boden, dass quasi dann der letzte Fuß von diesem Kontaktpunkt sozusagen der Abseitslinie bildet. Also du durftest einfach nicht als Verteidiger hinten rumrennen und den Ball rausklauen. Das wäre ein Regelverstoß, der dann auch mit einem Straftritt, also eine relativ starke Strafe dann bestraft wird. Und du darfst auch als Angreifer nicht hinter der Abwehrlinie stehen. Genau. Dann gibt es Strafen, wenn zum Beispiel diese Abseitslinie vom Verteidiger überschritten ist, beziehungsweise dann auch vom Angreifer überschritten ist.

1:00:50 Und da müssten wir jetzt nochmal gerade einmal erklären. Es gibt die Möglichkeit, entweder den Strafkick oder das Gedränge. Was ist der Unterschied, wann wird ein Gedränge gegeben und wann wird ein Strafkick gegeben? Genau, also ein Gedränge, das hast du beim Regelverstoß wie ein Vorpass. Also das kommt Vorpass, witzig. Genau, also das ist halt normalerweise irgendwas, was halt oft vorkommt. Und das ist halt eher so eine leichte Strafe. Und die große Strafe ist halt ein Straftat. Das kommt halt vor bei großen Regelverstoßen. Also wie zum Beispiel, wir haben gesagt, man darf nicht überhaupt der Schulter hat angreifen. Wenn zum Beispiel jemand aus Versehen oder versehentlich jemand hat angreifen wurde auf den Kopf, dann wäre es halt ein Strafstoß.

1:01:34 Oder wenn man jemand macht, was hat zum Beispiel, wie vorhin gesagt, irgendwas abseits vom Wahlträger wäre, wie jemand, keine Ahnung, grätschen oder irgendwas oder schubsen oder irgendwas oder am Weg stehen, wäre auch zum Beispiel ein Regelverstoß. Und was hat so mit einem Strafschritt, was halt ein großer Nachteil wäre, dann sozusagen bestraft wird. Also erklären wir das nochmal. Eine kleine Strafe würde mit einem Gedränge bestraft werden, als wenn der Ball nach vorne rausfällt beim Angriff. Das wäre ein Vorpass und das wäre dann mit einem Gedränge zu bestrafen. Das Gedränge wird dann für die gegnerische Mannschaft ausgeführt. Dort kann der gegnerische Gedränge halt dann den Ball einwerfen.

1:02:12 Dort gibt es das Gedränge, was wir eben erklärt haben. Bei größeren Strafen gibt es dann den Strafkick und dieser Strafkick wird dann auf zwei verschiedene Arten und Weisen durchgeführt. Entweder man versucht auf die Stangen zu gehen, wie dann auch die Kommentatoren sagen, man versucht den Strafkick durch die Mahlstangen durchzuschießen, das wären dann die drei Punkte. oder wenn man relativ weit weg ist oder wenn man seiner Offensive eine ganze Menge zutraut, dann schießt man den Ball tatsächlich ins Aus zwischen 22 Meter Linie und der 5 Meter Linie des Gegners, um dann an eine Gasse zu bekommen. Und diese Gasse sollten wir dann nochmal erklären. Eine Gasse ist quasi ein Einwurf, wo die Spieler spalierstehen.

1:02:52 Ja, genau. Also es gab vorher, durfte man in diesen Gassen einfach mal zwei Linien aufstellen, ein bisschen hat Lücke in der Mitte und da wird der Ball reingeschmissen und da hüpfen hat jeder halt hoch. Das hat sich irgendwann über die Jahre entwickelt, dass heutzutage zwei Männer oder wenn du richtig stark ein Mann zum Beispiel den dritten Person hochliftet in die Luft und durfte dann der Ball aus der Luft fischen. Letzten Endes, wenn man sich vorstellt, da kommt man ganz, ganz hoch in die Luft, aber das durfte der Gegner auch wissen. Der Vorteil ist natürlich, dass wenn du als einwerfender Mannschaft da bist, weißt du, wo dein Fänger sozusagen hochgehen wird und normalerweise versucht man da, entweder mit einem flachen schnellen Ball hat es natürlich durch die Luft zu kommen oder natürlich mit einem großen Bogen, so einen Loop sozusagen nach hinten zu schießen oder über der Verteidigerlinie zum Beispiel, dass es hat relativ schwer umkämpft und wenn, wie du auch gesagt hast, das nah an der gegnerischen Linie ist, versucht der Verteidiger, Verteidigungsmannschaft dann immer das zu stoppen.

1:03:58 Das kommt manchmal zu Regelverstoßen. Es kann aber auch sein, dass der Verteidigungsmannschaft gar nicht hoch springt, um diesen Einwurf zu verteidigen, sondern einfach wartet, bis der Mann auf dem Boden ist und versuchen dagegen zu schieben. Das sind verschiedene Varianten, das zu verteidigen sozusagen. Ja, und die Gasse, und das ist einmal noch eine Besonderheit, dieser Gasseneinwurf erfolgt in der aller Regel von der Nummer zwei, dem Hakler, der, wie wir eben gelernt haben, im Gedränge eigentlich mit der kräftigste Mann sein muss, der muss dann auch noch so viel Feingefühl besitzen, dass er die Einwürfe dann zu seinem richtigen Mitspieler dann bringt. Genau, letztendlich haben wir gesagt, es gibt so ein paar Positionen, die wirklich spezifisch sind und dass es also eine Hauptaufgabe von der Nummer zwei ist, halt im Gedränge der Bahn nach hinten zu hakeln und auch diesen Einwürfe zu tätigen.

1:04:47 Das ist halt irgendwie, kann halt einfach nicht jeder und das ist irgendwas, was neben diese Kicking-Einheiten wirklich eine Zusatz-Trainings-Einheit dann immer ist. Das machen dann die Leute wirklich separat und das trainiert nicht jeder. Ja, und dann lass uns nochmal gerade auf eine Spielsituation zu sprechen kommen nach diesem Gasseneinwurf. Nach diesem Gasseneinwurf wird der Ball vom Angreifer entgegengenommen. Er kommt runter auf den Boden, dann bleibt er auf dem Boden, er bleibt stehen und seine Mitspieler versuchen, ihn ins gegnerische Malfeld zu schieben. Die Verteidiger, die wollen natürlich dagegen anschieben. Das ist das Paket. Es ist ein bisschen anders als das Gedränge, aber es ist ein Versuch beziehungsweise eine Möglichkeit, dann auch Meter zu machen mit dem Ball.

1:05:30 Der Mann, der in der Mitte ist, der den Ball aufgefangen hat aus der Gasse, der muss natürlich dann auch in guter Konstitution sein, dass er sich nicht da oft zum Boden drängen lässt. Genau, also dieses Paket kann sich eigentlich normalerweise, also es ist ähnlich wie der Gedränge, hat nur, dass es sich aus einem tierisch offenen Spiel hat dann bildet. Und Hauptaufgabe ist, genau wie du gesagt hast, wenn der Fänger das aus der Luft nimmt, nicht den Ball bei sich zu halten, weil dann wäre der Ball vielleicht blockiert oder irgendwie könnte der Gegner irgendwie versuchen zu stoppen. Also oft ist es halt so, dass der Person, der das vorne irgendwie hat, der versucht das nach hinten zu bringen, damit der Ball irgendwie bespielbar wird oder geschützt ist. Also man kann halt so sich das vorstellen, wie dass der Person ganz vorne irgendwie der Kopf ist oder versucht, den Ball nach hinten zu bringen mit so einer bisschen Schlange von Menschen, die da dagegen schieben und hoffentlich ist der Ball hinten an dieser Schlange, dass er quasi entweder bespielbar wird für die Nummer 9 in dem Fall normalerweise oder jemand, der hinten den Ball absichert und versucht dann entweder abzubrechen, um das Spiel weiterzutreiben oder wenn das ganz nah in der zum Beispiel 5-Meter-Linie wäre, dann wirklich ins Malfeld abzutauchen.

1:06:42 Das wäre das Paket, was wir dann jetzt noch erklärt haben. Gibt es eine Spielsituation, die häufig vorkommt, die wir noch nicht erklärt haben? Puh. Ja, also es gibt das Einzige, was ich auch erwähnt hatte. Man könnte halt zum Beispiel zwei Sachen machen. Man könnte halt mit diesem Straftritt ausführen, könnte man das schnell ausführen zu sich selber. Also es könnte halt sein, dass man, weil der Straftritt erfordert, dass der Gegner sich zehn Meter zurückbewegt. Wenn zum Beispiel jemand sehr schnell und schlau wäre und schnell hinrennen würde, ein Straftat zu sich selber ausführen würde, könnte er unangefasst auf jeden Fall 10 Meter schaffen. Und da dürfen die Gegner halt gar nichts machen, bis sie sich 10 Meter wegbewegt haben.

1:07:27 Das ist irgendwas, was man manchmal sieht kurz vor Mahlinien, weil das ist halt schwierig, wenn zum Beispiel eine Mannschaft irgendwie nicht komplett wach ist, könnten die halt ausgetrickst werden. Und es gibt noch den schnellen Einwurf, also den schnellen Gasseneinwurf, dass du nicht diese Gasse bilden musst, sondern gleich aus dem Aus direkt auf einen Gegner, auf einen Mitspieler passen kannst, um dort den Ball wieder nach vorne zu bringen. Oder sich selber, also man kann es hier theoretisch zu sich selber einwerfen. Es muss aber in der Regel mindestens über die 5-Meter-Linie kommen. Also du musst 5 Meter in die Luft fliegen und du könntest es theoretisch zu dir selber hochschmeißen, solange es die 5 Meter geht.

1:08:08 Ja, und das ist dann eher selten. Die Rugby-WM beginnt am 20. September. Wir werden natürlich bei meinsportpodcast.de die meisten der Spiele dann auch hier auf meinsportpodcast.de zusammenfassen und wir hoffen, ihr seid dann dabei. Wir hoffen, dass euch diese Ausgabe, dieser Podcast ein wenig Spaß gemacht hat. Während der Spiele sind wir dann natürlich auch für Fragen dann empfänglich beziehungsweise können dann auch Fragen beantworten. Ansonsten freuen wir uns über Feedback über diesen Podcast beziehungsweise über diesen Regel-Podcast. Donal, vielen Dank und wir sprechen uns zur Weltmeisterschaft dann wieder. Ja, war mir ein Vergnügen. Bis bald dann. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zur WM, bis zum Vorpostspezial ab dem 20. September mit der Berichterstattung, mit der großen Berichterstattung über den Rugby World Cup.

1:08:56 Vielen Dank fürs Zuhören. Auf Wiederhören. Vorpass. Vorpass Spezial. Der Podcast zur Rugby-WM