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Vorpass · Folge 9

Gruppe A: Gastgeber wieder als Spielverderber?

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Die Rugby-WM steht vor der Tür. Vom 20.9. bis zum 2.11.2019 werden 20 Teams aus der ganzen Welt in Japan die Weltmeisterschaft ausspielen. Titelverteidiger ist Neuseeland. Gibt es dieses Jahr ein Land, das ihnen den Titel streitig machen kann? Andreas Thies und Donal Peoples schauen in diesem "Vorpass Spezial" auf die Gruppe A voraus. Gruppe A beheimatet den Gastgeber Japan. 2015 sorgte das japanische Team für die wohl größte Sensation in der Rugby-Geschichte, als es bei der WM in England das damals übermächtig scheinende Südafrika in letzter Minute besiegen konnte. Seitdem hat Rugby in Japan nur weitere Fortschritte machen können. Viele Experten trauen den Japanern auch bei dieser WM eine gute Rolle zu, besonders mit den eigenen Fans im Rücken. Die Favoriten in der Gruppe A sind Schottland und Irland. Irland war 2018 ungeschlagen durch die Six Nations spaziert, seitdem ist die Stimmung aber wieder etwas eingetrübt. Eine insgesamt eher durchwachsene Saison konnte nicht mit der Titelverteidigung bei den Six Nations veredelt werden. Irland ist trotzdem Favorit gegen Schottland, das auch enttäuschte. Schottland muss sich vor allen Dingen gegen Japan beweisen, will es Platz 2 erreichen. Wie weit es danach weitergeht, ist fraglich. Aus der Gruppe B könnte im Viertelfinale Neuseeland als Gegner warten. Russland und Samoa sind Außenseiter. Den Samoanern kann aber immer eine Überraschung zugetraut werden. Für sie sollte es um Platz 3 gehen, der die direkte Qualifikation für die WM 2023 bedeutet. Vorpass Spezial wird euch durch die gesamte WM begleiten. Abonniert am besten noch heute den entsprechenden Feed in eurem Podcatcher!

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Transkript

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0:00 Gut, gut, gut, gut. Ein, zwei. Vorpass. Vorpass-Spezial. Der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Am Freitag startet die Rugby-WM in Japan mit dem Spiel nämlich zwischen Japan und Russland. Und wir auf meinsportpodcast.de wollen euch hier im Vorpass-Spezial immer auf dem neuesten Stand halten. Wir wollen über möglichst viele Spiele berichten. Wir wollen euch dann immer einen Überblick geben, wer wie in welcher Gruppe im Moment gut drauf ist, beziehungsweise dann auch die Platzierungsspiele beziehungsweise die Ausscheidung K.O.-Spiele dann berichten. Wir wollen allerdings jetzt hier neben diesem Regel-Podcast, den wir gemacht haben, auch auf die Gruppen vorschauen. Heute geht es um Gruppe A und dazu begrüße ich einen unserer Experten hier im Vorpass-Spezial, nämlich Donal Peoples. Hallo Donal.

0:53 Hey Andreas, wie geht's? Sehr gut geht es mir. Wie geht es dir eine Woche vor Beginn der Rugby-Weltmeisterschaft? Die Vollfreude steigt auf jeden Fall. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich selbst nicht vor Ort bin. Aber ich freue mich auf jeden Fall auf einige tolle Spiele in den Gruppenphasen und hoffentlich sehr gute K.O.-Phasen. Absolut. Wir haben vier Gruppen a fünf Teams und wir wollen in jedem dieser Vorschau-Podcasts auf eine Gruppe eingehen. Und als erstes gehen wir auf die Gruppe A ein. Und in der Gruppe A ist das Heimatland von Donal nämlich mit dabei. Irland führt diese Gruppe an mit Schottland zusammen und Japan, der Gastgeber, mit Russland und Samoa. Das sind die anderen drei Teams, die noch mit dabei sind.

1:36 prinzipiell kann man sagen, jede Gruppe hat ungefähr zwei große Mannschaften, die Favoriten sind, natürlich aufs Viertelfinale und dann haben wir immer noch ein bis zwei Mannschaften, die durchaus eine Überraschung schaffen können und einen fünften großen Außenseiter. Damit können wir einhergehen. Das kann man schon sagen. Es gibt halt so dieses Tier-One-Nations, das sind wirklich die Top-Mannschaften natürlich und davon gibt es mindestens zwei in der Gruppe, besonders in Gruppe A, in Gruppe C gibt es halt auch so ein Dritter dazu, dazu kommt man aber noch später. Für Pool A, also Gruppe A, das ist auf jeden Fall Irland-Schottelnd, also die sozusagen, ich würde dann nicht sagen Favoriten für die Gruppe, aber genau, die hat am meisten sozusagen Rugby auf einem hohen Niveau spielen, genau dazu Dann kommt noch Japan, als Gastgeber ein bisschen unbekannt, spielen aber nicht regulär auf so einem hohen Niveau. Aber wissen wir von vor vier Jahren, was hat Urashen passiert gegen Südafrika.

2:52 Russland und Samoa aus deutscher Sicht hat man schon ein bisschen Berührungspunkte mit den beiden Mannschaften gehabt, aber ich glaube, also Russland und Samoa werden hat so die anderen drei Mannschaften keine große Gefahr darstellen, so grob Lass uns mal auf die einzelnen Mannschaften zu sprechen kommen, lass uns mal auf den chronischen Underachiever bei Weltmeisterschaften kommen, das ist nämlich Irland Ai, ai, ai, oh, das ist aber das, gleich hier, gleich geht es hart zur Sache. Ja, also das kann man schon sagen. 2015, Viertelfinale raus gegen Argentinien. Das war damals eine große Überraschung. Sie haben in den letzten Jahren haben sie richtig, richtig Fortschritte gemacht, beziehungsweise waren zwischendurch dann auch die beste Mannschaft der Welt.

3:36 Haben alle Teams geschlagen. Letztes Jahr zum Beispiel bei der Six Nations hatten sie eine fantastische Phase. Dieses Jahr, die Six Nations sind nicht so gut gelaufen. Dritter Platz, nur drei Siege, zwei Niederlagen dazu. Beziehungsweise ja dann auch dieses Viertelfinal aus 2015. Und sie wollen dieses Jahr unbedingt ganz vorne mit dabei sein. Wir haben schon bei den Six Nations Übertragungen und auf den Six Nations Berichterstattung schon drüber gesprochen, Irland möchte endlich ganz, ganz weit kommen. Irland möchte gerne mal ins Finale, vielleicht auch Weltmeister werden. Was spricht in diesem Jahr dafür, dass sie ganz weit schaffen können? Oh, ja. Deine Fragen gehen wirklich direkt ins Herz.

4:14 Also die Sache ist normalerweise, genau, würde man halt sagen, okay, egal wie die Gruppen hat so aufgestellt sind, musste man schon versuchen, weiterzukommen. Also wenn es einen richtig starken Gegner zum Beispiel gibt, würde man sagen, okay, sie müssen mindestens auf den zweiten Platz kommen. Der Nachteil ist halt quasi natürlich wie bei jedem Turnier so, wenn man auf den zweiten Platz kommt, spielt man gegen den ersten von der anderen Gruppe. Normalerweise wäre das sozusagen ein ganz starkes Nachteil. Also wenn du als erster willst, hast du vermeintlich einen schwächeren Gegner dann in der K.O.-Phase. In diesen Zusammenstellungen ist es ein bisschen schwierig. Also was spricht dafür, dass Irland weit kommt?

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4:55 Okay, also was spricht dafür? Irland hat zumindest Neuseeland im Weltrauby geschlagen. Also zweimal sogar. Das war bis vor kurzem also nicht der Fall. Das heißt, dass es machbar ist, dass Irland jede Mannschaft in der Welt schlagen kann. Einziges Problem ist, noch dazu kommt dann Pubey, Südafrika. Und Südafrika hat einen ganz guten Lauf. Das heißt, dass wenn Irland zum Beispiel Erster wird in der Gruppe, haben die trotzdem das Problem, dass egal wen die hat, auf wen sie treffen werden, Südafrika oder Neuseeland, ist es ein extrem schwieriges Spiel. Und da glaube ich, dass es einfach mal, obwohl Irland die Erfahrung hat, beide Mannschaften geschlagen zu haben, ich würde sagen, dass beide Neuseeland und Südafrika gegen Irland beide Favoriten wären.

5:43 Also Irland wäre halt auf jeden Fall, wenn sie, egal auf wen, trifft der Underdog. Das spricht eher dagegen, was dafür spricht, wie ich es gesagt habe, dass Irland zumindest die Erfahrung hat, hey, Neuseeland, das ist kein Angstgegen von uns mehr, das ist kein, wir wissen halt nicht, wie man da weiterkommt, sondern Irland kann auf jeden Fall ganz gut gegen Neuseeland mit hatten und schlagen, also geschlagen haben die ja. Und Sudafrika hatten ja auch so ein Tour in Sudafrika, wo Irland das erste Mal in Sudafrika geschlagen hat. Das heißt, das ist halt auf jeden Fall machbar. Es ist halt nur einfach im Gegensatz zu den anderen Jahren direkt ein extrem schwieriges Spiel im Viertelfinale. Und das macht zwar auf jeden Fall den Weg schwer, aber nicht komplett unmachbar für Irland.

6:30 Fing also schon so ein bisschen das Wehklagen an, als die Auslosung kam zu dieser Weltmeisterschaft, als man gesehen hat, man ist in dieser Überkreuzgruppe mit der Gruppe B, mit Neuseeland und Südafrika? Ja, also letzten Endes freut man sich, dass also von den Pools her, also von den Gruppen her, hat auf jeden Fall Irland quasi in der Gruppe als Favorit sozusagen die vermeintlich schwächste Gruppe. Also wenn man das vergleicht mit den anderen Gruppen, sind auf jeden Fall viel stärkere Teams quasi, die danach kommen. Das, wie ich gesagt habe, bringt dir aber relativ wenig, wenn du gleich in dem Freelfinale ein absolutes Weltmeisterschaft-Favorit hat. Also wir kommen vielleicht noch später dazu, aber Südafrika und Neuseeland sind einfach definitiv die Mannschaften, die die Favoriten für das Gesamtturnier sind.

7:21 Und das macht das Leben in der Anfang ganz schwierig. Und genau bei der Auslösung war das halt klar, dass die Viertelfinale Paarung ganz schwierig wird. Die Gruppe, meiner Meinung nach, eigentlich, wenn Irland was reißen will, soll da auf jeden Fall machbar sein. Also Schottland ist halt eine permanente Gegner für Irland, also jedes Jahr in Six Nations und da wären wir als Irland immer Favoriten hat es sozusagen dagegen. Und Japan ist ein bisschen so unbekannt für uns, da hat selten Gegenden spielen, also die Wege kreuzen. Irland also Favorit in dieser Gruppe, darauf können wir uns glaube ich erstmal einigen. Sie sind mit Schottland in einer Gruppe, das ist ein ewiges Six Nations Duell, das sehen wir jedes Jahr auf jeden Fall dieses Spiel.

8:02 Die anderen Mannschaften sind ein bisschen unbekannt. Lass uns mal ein bisschen gerade über Irland sprechen, über den Kader, beziehungsweise über das, was sie gemacht haben. Ich habe schon gesagt, sie sind dieses Jahr Dritter geworden. Sie haben in den Warm-Up-Games jetzt Richtung WM drei Spiele gewonnen und haben eigentlich einen ganz okayen Eindruck hinterlassen. Was wohl für sie dann auch eine Schwächung ist, ist Dan Levy, der ausfällt, ein wichtiger Mann der Mannschaft. Sie haben Keith Earls, der im Moment noch verletzt zu sein scheint und wahrscheinlich erst mal nicht antreten kann. Wie sieht es um den Kader bestellt aus? Devin Toner ist auch nicht dabei, einer der Publikumslieblinge. Wie sieht es um den Kader aus bei den Iren?

8:42 Ja, genau, du hast es schon richtig gekannt. Also es gäbe so ein, zwei Jungs, die dabei wären, wenn sie halt nicht verletzungsbedingt aussetzen mussten. Das mit Devin Toner ist eher so eine taktische Entscheidung letzten Endes. Also er ist hart fit, wurde einfach nicht nominiert. Aber so jemand wie Dan Levy, das wäre mit Mitte 20, wäre genau sein Turnier gewesen. also jetzt die Weltmeisterschaft. Leider hat Würde wahrscheinlich ein bis eineinhalb Jahren kein Rugby spielen, nach einer sehr, sehr großen Verletzungen mehr an OPs. Ist erst auf dem Weg zurück auf den Heilungsprozess sozusagen. Der Kader an sich wurde ganz eigentlich strebstark. Wir haben einfach die ganzen Jungs, wenn man das halt aufsieht von, also was wird am Anfang gesagt mit der Grand Slam 2018, das sind wirklich die Lenker und Denker, die das halt geschafft haben.

9:32 Also das ist einfach an sich eine Top-Mannschaft. Und eigentlich gibt es halt keine großen Verletzten. Bei Keith Aarons, hast du ja schon gesagt, der hat so eine leichte Verletzung in seinem Knie. Die sagen aber, dass er halt fit ist. Das ist halt irgendwie so, er wurde halt runtergenommen in dem einen Spiel. Also er ist so zu seinen Schutz, weil es halt nicht so zu 100% war. Aber die sagen, dass er fit ist. Bei Joey Carvery, der sich gleich im ersten Warm-Up-Spiel hat verletzt, sagen die auch, dass er eigentlich zum Spiel gegen Schottland, dass das erste Spiel fit sein wird. Also große Verletzungen in dem Kader auf jeden Fall oder Ängste sozusagen, gibt es halt nicht. Und wie gesagt, das sind halt wirklich die Jungs, die das vor nicht mal 18 Monaten den Grand Slam gewonnen haben, gegen alle in Europa geschlagen haben, dann als große Favoriten gehypt wurden vor die Weltmeisterschaft und eher so dieses Jahr etwas durchschnittlicher hat agiert haben in der Six Nations.

10:28 Devin Toner ist nicht nominiert worden. Jean-Claire ist da nominiert worden für die zweite Reihe und ja, Devin Toner, mir wird das ein bisschen fehlen. Ja, also es ist halt so eine Sache, also keine Ahnung, also mir fehlt so ein guter Spruch auf Deutsch, aber auf Englisch sagt man Horses for Courses, also man passt halt so die Mannschaft an zu dem Gegner jedes Mal und ich glaube, dass Joe Schmidt, also der Trainer von Irland, guckt halt ein bisschen in die Weite und guckt halt, okay, wir werden halt so gegen Mannschaften wie zum Beispiel Samoa oder Russland hat spielen oder dann später vielleicht den Box, also Südafrika spielen. Und das sind wirklich, wo es halt hart auf hart kommen wird, wo es halt nicht irgendwie so große taktische Sachen, sondern eher so Riesenmänner klatschen in Riesenmänner hat so rein.

11:18 Und da würde ich halt sagen, dass Schmitz schon ein bisschen seine Karten gezeigt hat, dass er darauf Wert legt, dass er eher so starke, kräftige Jungs hat vor innerhalb des Spiels und eher so diese Standards, also wie die Gasses sozusagen, wo Dervin Turner halt seine Stärke hatte, vielleicht nicht so im Fokus ist. Also es ist halt ein bisschen, man munkelt es halt so ein bisschen vorausschaut, okay, ich habe für manches Spielsystem habe ich die folgenden Leute und für ein anderes Spiel oder taktisches System habe ich andere Leute und das hat man schon ein bisschen in den Warm-up-Games gesehen, für Irland, das ein bisschen rotiert wurde zwischen was für ein Spiel Irland versucht hatten und wen dann aufgestellt wurde.

12:04 Irland ist also im Moment der Favorit für diese Gruppe A. Du kennst dich mit Irland sehr gut aus, weil du kommst daher. Wie ist die Stimmung denn in Irland? Ist da Vorfreude? Ja, also Irland hat auf jeden Fall diese große Niederlage gegen England in den Vorbereitungsspielen gehabt. Das war natürlich dann irgendwie, alle haben so einen Trauerfeier gehabt gleich, aber wenn man einfach mal die Kirche im Dorf lässt, glaube ich mal, jetzt nach dem Vorbereitungsspiel sieht man, okay, jeder hat so ein paar Minuten bekommen, wir sind halt gerade gut aufgestellt, keiner ist halt groß verletzt, wie wir gesagt haben und die Stimmung ist eigentlich eher so auf dem Weg nach oben, also nicht so übertrieben, oh mein Gott, wir sind die Weltbesten, obwohl Irland auf Platz Nummer 1 ist, gerade in der Weltmeister, also in der Weltlangsliste, Aber eher so, ja, wir können halt mal was, aber nicht so übertrieben.

13:00 Also die Stimmung ist halt eher so ein bisschen mittel, würde ich gerade sagen. Nicht so pessimistisch, nicht so optimistisch. Und das, glaube ich, hat genau für Irland richtig. Irland ist das erste Team dieser Gruppe A. Das zweite Team der Gruppe A ist Schottland. Six Nations war dieses Jahr enttäuschend. Auf dem fünften Platz ist man am Ende geendet. Ein Sieg an den Unentschieden, drei Niederlagen. 2015 bei der WM gab es im Viertelfinale eine Niederlage gegen Australien. Der Start in diese Saison 2019 war mit den Six Nations nicht wirklich richtig gut, aber sie haben drei ihrer vier Warm-up-Games vor diesem Turnier haben sie gewonnen, auch wenn das erste Spiel gegen Frankreich sehr stark und sehr klar verloren ging, konnte man im Rückspiel gegen Frankreich einen Sieg holen und dann auch noch Georgien dann schlagen, also das war insgesamt erstmal ganz gut.

13:45 Wie siehst du das schottische Spiel, weil was sie in den letzten Monaten und vielleicht sogar anderthalb Jahren gezeigt haben, war, dass sie immer sehr schlecht gestartet sind in Spiele. Sie haben häufig und in ganz vielen Spielen in den ersten fünf Minuten einen Versuch bekommen und konnten allerdings das spät ausgleichen. Wie siehst du das Team im Moment? Ja, das ist ein bisschen so ein Überreichungspaket von den Six Nations. Also das hat so eine permanente, also eine Mannschaft so ein bisschen permanent im Wandel, würde ich gerade sagen. Also sie versuchen, quasi zwar ein Spielsystem umzusetzen, was nicht zu 100% passt zu dem, was sie halt so zur Verfügung haben an Spieler, aber die haben so wirklich Stärken, also die sind halt zum Beispiel in der Gasse einfach extrem stark, haben nicht einige Jungs, genau, also Richie Gray zum Beispiel, richtig starken Jungs da, die halt wirklich was reißen können, aber ich glaube, die sind halt irgendwie, also ich sag's mal anders, ich würde halt sagen, ich mach mir ein bisschen Sorgen um Schottland, weil wenn man halt jetzt so sich auseinandersetzt, sagen alle Leute so, ja okay, Irland, Schottland, erster, zweiter durch, also ich mach so ein bisschen Sorgen, wenn ich in Schottland wäre, würde ich mir ein bisschen Sorgen machen, weil ich glaube, keiner sieht so wirklich als Zielscheibe Irland, aber jede von den anderen Mannschaften sieht Schottland als

15:11 machbar, also von Japan und also Japan gegen Schottland, glaube ich mal, könnte für eine kleine, ob man Überraschung sagt, keine Ahnung, also Überraschung sorgen. Und dann das Spielsystem, was sie halt haben, könnte halt einfach Schottland ärgern, dann Samoa mit den großen Jungs. Also ich glaube, also ich weiß nicht, also ich würde mal sagen, dass Japan, Russland und Samoa zielen eher, irgendwas zu holen bei Schottland als bei Irland. Und das macht halt für Schottland schwierig. Aber zum positiven Seiten, die haben einfach mal zum Beispiel mit Stuart Hawk und Finn Russell einfach Leuten, die wirklich aus dem Hut irgendwas komplett saubern können. Also es ist halt irgendwie so ein bisschen, ich würde sagen, wie man immer gesagt hat über Frankreich, dass man wusste, nie welche Frankreich so auftaucht. Es ist ein bisschen jetzt Schottland geworden, diese Consistency, also dieses das hat immer wieder so ungeschlagen oder irgendwie so wirklich, das ist halt so immerhin so ein bisschen, wie du auch gesagt hast, ein bisschen ein Überreichungspaket. Also eine Hälfte spielen der absolut grausam und dann eine Hälfte Weltklasse.

16:18 Und das meine ich gegen gute Mannschaften wirklich, wenn du halt, wenn zum Beispiel jetzt Schottland antritt gegen Japan und absolut die erste Halbzeit verkackt, weiß ich nicht, ob Japan dann sagen, alles klar, wir geben das auf, wir geben euch eine Chance für die zweite Halbzeit, sondern vielleicht einfach mal das Ding durchspielen bis zu Ende, vielleicht ganz knifflig. Aber da mache ich mir über die Sorgen. Die haben, ja, extrem gute Spieler. Ich würde hart sagen, die Spiele haben einfach ein System, was zu unzuverlässig ist gerade und das würde sich halt, glaube ich, mal nicht ändern. Deren System ist ein bisschen zu draufgelegt, dass sie aus einem offenen Spiel irgendwas zaubern mit, wie gesagt, Stuart Hawke und Finn Russell.

16:59 Ich glaube, darauf kann man sich nicht so gut verlassen, weil wenn zum Beispiel einer von denen verletzt wäre, dann ändert sich komplett das Spielsystem von denen und weiß nicht, ob die dann zu deren Stärken spielen könnten. Also, Also da würde ich mir so ein, zwei Sorgen machen. Und ja, also ich würde halt sagen, dass es könnte halt eng werden bei Schottland. Hugh Jones ist nicht dabei. Einer der Spieler, die so in den letzten zwei, drei Jahren auf der Bildfläche aufgetaucht sind bei den Schotten und die in ihren ersten Tests, er hat in seinen ersten 14 Testspielen, hat er zehn Versuche gehabt. Gregor Townsend hat ihn nicht mitgenommen, weil er wohl mit der Form dann auch Probleme hatte, beziehungsweise auch mit Verletzungen Probleme hatte.

17:45 Er ist einer der prominenteren Spieler, die dann nicht dabei sind bei dieser WM. Ja, genau. Also ich glaube, dass das Video richtig gekannt hat. Das ist einfach so eine kleine Mischung aus, der wirklich verletzungsbedingt, wann er dann wieder zurück von einer Verletzung kam, irgendwie nicht wirklich den Vorhörner in den Lauf bekommen, um dann gleich wieder verletzt zu werden. und es schleppt sich schon seit länger durch und ich glaube, die wollen halt einfach nicht das Risiko nehmen, dass er da irgendwie in einem Spiel verletzt ist und dann jemanden nachnominieren. Ich glaube, er setzt er halt auf zum Beispiel Pete Orne, der hat auch so natürlich Innenspiel kann, aber auch ziehen, also kann er verschiedene Positionen abdecken und deckt hat einfach da viel mehr ab, viel mehr Möglichkeiten und ich glaube einfach mit Hugh Jones glaube ich mal, einfach mal, dass es ein bisschen so risikoreich war, jemanden mitzunehmen, der vielleicht verletzungsanfällig war. Hugh Jones also nicht dabei. Stuart Hawk, du hast ihn eben schon erwähnt, wohl einer der Schlüsselspieler für die Schotten. Wollen die Schotten ein gutes Turnier spielen? Sind sie auf einen glänzend aufgelegten Stuart Hawk angewiesen?

18:54 Ja, also ich glaube, es ist perfekt, dass wir über Dan Levy gesprochen haben. Also es wäre ein perfektes Turnier, dass er sich präsentieren könnte. Also leider verletzt, aber auch für Stuart Hawke, auch wieder eine mega gute Gelegenheit, einfach mal die Welt zu zeigen, was er kann, auch für Russell. Zwei Jungs, die sehr gut miteinander spielen können. Ich glaube, im offenen Spiel ist er einfach unschlagbar. Ich würde mir manchmal Gedanken machen zu seinen Defense, also zu seiner Verteidigung, Positionierung manchmal, aber im Angriffsspiel ist es einfach wunderschön anzuschauen. Und ich glaube, wenn das Spiel sich öffnet gegen zum Beispiel Japan oder Russland oder vielleicht Irland, dann sind Leute wie Finn Russell und Stuart Hawke einfach die Leute, die wirklich was komplett Wunderschönes zaubern können.

19:45 Und das ist auch teilweise auch zum Beispiel, wieso die hat diese zweite Halbzeit hingelegt hatten gegen England. Wie gesagt, für mich ein bisschen zu schwer zu sagen. Die haben auf jeden Fall ohne Frage wirklich top, top Leute da. Es ist nur, welche Schottland taucht hat auf. Also das ist halt so ein bisschen Halbzeit 1 oder Halbzeit 2. Das ist die Frage. Die Schotten sind das zweite Team dieser Gruppe A neben Irland. Gleich kommen wir zu den drei anderen Teams. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Dahome 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein.

20:33 Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden. Die Gruppe A besprechen wir hier bei meinsportpodcast.de und Vorpass-Spezial in unserer Vorschau auf. Die Rugby-WM, die am Freitag beginnt mit dem Spiel Russland gegen Japan. Und da sind wir gleich bei zwei Mannschaften, die am Wochenende, am Freitag gleich aufeinandertreffen werden. Russland und Japan. Zwei Mannschaften, die nicht als Favoriten in diese Gruppe gehen. Vor allen Dingen Japan. Sie sind aber die Gastgeber. Und ich denke immer noch mit sehr, sehr viel Freude an diesen Septembertag 2015 zurück, als die Japaner es geschafft haben, eine der größten Sensationen des Weltrugby zu schaffen.

21:37 als sie 2015 bei der Weltmeisterschaft Südafrika im Vorrundenspiel besiegten, mit einem Versuch in den letzten, in den allerletzten Sekunden und damals wirklich so ein bisschen die Rugby-Welt auf den Kopf gestellt haben. Seitdem haben die Japaner nicht gerostet und haben weitergemacht und haben sich weiterentwickelt und sind inzwischen ein wirklich gutes Team. Ich habe sie gesehen in diesem Jahr im Pacific Nations Cup, wo sie gegen Fiji, gegen Tonga, gegen die USA gespielt haben, gegen alle drei gewonnen haben. Und vor allen Dingen das Spiel gegen Fiji hat mich sehr, sehr beeindruckt, weil das war eine Favoritenleistung von einem Team wie Japan, von vorne bis hinten. Und ich glaube auch, dass sie ihr Land bzw. die Rugby-Fans in Japan dieses Jahr, glaube ich, sehr stolz machen können. Und ich könnte mir vorstellen, dass sie auch für Schottland ein schwer zu besiegenes Team sein werden. Wie geht's dir?

22:28 Ja, also ich sehe es auch genauso. Also natürlich dieses Überraschungspaket vom letzten WM. Eddie Jones hat als Trainer, natürlich der jetzige Trainer von England. Ich glaube, ich habe einfach viel darüber geforscht und gelesen. Und die haben mehr oder weniger so die ganzen Jungs seit längerer Zeit, also die ganze Kader-Mannschaft hat zusammen gehabt seit längerer Zeit, als Vorbereitung für dieses Turnier. Also die haben mehr oder weniger gesagt, okay, wir holen diese ganzen Jungs zusammen, das war so klar. Dann haben sie die eingestellt in so quasi B-Mannschaften und haben mehr oder weniger, ich glaube in eineinhalb Jahren, mehr oder weniger zusammen miteinander permanent trainiert als Squad, also als Kader.

23:16 das haben natürlich, also normalerweise in Frankreich beschwert man sich, dass man gar nicht zusammenkommt für die Six Nations und solche, also dass man sehr wenig Zeit miteinander hat, so ein Kritikspunkt, die haben einfach mal absichtlich diesen Zeit miteinander gehabt, wenn die ein bisschen Spielpraxis gewaut haben, haben sie eher in diesen Sunwolves, glaube ich mal, in Japan ein Super Rugby Team gespielt, wo ein bisschen Praxis haben, dann wieder rausgenommen, jemand anderes gespielt, also irgendwie so, dass der Trainer einfach mal einen austauschen könnte, aber dass sie mehr oder weniger sehr lange Zeit miteinander trainieren könnten und ich glaube, dass die waren schon eine Mannschaft, die einfach mal extrem viele, also wenn man zurückdeckt an diesen Versuch, diesen letzten Minuten Versuch gegen Sudafribas, irgendwas, was komplett trainiert war, also es waren einstudierte Moves, Sachen, die aufeinander aufgebaut waren und ich glaube, das haben sie so extrem vorgemacht. Also die haben einfach mal diese Moves, die einfach mal wirklich einstudiert sind, die sie eine Million mal durchgemacht haben im Training und das gibt denen eine extrem gute Basis gegen auch Mannschaften, die vielleicht bessere Spieler haben zum Beispiel, die einfach mal als Einheit viel besser funktionieren können und ich glaube, das hat so quasi deren Stärke und das könnte zum Beispiel für Irland, für Schottland

24:39 einfach eine schwierige Nummer sein, das auseinander zu nehmen und das runterzubrechen Besonders diesen Defense hat dann irgendwie so zu sehen, okay, wie kann ich das wirklich auseinandernehmen? Und ich glaube, dass einfach Japan, ja, genau, es steht ganz viel für Japan. Also, es sind halt Gastgeber, die kennen die, die Verhältnisse hat natürlich. Jetzt ist es halt extrem warm da und Luftfeuchtigkeit hat hoch. Die kennen halt so die Verhältnisse dort, die kennen sich halt aus, müssen halt keine riesengroße Reise da haben. Alle anderen Mannschaften reisen so eine Woche oder zehn Tage davor an. Die sind halt ja natürlich da. Die sind halt daran gewöhnt und haben ein ganzes Land hin zu sich. Also obwohl hat in Japan Rugby natürlich nicht riesengroß ist, die dies hat verfolgen, sondern einfach Fanatik hat und das ist einfach mal genau für die Leute dann sehr beliebt. Also ich glaube, ich weiß nicht, ob das halt irgendwie so ein Dark Horse ist, aber ich glaube, die können auf jeden Fall aus dieser Gruppe rauskommen.

25:39 Also da sehe ich, hat auf jeden Fall gute Chancen für den. Die Spieltagsplaner, oder die Spielplaner haben sich auch einen besonderen Gag erlaubt. Das allerletzte Spiel der Vorrunde, das wird Japan gegen Schottland sein, am 13. Oktober. Ende September werden die Japaner dann schon auf ihren Treffen. Das wird nämlich dann am 28. September sein, 9.15 Uhr unserer Zeit. Und dann, wie gesagt, am 13. Oktober das vielleicht entscheidende Spiel gegen Schottland. Wenn beide zu diesem Zeitpunkt noch das Viertelfinale erreichen könnten und der Winner takes it all, das wäre dann nochmal ein richtig dickes Ding, oder? Ja, also darauf könnte es wirklich ankommen. Also man kann halt diese Weltmeisterschaft-App herunterladen und alle Szenarien halt so ein bisschen durchgehen.

26:20 Aber es könnte wirklich darauf ankommen. Also das ist wirklich am letzten Spieltag. Natürlich hat Japan sehr unglücklich das Jahr doch trotzdem viel gewonnen haben. Die ersten Mannschaft waren, die dann so nicht durchgekommen sind mit drei Siegen. genau dieses Mal, also wie ich vorhin gesagt habe, also ich glaube Japan setzt natürlich an gegen Gegenmannschaft, aber ich glaube die Ziele hat er als direkte Gegner für diese zweite Position Schottland hat an, weil ich glaube Samoa in Russland sollte Japan hat beschlagen können und als große Gegner zielen die wirklich direkt mit Schottland an, genau wie du gesagt hast mit diesem letzten Spiel die können halt erstmal so Japan gegen Russland, erstmal vielleicht irgendwie zeigen, was sie drauf haben. Japan gegen Irland, vielleicht verlieren sie mal. Japan gegen Samoa, also ich würde ja sagen, vielleicht gewinnen die mal. Und dann ist es wirklich ja, hopp oder top mit Japan gegen Schottland. Also das könnte halt so sein, dass es wirklich auf dieses Fightable-Posito dann ankommt, letzten Spieltag sozusagen. Das wäre auf jeden Fall eine schöne Geschichte und das würde, glaube ich, alle dann nochmal erfreuen. Einer der Stars des japanischen Teams, Amanaki Mafi, Ein Spieler, der aus Tonga kommt, der aber in Japan jetzt spielt, der 2015 schon alle vier Spiele der WM mitgemacht hat für Japan, auf den solltet ihr auf jeden Fall achten. Er ist die Nummer 8 bei den Japanern und er ist einer der Stars dieses Teams. Michael Leach dazu als Kapitän auf jeden Fall, auch auf den könnte man achten.

27:58 Die Japaner als Gastgeber sind Favorit der anderen drei Teams, das kann man so sagen. Wir haben nämlich noch Russland und Samoa. Russland hat sich qualifiziert, weil in der Rugby Europe Championship, wir haben darüber berichtet bei meinsportpodcast.de, dieses Jahr Spanien, Belgien und Rumänien disqualifiziert worden waren, wegen nicht zulässig eingesetzter Spieler. Deswegen ist Russland in die WM reingekommen. Russland hat sich qualifiziert, hat sich vorbereitet jetzt in den letzten zwölf Monaten, aber sie sind so ein bisschen die große Unbekannte. Sie sind ja auch reingekommen in dieses WM-Turnier. Damit haben sie nicht gerechnet. Sie haben nicht mehr die Stärke alter Zeiten. Sie haben damals 2019 jetzt bei der Rugby Europe Championship nur zwei Spiele gewonnen, haben unter anderem ein Spiel gegen Deutschland gewonnen.

28:45 Aber so richtig viel zutrauen kann man ihnen nicht bei der WM. oder für mich der klare Außenseiter in dieser Gruppe? Ja, genau. Es könnte halt schwierig werden, es könnte halt ein schwieriges Turnier werden für Russland. Ich glaube, denen fehlt natürlich auf dem allerhöchsten Niveau die Erfahrung. Die spielen halt nicht regulär gegen Top-Mannschaften. Das ist halt ein bisschen diese meingele Gleichgewicht sozusagen, dass wirklich die Top-Tier-One-Nations immer ein bisschen gegeneinander spielen und alles anders ein bisschen runter. Ich glaube, das könnte, also ich weiß halt nicht, ich will halt nicht sagen, das könnte halt irgendwie so schmerzhaft werden für Russland. Also ich kann mir halt nicht vorstellen, dass sie viel großes reißen werden, weil halt nicht so pessimistisch klingen.

29:39 Alle anderen Mannschaften sind besser als denen. Alle anderen Mannschaften haben viel mehr Erfahrung auf dem höchsten Level als denen. Die sind auf jeden Fall der schwächste Glied in diese Gruppe. Was halt auf jeden Fall interessant ist, ist so ein kleiner Funfact, dass der Kapitän von denen, Vasily Atemiev, ich spreche halt bestimmt super schlecht aus, aber Atemiev, der hat einfach in Irland studiert, der hat so mit manchen von den irischen Nationalspielern, die jetzt sind, also quasi in Black Rock gespielt und es ist ziemlich witzig, dass er halt jetzt hat quasi Nationalmannschaft-Kapitän ist, Ich habe einen Podcast mit ihm gehört, wie er hat so sich ist und es hat irgendwie so ein ganz normaler Typ, irgendwie zum Irlandgang zum Studieren, hat irgendwie so genau ein bisschen gezockt, dann wurde er so ein bisschen entdeckt, dann haben wir gesagt, ja, komm doch mal mit.

30:32 Hat auf jeden Fall auf einem guten Level gespielt, dann hat er auf jeden Fall in FIFA Premierships für eine Weile gespielt. Der ist jemand mit guter Erfahrung, der spielt halt eigentlich auf der Ecke. Ich glaube, es könnte halt schwierig für Russland werden, weil sie einfach mal extrem starke Gegner gegen sich haben werden, auch wo vielleicht irgendwie so eine Irland oder Schottland ein bisschen durchrittieren wird. Trotzdem wird es halt eine extrem schwierige Aufgabe für den. 2011 haben sich die Russen das erste Mal für die WM qualifiziert, haben damals alle vier Spiele verloren. 2015 waren sie nicht dabei. Jetzt sind sie zum zweiten Mal dabei. Und wie gesagt, sie sind ein bisschen wie die Jungfrau zum Kind gekommen mit dieser WM-Teilnahme dadurch, dass bei der Rugby Europe Championship Belgien, Rumänien und Spanien Spiele eingesetzt haben, die sie nicht hätten einsetzen dürfen.

31:22 Das war, sie haben gegen Deutschland gespielt. Ein Team, was auch gegen Deutschland gespielt hat und sich dadurch qualifiziert hat für die WM, das war Samoa. Samoa hat ein sehr, sehr junges Team dabei. Nur acht Spieler aus diesem Team haben schon einmal in einer Weltmeisterschaft gespielt. Samoa ist eigentlich ein Standardteilnehmer bei dieser Weltmeisterschaft, haben sich dieses Jahr dann aber über die Qualifikation gegen Deutschland durchsetzen müssen. Hatten das Hinspiel auf Samoa, hatten sie klar gewonnen im Rückspiel, haben sie lange Zeit zurückgelegen sogar gegen Deutschland, konnten am Ende dann aber den knappen Sieg davontragen, damals in Heidelberg. Das war eines der besten Spiele der deutschen Nationalmannschaftsgeschichte, haben allerdings jetzt ein Team dabei, wie gesagt, das sehr unerfahren ist.

32:05 Sie haben Tonga beim Pacific Nations Cup in diesem Jahr besiegt, haben aber gegen die USA mit drei Punkten verloren und gegen Fiji mit sieben Punkten verloren. Sie kämpfen so ein bisschen mit Japan um Platz drei. Japan möchte natürlich noch so ein bisschen weiter gucken. Was wir noch dazu sagen können, Platz drei, damit ist man qualifiziert für die WM 2023 auf jeden Fall. Deswegen ist dieser Platz drei dann auch immer noch ein absolut lohnenswertes Ziel. Ja, also Platz 3, genau, hast du recht gekannt, lohnt sich auf jeden Fall da stark zu bleiben dafür. Samoa ist einfach mal so eine Mannschaft, die hat quasi extrem viel Rugby-Geschichte, extrem viel Erfahrung, auch mit einer jüngeren Mannschaft, aber wirklich die waren halt fast immer dabei.

32:54 Genau, also ist halt so ein bisschen schwierig zu schätzen, wie gesagt, ob die wirklich die Ausdauerkraft haben, wirklich für alle Spiele zu stark zu bleiben oder ob sie wirklich munkeln, dass sie vielleicht eher so draufsetzen, dass manche Mannschaften eher so ein Visier nehmen und versuchen gegen den irgendwas zu reißen. Du hast das schon mehrmals seit 2015 auch angesprochen. Da war auch natürlich Schottland und Samoa auch wieder in einer Gruppe und da ging es halt ein bisschen enger zur Sache. Natürlich hat Schottland damals ein bisschen durchgewechselt von der Mannschaft, aber trotzdem war es halt eine knappe Kiste sozusagen und das ist halt glaube ich mal, was das Ziel ist für, sagen wir mal ohne das Böse zu meinen, vermeintliche kleine Nationen, dann irgendwie doch was zu reißen gegen jemanden Größeren. Also ich glaube, wenn es halt darauf kommt, Samoa gegen Russland und so, das wird irgendwie nicht so überraschend, was da passiert ist, aber wenn Samoa zum Beispiel gegen Schottland oder Irland zum Beispiel irgendwas reißen kann, wäre es auf jeden Fall eine große Überraschung und ich glaube, das ist wahrscheinlich ein Ziel von diesen Mannschaften, dass sie halt sagen, okay, wahrscheinlich kommen wir halt nicht durch diese Gruppe, relativ stark, aber vielleicht setzen wir uns halt durch gegen eine starke Mannschaft, dann vielleicht gegen Russland zum Beispiel noch einen Sieg holen und dann

34:24 könnte es halt ein bisschen offen sein. Sie fangen an mit dem Spiel hat Russland Samoa natürlich. Ich wurde hart erwarten, dass Samoa das gewinnt. Dann haben sie gleich das Spiel gegen Schottland. Da könnten sie auch wieder zielen. Und da komme ich zu meinem Ursprungspunkt zurück. Ich glaube, wie die Spiele aufgebaut sind, ist für Schottland zum Beispiel relativ ungünstig. Im Gegensatz hat Irland meiner Meinung nach das eher besser rum. Ich habe auch Statistiken dazu gelesen, dass man bessere Chancen hat, weit zu kommen, wenn die schwersten Spieler am Anfang hat, weil dann hat man diese Erholung sozusagen. Und das ist genau das Gegenteil, von was Irland letztes Mal hatte. Irland hatte ein sehr leichtes Spiel am Anfang, dann gestiegen auf Italien, dann das schwerste Spiel gegen Frankreich und du hast es am Anfang erwähnt, dass Irland dann im Frierefinale gegen Argentinien raus war und es lag dran, weil einfach fünf, sechs Spieler absoluten Schlüsselspieler gefehlt haben, weil die so viel in dem vorherigen Spiel geleistet haben. Manche davon, wenn die, sagen wir mal, am Anfang der Turniere verletzt gewesen wären, hätten die vielleicht die zwei Wochen noch gehabt, um sich zu erholen von diesen Verletzungen und nicht diesen sieben Tagen oder sechs Tagen Turnaround, was da ist.

35:37 Da kann ich mir halt schon vorstellen, dass Samoa hat dann, wie ich gesagt habe, einfach zielt, um irgendwie so einen großen Kopf zu zielen. Ein Schottlandwehr hat da ein Visier, würde ich gerade sagen. Also Russland hat das erste Spiel vorher, Also vielleicht sich warmlaufen. Ich würde auch schon sagen, dass Samoa relativ leichter wird. Und dann gegen Schottland ist Samoa als nächstes dran. Und das könnte halt das ganze Pool oder die ganze Gruppe komplett aufbrechen, wenn sowas hervorkommt. Also wir haben zwei Favoriten, aber es gibt sehr, sehr viel Spannung in dieser Gruppe, alleine durch Japan und Samoa, dass sie Teams haben, die wirklich gut sind dann auch. Wenn wir über Samoa sprechen, dann kann man ja auch denken, ja, auf dieser kleinen Insel und so.

36:20 Aber Samoa hat ein Team, was sich überwiegend rekrutiert aus Spielern, die entweder in der Premiership spielen oder in Frankreich spielen. Das sind ja Leute, die wirklich unter besten Wettbewerbsbedingungen dann ja auch spielen und auf der ganzen Welt begehrt sind in den Vereinen. Ja, also das Ding, genau, hast du richtig erkannt. Und das Ding ist, die haben einfach mal auf jeder Position einfach riesengroße Typen. Also die wollen halt ein Spiel spielen, was halt zu deren Günsten liegt. Und das sind eher so diese Kontaktsachen. Das heißt, dass du bei so einem Spiel auf jeden Fall ordentlich Tackling musst. Also wenn sie den Ball haben, werden die es halt nicht leicht weggeben. Im Angriff werden die halt auf jeden Fall auf diesen Kontakt betontes Spiel hart setzen.

37:03 In der Verteidigung ist es dann so eine Sache, also du hast auch gesagt, mit Deutschland, also natürlich irgendwann hat Samoa dann ein bisschen die Klasse gezeigt und Deutschland hat besiegt, aber das war schon eine knappe Sache, weil die Verteidigung von Samoa nicht extrem gut war, aber im Angriff sind die einfach mal, wenn die eine Wahl haben, extrem schwierig zu stoppen. Das ist halt einfach mal vielleicht eine Spielweise oder das hat für manche Mannschaften nicht gut geliegt, also wenn Samoa einfach riesengroße Typen reinschickt bei Finn Russell zum Beispiel gegen Schottland, würde es halt vielleicht schwierig. Das kann ich mir nur vorstellen. Jetzt müssen wir natürlich noch darüber sprechen.

37:42 Wer gewinnt die Gruppe, beziehungsweise wie geht die Gruppe aus? Wer kommt ins Viertelfinale deiner Meinung nach? Ist es Schottland und Irland? Nee, ich würde halt sagen, also mein heißer Tipp hier gleich ins Wettbewerb ist halt Irland als Erster und Japan als Zweiter, weil ich glaube, dass Japan das einfach im letzten Spiel auf jeden Fall schafft gegen Schottland, egal wie es vorher ausgeht. Also ich glaube, es liegt Japan sehr gut, dass sie da weiterkommen. Japan gegen Russland am Freitag ist das erste Spiel in dieser Gruppe. Das zweite Spiel ist dann am Sonntag 9.45 Uhr eins der Knallerspiele schon an diesem Wochenende, am ersten Wochenende Irland gegen Schottland und wir werden hier bei meinsportpodcast.de und unserem Vorpaar-Spezial natürlich regelmäßig über die Spiele dann auch berichten. Das war Donal Peoples mit seiner Einschätzung zu Gruppe A dieser Weltmeisterschaft im Rugby, die am Freitag beginnt. Danke, Donal.