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Vorpass · Folge 34

#RWC2019: Springboks fordern England heraus

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Südafrika gegen England. So lautet das Finale des Rugby World Cups 2019. Nachdem England am Samstag mit einem überzeugenden Sieg gegen die All Blacks vorgelegt hatte, legten die Springboks am Sonntag gegen Wales nach. In einem engen Spiel setzte sich das Team von Rassie Erasmus gegen Wales mit 19-16 durch. Entscheidender Mann bei den Südafrikanern war Handre Pollard, der für 14 der 19 Punkte verantwortlich war. Bei den Walisern gab es am Ende vielleicht ein paar Verletzungen zu viel. Wales hatte bislang im Turnier keine gute Offensive gezeigt. Sie hatten aber mit diszipliniertem Spiel und guter Defensive den Grundstein für den Halbfinaleinzug gelegt. Südafrika dagegen hatte nach dem ersten verlorenen Spiel gegen Neuseeland überzeugt und war sicher ins Halbfinale eingezogen. Von Anfang an entwickelte sich ein enges, zähes Spiel. Südafrika drängte den Walisern ihr Spiel auf, die Männer von der britischen Insel hatten Probleme, das Spiel in die Breite zu ziehen. Dementsprechend wurde das Spiel über Kicks entschieden. Handre Pollard konnte am Ende einen Kick mehr durch die Stangen setzen. Andreas Thies und Donal Peoples sprechen über das Spiel, die Verletzungsmisere der Waliser und wer der Favorit im Finale sein sollte.

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Transkript

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0:00 Gut, gut, gut, gut, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Südafrika ist der zweite Finalist nach England beim Rugby World Cup 2019. Die Südafrikaner, die Springboks, setzten sich heute in einem knappen Spiel mit 19 zu 16 gegen Wales durch und werden nächsten Samstag um 10 Uhr dann die Engländer um den WM-Titel herausfordern. Für Wales bleibt das Spiel um Platz 3 nächste Woche Freitag gegen Neuseeland. Herzlich willkommen zu einem neuen Vorpass-Spezial hier auf meinsportpodcast.de, wo wir über das Spiel sprechen werden. Und das tue ich wie fast immer mit unserem Experten Donal Peoples. Hallo Donal. Hey Andreas, nicht traurig sein. Ich bin, ja, ein bisschen.

0:48 Also wer mich kennt, weiß, dass mein Herz ein wenig am walisischen Rugby hängt. Und ich hätte mich schon gefreut, hätte Wales das heute gewonnen. Aber wir müssen ja so neutral wie möglich berichten. Deswegen können wir sagen, dass die Südafrikaner vielleicht das ganz kleine bisschen besser waren, oder? Ja, also dieses Spiel hat durchgesetzt, also ich bin selber kein riesen Südafiker Fan, weil diese Taktik mit dem Kick und dann zum Go setzen und so solches, das ist halt echt schön anzusehen. Freunde von mir haben während des Spiels angeschrieben, die sonst nicht Rugby gucken und gesagt haben, ist das Fußball? und das war schon ein bisschen so, es war einfach, keine Ahnung, eine Million Kicks hin und her, so Kick-Tennis und das war halt nicht so schön anzusehen, aber es ist quasi die Stärke von Südafrika.

1:34 Also eine richtig investante Statistik ist, dass einfach Südafrika 142 Tacklings gemacht haben und Wales dementsprechend nur 74. Also Südafrika war einfach happy, den Ball wegzugeben und Wales könnte eigentlich wenig damit machen, weil Südafrika so extrem gut verteidigend hatten. Wir hatten schon über die Verletzungsprobleme von Wales gesprochen, vor dem Turnier mit Gareth Anskamp. Jetzt allerdings auch vor dem Halbfinale war dann auch noch Josh Navidi ausgefallen auf der Acht. Ross Moriarty hatte ihn ersetzt und damit ist die Mannschaft von Warren Gatland in dieses Spiel gegangen gegen die Südafrikaner, die bislang ein Spiel verloren haben und das war das Spiel am Anfang gleich zu Anfang gegen die All Blacks, gegen Neuseeland.

2:15 Seitdem hatte sich Südafrika eigentlich sehr souverän gezeigt. hatte jetzt hier, aber in den ersten Minuten, beziehungsweise in den ersten Minuten, entwickelte sich ein sehr zähes Spiel. Man muss es so sagen, wenn man den Unterschied sieht zwischen gestern England und Neuseeland und heute, man wusste schon, worauf man sich einstellt, aber es war trotzdem ein sehr zähes Spiel in der ersten Halbzeit, oder? Ja, es hat einfach der Unterschied. Also gestern war einfach Werbung pur für Rugby und heute eher so, da schaltet man eher das Spiel aus, wenn man nicht so tief drin ist, so wie wir so fanatisch sind. Das ist halt quasi das Ding, du sprichst halt quasi Verletzungen anfangs. Das eine ist, es hat natürlich Navidi und quasi vor dem Tenor Anscom, aber auch Leo Williams hat meiner Meinung nach gefehlt, weil sichere Hände hat Lee Harpenny und Superkick spielen natürlich auch.

3:05 Aber irgendwie in dem Angriff bietet er dir relativ wenig an. Und das hat einfach gefehlt. Also man hat einfach so einen X-Faktor heute gebraucht. Also so auch dann, wo George North dann verletzt wurde, sah es echt nicht gut aus. Also da diesen X-Factor einfach weniger wurde. Und auch meiner Meinung nach war hat Jonathan Davis nicht topfit. Also du hast hart gesehen. Und sein Bein war quasi wie Terminator-Style hier so Bandagen oder Robocop oder so mit fetten Bandagen. Und der war sehr, sehr ruhig in dem Spiel. Ich bin mir halt nicht sicher, ob es was geändert hätte, wenn die benannten Spiele dabei gewesen wären. Aber man hat gesehen, dass ein bisschen was fehlt. Mir hat gefehlt zum Beispiel Wurad Navidi, auch so ansprachwürzigerweise.

3:56 Navidi hat so einen super Defensiver, geht halt ran zu dem Offenen. Aber er ist ein super Lenkspieler, der verbindet hat einfach diesen Pass, diesen Rugby League, also Pass nach hinten, dann tief quasi in die Tiefe wieder. Das habe ich heute gar nicht gesehen, ehrlich gesagt. Es ist halt nicht von Südafrika groß erwartet, Aber von Wales habe ich erwartet, dass sie vielleicht noch eine Option haben, so ein bisschen wie Japan gespielt hat, noch mal diesen tiefen Spieler anzuspielen und noch mal weit zu bringen. Kam hat irgendwie nicht und das war, wie gesagt, sehr, sehr schwierig anzuschauen manchmal. Es gab viele Leute, die nicht ganz so häufig Rugby schauen, die haben gesagt, oh, es ist ein langweiliges Spiel.

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4:35 Natürlich war es nicht unbedingt wunderschön anzugucken, aber es liegt dann auch nicht unbedingt in der DNA der beiden Mannschaften. dieses Spiel, was wir zum Beispiel gestern von England und Neuseeland gesehen haben, dann ja auch umzusetzen und durchzusetzen. Wales hat eher ein physisches Spiel, haben damit große Erfolge dann ja auch schon gefeiert, vor allen Dingen dann unter anderem dann den Six Nations Sieg in diesem Jahr und Südafrika spielt dieses Spiel dann ja auch schon seit Ewigkeiten mit vielen Kicks. Ich muss mal dazu sagen, ich habe auch mit jemandem darüber gesprochen, so eine Identität von Mannschaften, ich würde schon sagen, Das Südafkis-Identität, das hat wirklich fetten Stürme rein, plus dann dieses Kickspiel natürlich.

5:15 Aber die Identität für die Mannschaft von Wales wäre weniger so dieses Phasenspiel, halt irgendwie reingehen, wieder rein, rein, sondern eher diese Wide-Wide, also vom 15 zu 15 immer spielen und dann wieder vielleicht die kurze Seite angreifen. Also vielleicht war es positionsbedingt, beziehungsweise spielerbedingt, dass sie es halt nicht umsetzen könnten. Aber Wales war irgendwie dann, müssten halt so ein Spiel mitmachen, was Südafrika bietet. Da hat man gesehen, dass Wales hat auch dann extrem viel gekickt, weil es irgendwie so in einem Spiel keine Worte was riskieren. Also und das ist halt quasi das, was das nicht so anschaulich macht. Keine Worte irgendwie was riskieren und weil dann kommt irgendein Fehler und dann verliert man Versuch.

5:58 Und dann hat man gesehen, also das Spiel wurde entschieden mit einem kleinen Fehler, wo einfach Dan Bigger viel zu hoch rangeht, den Mann nichts am Boden bringt. Und das ist das, was das Spiel entschieden hat. Einfach, das ist ein winzig kleiner Fehler. Das passiert so oft im Spiel, dass man vielleicht nicht so ein Tackling perfekt setzt. Aber wie gesagt, das hat so der Unterschied gewesen. Aber grundsätzlich würde ich sagen, dass die Identität von Wales nicht so das Spiel zu spielen wäre, wie heute, was wir gesehen haben. Sondern ich glaube, wenn die anderen Jungs, die dann verletzt waren oder auch im Spiel verletzt wurden, dabei gewesen wären, hätten wir vielleicht was anderes gesehen. Aber irgendwie waren die dann bedingt, also in deren Möglichkeiten sozusagen, oder eingeschränkt, besser gesagt.

6:41 Also haben sich die Waliser so ein bisschen das Spiel der Südafrikaner aufzwingen lassen? Ja, das ist so heiß gesehen. Also guck mal, vielleicht musste ich nochmal das ganze Spiel, also wir sprechen gleich frech nach dem Spiel, aber vielleicht musste ich nochmal angucken. Aber ich habe keine Phasen gesehen von Wales, wo die diesen Pod von Sturmer oder irgendwie in der Gruppe hatten und dann nochmal hinten rum gespielt haben. Vielleicht gab es das schon, ich habe irgendwie nicht darauf geachtet oder ich habe es nicht gesehen, aber normalerweise, besonders mit Anscom zum Beispiel, haben das oft gespielt. Also Bigger hat es mal gemacht, aber es war echt wenig. Und wie soll man eine Mannschaft wie Südafrika auseinandernehmen, wenn du immer eng das Spiel hältst und nur durch die Mitte gehst?

7:27 Ich kann dir 100% sagen, ich bin halt nicht der große Experte aller Zeiten, aber ich würde halt schon sagen, Sudafrika kannst du nicht durch die Mitte schlagen, sondern es muss irgendwo außen passieren. Guck mal, wo der Versuch gefahren ist. Das war einfach mal ganz außen, weil da ist halt, okay, das ist ein bisschen unfair, aber das war da ein Platz, Faf de Klerk geht viel zu schnell ran. Und da ist halt Unterzahlen, da ist nur Hands, also wirklich Spiele. Und ich glaube, da wären halt noch Möglichkeiten gewesen, Besonderes mit so Leuten wie Willi LaRue und die beiden Ecken von Pimpy zum Beispiel, die sind halt nicht extrem defensiv stark. Ich glaube, da hätte man die viel mehr unter Beweis stellen müssen. Aber das war nicht möglich. Also wie gesagt, zu Bayern North runtergegangen ist zum Beispiel, war es echt dünn, was hat noch da kommen kann. Ja, North musste auch untergehen mit einer Oberschenkelverletzung.

8:16 George North in der 39. Minute und die Spieler, die dann dafür kamen, die könnten dann auch nicht mehr unbedingt die Akzente setzen. Owen Watkins zum Beispiel, der ist für George North in der 39. Minute gekommen, aber blieb in der zweiten Halbzeit halt komplett blass. Der Einzige, der in der zweiten Halbzeit dann wirklich noch viel über die Außen versucht hat, das war zum Beispiel Josh Adams, der dann ja auch den Versuch gelegt hat für das walisische Team. Die Südafrikaner führten 9 zu 6 zur Halbzeit. In der 46. Minute konnte Dan Bigger dann ausgleichen zum 9 zu 9 und es lief die ganze Zeit lang so, bis zur 57. Minute, bis Damian der Lände dann für den Versuch gesorgt hatte und da hatte die Südafrikaner die Wales-Verdeidigung und zum ersten Mal so ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt, das Gefühl. Ja, wie gesagt, das ist einfach mal, die hatten diesen Straftat-Vorurteil, muss man dazu sagen, dass Südafrika hätte sowas nicht gespielt ohne den Vorurteil meiner Meinung nach.

9:09 Wie gesagt, da ist einfach, Dan Bigger weiß nicht, was er genau machen wollte, er ist auf jeden Fall viel hoch angesetzt vom Tackling her sozusagen und da hat er irgendwie gar nicht, erstens gar nicht den Ball blockiert, beziehungsweise auch ihn gar nicht zum Stoppen gebracht und dann einfach, wo er dann erstmal durch diesen ersten Tackling war, war Williams hat der Gedränge hat, glaube ich mal, nochmal auch dran, aber das ist halt super schwierig, so einen großen, starken Typ hat nur noch zwei, drei Meter zu machen, hat es mit dem Bein-Power sozusagen durchgeschafft und einen Versuch gelegt, also das war einfach eine Fehlentscheidung von Bigger, aber ich wurde halt nicht drauf, dass es halt irgendwie seine Schuld ist.

9:48 Ich sage mal, passiert einfach ein Spiel, dass man manchmal so einen Tackling so falsch ansetzt. Es hat einfach nur die Strafe extrem hoch gewesen, weil ich glaube, sonst wäre halt nur ein Straftatvorteil gewesen, kickt auf jeden Fall so 100 Prozent, hätte Südafrika das zum Goal gesetzt. Ja, ich weiß halt nicht. Da war es halt irgendwie noch viel drin, so nach einer Stunde. Ja, es war 9-9, dann ging es halt ein bisschen so mit dem 6-9 auseinander. sonst wäre es 12-0 gewesen, vielleicht anders gewesen, aber hätte, hätte alle diese Sachen. Aber die 16 zu 9 sorgte dann dafür, dass das Spiel ein ganz kleines bisschen offener wurde, denn in der 65. Minute, ich habe ihn gerade schon erwähnt, hatte dann Josh Adams für den Versuch gesorgt, in der Hälfte der Südafrikaner, da gab es eine gute Sequenz, Manuel Wilhelm und Jan Lüdecke hatten das auch so ein bisschen abgefeiert, in ihrem Kommentar, dass zum Beispiel die Waliser auf die Gasse gegangen sind und nicht den Strafkick genommen haben, dass sie dann fünf Meter vor dem Mahlfeld nicht nochmal auf die Gasse gegangen sind, sondern gleich aufs Gedränge.

10:50 Und aus dem Gedränge heraus gab es dann diesen Versuch für Josh Adams. Das war eine sehr offensive Phase der Walliser, fand ich. Ja, ich meine, das ist eine extrem mutige Situation und Entscheidung gewesen von Alman Jones. Da hat irgendwie der Schießrechter schon vorher, glaube ich mal, also Jerome Gassels hat irgendwie gesagt, Shot, also Go, Shot zum Go. und dann der von der Bank gekommene Gedränge hat, war so, ey, ich bin nicht der Kapitän. Und dann, ach, schwarz und go, der wollte irgendwie für den schon entscheiden, weil er dachte, okay, du kommst. Und dann hat Armin Jones gesagt, nee, nee, wir nehmen schon die Gedränge, weil es drei Punkte bringt uns hier nicht genug eigentlich. Und es war echt eine super mütige Entscheidung.

11:31 Und es hat einfach gelohnt. Ich habe schon gesagt, da ist einfach, Fafter Klerk hat einfach so eine Fehlentscheidung, wie gesagt, das sind wirklich so fein Margin, also wirklich haardünne Sachen, die solche Spiele entscheiden. Der hat einfach eine falsche Entscheidung getroffen. Es ist zu früh quasi dann auf einem Einspieler stehen geblieben. Der Ball kommt hart raus. Und es war geil, ob ich mal so drei gegen zwei und man muss einfach nur den Ball nach außen bringen. Aber wie du auch gesagt hast, ich glaube, das war gut für das Spiel, dass der Versuch von Sudafir kam. Es wurde auf jeden Fall ein bisschen mehr offen beziehungsweise nicht dieses permanente Kickspiel. Es kam dann aber, wie es kommen musste.

12:08 In der 76. Minute gab es den Strafkick für die Südafrikaner, die sich das dann nicht mehr nehmen ließen. Andre Pollard, der am Ende dann auch Man of the Match geworden ist, weil seine Kicks waren heute unwiderstehlich und sie waren alle mittig und es war keiner in irgendeiner Weise in Zweifel zu ziehen oder dass man gesagt hat, oh, der war aber knapp oder so. Andre Pollard setzte den letzten Kick durch die Stangen und zum 19 zu 16 und dann haben die Südafrikaner geschickt, Zeit von der Uhr genommen, dann bekamen sie noch einen Strafkick von den Walisern quasi geschenkt und damit war das Spiel aus. und ich habe es am Anfang gesagt, die etwas bessere Mannschaft hat dann auch gewonnen, dieses Spiel.

12:43 Das Spiel der Südafrikaner ist vielleicht nicht für jeden unbedingt schön anzuschauen, aber sie machen das bei dieser WM unglaublich effektiv. Ich glaube, für Leute aus Südafrika ist es wunderschön anzuschauen, wenn man gewinnt, aber ansonsten für alle anderen Länder definitiv nicht. Also es war auch jahrelang eine Kritik von einem Spiel von Irland, dass sie extrem viele Kicks gesetzt haben und ich glaube, das ist halt nicht schön anzusehen. und es waren bestimmt nur Leute in Irland, die das abgefeiert haben, alle anderen nicht so sehr, aber das bringt halt Erfolg und wie gesagt, ich habe schon mehrmals gesagt, dass Razzi Erasmus einfach ein super Trainer ist, hat wirklich ein, also ich meine, der ist einfach ein Top-Trainer und einfach diese Mannschaft komplett gedreht von eher so einer Gurkentruppe, was vor ein paar Jahren war, so wirklich diszipliniert, wirklich deren Identität wiedergefunden, wie gesagt, diesen Sturmspiel, hat grundsätzlich einen tollen Kader, aber diesen Kader gibt es schon einige Jahre, Aber der hat einfach irgendwie das zusammengeschweißt und hat einfach mit so jemandem wie Faf de Klerk einfach jemand, der ist, also das ist halt quasi, Sudafia ist wie Faf de Klerk und irgendwelche anderen 14 Leute. Also mal, okay, also es gibt schon super gute Leute, aber es ist halt irgendwie die Faf de Klerk Show, würde ich gerade so sagen.

13:56 Also ohne der Klerk wäre Südafika gar nicht so stark, meiner Meinung nach. Also das ist einfach so wie ein Kondoktor für ein Orchester. Einfach mal weiß, dass die Leute, wo die hinzugehen sind, ist einfach mal der Boss auf dem Platz. Und dass heute der Berser-Mannschaft gewonnen hat, glaube ich, auch gerade so, müsste mal sagen, also gab es im englischen Fernseher, dass Gareth Thomas gesagt hat, okay, Südafrika musste bisher nichts deren ganzen Hand zeigen, also die ganzen Karten, was sie haben. Und England musste alles zeigen, was sie drauf haben, um gegen Neuseeland zu gewinnen. Aber ich bin mir halt nicht sicher. Also ich glaube, Südafrika kann extrem gut verteidigen, aber im Angriff haben sie nichts gezeigt bisher.

14:41 Chessling Colby war auch zum Beispiel nicht dabei. Ist der zum Finale wieder fit, weißt du das? Das weiß ich nicht. Also der hat sich verletzt und Fuß gelegt auf jeden Fall vorher im Termin. Ich glaube, das ist quasi eine Wiederverletzung von selben Problemen. Aber natürlich wäre das schon ein Plus für den. Aber ich glaube, letzten Endes, wenn ich England wäre, würde ich mir nicht so viel Angst machen. Solange das England ein, zwei gute Ideen hat, wie die diese Mannschaft auseinandernehmen können. Und wie gesagt, es ist definitiv nicht einfach durch die Mitte mit Gewahr zu gehen. Und ich glaube, das schafft halt England. England hat auf jeden Fall Spiele, die wahrscheinlich besser den Schluss aus dem Erfolg zielen können gegen Sudafia.

15:24 Da hat man gesehen, wo Sudafia am Anfang gegen Neuseeland gespielt hat, wo manchmal die Schwächen von Sudafia sind. Dass die Ecken sehr weit hoch stehen zum Beispiel, dass da Platz hinterlässt. Ich glaube, der Favorit ist ganz klar, meinetwegen nach England. Ich glaube im Moment auch, dass die Engländer Favorit sind. eins, weil ich möchte noch gerade ansprechen, wo du vorhin Faf de Klerk erwähnt hast, die Szene des Spiels, vielleicht dann auch Faf de Klerk, der sich mit Jack Ball von den Balisern anlegt. 2 Meter und 130 Kilo gegen 1,70 Meter und 95 Kilo. Das war eine schöne Szene. 95 Kilo höchstens. Weniger, würde ich sagen. Ja, wahrscheinlich. War witzig, einfach nur so, ich glaube, da sieht man einfach meinen Frust, weil er vorher den Fehler gemacht hat und er war einfach frustriert und wollte das irgendwie rauslassen, aber an Jack Ball würde das auch nicht wagen, aber das war alles in grünem Bereich, alles okay, glaube ich mal. Glaube ich auch.

16:21 Die Südafrikaner stehen jetzt im Finale gegen England im Spiel um Platz 3 Neuseeland gegen Wales. Werden wir Neuseeland gegen Wales dann nochmal ein schönes Spiel erleben, wenn alle hoffentlich dann danach ja, also die WM ist danach für alle vorbei, dass sie sich nochmal alle konzentrieren können und alle nochmal motivieren können für ein Spiel um Platz 3? Ich glaube mal, dass ich weiß halt nicht, also beide Trainer treten zurück, beziehungsweise gehen und verlassen deren Posten. Das wird das Ende von der Karriere von das eine oder andere Spieler, glaube ich mal, auf beiden Seiten. Vielleicht auch nicht, wer weiß. Aber ich hätte gesagt, normalerweise hätte ich getippt, dass die eher so die Spieler jetzt noch einsetzen werden, die vielleicht nicht so viel gespielt haben. Weil ich glaube, es ist schwierig für wirklich die Topspieler, sich dafür zu motivieren. Aber ich kann mich auch da erinnern, aber ich glaube, das wäre vielleicht eine Gelegenheit für die Leute, die wirklich nicht immer in die 23 geschafft haben.

17:14 Ich meine, letzten Endes sind das Mannschaften oder beziehungsweise Kadern von 31 Leuten. Ich glaube, kommen vielleicht noch ein paar andere Leute zum Gelegenheit in dem Spiel. Wir werden es sehen. Wir werden auch nächste Woche darüber sprechen. Freitag gibt es das Spiel um Platz 3 zwischen Neuseeland und Wales. Samstag das große Philade zwischen England und Südafrika. Südafrika besiegt Wales mit 19 zu 16. Donal Peoples von Vorpass unserem Rugby-Podcast, hat das für uns hier analysiert. Danke, Donal. Sehr gerne. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Also sein Rücken ging nicht über die horizontale und er hat ihn, glaube ich, noch festgehalten. Deswegen gab es nur Geld.

18:10 Ich konnte es gar nicht glauben.