#RWC2019: England stürzt den Weltmeister
4403 Tage ist es her, dass Neuseelands Rugby-Nationalmannschaft, die All Blacks, ein Spiel bei einer Weltmeisterschaft verloren haben. Im Viertelfinale der WM 2007 unterlagen sie Frankreich mit 18-20. Seitdem ging die WM 2011 und 2015 an das Team der Südhemisphäre. 2015 war die Mannschaft von Steve Hansen mit einer unerhörten Dominanz durch das Turnier gegangen. Diese Dominanz wurde am heutigen Tag von England beendet. In einem Spiel, das die Engländer über fast die komplette Spielzeit beherrschten, gewannen sie mit 19-7. Nur ein einziger Fehler unterlief den Engländern. Dieser Fehler führte zum einzigen Versuch der All Blacks. Doch anders als früher konnten die in traditionell schwarz gekleideten Spieler nicht nutzen, um das Spiel zu drehen. Im Gegenteil. England dominierte sowohl in den Standardsituationen als auch in der Defensive. Andreas Thies und Donal Peoples besprechen das Spiel. Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten.
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Transkript
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0:00 Gut, gut, gut, gut, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de. 4403 Tage hat es gedauert. Der 6. Oktober 2007. Damals verlor Neuseeland gegen Frankreich im Viertelfinale der Weltmeisterschaft mit 18 zu 20. Seitdem hat keine neuseeländische Rugby-Nationalmannschaft mehr ein WM-Spiel verloren. Bis heute. Bis zum 26. Oktober 2019. Mit 19 zu 7 gewinnt England das Halbfinale gegen die All Blacks und zieht damit ins Halbfinale ein. Und es war verdient. Und darüber müssen wir sprechen. Herzlich willkommen zu einem neuen Vorpass-Spezial hier auf meinsportpodcast.de. Mein Name ist Andreas Thies. Bei mir wieder dabei Donal Peoples. Hallo Donal. Hey Andreas.
0:52 Du hast es immer gewusst. Letzte Woche, wer es gehört hat, Donal hat gesagt, England wird gegen Neuseeland gewinnen. Ja, also es war meist so mein Gehirn, ein bisschen mein Herz sagte, dass irgendwie diese Serie von Neuseeland auch irgendwann zu Ende kommt. Und meiner Meinung nach hat quasi, wenn zum Beispiel Neuseeland jetzt ins Finale gezogen wäre und gegen Sudafil, glaube ich mal, das hätten die wahrscheinlich auch so gewonnen. Ich glaube, dass England quasi das Finalist für Neuseeland war. Das musste irgendwie zu Ende kommen. Und die beste Chance dafür war wirklich gegen England. Team einfach in super starker Form. Also seit dem letzten Weltmeisterschaft, muss man schon ehrlich sagen, seitdem Eddie Jones übernommen hat von Stuart Lancaster, seit dem Debakel in 2015, ist wirklich bergauf.
1:44 Sie hatten so Malhaben anzu und kleinen Aussetzer. Aber grundsätzlich Six Nations, oder grundsätzlich hat in den letzten vier Jahren, ist es schon eine sehr starke Leistung von England. Und wie gesagt, irgendwann musste diese Serie von Neuseeland zu Ende kommen. Und ich habe mir einfach gedacht, wirklich, dass wenn nicht jetzt, dann keine Ahnung wann. Also deshalb fühlt es sich gut an. Schade, dass ich irgendwann auch für England jübeln musste. Aber wenn es hart auf hart kommt, muss ich eher für England sein, als Neuseeland. England hat das heute von der ersten Sekunde an ja beherrscht das Spiel wir lassen uns erstmal darüber sprechen über die Aufstellung beide haben nur eine einzige Position geändert bei den Englandern ist eine Umstellung da noch gewesen beziehungsweise George Ford blieb auf der Spielmacherposition und Owen Farrell ging auf die Zwölf die beiden Kompensatoren auf ProSiebenMax Manuel Wilhelm und Jan Lüdecke haben gesagt ich weiß nicht ob das so passt vielleicht dass Owen Farrell vielleicht doch wieder auf die 10 musste, aber das hat sich hinterher als sehr gut erwiesen.
2:49 Die Engländer haben gleich in der zweiten Minute den Versuch gelegt mit Manu Thuilangi. Durch die Erhöhung von Owen Farrell stand es 7 zu 0. Das war ein Paukenschlag für die Engländer. Ja, also das ist quasi das, was wir gesehen haben von der Engländer. Keine Ahnung, was die genaue Statistik war, aber in den letzten Spielen haben die einfach von Anfang an immer gleich einen Versuch legt. Also in Six Nations war es auf jeden Irland, dass sie aus dem Start wirklich mit loslegen wie die Feuerwehr. Das war zu erwarten und ich glaube Neuseeland hat das auch wirklich erwartet, aber könnten einfach nichts dagegen machen. Also man kann halt quasi als Spion sein für die Neuseeländer, aber wenn du keine einfach Gegenmittel hast oder keine Lösung dafür hast, reicht auch nicht, den Plan von England zu wissen oder zu wissen, was sie vorhaben. Neuseeland hat einfach keine Lösung dafür. Du hast einfach gesehen, dass England, wie du halt gesagt hast, mit diesen 10-12 hat, Verbindung quasi mit den beiden Jungs einfach auf beiden Seiten von Rock hat, gefährlich waren.
3:57 Und ja, also mit jemand wie Toulagy da in der Mitte hat einfach, es wurde auch im Fernsehen in England einfach vorher schon gesagt, dass nicht immer der Nummer 9 der Ball hat direkt aufnimmt, um das Spiel schnell zu halten. Das hat er wirklich Toulaghi beim Versuch legen. Einfach wäre er der erste Mann dran und wusste, dass er so einen Meter Distanz schafft, über die Marlene zu kommen, auf jeden Fall. Was haben die Engländer so stark gemacht in der ersten Halbzeit? Weil es gab wirklich kaum eine Chance für die Neuseeländer hier wirklich durchzukommen. Die Neuseeländer haben große Probleme gehabt, den Ball auch mehrere Minuten in den eigenen Reihen zu haben. Wenn sie den Ball in den eigenen Reihen hatten, gab es dann eine starke Defensive der Engländer. Aber was haben die Engländer so stark gemacht, dass die Neuseeländer überhaupt nicht ihr Spiel aufziehen konnten?
4:43 Ja, also ich habe es zusammen mit meiner Freundin geguckt und sie guckten halt nicht so auf Rugby, aber ich habe es auch erklärt, in den Momenten, wo Neuseeland wirklich, wirklich super Gelegenheiten hatten, hat England ein extrem hohes Risiko gemacht. Zum Beispiel sehr oft war es, dass Toulagi aus der Linie blitzt. Also es war ziemlich am Anfang, wo Neuseeländer auf jeden Fall eine gute Überzahl hatte auf der rechten Seite und es war wahrscheinlich so, wenn der Ball rausgespielt wäre, dann wäre es so 4 gegen 2 oder so und das gewinnt Neuseeländer halt immer, aber Toulagy ist wirklich aus der Linie gekommen, hat einfach diesen weiten Pass unterbunden und dann musste quasi der Neuseeländer wieder nach innen kommen, das ist halt quasi ein Spielsystem, was so viel wie ich die nicht mag, Sarsons hat sehr, sehr gerne und gut umsetzen kann. Einfach diesen, okay, wir lassen dir diesen so diesen Zeichen von es gibt Platz hat außen, aber wenn wir das unterdrücken, schicken wir dich wieder nach innen und da ist alles zu. Und es ist einfach gesehen, dass es halt ein extrem hohes Risiko ist, aber es hat einfach fast jedes Mal geklappt vor England. Die haben einfach mit hohem Risiko verteidigt und dann, wenn der Bawin nach oben gekommen ist, also waren Leute wie Tom Curry, Sam Underhill wirklich direkt dran und Und es hat die Gefahr, dass der Wahlbesitz schnell weg ist, dabei.
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6:06 Und die haben einfach, also England im Großen und Ganzen, haben einfach Neuseeland unter Druck gesetzt. Und wie ich am Anfang gesagt hatte, Neuseeland hat in sich keine Lösung für das Spiel, was England angeboten hat, sozusagen. Aber dieses, was du gerade gesagt hast, dieses Außen etwas anbieten, dann wirklich dahinter hergehen, dann, dass die Neuseeländer wieder nach innen müssen, dort wirklich alles zuzuhaben, Das erfordert ja eine ungeheure Disziplin. Das ist ja nicht so, was man sagt, das kriegen wir so nebenbei hin. Das erfordert ja eine unglaubliche Disziplin. Du musst halt ja die Spieler dafür haben und deshalb ist es halt mit zum Beispiel jemandem wie Toulagy, obwohl er halt so ein riesen Tier ist, also ein richtig großer, ist er halt unheimlich schnell.
6:50 hat. Und jemand, der ein bisschen langsamer gewesen wäre, schafft es halt nicht so schnell nach außen zu kommen und diese Möglichkeit zu unterbinden. Und deshalb war es halt wichtig, dass die solche Leute auf dem Platz hatten. Also ich fand diese Entscheidung mit Ford und Farl auf 10 und 12 sehr, sehr gut, natürlich, weil Ford auch so ein extrem gutes Kickspiel hat. Ich glaube, er hat so in den 90er Prozentquote für Treffen beim Kick zu gehen. Und wie gesagt, Tulagi kann einfach extrem gut verteidigen, kann, Hartz 12 und 13 spielen. 13er ist einfach diese Position, wo man oft wirklich schwer Entscheidungen treffen muss und der hat vielleicht an anderen Tagen liegt daneben oder hat einen schlechten Tag und kommt halt aus der Linie raus und der Pass geht über ihn oder keine Ahnung, aber heute hat es auf jeden Fall gestimmt. Was wir insgesamt als Überschrift ja so ein bisschen drüber nehmen können, ist die Disziplin der Engländer.
7:42 Wir haben im Viertelfinal haben wir bei Kyle Sinclair zum Beispiel gesagt, der erste Reihestürmer, dass er große Probleme zum Beispiel im Gedränge hatte. Heute keine Probleme im Gedränge gehabt. Die Gasseneinwürfe, sie haben zwischendurch ein paar Gasseneinwürfe geklaut, ihre eigenen haben sie bis auf einen in der zweiten Halbzeit, darüber sprechen wir gleich, haben sie alle gefangen, beziehungsweise haben es perfekt verteidigt. Das war wirklich von der ersten bis zur 80. Minute mit einer einzigen kleinen Ausnahme war das vielleicht die perfekte Leistung, oder? Ja, also wo ich halt überrascht war, ich hatte auch, wie gesagt, in der Herzeit zu meinen Freunden gesagt und auch mit anderen Leuten geschrieben, dass es auf jeden Fall es muss halt eine Phase kommen von Neuseeland, wo die stark sein werden, also in der zweiten Halbzeit, also 7-0 oder 10-0 oder 13-0, also zur Halbzeit, irgendwas reicht halt nicht, es wird irgendwann eine Phase kommen von Neuseeland und es kam einfach nicht, dieser Versuch von Neuseeland war, ja klar, hat eine Menge an Druck aufgebaut, aber dieser Versuch kam einfach durch eine falsche Abstimmung, beziehungsweise dass Tom Curry einfach zu spät zu diesem Lift, diesem zweiten Lift dahinter, der Springer sozusagen, war ein bisschen zu spät dann, ich glaube es war Itoshi vorne, das ist einfach so einen halben Millimeter nicht hoch genug und geht darüber vorbei, ein Versuch kann passieren,
8:59 es ist vielleicht einfach eine Abstimmung, also mir hat so gefehlt diese Phase, wo Neuseel wirklich den Druck aufbaut und immer wieder hat Versuch gelegt und wie gesagt, gegen Irland oder gegen den anderen Mannschaften hatten die keinen Gegner, Also sie wurden nie unter Beweis gestellt und ich glaube, das habe ich schon relativ früh in diesem Turnier gesagt. Ich warte mal ab mit meiner Entscheidung, bis eine Mannschaft Neuseeland oder England unter Druck stellt. Zum Beispiel Argentinien war kein Gegner für England und das Frankreichspiel haben wir nicht gesehen. Beziehungsweise Irland war auch kein Gegner für Neuseeland. Wir hatten beide Mannschaften, haben wir nicht irgendwie gesehen, was machen die, wenn die wirklich heftig unter Druck stehen.
9:43 und hier haben wir gesehen, was England macht, heftig unter Druck und was Neuseeland macht. Die sind ein bisschen, ich weiß halt nicht, ideenslos ist falsch, aber was man heute nie gesehen hat, war irgendwie so ein Crosskick oder irgendwie so diesen kleinen Kicks hat durch die Mitte. Also Neuseeland war irgendwie, natürlich England hat es nicht zugelassen, aber Neuseeland hatte diese Varianten in deren Spielen, die hat irgendwie nicht heute im Petto gehabt. Was mich auch unglaublich beeindruckt hat und deswegen, wir haben während des Spiels miteinander geschrieben, ich habe gesagt, Mario Itoji ist für mich der Spieler des Spiels. Eine Besonderheit dieses Spiels waren die Counter-Rucks der Engländer.
10:25 Und da hat Mario Itoji meiner Meinung nach einen fantastischen Job gemacht und hat drei oder vier Bälle erobert mit den Counter-Rucks. Die Defensive der Engländer, wir haben eben schon über die Defensive in der Breite gesprochen, aber auch die Defensive in den offenen Gedrängen, die war fantastisch. Ja, das war einfach ein Rugby, also letzten Endes man denkt, das ist ein ganz schweres Spiel, aber manchmal ist das ganz leicht. Man muss immer aus dieser Verteidigungsmannschaft immer wissen, wann gehe ich in diesen offenen Hart rein und wann lasse ich das quasi gut sein und da stelle ich mich einfach besser auf. Man muss einfach sagen, dass England heute genau wusste, wann gehe ich nochmal rein und kämpfe unten im Ball und wann lasse ich das zu und stelle mich einfach links oder rechts daneben.
11:10 und zum Beispiel mit Underhill und Corey, also ich fand, Corey war mein Spieler des Tages, aber du hast auch recht mit den Toji auch in den Gassen extrem gut. Was Corey hat in der ersten Halbzeit gemacht hat, war immer, wo Neuseeland hat noch diesen schnellen Spiel spielen worden, der Risiko, was Neuseeland gespielt hat, war wir schicken ein Mann weniger in den Kontaktpunkt, weil wir wollen halt schnell spielen und wir wollen diesen Mann Überzahl irgendwo generieren. Problem dabei ist, wenn du vielleicht ein Mann zu wenig reinschickt, ist der Ball nicht 100% sicher. Und das war genau der Punkt, wo Corey oder beziehungsweise Underhill direkt da war. Die riechen es sozusagen so ein bisschen wie, die riechen halt in der Nase, oh, hier ist eine Gelegenheit, also da ist ein Mann zu wenig von der Seeland.
11:58 Ich kämpfe halt jetzt und ich bleibe halt dran am Ball und das sind Unterschiede von Sekunden wirklich. Das ist eine Sekunde, wo man die Entscheidung hat, hey, gehe ich nochmal ran oder lasse ich noch für das nächste Mal, weil nicht jeder Kontaktpunkt, beziehungsweise nicht jeder offene ist da zu gewinnen. Manchmal ist es halt nicht da dabei und das muss man dann wirklich in Sekunden unterscheiden. Also das ist dann einfach mal diese Gelegenheit von diesen Nummer 6 und Nummer 7, beide so diesen Groundhogs wirklich am Boden haben, noch arbeiten und die haben es wirklich erstens den Ball hat der Urbett für England, aber zweitens immer dieses schnelles Spiel von Neuseeland unterbunden. They smell blood.
12:40 Ja. Also, die Engländer, das Einzige, was man ihnen vorwerfen konnte zur Halbzeit war, dass sie nicht höher als 10 zu 0 führten. Es gab nämlich noch einen Straftritt und den hat dann George Ford zwischen die Stangen gesetzt, da führten sie 10 zu 0 und da hatte man immer noch gedacht, ja, die Engländer führen und das ist auch verdient, aber sie müssten höher führen. Und dann kam erst in der 50. Minute dann der nächste Kick von George Ford zum 13 zu 0 und trotzdem fühlte sich die Führung immer noch nicht so richtig sicher an, weil man immer das Gefühl hatte, irgendwann kommt Neuseeland, irgendwann hat Neuseeland den Durchbruch, weil man kann Neuseeland nicht 80 Minuten ausschalten. Dass es geht, haben die Engländer heute gezeigt.
13:20 Und es gab wirklich nur eine einzige Unkonzentriertheit und das war eine Gasse in der 57. Minute, die Adi Savia geklaut, nein, nicht geklaut hat, die ist ihm ja quasi in die Arme gefallen, diese Gasse. Und Richie Mwanga hat dann erhöht zum 13 zu 7. Das war der einzige kleine Fehler heute in den 80 Minuten von England, hatte ich das Gefühl. Ja, also das ist was da ein krasser Anspruch ist, hat Disziplin, also viele andere Mannschaften, wir haben das ganz am Anfang des Turniers gesehen, so Zabau, die haben einfach, Disziplin war denen so ein Fremdwort zum Beispiel und die haben einfach Gelegenheiten immer zum Gegner gehen. Heute war es einfach so eine disziplinierte Leistung von England, dass sie gesagt haben, hey, wir werden nicht so irgendwelche kontroverse Sachen machen, werden unsere Tacklings tief sitzen, also ich glaube, was wir da wählen können, das hat dieser TMO war heute gar nicht im Spiel involviert, wirklich. Normalerweise hat du irgendwie 20 Minuten lang, wo die labern hin und her, High Tackling oder bla bla bla bla bla und solche Sachen, das war gar nicht heute dabei und deshalb hast du so ein schnelles Spiel erleben können und das, was du halt sagst, ist es wahrscheinlich nicht das perfekte Spiel von England, aber sehr nah dran, würde ich halt sagen, auch die Statistiken, also ich meine, das einzige, was hätte dazu, wo du die Penalties aufgelistet hast.
14:35 Also ich hatte ein bisschen Angst, wo diesen Long-Range-Penalty von LA Daily hat daneben gegangen. Ich dachte, oh, das könnte entscheiden. Also 10-0, dann legt Neuseeland vielleicht ein Versuch, zwei Versuche, 14-10 oder 12-10 oder sowas. Dann werden die es bereuen. Aber Gott sei Dank hat sie noch eine Gelegenheit und ging gut. Also ich glaube, im Großen und Ganzen ein perfektes Spiel ist es halt nicht. Man guckt die Statistiken an. England hatte extrem viele Mist-Tacklings, aber waren trotzdem hart nochmal dran und hat einfach mal Neuseeland unter Beweis gestellt. Also das ist, ja, wie gesagt, diese Serie musste irgendwann zu Ende kommen und man braucht halt fast ein perfektes Spiel und das ist auf jeden Fall, was England geliefert hat.
15:20 Ich hatte auch gedacht, als der verfehlte Kick dann da war, ob denen das nicht noch auf die Füße fällt. 16 zu 7, aber trotzdem dann in der 63. Minute durch George Ford und das war ja so ein bisschen der Genickbruch, weil auch ich hatte das Gefühl nach diesem Versuch von Sevilla, jetzt brechen die Engländer ein oder jetzt haben die Neuseeländer es entschlüsselt, das ist die Aktion, die sie gebraucht haben. Aber danach war sofort wieder der Ball weg, wo sie den Ball bekommen haben. Die Engländer sind einfach in der Defensive geblieben. Sie haben sich durch nichts erschüttern lassen heute, die Engländer, und haben da eine fast perfekte Leistung dann gebracht. Und George Ford hat in der 69. Minute dann nochmal für das 19 zu 7 gesorgt.
16:02 Und das war der Endstand. Und damit ist eine, nicht Ära zu Ende gegangen, aber damit ist eine unglaubliche Serie, wie gesagt, von 4.403 Tagen ohne Niederlage einer neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaft bei einer WM zugegangen. Und eventuell ist das ja gut fürs Weltrugby, wenn wir mal einen anderen Weltmeister als Neuseelander leben, oder? Ja, auf jeden Fall. Ich meine, es muss halt irgendwann zu Ende gehen, wie ich gesagt habe. Diese neuseeländische Mannschaft ist meiner Meinung nach nicht zu vergleichen mit das von 2015. Also 2011 wahrscheinlich ein bisschen enger sozusagen, aber 2015, das hat wirklich Tag und Nacht Unterschied zu allen anderen Mannschaften, die halt da überhaupt da waren.
16:47 Ich glaube, das System und so, es hat mega gut. Den Fade hat zum Beispiel, ich habe es wahrscheinlich von Anfang an gesagt, so jemand wie Conrad Smith oder jemand, der wirklich diese Innenpaarung war immer so ein bisschen. heute haben wir zum Beispiel von Goodhue also meiner Meinung nach sehr wenig gesehen. Oft, wo wir ihn gesehen haben, war ganz außen, an der Außenlinie, wo er dann ins Ausgetacket wurde oder irgendwas. Also wir haben von ihm sehr wenig gesehen. Leonard Brown war ziemlich gut trotzdem, finde ich, muss man sagen. Und die Ex-Spieler, die waren heute nicht am Start. Also Reese hat extrem viel dagegen gekämpft. Also er hat gekämpft, um das Spiel zu bleiben zum Beispiel. Aber Bridge zum Beispiel komplett aus dem Spiel genommen.
17:31 Wirklich Leuten, wo man vorher gesagt hat, okay, da ist wirklich so ein bisschen ein schwächeres Glied zum Beispiel. Die haben auch heute unter Beweis, haben sie ein bisschen nachgelassen, meiner Meinung nach. Also das sind so Positionen, wo die wirklich nicht so nachgelegt haben seit 2015. Und das ist am Ende so ein bisschen, ja nicht die Rechnung, aber das ist der Unterschied zu 2015 Mannschaften. Ich glaube, ich weiß nicht, ob diese England-Mannschaft wirklich Weltklasse ist. Vielleicht hatten die auch nur einen guten Tag, wer weiß. Aber in Neuseeland ist es vielleicht jetzt so ein bisschen Transition-Period. Also die werden halt jetzt irgendwann einen neuen Coach haben. Das eine oder andere Spieler vielleicht geht in die Rente oder so.
18:19 So einen kleinen Umbruch wird halt schon stattfinden in Neuseeland. Vielleicht kommen die dann wieder nochmal stärker als jester vor. aber auf jeden Fall heute für mich hat es einfach so ein bisschen gefehlt, dieses wirklich Weltklassenjungs auf solche Positionen, also man hat auch gesehen, Sonny Will Williams, als er reinkam, könnte halt irgendwie nichts ändern an dem gesamten Spiel das war einfach nicht deren Tag Es fehlte das Besondere heute, oder? Ja, also das hat so die Sache, also normalerweise wurde es so okay, dieses Sam Whitelock, diesen Straftritt das war ja dumm, vielleicht hätten die es da besser gehabt, wenn die es einfach da keine Ahnung, also 16 zu 7 in der 76. Minute hätten die vielleicht noch drehen können, aber irgendwie war es, man schwimmt ein bisschen gegen eine Strömung und irgendwann gibt es halt da ein bisschen auf.
19:08 Also das Besondere, wo so das halt herkommt, Barrett und Mwanga irgendwie wurden halt nicht so mega unterstützt von das, was halt um sich rum war. Vielleicht eher als Paranara kam, kam so ein bisschen Tempo ins Spiel, aber es fehlte wirklich so diesen Weltklassenspieler und Und Guju und Leonard Brown zum Beispiel, wie meine ich noch nach, die sind noch nicht da. Vielleicht werden die das, aber das fehlt dann halt dort gerade in den Positionen. England steht im Finale und trifft jetzt auf Wales oder Südafrika. Und Jan Lüdecker hat heute noch im Kommentar gesagt, also wenn England gegen Südafrika spielt, dann glaube ich, dass England gewinnt. Wenn England gegen Wales gewinnt, glaube ich, dass die Waliser die Engländer nochmal so entnerven können und dass Wales dann am Ende Weltmeister wird.
19:51 Wer gewinnt denn morgen das Halbfinale zwischen Wales und Südafrika? Also ich würde halt nicht mit Jan Lüge zustimmen. Also ich glaube jetzt, das haben wir vor dem Spiel gesagt, der Gewinner von diesem Spiel hat das ganze Ding gewonnen. Also es steht für England, ist auf jeden Fall ein Favorit, egal gegen wen die spielen. Ich würde mal abwarten, aber wie gesagt, England wäre für mich Favorit gegen Südafrika oder Wales. bisher Wales so ein bisschen durchwachsen hat. Die haben den ein oder anderen Spieler jetzt durch Verletzung verloren. Ich würde da der Favorit im Spiel sehen, Südafrika auf jeden Fall. Und England gegen Südafrika, sie wurde trotzdem besonders nach dem Holding leisten, solange dass alle Leute noch fit sind.
20:33 Also ich meine, Fragzeichen wäre bei jemandem wie Owen Farrell zum Beispiel. Und Johnny May sind Spieler, die schwer zu ersetzen sind. Aber erstmal würde ich gerade sagen, auf jeden Fall England ist bisher Favorit für das gesamte Turnier und morgen würde ich eher auf Söderminatik tippen. Wir werden es uns anschauen. Wir werden darüber sprechen hier bei meinsportpodcast.de und Vorpass Spezial. Unserem Spezial zur Weltmeisterschaft 2019 in Japan, die alle so begeistert und wir erleben es ja bei den Einschaltquoten unter anderem von ProSiebenMax, bei unseren Downloadquoten, beziehungsweise dann auch auf den sozialen Medien, dass es in Deutschland dann auch ein großes Thema ist, diese Rugby-Weltmeisterschaft.
21:11 England gewinnt gegen Neuseeland mit 19 zu 7 und zieht damit ins Finale ein. das am nächsten Samstag dann stattfinden wird. Das war Donal Peoples mit seiner Zusammenfassung dieses Spiels von heute. Vielen Dank, Donal. Ja, gerne. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt es da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen. Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt.
22:14 Also sein Rücken ging nicht über die horizontale und er hat ihn, glaube ich, noch festgehalten. Deswegen gab es nur gelb. Ich konnte es gar nicht glauben.