Frankreich hadert mit Rot und dem Schiri
Der Rugby World Cup 2019 kennt seine Halbfinalisten. Wales, Südafrika, Neuseeland und Argentinien setzten sich am Wochenende in ihren Viertelfinals durch. Über die Spiele in Oita und Yokohama spricht Andreas Thies mit Donal Peoples aus unserem Rugby-Podcast Vorpass. Frankreich gegen Wales versprach schon vor dem Spiel, das spannendste der vier Viertelfinals zu werden. Zu knapp gingen die letzten Spiele dieser Six-Nations-Teilnehmer aus, zu glücklich war der Sieg bei den Six Nations 2019. Frankreich hatte im Vergleich zum Frühjahr eine gute WM gespielt, sich in der "Todesgruppe" gegen Argentinien durchgesetzt. Auch gegen Wales dominierten die Franzosen die erste Halbzeit. Doch in der 49. Minute erwies Zweite-Reihe-Stürmer Sebastien Vahaamahina seinem Team mit einer völlig unnötigen roten Karte einen Bärendienst. Doch auch so führten die Franzosen noch mit 19-13. Bis zur 73. Minute, als den Walisern ein umstrittener Versuch gelang. War es ein Vorball? Der Schiedsrichter Jaco Peyper sagte, es sei keiner gewesen und ließ den Versuch ungeahndet. Wales gewann 20-19. Doch Frankreich kann erhobenen Hauptes Japan verlassen. In den anderen drei Spielen war die Entscheidung vergleichsweise schnell gefallen. Südafrika brauchte eine Halbzeit gegen Japan, um das schnelle Spiel der "Brave Blossoms" zu entschlüsseln, gewann aber sicher. England und Neuseeland gewannen ihre Spiele klar. Besonders der Sieg der All Blacks gegen Irland war in dieser Höhe nicht erwartet worden. Jetzt kommt es am kommenden Samstag zum Aufeinandertreffen der beiden großen Rugby-Nationen England und Neuseeland.
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Transkript
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0:00 Gut, gut, gut, gut, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Am Wochenende fanden die vier Viertelfinals der Rugby-WM statt. Alle schauten mit sehr viel Begeisterung auf diese vier Spiele. Drei davon verliefen am Ende leider klar, nur eins verlief sehr spannend und das dann auch noch sehr kontrovers. Darüber und über alle vier Spiele müssen wir natürlich sprechen, hier bei Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de. Mein Name ist Andreas Thies und wieder mit dabei ist mein sehr geschätzter Kollege Donal Peoples. Hallo Donal. Oh, danke für die Info. Ja, Donal, doch, ich versuche dich heute ein bisschen mit Samthandschuhen anzufassen. Ich kann mir nicht vorstellen, wieso du das tust.
0:48 Wir sprechen gleich noch drüber. Aber wir müssen als erstes über das Spiel Wales gegen Frankreich sprechen, weil das war das Spannendste des gesamten Wochenendes. Es war dramatisch bis zur letzten Sekunde und die Waliser sind mit 20 zu 19 als Sieger hervorgegangen. Und bevor wir über die ganzen kritischen Situationen sprechen, die es hier gab während des Spiels, hat Wales am Ende verdient gewonnen? Weil Warren Gatland hat hinterher gesagt, das bessere Team hat verloren. Ja, also das ist wahrscheinlich nicht verkehrt. Also sagen wir mal so, Wales kann auch sagen auf jeden Fall, dass sie froh sein können, da irgendwie einen schlechten Tag gehabt zu haben und doch trotzdem jetzt im Halbwander zu stehen.
1:34 Also es gab so ein, zwei Momente, die wahrscheinlich das entschieden haben. Ich glaube im Großen und Ganzen, also ich habe ausnahmsweise, ich weiß auch nicht wieso, für die Franzosen gefeiert. aber ich glaube die hatten einfach einen sehr guten Taggewicht, Wales hatten einen schlechten Taggewicht im Großen und Ganzen ist Wales ein stärker Konkurrent für Südafrika als das mal Frankreich gewesen wäre meiner Meinung nach deshalb ist es wahrscheinlich für das gesamte Turnier trotzdem besser, dass Wales weiter kommen, das ist total glaubst du da anders, aber im Großen und Ganzen ist Wales ein stärker Corporate for Sudafrica, also das, was Frankreich gewesen wäre. Ich glaube auch, dass Wales die bessere Mannschaft ist im Halbfinale, dass das Problem aber war, dass die Franzosen hier allerlei Chancen hatten, dieses Spiel für sich zu entscheiden, weil sie haben ein sehr gutes Spiel gebracht und sie haben ja auch vorgelegt wie die Feuerwehr.
2:32 Sie haben durch Sebastian Vahamia Hina den ersten Versuch gelegt, über den müssen wir gleich noch sprechen. Roman Antanmak hat allerdings dann die Erhöhung verpasst und auch darüber werden wir gleich noch sprechen müssen. Und dann hat Charles Olivon den nächsten Versuch gemacht und die Franzosen führten nach neun Minuten mit 12 zu 0. Dass Aaron Wainwright dann gleich ausgleichen konnte, beziehungsweise das verkürzen konnte auf 7 zu 12 und Dan Bigger mit einem Freekick dann auch noch auf 10 zu 12 dann herankommen konnte, das führte erstmal nicht zu einer Sicherheit für das walisische Team, die dann auch noch Josh Navidi verabschieden mussten wegen Verletzung und die Verletzungsmisere der Waliser hat sich einfach so ein bisschen weiter ja, fortgesetzt.
3:15 Genau. Und als dann Wakatawa dann in der 31. Minute dann nochmal den nächsten Versuch gelegt hat, die Franzosen mit 19 zu 10 in Führung gingen und dann Roma Intermac in der 38. Minute sogar noch die Möglichkeit hatte, auf 22 zu 10 zu erhöhen, das aber nicht geschafft hat, da waren die Alarmglocken bei den Walisern schon an. Aber wir wussten von den Six Nations dieses Jahr, da hatten die Waliser einen 16-Punkte-Rückstand aufgeholt. Deswegen wusste man, ja, die Franzosen sind noch nicht sicher und sie hatten während dieser WM immer wieder gezeigt, dass die erste Halbzeit stark war und die zweite Halbzeit dann etwas schwächer. Von daher, es war ja eigentlich alles noch drin in diesem Spiel. Plus, dann gab es dann noch die rote Karte für Sebastian Vahamahina.
3:59 Ja. Ja, ich glaube, also letztendlich hast du schon erwähnt, so vom Timeline her, dass man Inter mag, also ich glaube, der Erhöhung, also quasi vom zweiten Versuch, Das war nicht so, also ich meine, okay, das war nicht bombastisch, dass er nicht getroffen hat. Für mich entscheidender war kurz vor dem Halbzeit diesen Straftritt, weil 19 zu 10 sind er reingegangen. 22 zu 10 wäre schon ein anderes Ding gewesen. Das wären zwei erhöhten Versuche quasi Unterschied gewesen. Das wäre schon was anderes gewesen, weil letzten Endes, okay, man kann immer im Rückblick viel einfacher zurückblicken. Aber am Ende ist es halt 19 zu 20 ausgegangen. Wie gesagt, es wäre 22 gewesen und ich glaube, das wäre eine andere Aufgabe für Wales gewesen.
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4:49 Die wussten schon, also was man halt schon ein bisschen gesehen hat, muss ich mal sagen, dass es halt irgendwie diese 19 zu 13, es hat so keinen supersicheren Abstand, weil man weiß halt mit den sieben Punkten bist du bei 20 und dann könnte es halt so Dropgoals hin und her gehen etc. hat man schon alles miterlebt. Aber diese 19 zu 13 war so ein bisschen zu einer unsicheren Distanz. Und da wusste Wales zumindest, die Aufgabe ist nur, also nur, ist vielleicht unterrieben, aber nur einen Versuch legen. Und die hatten quasi das ganze zweite Halbzeit, das zu machen, wie du halt schon erwähnt hast. In den Six Nations hatten die eine größere Aufgabe schon gemeistert. Also deshalb hätte ich schon trotzdem in der Halbzeit immer noch auf Wales gesetzt, ehrlich gesagt.
5:35 Aber die Franzosen haben sich dann in der zweiten Halbzeit selber geschmächt. Sebastian war Hamahina und ich habe dann noch tatsächlich den Kommentar von Manuel Wilhelm und Jan Lüdeke im Ohr, die beide gesagt haben in der ersten Halbzeit, hat er jetzt seine Hitzköpfigkeiten abgelegt? Ist er vielleicht der Spieler aus der zweiten Reihe, der den Unterschied machen kann? Weil er hatte diesen wunderschönen Versuch in der ersten Halbzeit gelegt. Und dann hat er sich zu einem Ellbogenschlag hinreißen lassen. und dafür hat er ja völlig zu Recht die rote Karte bekommen, oder? Ja, völlig zu Recht kann man halt. Ich glaube, es gibt keine, also beide Trainers haben das auch gesagt, muss man halt nicht viel darüber reden, wenn du jemand mit Faust oder mit Elmuh in das Gesicht schlägst.
6:19 Naja, es hat gute Nacht auf jeden Fall für dich. Absolut gute Nacht und die Franzosen haben von dem Moment an Probleme gehabt, auch wenn sie immer noch mithalten konnten. Es gab dann in der zweiten Halbzeit erst das 13 zu 19 durch den Bigger in der 54. Minute. Die rote Karte für Wahama Hina hatte es in der 49. gegeben. Aber die Waliser hatten immer wieder Probleme ranzukommen. Gerade bei 15 gegen 14 und bei diesem physischen Spiel war ich davon ausgegangen, dass die Waliser mit ihrem physischen Spiel durchkommen würden. Aber in der Phase empfand ich die französische Defensive als exzellent. Oder waren die Waliser einfach nur zu fantasielos? Ich glaube, die Oalisa, also Fantasielos, das war schräg zu überschrieben, aber man hat einfach gesehen, dass jemand so wie Jonathan Davis gefehlt hat.
7:06 Also Hadley Park zum Beispiel, cooler Spieler und Warkin, guter Spieler, aber irgendwie war von der Kreativität irgendwie wenig zu sehen. Irgendwann hat man gesehen, dass Bigger einfach mal ein bisschen die Ideen ausging, beziehungsweise die Puster vielleicht einfach, nachdem er so ein bisschen pausieren musste. also ich muss mal sagen von Josh Adams, George Northland Williams hätte ich viel mehr Kreativität oder viel mehr Ideen gewünscht aber irgendwie habe ich das nicht gesehen auf jeden Fall, also Frankreich hat gut verteidigt, man muss auf jeden Fall sagen Chapeau, weil die waren zu viel sind, für sehr sehr viel Zeit ja ich hätte mir auf jeden Fall mehr von Wales gewünscht, also eine bessere Mannschaft zum Beispiel hätte Wales in der Vorstellung, was wir am Wochenende gesehen haben, vernichtet auf jeden Fall.
7:56 Das glaube ich nämlich auch, weil die Waliser haben mit ihr schwächstes Spiel dieser WM gemacht und so richtig zu 100 Prozent überzeugt haben sie ja bislang noch nicht in dieser WM, auch wenn sie gegen Australien ein sehr gutes Spiel gehabt haben, aber zu 100 Prozent überzeugt haben sie nicht. Trotzdem führten die Franzosen noch 19 zu 13, doch dann kam die 74. Minute. Ein Versuch von Ross Moriarty, der zum 18 zu 19 verkürzte die Erhöhung von Dan Bigger, kam dann zum 20 zu 19. Das ist allerdings entstanden durch eine sehr kuriose Situation, weil ein Waliser hatte einem Franzosen den Ball rausgepresst und ihn dann gepasst zu Moriarty, der dann ablegen konnte, beziehungsweise es gab noch einen Pass dann auf Moriarty und der konnte dann ablegen, aber dieser Pass soll ein Vorpass gewesen sein. Jakob Piper, der Schiedsrichter, hat dann den Videoschiedsrichter angerufen, den TMO. Der hat ihm gesagt erst, ich habe jetzt noch keine klare, ich habe jetzt noch keine klare Sicht auf diesen Ball, beziehungsweise ob es ein Vorball war.
8:53 Aber dann gab es den Dialog zwischen Piper und dem TMO, wo der TMO gesagt hat, ich kann dir gleich noch eine Einstellung zeigen, wo wir es klarer haben. Und darauf hat Jakob Piper nicht reagiert. Und darüber spucken die Franzosen jetzt im Moment Gift und Galle, weil sie sagen, vielleicht hätte es dann diesen Vorpass geben müssen und dieser Versuch hätte nicht gezählt. Wie ist deine Einstellung zu dieser Situation? Nee, ich glaube, ich musste mal da so ein bisschen eine andere Meinung haben oder zeigen, geben, keine Ahnung. Ja, der hat gesagt, es gibt halt so einen anderen Winkel, aber es gab keinen besseren Winkel als das von oben. Und dann hatten sie trotzdem noch gesprochen, es kam nur nicht über das Verse, das haben wir nicht gehört. Er hat trotzdem, so Piper hat trotzdem noch weiter gesprochen.
9:38 Und also das Ding ist, ob es ein Vorball war oder nicht, es gab keinen Beweis dafür, so groß ist. Also man kann sagen, es ist 50-50 könnte man sagen. Also wenn du gesagt hättest, es ist ein Vorball, wäre es halt schon hart gewesen. Wenn du gesagt hast, es ist kein Vorball, ist auch irgendwie hart. Es gab an sich vom Fernseher her keinen besseren Winkel als das, was von oben kam. Meine Meinung nach, von oben sah es so oder so aus wie ein Vorball. Aber wie gesagt, es hat noch ein bisschen zur Korrektur. Es war an sich kein Pass. Es war so ein Rip in dem Tackling, also quasi eine Bewegung, wo der Ball quasi erobert wird und irgendwie raus, keine Ahnung, wie ein Stück Seife irgendwie rauskommt, so in dem Sinne.
10:26 Nicht, dass es so eine überlegte Bewegung, ich schmeiße noch den Pass, es war irgendwie so alles in einem. Wie gesagt, also mein Gefühl war so, als ich das live gesehen habe, okay, okay, und dann als ich die Wiederholung gesehen habe, war mein Gefühl, ah, das ist schon ein Vorball, beziehungsweise sehr, sehr, sehr, sehr, sehr flach. Wir sagen immer dazu französisch, witzigerweise. Aber wie gesagt, Piper und so, da kann man schon kritisieren, aber man kann halt auch sagen, naja, das ist schwierig für jeden. Piper kann man für andere Sachen kritisieren, eher für Fotos mit Wallysie-Fans und solches. Aber in dem Moment weiß ich nicht. Ich glaube, wenn Frankreich gewonnen hätten, hätten die nicht drüber gesprochen, so oder so, bei solchen Sachen.
11:14 Schwierig zu sagen. und was sagst du, du sagst, du bist... Also ich habe mich halt gefragt, ist das überhaupt ein Pass, weil du hast es gesagt, er hat ihn rausgerissen, diesen Ball und der ist dann weggegangen und der ist dann zum walisischen Spieler gegangen. Wird das als Pass gewertet? Es war, ich glaube auch, dass der Ball nach vorne gegangen wäre, aber die Franzosen haben vorher die Möglichkeit gehabt, dieses Spiel zuzumachen, gerade mit der Erhöhung und dem Strafkick von Tamak und dann hätten wir gar nicht darüber diskutiert und so diskutieren wir natürlich über eine Situation und über diesen Versuch der Waliser. Und Warren Gatland, wie gesagt, hat hinterher dann auch gesagt, hier hat heute die bessere Mannschaft verloren. Denn Frankreich hat ein überzeugendes Spiel gebracht. Und hätten wir das gedacht, dass Frankreich so gut spielt im Viertelfinale nach diesen katastrophalen Six Nations, die wir im Februar gesehen haben?
12:03 Nee, auf gar keine Weise. Muss man sagen. Ich weiß jetzt nicht mehr, wer das Spiel des Tages war, aber ich hätte auf jeden Fall für Mittag gewählt, weil der hat einfach mal, das haben die auch im Fernsehen gesagt, ein bisschen wie so ein zweiter Verbinder hat so fungiert. Der hatte auch so vielleicht einen Kick, wo hat direkt ins Ausgang, das ist mega gut das Spiel geleitet und mega gute Eingriffe gemacht. Und es hätte es ihn auf jeden Fall gegönnt, vielleicht noch mal im Halbfinale, beziehungsweise im Finale zu stehen, nachdem er natürlich in 2011 schon beziehungsweise dabei war. Und ja, es war schwierig. Also wie gesagt, mein Gefühl sagt eher so, Wales hat echt ein Off-Day gehabt, also einen schlechten Taggewicht und Frankreich war sehr gut in Form, muss man sagen.
12:54 Das haben sie nicht so bisher bewiesen, dass sie sein ganzes Spiel durchhalten können. Die haben immer so eine Halbzeit gemacht, aber man muss halt denen sagen, dass es hat die zweite Halbzeit trotzdem gut gespielt haben, obwohl die dank der idiotischen Leistung von deren Mitspieler im Unterzeit für die Meister von der zweiten Halbzeit gespielt hatten. 20 zu 19, Aaron Wainwright ist der Spieler des Spiels geworden bei diesem Spiel. Ja, okay, das stimmt schon. Also muss man sagen, sein Versuch war schon bombastisch. Und für jemanden, der vor ein paar Jahren Fußball gespielt hat, der nur umgemünzt ist mit 21 jetzt, das stimmt schon, Wainwright war schon sehr, sehr gut. Wir haben auf jeden Fall dieses 20 zu 19 der Walliser gegen Frankreich.
13:36 Und hinterher gab es dann, das ist erst heute aufgekommen, Jakob Halper hat sich mit Fans zum Foto aufgestellt. Das alleine ist nicht so schlimm, dass ein Schiedsrichter Fotos macht mit Fans. Das ist in Ordnung. Aber sie haben auf diesen Fotos die Szene nachgestellt vom Ellbogenschlag von Wahamahina gegen Aaron Wainwright. Und das geht nicht. Wie siehst du diese Szene? Keine Ahnung. Also schon, wenn das wirklich tatsächlich Jakob Piper war, grob fahrlässig. Also das hat auf jeden Fall, ist sein Turnier auf jeden Fall damit geendet. Weiß halt nicht, macht man einfach nicht, keine Ahnung. Also ist halt blöd, vielleicht ein Bild mit den Fans zu machen, weiß halt nicht. Ist okay, weil er halt schon Celebrity sind.
14:26 Aber sowas, ich weiß halt nicht, ist schon ein bisschen idiotisch, oder? Ja, absolut idiotisch. Also wenn er es gewesen ist, und es gibt ja jetzt die Untersuchung dann auch vom Weltrugbyverband, werden wir ihn wahrscheinlich dann bei den Sings Nations 2020 nicht sehen, jedenfalls nicht bei einem Frankreichspiel. Ich finde ihn kein guter Schießdichter. Keine Ahnung, ich bin von Piper nicht so überzeugt, nachdem er diese Neuseel in das Irlandspiel gepfiffen hat vor ein paar Jahren, wo einfach mehrere sehr, sehr fragwürdig Sachen stattgefunden sind. Und er hat die alle gesehen und irgendwie so manchmal nur mit, keine Ahnung, Gabe oder mit Straftritt gepfiffen. Also seitdem war ich immer so ein bisschen skeptisch gegenüber.
15:04 Du kannst immer noch sagen, man könnte ihnen skeptisch gegenüber sein, Besonders nach dem Spiel gestern war, du sagst auch schon ein paar schrittige Zielen, aber das mit dem Bild, keine Ahnung, wenn es wirklich rauskommt, dass er das tatsächlich war, kann er auf jeden Fall sein. Also wäre ich halt nicht erstaunt, wenn er seine Taschen packen muss und ab nach Hause. Ich glaube auch, dass wir ihn nicht mehr sehen werden, vor allen Dingen auch, weil Südafrika sich dann ja auch für das Halbfinale qualifiziert hat. Von daher wird er wohl keine großen Chancen haben, jetzt noch irgendein Spiel zu pfeifen. Jakob Piper war hinterher in den Schlagzeilen. Die Schlagzeilen an sich hat das Spiel geschrieben mit dem 20 zu 19 für Wales, die im Halbfinale stehen.
15:42 Und dort treffen sie auf Südafrika. Die haben sich nämlich gegen Japan mit 26 zu 3 durchgesetzt. Nach einer sehr anstrengenden ersten Halbzeit für beide Teams, wo beide Teams versucht haben, sehr viel freies Rugby zu spielen, wo es nicht wirklich physisch war. es war ein kompletter Gegensatz gegenüber dem Spiel Wales gegen Frankreich, haben die Südafrikaner in der zweiten Halbzeit dann den Fuß aufs Gas genommen und von da an ja das Spiel beherrscht. Nachdem Andre Pollard dann erst das 8-3, dann das 11-3 gemacht hat, dann auch noch den nächsten Penalty gemacht hat und so konnten die Südafrikaner immer weiter davonziehen. In der ersten Halbzeit haben die Japaner große Chancen gehabt, dieses Spiel an sich zu reißen, aber die Südafrikaner sind immer dabei geblieben Und es war dann vielleicht auch so eine Geschichte, wir müssen die Schmach von vor vier Jahren ausmerzen, oder?
16:36 Ja, also im Großen und Ganzen Revue passieren lassen. Man hat einfach gesehen, dass irgendwann die Ideen ein bisschen bei Japan rausgingen. Also ich glaube, ich habe von Anfang an schon gesagt, dass ich kein riesen Fan bin von der südafrikanischen Mannschaft, also die Art und Weise, wie die Spielen hat. und da hast du einfach gesehen, dass sie einfach so ein bisschen sturkopfig geblieben sind und einfach nur dasselbe immer wieder gemacht haben, Paket. Okay, unser Paket funktioniert, dann laufen wir durch unseren Paket so 200 Meter hin und zurück über den Platz. Okay, wir kriegen einen Straftritt von 50 Meter, okay, dann kicken wir das Ding einfach rüber. Okay, also 3-6-9, das hat so taktisch gesehen, muss man sagen, Hute haben wir richtig top, Aber irgendwie als Zuschauer nicht so gut und Japan hatte bisher keine Mannschaft, gegen die quasi deren Schwächen im Vordergrund standen.
17:34 Also weder Irland noch Schottland hat wirklich das geschafft, irgendwie die Schwächen von Japan zu testen. Das hast du gesehen bei Südafrika, das ist einfach frustriert. Hey, für sich sind die einfach nicht stark. wenn Japan so diesen Wide-Wide-Spiel gespielt haben, also wirklich versuchen von 15 zu 15 zu spielen, hat es irgendwie schon also war es irgendwie schon funktioniert, also du hast du dafür gewusst, hat nicht, aber man hat es schon gesehen in der zweiten Halbzeit hatten die einfach so wenig, also da hat man wenig diese Pässe in den Rücken gesehen oder Pässe nach hinten, diese zweite Reihe Pässe oder diesen Tipp-Pässe gesehen, da hat er so Pass vom 9 oder von 10 zu einem Stürmer-Pod und dann gehen die einfach rauf.
18:21 Und das ist genau das, was wir dafür geliebt. Einfach mal so ein bisschen reinhämmern und wenig denken und einfach nur die Leute umrotzen, glaube ich mal. Und das hat einfach mal genau gereicht. Also die Ideen von Japan sind ein bisschen ausgegangen, wo die gesehen haben, okay, das funktioniert nicht so sehr gut, was wir im Angriff machen und deren Verteidigung und können einfach dann nicht mit hatten. Ich muss mal sagen, diesen ersten Versuch ist einfach ein bisschen dämlich passiert, indem der Zähne hat, da auf der kurzen Seite steht und einfach ja, keine Ahnung, gar keinen Bock hat zu Tacklingen. Genau, das war kein Tackling von Jutta Mula. Das Witzige ist, du siehst halt, dass er dieses Tackling macht und immer noch steht und ihn hinterher rennt, er wäre ihm noch nah dran.
19:07 Also wenn, dann hätte ich mich, wenn ich, also ich war jemand, der nicht so besonders gut tacken könnte, aber ich habe mich einfach da reingeschmissen zumindest und das hat er nicht mal probiert. Er hat einfach so seinen Arm rausgehalten und so touch gerufen. Touch, touch, anhalten bitte. Und dann hat er gecheckt, ah nee, wir spielen kein Touch-Rugby. Und dann ging es halt weiter und war der Versuch da. Also keine Ahnung, was die dabei gedacht haben, ihn auf der kurzen Seite zu lassen, war auf jeden Fall keine gute Idee. Jutta Molle hat also auf jeden Fall für den ersten Versuch quasi gesorgt, der ja ohne Gegenwehr von den Südafrikanern gelegt worden war, von Makasole Mapimpi. Der hat hinterher dann auch noch einen zweiten Versuch gelegt.
19:46 Ich fühlte mich so ein bisschen daran erinnert an dieses Bild, wenn ein kleiner Junge einen großen Jungen boxen will und der große Junge hält einfach so die Hand vor den Kopf des kleinen Jungen und der kleine Junge boxt halt die ganze Zeit in die Luft. Das war mein Gefühl in der zweiten Halbzeit bei diesem Spiel Japan-Südafrika. Südafrika hat seine komplette Dominanz, physische Dominanz ausgespielt und dann auch so ein bisschen seine Erfahrung und die Japaner sind dagegen angerannt und haben versucht, ihren Free-Flow-Rugby zu spielen, aber das hat überhaupt nicht geklappt und am Ende sind die erfahreneren Südafrikaner ins Halbfinale eingezogen. Ja, also ja, also da sagt sie schon das Richtige, also die Erfahrung hat einfach gezeigt, die Taktik, also das von Mishraene, also Raziel Rasmus, bin ich ein riesen Fan, wie gesagt, wie ich oft schon erwähnt hatte, hat er auch schon eine richtig gute Zeit in Irland gehabt, der ist einfach ein super Trainer, hat einfach genau den Plan aufgestellt, um nicht nur das japanische Team irgendwie so zu langweilen bis zu Tode, einfach mal, aber auch die einfach zu deren Stärken zu vernichten.
20:52 Und wie wir das schon mal gesagt haben, also bisher hat keine einzige Mannschaft Japan unter Beweis gestellt, wenn deren, ja, wir spielen halt nie Breite oder machen diese Cross-Kicks, wenn das nicht funktioniert, was können wir noch? Und da hast du gesehen, da war relativ dünn, was Japan noch könnte. Und Temur, der hatte auf jeden Fall meiner Meinung nach so ein schwaches Spiel, wurde relativ früh ausgewechselt und dann war es halt irgendwie so Ende im Gelände, da kam halt nichts mehr von Japan. Aber wir können sagen, Japan war hier bislang ein perfekter Gastgeber, hat begeisterndes Rugby gespielt und sie sind auf jeden Fall auf der Landkarte nicht nur erschienen wie 2015, sondern sie haben nachhaltig unter Beweis gestellt, sie könnten eins der nächsten Tier-One-Teams werden.
21:38 Ja, also auf jeden Fall, diese Tier-System ist halt einfach eine gute Idee, aber irgendwie die Umsetzung war was anders, aber genau, also Japan ist eigentlich eine Mannschaft, mit dem man in der Zukunft rechnen muss. Japan hat sich hier verabschiedet. Südafrika wird auf jeden Fall nächste Woche gegen Wales spielen, im zweiten Halbfinale. Das erste Halbfinale, über das sprechen wir gleich, nämlich da werden Neuseeland und England aufeinandertreffen Und Donal, der Ihre, wird gleich noch ein wenig Rede und Antwort stehen müssen, was da mit Irland los war. Darüber sprechen wir gleich hier bei Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln.
22:16 Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden. Die komplette Welt des Sports. Wann und wo du willst. Schräglage, der Podcast zur Weltmeisterschaft in der MotoGP, der Moto2 und der Moto3. Nach jedem Rennen begrüßt Andreas Thies seine Experten Gerald Dirnbeck und Ruben Zimmermann von motorsporttotal.com und analysiert das Rennwochenende. Schräglage. Jetzt abonnieren auf meinsportpodcast.de Neuseeland gegen England. Das wird das erste Halbfinale sein, was am nächsten Samstag stattfinden wird.
23:23 Neuseeland gewann gegen Irland mit 46 zu 14 und England hat gegen Australien ebenso relativ wenig Probleme gehabt mit 40 zu 16. Aber lass uns erstmal über das Spiel bitte zwischen Neuseeland und Irland sprechen, Donal. Du musst jetzt leider darüber sprechen. Irland hatte letztes Jahr gegen Neuseeland stark gespielt. Beim November-Test unentschieden gespielt. Es war ein tolles Spiel. Irland hatte dieses Jahr die Nummer 1 der Weltrangliste übernommen. Jetzt ist die Weltrangliste nicht unbedingt immer das Beweisförderndste, um die beste Mannschaft der Welt rauszufinden, aber Irland hatte einfach unglaublich gute Ergebnisse in den letzten Jahren gehabt. Und man hatte Irland in diesem Jahr vielleicht zugetraut, Neuseeland zu kitzeln, vielleicht sogar zu schlagen.
24:07 14 zu 46 ist sehr, sehr deutlich. Ja, also wahrscheinlich zu deutlich, also wahrscheinlich nicht so repräsentativ für den Unterschied in den beiden Mannschaften, Aber letzten Endes, Irland kann froh sein, dass sie überhaupt mal am Ende Punkte legen könnten. Also wahrscheinlich wäre es halt mit 50 zu 0 ausgegangen, hätte man auch damit zufrieden geben können. Woran lag es, dass die Iren überhaupt keinen Zugriff auf das neuseeländische Spiel bekommen haben? Weil es ging ja relativ schnell dann auch los und relativ schnell dann auch in die falsche Richtung für Irland. Weil nach 22 Minuten stand es schon 17 zu 0 für Neuseeland, weil Aaron Smith zwei Versuche gelegt hatte und Richie Mwanga dann einen Strafkick verwandelt hatte.
24:51 Ja, können wir an die Frage stellen, wieso hat Namibia Schwierigkeiten mit Neuseeland gehabt. Also Jelan sah auch zwar nicht wie mit Namibia, aber hat so ähnlich gespielt. Keine Ahnung, also wir könnten halt mal wahrscheinlich eine Stunde drüber reden, wo man es lag. Du hast schon erwähnt, dieses Spiel, dieser 6-9 letztes Jahr, 2018, November, wo Irland gewonnen hat natürlich. Aber seitdem ist es halt irgendwie bergab gegangen. Also Trainer des Jahres, Spieler des Jahres, Team des Jahres, all diese Pokalen sozusagen, was Irland oder die Mannschaft oder die Spiele gewonnen haben. Seitdem ist es halt so bergab gegangen. Also in den Six Nations, man hat es kommen sehen. hat. In den Six Nations hat man wirklich ordentlich einstecken müssen gegen England, dann nochmal ordentlich einstecken müssen gegen Wales. Dann dachte man, okay, da ist genug Abstand, wir hatten einfach ein schlechtes Turnier gehabt.
25:50 Dann hat man ordentlich eine Packung bekommen gegen England in diesen Warmaßspielen im Sommer. Und wenn man es bis dahin nicht gesehen hat, dass es mit Irland dieses Jahr nichts wird, dann hat man das gesehen gegen Japan quasi wie so. Also klar, Japan ist eine gute Mannschaft, Aber das ist halt auf ein Level, wo sich Irland nicht beschäftigen sollte. Ich glaube zum einen, das ist mein persönliches Gefühl, was da stattgefunden hat, wahrscheinlich hätte es auch gegen Neuseeland, ich glaube auch Irland in Topform hätte Neuseeland nicht geschlagen. Aber mein persönliches Fazit ist quasi, dass der Trainer einfach mal auf Spiele gesetzt hat, die nicht in Form waren. Also zu viele Leute, die wirklich vor allem gezeigt haben, also sich in den letzten Spielen bzw. über den letzten Monaten auch in den Klubmannschaften wirklich gezeigt haben, dass sie einen guten Lauf haben, hat er nicht draufgesetzt.
26:46 sondern diese Mannschaft, diese 15, die quasi gestartet hat, die hätte ich dir wahrscheinlich vor zwei Jahren auch nennen können oder vor einem Jahr auch nennen können. Diese Start-15 ist nicht repräsentativ von den besten beziehungsweise besten plus-in-Form-Spielern in Irland. Und das ist halt schon Faktor 1. Faktor 2, ich könnte es halt sagen, die sahen müde aus. entweder mental müde ist oder physisch müde, übertrainiert aus, was auch immer. Klar, so viele Basic-Handling-Fehler hast du nie von irgendeiner Taubmannschaft gesehen. Das hätte nicht mal gereicht gegen Schottland. Das hätte so eine Leistung nicht gereicht, meiner Meinung nach. Wenn du gegen eine Mannschaft wie Neuseeland spielst, vernichten die dich, wenn du so basic Fehler machst.
27:47 Wen hättest du dir denn gewünscht in der Mannschaft von Irland? Ganz viele Leute. Da hätte ich auf jeden Fall anstatt, also ich weiß nicht, wieso Henshaw noch da gespielt hat. Der hat irgendwie in den letzten eineinhalb Jahren gefühlt zwei Halbseiten Rugby gespielt. Zum Beispiel, ich hätte es zumindest versucht auf Farrell beziehungsweise jemand wie Reece Roddick zum Beispiel in der dritten Reihe, das ist jemand, der sich mega gute Leistungen gezeigt hat und gegenüber jedem wie Peter Amarney definitiv besser war. Da könnte es halt sagen, Murray hat auf jeden Fall keine starke Leistung gezeigt über die letzten Zeitspiele. Leider gab es irgendwie niemanden, der Sexton hat unter Beweis gestellt hat.
28:35 Keine Ahnung, vielleicht wäre auch anders gewesen, wenn Carberry sich nicht verletzt hätte. Auf der Eckers zum Beispiel, also meine Freunde in Irland werden mich nicht danken dafür, aber Jacob Stockdale zum Beispiel hat einfach irgendwie nichts gezeigt in dem gesamten Turnier. Da hat er gegenüber jemanden wie Larmor oder Conway und Rob Carney zum Beispiel hatte auch nichts besonders viel gezeigt meiner Meinung nach, da ist wieder Larmor oder Conway, also da hätten die beiden Leute auf jeden Fall gespielt, wenn es darum gegen Berset in Form und so spielen. Wie gesagt, Ich glaube, das hätte sowieso nicht gereicht, aber man muss sich vielleicht einfach so Gedanken machen dazu, wie das quasi grundsätzlich das Konzept von Irland ist.
29:22 Das erinnert mich so sehr an 2007, wo der Kritik an Elio Sullivan, der damalige Trainer war, dass er einfach seine 15 wusste, in einem Jahr voraus von dem Turnier, das kannst du das, das darfst du nicht haben. Egal, ob es Brian O'Driscoll ist oder Johnny Saxon, was auch immer, wenn die einfach in den letzten sechs Monaten, beziehungsweise ein Jahr nichts gezeigt haben und da sitzt jemand, der immer klopft an der Tour, dann musst du vielleicht irgendwann mal so einen Tausch machen und sagen, okay, jetzt zum Beispiel Reese Roddick, probier mal da auf 6 an Stadion Mahoney und da hat er mega gespielt, Spiele des Tages gegen Russland, setz ihn mal noch dran. Nee, hat er nicht, hat er gesagt, okay, du darfst nochmal, keine Ahnung, Vielleicht ist es zu einfach gesagt, aber naja.
30:06 Gibt es jetzt einen Umbruch im irischen Team? Rory Best hat sein letztes Länderspiel gemacht, hat es tränenreich verabschiedet worden. Auch Joe Schmidt wird nach der WM nicht weitermachen. Gibt es einen Umbruch im irischen Team? Also das war schon klar mit Schmidt. Also das war halt klar, dass er geht. Also schon seit Länger hat bekannt gegeben, dass Andy Farrell hat das übernimmt. Ich glaube, im Vergleich zu anderen Weltmeisterschaften, so einen Umbruch muss es halt nicht so geben. viele von den Spielern sind noch, also sag ich mal, jung genug, dass er auf jeden Fall noch ein Turnier mitmachen können, also es gibt nur die wenigsten, wo ich sagen würde, okay, definitiv sind sie zu alt, also Rory Bess zum Beispiel, dass sie halt nicht nochmal erscheinen werden bei den WM, aber ich würde halt sagen, im Großen und Ganzen hast du schon von den 31 Jungs, schon die meisten davon können wir in vier Jahren wieder sehen und die können das auf jeden Fall abgerufen zu einer Leistung und ob es so einen Umbruch geben wird.
31:05 Also es muss auf jeden Fall so ein anderes Konzept her. Also Irland hatte null Ideen so groß, auch gegen Sprachwahlmannschaften, wo sie halt nicht so ganz, wie die spielen sollten. Und es muss auf jeden Fall eine Idee her, was so eine Taktik oder was so ein Konzept dahinter wäre. Und ich weiß halt nicht, ich bin halt so, ich war halt damals so skeptisch, ob es eine gute Idee ist, so Andy Farrell als Trainer zu nominieren. Bin ich immer noch so skeptisch, muss ich mal zugeben, weil er einfach nicht die Erfahrung hat auf den Top-Top-Trainer-Position sozusagen, aber es ist schon gegessen jetzt, muss man halt damit leben und wir werden eigentlich in nicht so viel Zeit sehen, wie es halt weitergeht, weil Six Nations ist im Februar, es ist nicht so weit weg eigentlich. Erst mal Tee trinken, ein bisschen sacken lassen, ein bisschen in die Ecke noch mal weinen gehen und schauen, wie es im Februar geht.
32:00 Ist Neuseeland schlagbar in diesem Turnier? Ja, also England wird ja auf jeden Fall schlagen. Oh, das ist die Ball Prediction von Donal Peoples. England wird Neuseeland schlagen, weil England hat gegen Australien mit 40 zu 16 gewonnen und das war eine sehr überzeugende Leistung der Engländer. Also keine Ahnung, es wird sich ein bisschen rausgeholt, aber Neuseeland, also die Mannschaften, die jetzt gerade stehen, also von allen England und Neuseeland sind die, die quasi nicht so mega groß bisher unter Beweis gestellt wurden. Also Neuseeland hat gegen Irland gar keinen Gegner. Für England war es halt gleich mit Australien phasenweise. Aber das sind zwei absolut, also wer da prognostiziert, wer gewinnt, weiß ich nicht.
32:44 Traut sich was. Also ich würde halt sagen, Neuseeland muss irgendwann verlieren, muss irgendwann nicht mal eine Weltmannschaft gewinnen und England ist gerade im Top-Form Und das ist von allen vier Mannschaften, die noch übrig sind, also allen drei Mannschaften, die noch übrig geblieben sind, würde ich halt sagen, England hat die stärkste Chance, Neuseel zu schlagen. England, wie gesagt, hat gegen Australien mit 40 zu 16 gewonnen und es stand nach der Halbzeit nur 17 zu 9. Aber in der zweiten Halbzeit, nachdem Marika Corbete noch verkürzt hat mit einer Erhöhung von Lea Liefano zum 17 zu 16, spielte ab der 46. Minute nur noch England. Und sie konnten am Ende auf 40 zu 16 davonziehen. Woran lag es, dass die Australier in der zweiten Halbzeit so eingebrochen sind?
33:33 War es die Stärke von England oder war es dann doch die Schwäche der Australier? Also es war teilweise, England hat aber einer Meinung nach ziemlich gut gespielt. Aber Australien hat auf jeden Fall die komplette falsche Taktiken angewendet, um gegen Englern zu spielen. Beziehungsweise vielleicht auch richtige Taktiken, aber schlecht ausgeführt. Also die Kicks und die Lauflinien oder die Laufwiege, die Australien gewählt haben, waren sehr oft falsch. Beziehungsweise von den Kicks hat es sehr schlecht ausgeführt. Also manchmal sah es so aus, dass die ein bisschen ohne Idee gekickt haben. Und meiner Meinung nach sind die drei gescheitert, deren besten Spieler in dem Spiel zu integrieren bzw. reinzubringen.
34:24 Zum Beispiel jemand wie Corabetti. Wenn ich Trainer gewesen wäre, wäre meine Taktik irgendwie so oft wie möglich den Ball in seine Hände zu bringen. Weil du hast gesehen, mit dem Versuch, was er gelegt hat, der hat einfach mal einen Speed und einfach mal die Steps, um jeden bei England komplett auszutricksen. Also ich bin halt traurig, weil ich glaube, Australien hat die Spieler dabei, die das hätten schaffen können gegen England, hat es aber irgendwie taktisch gesehen, also das liegt auf jeden Fall in der Verantwortung von Michael Schäcker, also ich glaube mal, die hatten einfach taktisch gesehen, den falschen Plan, beziehungsweise schlecht ausgeführt. Lele Fano zum Beispiel auf 10 war für mich der falsche Mann und noch schlimmer war wohl Genia, also das war irgendwie Genia war komplett also ob er halt so in dem Beifahrersitz saß und einfach so mitgefahren ist, also es war irgendwie komplett falsch also was richtig geil war, war Peitaya, der einfach mal auf 13 stand und richtig gut war von Minute 1 an bis zu der 73, wo er ausgewechselt oder hatte richtig Probleme gemacht bei den Engländern.
35:32 Corbetti zum Beispiel. Wie gesagt, meine Taktik wäre es gewesen, einfach den Ball in deren Händen zu bringen. Das ist denen einfach nicht gelungen. Petaya, 19 Jahre alt, steht für das Gesicht der australischen Nationalmannschaft. In den nächsten Jahren wurde Lealifano in der 53. Minute ausgewechselt gegen Matt Tumor. Du hättest wahrscheinlich Matt Tumor gerne von Anfang an gesehen. Nee, auch nicht. Also Tamu hat kein Zehn, meiner Meinung nach. Der ist halt ein Zwölf, der Zehn spielen kann. Das ist normalerweise so oft, dass er einfach alleine geht. Ich glaube, von der Bank ihn zu bringen, war okay. Foley wäre das gewesen, aber er hat einfach bisher keine riesengeile Saison gehabt, beziehungsweise keine Form hat reingebracht.
36:13 Und Leo Leofano war der Formspieler, aber in diesem Turnier hat er das nicht gezeigt. Also es ist halt ein bisschen schwierig, man hat nicht so eine geile Wahl. obwohl Australien, es sind so viele Leute in der Mannschaft, wenn man sich überlegt für Australien hat James O'Connor schon auf 10 gespielt, Courtley Beal hat schon auf 10 gespielt, Matt Amu hat schon auf 10 gespielt, Berne Foley hat auf 10 gespielt, Lele Fahner, und die sind alle in der Mannschaft, aber keiner von denen hat das richtig irgendwie umsetzen können, aber schwer hat er so mit Nick White und Berne Foley angefangen, einfach mal vielleicht ein bisschen taktisch besser dazustehen, Ob das gereicht hätte, weiß ich nicht. Aber wie gesagt, wenn du so viele Leute hast wie Peltai und Corabetti auf dem Feld, dann geht immer was, glaube ich.
36:58 Und die Engländer haben hier in der zweiten Halbzeit eine wirklich überzeugende Leistung abgeliefert. Und vor allen Dingen können sie auf Billy Bonipola wieder zurückgreifen. Der Nummer 8er, der war verletzt. Da hatte man Anfang des Jahres bzw. Mitte des Jahres schon die Stirn in Sorgenfalten gelegt. Bonipola ist wieder zurück. Er hat ein gutes Spiel gemacht. die Engländer haben eigentlich alle Möglichkeiten dann Neuseeland ja einen Kampf zu bieten und sie sind personell top dabei oder? Die Engländer sind auf jeden Fall top dabei die haben einfach mal ja bisher einfach alle Leute aus dem Weg geräumt die haben also weiß nicht die haben einen Kader wovon wahrscheinlich alle 31 also aus dem, der hat eine 15-Bille-Künders aus allen 31 Spielern, also die sind extrem stark, also da unterschätzt man denen selber wahrscheinlich, wozu die fähig sind, ich meine, so ein großer Talking-Point war, dass sie halt quasi Fahl auf 10 gesetzt haben und dann Tuolagi und Slade gespielt haben, anstatt hat Ford, das hat einfach meiner Meinung nach ziemlich gut funktioniert, das ist die Mannschaft, also die Aufstellung so in der Form, wie die gegen Irland wirklich im 16. sehr hoch gewonnen haben.
38:15 Und deshalb glaube ich mal, das ist der präferierte Mannschaft oder Hintermannschaftsaufstellung von Eddie Jones. Ich hätte auf jeden Fall Angst, gegen den zu spielen. Das hat eine extrem, extrem starke Mannschaft. Ich gucke gerade durch den 15 und sehe an sich keine Schwächen. dann gehe ich auf die Bank und denke, außer wahrscheinlich so ein, zwei Spieler, sind die wirklich austauschbar auf fast jede Position und wären immer noch so stark. England wird nächste Woche gegen Neuseeland spielen, Wales gegen Südafrika. Zwei Halbfinals, auf die wir uns auf jeden Fall sehr freuen können. Donal, freust du dich dann auch noch auf die Halbfinals? Ja, auf jeden Fall. Also ich finde, dass es auf jeden Fall eine super Aufstellung ist, quasi mit England gegen Neuseeland.
39:09 Das sind zwei Mannschaften, die bisher im Turnier sehr gut gespielt haben, den besten Vormer gerade haben. Das sind Welten, die quasi aufeinander prallen und Wales, South Africa. Wales hat echt eine nicht so geile Leistung jetzt mit dem letzten Spiel gehabt. South Africa hat sogar gegen Neuseeland extrem gut gespielt, trotzdem verloren. Also, schwer zu sagen, aber ich freue mich auf jeden Fall auf beiden Spielen. Ich auch. Und nächste Woche sprechen wir wieder über die Halbfinals hier bei meinsportpodcast.de und Vorpass Spezial. Das war Donal Peoples mit seiner Expertise zu den vier Viertelfinals. Wir haben drei Viertelfinals gesehen, die leider sehr klar ausgefallen sind. Eins, was nachhaltig noch für Diskussionen sorgen wird. Vielen Dank, Donal.
39:59 Ja, gar kein Thema. Vielen Dank fürs Zuhören. Was bitte? Jetzt gehe ich in die Ecke weinen und ein bisschen nochmal. Mach das. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Gott, Gott, Gott. Ein. Vorpass. Vorpass Spezial. Der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Andreas Thies liefert dir mit den Experten unseres Rugby-Talks Vorpass. Ja, das stimmt. Alles rund um das Rugby-Event des Jahres. Wird Neuseeland zum dritten Mal hintereinander Weltmeister? Wer kann die All Blacks gefährden? Und kann Gastgeber Japan auch 2019 überraschen? Sei dabei, wenn Vivian Ballmann, Donal Peoples und Georg Molz die Rugby-WM für dich analysieren. Vorpass Spezial auf mein-sport-podcast.de