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Vorpass · Folge 29

#RWC2019: Irland locker; Hagibis bereitet Sorge

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Irland hat sich mit einem lockeren Sieg über Samoa ins Viertelfinale der Rugby-WM gespielt. Das Wetter bereitet den Organisatoren aber große Sorgen. Das sind die Schlagzeilen des Samstags beim "Rugby World Cup 2019". Andreas Thies und Donal Peoples haben beide Storylines zusammengefasst. Irland stand unter Druck vor ihrem letzten Vorrundenspiel gegen Samoa. Die nicht erwartete Niederlage gegen Japan am zweiten Spieltag hatte dafür gesorgt, dass ein Sieg gegen Samoa Pflicht war, um nicht in der Vorrunde auszuscheiden. Gegen die Insulaner war aber frühzeitig alles auf Sieg gestellt. Zwei Versuche der Erste-Reihe-Stürmer Rory Best und Taidhg Fürlong brachte Irland früh auf die Siegerstraße. Es war insgesamt ein ungefährdeter Sieg Irlands. Und das, obwohl sie 52 Minuten in Unterzahl gespielt hatten. Bundee Aki, der Samoaner im Trikot der irischen Nationalmannschaft, hatte wegen eines zu hoch angesetzten Tackles eine rote Karte bekommen. Er fehlt sicher im Viertelfinale. Es muss auch über das Wetter gesprochen werden. Der Taifun Hagibis hat in den Morgenstunden des Samstags das japanische Festland erreicht. 800.000 Menschen mussten schon evakuiert werden. Die Spiele des Sonntags laufen Gefahr, nicht ausgetragen zu werden. Am direktesten betroffen wäre das Spiel Japan gegen Schottland. Schottland hätte nur mit einem Sieg noch die Chance auf das Weiterkommen. Würde dieses Spiel nicht ausgetragen werden können, würde es mit 0-0 gewertet. Japan wäre weiter, Schottland raus.

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Transkript

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0:00 Gut, gut, gut, gut. Bein, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Drei Spiele hätte es heute geben sollen bei der Rugby-WM. Zwei sind abgesagt worden wegen des Typhoons Hagibes. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Vorpass Spezial hier auf meinsportpodcast.de. Über das Wetter müssen wir natürlich reden und müssen wir leider reden, aber wir müssen auch über das Spiel, was heute geschehen ist, nämlich Irland gegen Samoa reden. Und das tue ich jetzt wie immer mit dem Kollegen Donal Peoples. Hallo Donal. Hey, Andreas. Wir sprechen gleich über das Wetter. Wir müssen über das Wetter leider sprechen. Wir müssen als erstes allerdings über das Spiel zwischen Irland und Samoa sprechen.

0:46 Irland hatte sich ja so ein bisschen in eine Bredouille gebracht dadurch, dass sie ihr erstes Spiel gegen Japan oder das zweite Spiel gegen Japan verloren hatten. Dadurch waren sie jetzt gezwungen, hier möglichst einen klaren Sieg rauszuholen gegen Samoa, um sich am Ende dann sicher zu qualifizieren für das Viertelfinale. Das haben sie dann am Ende geholt. 47 zu 5 ging es aus. Ich fand es überraschend klar. Wie ging es dir? Du bist ihre, du verfolgst diese Mannschaft sehr, sehr eng. Wie ging es dir bei diesem Spiel? Ja, also was ich gut fand, ist einfach mal, dass Erlend gleich wirklich in der ersten Halbzeit wirklich mit Feuer losgelegt haben und also zwei Versuche innerhalb von acht oder so neun Minuten und auch die Art und Weise von den Versuchen waren gut, also auch teilweise auch was vorher so ein bisschen schwächer war in den letzten Spielen, so die Gasse wirklich gut runtergeholt, schnell rein, Paket gebaut und dann rein.

1:42 das waren Zeichen, die gut waren, also egal wie die Punktezahl ausgegangen ist, war für mich die Leistung halt einfach mal, der wirklich, der Performance war stand im Vordergrund und das ist das, was ich mir gehofft habe, wir haben das uns ein bisschen gewünscht für das Spiel gegen Russland, wirklich mehr diese Performance, was dahinter stecken könnte und nicht zu reagieren müsste, nach dem Russlandspiel war es so, hm, so lala, aber heute haben wir auf jeden Fall kein wirklich schönes Spiel gesehen, es war leider unterbrochen durch sehr viele Fehler bzw. TMO Decisions und solches. Kam dabei leider kein Spielfluss auf, aber trotzdem muss man sagen, Irland hat, weiß nicht, 60 Minuten im Unterzahl gespielt und trotzdem so hoch gewonnen.

2:28 Also im Großen und Ganzen kann man auf jeden Fall sehr zufrieden sein. Und vor allen Dingen die ersten beiden Versuche gab es von Erste-Reihe-Stürmern, Rory Best und Tyke Furlong. Das sind ja nicht unbedingt immer die ersten Spieler, die man mit Versuchen verbindet, aber du hast es gerade gesagt, Paket angesetzt und dann rein ins Malfeld. Das war ein probates Mittel gerade in der ersten Viertelstunde. Ja, genau. Das ist einfach, also viele Leute fragen sich halt, wo das Spielsystem von Irland ist gerade, aber es war auf jeden Fall sehr sturmlastig. Ob das quasi, ob der Trainer seine ganze Hand zu zeigen wurde in den Gruppenspielen, weiß ich noch nicht so genau, weil wir bisher viel über den Sturm gesehen haben und wenig von der Hintermannschaft.

3:14 Aber wenn es funktioniert und wenn es ausreichend ist, dann kann man das immer wieder machen und man hat einfach gesehen, dass Samoa einfach dazu keine große Antwort hat. Ein Spiel wurde eng gehalten von Irland, wirklich pick and goals oder einfach ein Poppass, One-Night-Runner sagt man dazu, einfach wirklich nichts Komplexes, aber es war ausreichend und Samoa hat zwar gut verteidigt, aber immer wieder Straftritte verschenkt und das gibt Irlander vor allem eine sehr leichte Aufgabe. Also die Stürmer haben auf jeden Fall die Versuche gelegt, weil das ist die Art und Weise, wo Irland bisher in den Gruppenspiel in deren Fokus drauf gelegt hat. Über die fünfte Minute müssen wir trotzdem mal gerade sprechen, weil da gab es eine gelbe Karte für Silala Lam von Samoa.

4:05 Der hatte ein High-Tackle angesetzt und dort hatte der Schiedsrichter dann aber Mitigating Factors wahrgenommen. Also Faktoren, die eine härtere Strafe verhindert haben, dadurch, dass er sehr tief dieses Tackle angesetzt hat. Das wird wichtig deswegen, weil wir in der 28. Minute eine rote Karte gesehen haben gegen Bandiaki. Bandiaki aus Irland, der auch ein High-Tackle angesetzt hat, das aber mit solch einer Kraft und so hoch und einem Gegenspieler, der gar nicht so tief war, dass der Schiedsrichter keine andere Möglichkeit hatte, als die rote Karte zu zeigen. Oder bist du anderer Meinung? Nee, also beide Karten waren auf jeden Fall richtig. Beide Karten ist es halt schade, wie die hatten, standen sind, auch für beide Seiten.

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4:48 Aber kann man leider mit den Regeln, wie die jetzt zu interpretieren sind, nicht anders verstehen und nicht anders machen. Also leider für die gelbe Karte, für Samoa. der Hakeler Lahm macht wirklich alles richtig der geht runter, bückt sich halt nur, Jacob Stockdale geht auch ein bisschen tiefer runter und führt mit dem Kopf quasi in den Kontaktpunkt rein der Schulter macht den Kontakt mit dem Gesicht, es ist halt gelbe Karte, kann man einfach nicht anders sehen es ist schade, weil eigentlich setzt er alles richtig an, eigentlich hat Lahm einfach schon tiefer angesetzt und du hast ihn gesehen, seine Hüften und seine Knie sind alles, er es gebückt hat schon. In dem anderen Fall mit Bondiaki, dass es irgendwie ungünstig hat vorgekommen, weil der Ball, also der Pass da draußen war ein ekelhafter Ball, der auf den Boden gesprungen ist und er versucht zum Ball zu gehen. In dem letzten Moment merkt er, ach, ich werde eine Bahn nicht mehr schaffen, ich muss mal Tackling ansetzen und da steht er schon.

5:54 Das ist unglücklich, einfach so gewesen, aber man muss es einfach mit roten Karten bestrafen, weil er also mit Geschwindigkeit und er ist komplett im Stehen, also kann man eigentlich nicht anders sehen und es ist auch schade, Bondi Aki ist eigentlich seine Eltern aus Samoa, er ist in Neuseeland quasi groß geworden und spielt vor Irland wegen diesem residency rule, dass er halt länger in Irland wohnt und ich glaube er ist ziemlich traurig, weil er wird da auf jeden Fall so ein Spiel nicht beenden. Wie wird das jetzt bestraft? Also die rote Karte, natürlich mussten die Iren dann knapp 60 Minuten in Unterzahl spielen, aber wie wird das dann jetzt weiter bestraft? Gibt es dann noch eine Bestrafung, dass er das nächste Spiel dann auch nicht mitmachen darf?

6:39 Weil im Viertelfinale, er wäre einer der wichtigen Leute da in der Hintermannschaft bei den Iren. Eigentlich ist man immer mit der rote Karte direkt noch mindestens vor das nächste Spiel gesperrt. Also ich bin mal da unschlüssig. also eigentlich, wenn man zum Beispiel, wenn es anders gewesen wäre, so wie bei den Samoana damals am Anfang des Turniers, hat eine gäbe Karten in dem Spiel bekommen und dann Nachträger rot und dann muss man sozusagen, um das wirklich zu zeichnen, geht es richtig schlimm, man muss ihn nochmal drei Wochen geben. In der Fahrt von Aki würde es halt so sein, wenn man gerade sagen, mindestens ein Spiel, also er würde auf jeden Fall vom Viertelfinale runter Pause machen müssen, außer dass es irgendwie so in dem Verfahren quasi danach irgendwas Besonderes dazu kommt, aber kann ich mir nicht vorstellen. Also eigentlich müsste er da beim Gericht sozusagen, beim Sportgericht muss er wahrscheinlich damit rechnen, dass auch wenn es so niedriger gemacht wird quasi diese Strafe, aber trotzdem mit einer Pause rechnen müssen.

7:46 Bontiaki ist also rausgekommen beziehungsweise musste raus wegen einer roten Karte, von dem Moment an war es es stand zu dem Zeitpunkt 21 zu 5 von dem Moment an waren die Iren in Unterzahl 14 gegen 15 man hat allerdings nichts davon gemerkt Johnny Sexton in der 38. Minute hat noch auf den 26 zu 5 Halbzeitstand erhöht und dann gab es das 31, das 33 zu 5 für die Iren und es ging immer so weiter, man hat in der zweiten Halbzeit nicht eine Sekunde das Gefühl gehabt, dass die Irren in Unterzahl waren. Das war ein krass ein Unterschied zwischen Samoa und Irland. Ja, also man muss halt dazu sagen, dass Samoa wirklich auch in dem Spiel Ma-2-Gerbe-Karten hat. Wir mussten ein bisschen auch umorientieren, umordnen da.

8:33 Deine Frage auch am Anfang so, wieso hat die Stürmer die Versuche gelegt haben? Also irgendwann hat Irland auch viel drauf gesetzt, den Sturm zu halten, weil wenn du einen Ball eng hältst, hast du so 8 gegen 8 in dem Sturm und da waren sie im Unterzahl in der Hintermannschaft. Deshalb hat es halt auch so eine Auswirkung auf das Gesamtspiel gehabt. Ich fand es aber, dass man, wie gesagt hat, gar nicht bemerkt hat, dass das Elend so im Unterzahl war. Man muss schon sagen, dass es eine krasse Leistung war vor Elend. Samoa hat wirklich gut mitgehalten, teilweise, aber Elend hat einfach so ein bisschen die Klasse gezeigt und man hat auch ein bisschen gesehen, dass die Samoana wirklich hat, ja, also vor einem Turnier hat es wieder das Level, für den die Spiele hat, nicht so viele Top-Spiele in den letzten Jahren, also die haben, also so Welt-Rugby ist so ein bisschen unfair, aber so die nicht so Top-Mannschaften haben es noch schwieriger, weil die nicht so dieses permanente Leistung auf höchstem Niveau haben, also ein Testspiel gegen Top-Mannschaften haben sie viel seltener als die Top-Mannschaften selber.

9:42 Sie haben sich, die Samoana hatten sich gegen Deutschland tatsächlich dann qualifiziert in zwei Spielen, wo sie das Hinspiel klar gewonnen hatten, das Rückspiel in Heidelberg sehr knapp ausging, aber sie auch gewonnen hatten. Insgesamt muss man aber sagen, oder hat man das Gefühl, dass Samoa so ein bisschen auch den Anschluss an die Weltspitze verloren hat. Fiji hat hier meiner Meinung nach eine gute WM gezeigt bislang. Ja, sie haben das Spiel gegen Uruguay gehabt, aber ansonsten, fand ich, waren sie wettbewerbsfähig. Bei Tonga und Samoa bin ich mir da nicht mehr ganz so sicher. Verlieren diese Inselnationen dann so ein bisschen den Anschluss? Wir haben ja schon häufiger darüber gesprochen, dass gerade viele Spieler dann ins Ausland gehen, dort über die Residency Rule dann für andere Nationalmannschaften auch noch spielen. Ja, es hat einfach wirklich einen Verlust von Spielern.

10:23 Man muss halt noch dazu gerechnet, dass der Boa, den stehen, hat eigentlich Spieler nicht zur Verfügung, weil die hat mit Profi Verträge in anderen Ländern spielen, zum Beispiel in Frankreich und dann die Leute. Also ich kenne es halt von meiner Zeit in Australien. Da hat man viele Leute gesehen von den Pazifischen Inseln und die sind sehr Familienbetrieben. Wenn sie Geld verdienen und solches, schicken ja auch extrem viel Geld und Sachen nach Hause, um deren Familie dort zu versorgen hat und da steht zum Vordergrund quasi Familie und das heißt, dass viele Leute, die hätten für Samoa spielen können, nicht zur Verfügung standen, weil die sich beschlossen haben, hey, ich habe hier einen Profi von Haag in Frankreich und ich muss mal für meine Familie hier und so auch sorgen, deshalb bin ich halt nicht bei der Weltmeisterschaft dabei und das ist auch traurig sozusagen für den macht es extrem schwierig und wie gesagt, was halt einen großen Faktor ist, glaube ich, ist diesen in den letzten Jahren Spiel, der hat keine Ahnung, ein paar Spiele gegen den Top-Mannschaften, also die haben nicht diesen Vergleich immer auf das Top-Niveau und Gegensatz hat Irland zum Beispiel jedes Jahr mindestens die Six Nations, wo die jedes Jahr wirklich eine gute Messlatte haben an, wo sind die in der Weltspitze und das hat Samoa in keinem Fall.

11:39 Irland hat jetzt mit 16 Punkten die Tabellenführung der Gruppe A übernommen. Japan gegen Schottland. Das Spiel findet hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich morgen statt. Das ist der große Showdown um Platz 2 bzw. 1 in der Gruppe A. Wenn dieses Spiel nicht ausgetragen werden sollte, würde Schottland darum beraubt werden, hier auf sportlichem Weg noch an Japan vorbeizuziehen. Dann hätte Japan 16 Punkte genauso wie Irland und würde auf Platz 1 sein und Irland würde sich dann gegenüber Neuseeland treffen im Viertelfinale und Japan hätten wir gegen Südafrika. Das wissen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir müssen über das Wetter sprechen. Das Wetter ist so, dass der Taifun jetzt gerade vor ein paar Stunden auf das japanische Festland aufgetroffen ist. 800.000 Menschen sind nach letzten Berichten evakuiert worden. Die Leute werden aufgefordert, in den Häusern zu bleiben und nicht nach draußen zu gehen. Es sind extrem große Regenmassen gefallen.

12:32 Heute sind zwei Spiele dann zum Beispiel ausgefallen. Italien gegen Neuseeland unter anderem. Sergio Parise wird um sein letztes Länderspiel dann so ein bisschen gebracht. Aber das Wetter, das können wir nicht ändern. Es ist der stärkste Taifun seit 60 Jahren, der auf Japan auftrifft. Und der morgige Tag ist zu diesem Zeitpunkt, wo wir aufnehmen, noch nicht gesichert. Namibia gegen Kanada im Kamaishi Stadium ist wohl im Moment auch in großer Gefahr, dass das nicht ausgetragen werden kann. Die anderen Spiele, da ist man etwas hoffnungsvoller. Aber wie bewertest du die, ich sage jetzt mal, das Krisen, das Wettermanagement von World Rugby, um diese Spiele einfach ausfallen zu lassen und nicht zum Beispiel verlegen zu lassen in Orte, wo, ja, Sapporo zum Beispiel, wo ein Dome ist, wo man unter einem Dach spielen kann?

13:14 Ja, das ist halt, ich glaube, so vom theoretischen Konzept denkst du halt, ja, sollte halt möglich sein. Aber du hast das einfach schon gesagt. Also da werden die Leute wirklich beraten bzw. aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Also allein schon die Mannschaften, die zum Beispiel in Tokio sind, wie soll man die irgendwie nach Sapporo hinbringen, wenn halt quasi die ganze Stadt im Lockdown ist, für 36 Stunden mindestens Flüge ausfallen. Also es ist halt nicht, dass es irgendwie so, oder irgendwie so wird halt heute nur stark regnen. Wir können uns halt morgen verschieben. Also erstens dauert es halt länger und zweitens der Schaden, quasi das, was da mitkommt, beziehungsweise die Nebenwirkungen sind quasi nicht nur auf den einen Tag beschlossen. Also das zu verlegen oder zu verschieben, wird es halt einfach nicht geben und das kann ich auch verstehen.

14:09 Mein Bruder wohnt halt ja in Tokio und hat auch gesagt, dass quasi alles sicher ist. Aber natürlich für so normale Leute, die sagen können, okay, ich kann halt zu Hause bleiben. Aber da werden halt die Leute beraten, quasi nicht jetzt reisen zu Unternehmen und solches. Und es ist halt nicht so theoretisch, klar. Also ich war auch der Meinung, das hätte man bestimmt verschieben können. Aber das ist halt in der Theorie möglich, was wirklich tatsächlich in der Realität machbar ist. Es hat nicht einfach so zu sagen, okay, wir verschieben es einfach mal oder verschieben es in zum Beispiel irgendwo anders, wo der Sturm halt nicht so doll auftrifft. Das ist halt meiner Meinung nach nicht möglich. Was vielleicht hätte sein können, ist, das zu verschieben auf einen anderen Tag, also mit mehr Abstand, aber dann hat man die Schwierigkeiten, dass wenn man, keine Ahnung, sagen würde, jetzt spielen wir am Dienstag, dann verschiebt sich dann alles.

15:00 es hat also man ist zwischen der Wahl zwischen schlecht und schlecht irgendwie also man hat irgendwie gar keine große Wahl ist wenn es hat nicht gespielt wird, dieses Spiel Schottland gegen Japan, wäre es Katastrophe für das Turnier, glaube ich mal weil das ist halt ein Schaden, wovon die Schotten halt immer berichten werden man muss aber trotzdem mit allererster Grund, glaube ich mal, um die Menschen und die Sicherheit von wirklich Millionen von Menschen erstmal sorgen und da nimmt sich schon eine sportliche Eigenschaft wirklich zweiter Stelle. Würde ich halt mal sagen, das hätte man wahrscheinlich vorher besser abschätzen können, was so eine Plan B wäre. Ich glaube, die Plan B von Welt Rugby war einfach zu hoffen, dass es halt nicht auftritt in dem Fall.

15:54 Scheinbar geht es halt nicht so auf, aber jetzt noch zu agieren, zu spontan, glaube ich, das geht halt nicht mehr. Das ist halt das große Problem, was wir jetzt im Moment haben. Die WM ist nach Japan verlegt worden, in ganz klarem Wissen. Es ist die Taifun-Saison in Japan. Die WM bislang war wunderschön, das können wir so sagen. Die Stimmung war fantastisch, Atmosphäre, Zuschauer, Stadien, alle voll. Wir haben super Spiele gesehen. Jetzt hat leider das Wetter so ein bisschen ja auch die Oberhand gewonnen in dieser gesamten Diskussion rund um die WM. Wir haben die zwei abgesagten Spiele. Ich habe schon gesagt hier, dass das Spiel von Sergio Parise, die Italiener sind stocksauer, dass das Spiel abgesagt werden musste, aber auch sie müssen sich fügen.

16:34 Wir haben im Moment leider sind allen die Hände gebunden und wir müssen eher darauf aufpassen, dass die Menschen dort gesund bleiben und dass sie diesen Sturm überstehen, diesen Taifun überstehen und wenn dann auch ein Spiel ausfällt, gut, dann ist es dann so, wenn Namibia gegen Kanada morgen ausfällt, dann ist es schade, aber dann ist an die Sicherheit der Zuschauer und an die Spielersicherheit gedacht. es darf nur... Die Leute, die werden beraten, die noch nicht so eine Reise unternommen haben zu dem Spiel Namibia-Kanada, dass sie zu Hause bleiben sollten. Also Weltrugby hat es schon gesagt, dass wenn du noch nicht da bist, solltest du nicht anreisen. Das ist auch schon ein deutlicher Kennzeichen, dass es auf jeden Fall auf der Kippe steht. Wenn die jetzt sagen, wenn du noch nicht da bist, dann bitte bleib zu Hause erstmal.

17:21 Ich würde sagen, kein guter Indikator für die Spiele von morgen. Ja, es ist wahrscheinlich genau ein einziges Spiel, was bei World Rugby im Moment noch aussteht, wo man sagt, dieses Spiel müssen wir unbedingt durchbekommen. Ja, Wales gegen Uruguay könnte auch ausgetragen werden in Kumamoto, beziehungsweise hofft man auch, dass es ausgetragen werden kann. USA gegen Tonga, Namibia gegen Kanada, das sind beides Mannschaften, die nicht mehr weiterkommen können. und Japan gegen Schottland. Ich glaube, da steht die ganze Konzentration drauf, dass dieses Spiel unbedingt über die Bühne gebracht werden muss. Was denkst du zu dem? Hat der Weltrugby irgendwie anders agieren können? Wäre interessant zu wissen, was du sagst.

18:03 Also es steht ja von vornherein in den Regeln, sollte ein spielfähigem Wetter nicht ausgetragen werden, wird es mit 0 zu 0 gewertet und beide kriegen zwei Punkte. Das steht ja von vornherein in den Regeln. Das ist ja keine Regel, die jetzt neu aufgemacht worden ist für dieses Turnier. Was mich wundert, ist, dass man in diesem Fall keinen Plan B hat, dass man nicht sagt, hier gut, wir haben die Taifun-Saison in Japan, wir haben vielleicht noch ein oder zwei Ausweichstadien beziehungsweise ein oder zwei Ausweichtage. Natürlich kann man dann noch argumentieren, ja, wenn man am Montag spielt, dann hat die Mannschaft, die zum Beispiel Japan oder Schottland hat, weniger Regeneration als ein anderes Team. Das Problem ist jetzt allerdings dann auch, dass Neuseeland zum Beispiel knapp zwei Wochen Ruhe hat und einen Kurzurlaub dann auch hat. Das ist für mich das ganz große Problem, dass wir jetzt eventuell so was wie eine Verzerrung erleben, dass Teams, die das vierte Spiel nicht gehabt haben und im Viertelfinale stehen, jetzt einfach alle Verletzungen auskurieren können und topfit in ein Viertelfinale gehen und vielleicht Japan gegen Schottland morgen dann nochmal ein großes Spiel wird, ein Team von beiden wird weiterkommen, wir werden es nicht sehen, wir werden vielleicht Verletzungen sehen und die können in einer Woche nicht auskuriert werden, das ist mein großes Problem im Moment, was ich habe.

19:14 Also ein bisschen Wettbewerbverzug, ne, also ich glaube, Aber man kann es halt Vorteile oder Nachteile sehen von No Seelen. Vielleicht hätten sie gerne noch mal ein Spiel gehabt, um fit zu werden für manche Spieler. Wir können uns jetzt nicht entscheiden, beziehungsweise wir können auch niemanden dazu überreden, jetzt eine andere Entscheidung zu treffen. Die Entscheidungen sind so gefallen. World Rugby ist das auch nicht leicht gefallen. Und wir können nur abwarten in den nächsten Stunden, wie sich der Taifun in Japan weiterentwickelt und wie dann die Spiele morgen angesetzt werden können und ob sie gespielt werden können. Das war es auf jeden Fall jetzt erstmal für heute mit dem Vorpass Spezial und wir kommen morgen dann auch nochmal wieder und werden dann natürlich die letzten Spiele hier dann besprechen. Ansonsten haben wir auch für euch noch im Programm mein Gespräch mit Colin Janna, dem Head of Physical Performance des Deutschen Rugby-Verbandes über Kopfverletzungen beziehungsweise Verletzungen. Ist vielleicht auch interessant, dann nochmal zu hören, was World Rugby beziehungsweise was der Rugby-Sport tut, um Kopfverletzungen vorzubeugen. Das war es für heute.

20:10 Vielen Dank, Donal, für deine Zeit. Gerne, gerne. Vielen Dank fürs Zuhören euch. Bis zum nächsten Mal. Auf Wieder. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt es da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen. Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt. mit Andreas Dies und Christian Oehmicke