#RWC2019: Japan schafft die Sensation
Wenn man den Samstag des zweiten Wochenendes mit den Ansetzungen des ersten Wochenende verglich, hatten nur wenige Beobachter den Eindruck, dass wir am Ende des Samstags auf einen denkwürdigen Weltmeisterschafts-Tag zurückschauen würden. Japan schaffte wie auch 2015 einen absoluten Sensationssieg und sorgte dafür, dass die Gruppe A offen wie ein Scheunentor ist. Andreas Thies fasst die drei Spiele des Samstags mit Georg Molz zusammen. Der Gastgeber Japan hatte im Eröffnungsspiel eine ordentliche, wenn auch nervöse Leistung gebracht. Irland dagegen hatte sein erstes Spiel klar gegen Schottland gewonnen und dabei einen wirklich guten Eindruck gemacht. Die Favoritenrolle war also klar verteilt. Und in der ersten Halbzeit sah es auch lange so aus, als ob Irland mit einem schwer erkämpften, aber sicheren Sieg nach Hause gehen würde. Doch es kam anders. Irland führte nach 30 Minuten mit 12-3. Doch dann kam Michael Leitch ins Spiel und in der 35. Minute bekamen die Japaner einen Strafkick zugesprochen, den sie lautstark feierten. Von dem Moment an ging es nur noch in eine Richtung. Japan gewann am Ende sensationell mit 19-12. Es war ein verdienter Sieg. Die Gruppe A ist damit mehr als offen. Schottland, Irland und Japan werden die zwei Plätze unter sich ausmachen. Argentinien gewann gegen Tonga. Die erste Halbzeit der Pumas war überzeugend, in der 2. Halbzeit ließen sie das Tempo komplett aus dem Spiel. Doch es reichte gegen Tonga für einen klaren Sieg. Noch klarer ging es bei Südafrika gegen Namibia aus. In der zweiten Halbzeit hatten die Südafrikaner sogar noch Zeit für ein bis zwei Kabinettstückchen.
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Transkript
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0:00 Gut, gut, gut, gut, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de Am 19. September 2015 schaffte Japan die bis dato größte Sensation bei einer Rugby-Weltmeisterschaft, indem sie damals in der letzten Sekunde gegen Südafrika den entscheidenden Versuch gelegt hatten und damit gewonnen hatten. Hinterher schieden sie als Dritter aus, weil alle drei Teams, die ums Viertelfinale kämpften, drei Siege und eine Niederlage hatten. Vielleicht kommt es dieses Mal auch genauso. Japan schafft wieder eine Sensation. Vier Jahre später. Sie haben Irland besiegt mit 19 zu 12. Und man kann nicht mal sagen, dass es unverdient oder glücklich gewesen ist. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Vorpass Spezial hier auf meinsportpodcast.de.
0:52 Mein Name ist Andreas Thies, wieder dabei aus dem Vorpass Podcast. Georg Molls. Hallo Georg. Hallo, grüß dich. Schön, dich zu hören. Georg, ich freue mich auch, dich zu hören. Du wirst heute einiges erklären müssen, wie das Spiel abgelaufen ist zwischen Japan und Irland. Hast du für einen Moment vor dem Spiel damit gerechnet, dass Japan hier eine ganz große Sensation schaffen könnte? Nein, eigentlich nicht. Vielleicht hat man mal so eine Nanosekunde darüber nachgedacht, ob Japan die schlagen könnte. Aber Irlands Spiel gegen Schottland war ja schon so dominant und so gut, wie sie Schottland kontrolliert haben. Da habe ich, also ich habe nicht dran gedacht und ich kann mir auch sehr schwer vorstellen, dass es anderen Leuten so gegangen ist.
1:31 Auch die Iren werden wahrscheinlich gedacht haben, das werden wir heute gewinnen. Japan hatte ein gutes erstes Spiel gehabt gegen Russland. Sie waren ein bisschen nervös in der ersten Halbzeit, sind dann aber davongezogen, haben einen relativ sicheren Sieg eingefahren. Irland, du hast es gerade gesagt, hatte gegen Schottland ein sehr überzeugendes 27 zu 3 und war natürlich als Favorit in dieses Spiel gegangen. Und es sah ja eine ganze Zeit so aus, als ob wir ein normales Spiel erleben würden. Es gab 25 Minuten, glaube ich, hat es gedauert, dann stand es 12 zu 3 für Irland. Gary Ringrose hatte mit dem ersten Versuch für das 5 zu 0 gesorgt. Die Erhöhung von Jack Cartier funktionierte nicht. Danach gab es einen Strafkick von Juta Mula, der hat zum 3 zu 5 verkürzt und dann Rob Carney mit dem nächsten Versuch 12 zu 3.
2:17 Bis zu diesem Zeitpunkt gab es nichts Auffälliges an diesem Spiel, oder? Genau, ich glaube nur die erste Minute, Japan hat versucht richtig schnell zu spielen, aber dann hatte ich das Gefühl, Öland hat komplett Dominanz übernommen und ich dachte auch schon beim Versuch von Rob Carney, Also da ist die Messe in Anführungszeichen jetzt nicht schon fast gelaufen, aber es sah doch nach einem sehr einseitigen Spiel aus zu diesem Zeitpunkt. Zu diesem Zeitpunkt, wie gesagt, führten die Iren mit 12 zu 3. In der 31. Minute musste dann Amanaki Mafi raus. Michael Leach kam für ihn rein. Und vielleicht war das einer der Punkte, wo dieses Spiel so ein bisschen gekippt ist. Mafi hatte zu dem Zeitpunkt bis dahin besser gut gespielt, hatte anscheinend ein Rippenproblem, hatte einen Schlag in die Rippen bekommen.
3:00 Deswegen musste Michael Leach, der Squad-Captain, rein. Der war Kapitän im ersten Spiel, ist jetzt dann erstmal von der Bank gekommen. Die 33. Minute gab es dann wieder einen Strafkick für Japan. Zum 6 zu 12 konnte Yuta Mola wieder verkürzen. Und dann gab es eine Situation, die ich im Nachhinein als vielleicht mit zwingend dafür heranrechne, warum Japan diese Wende geschafft hat, warum Japan so schnell in dieses Spiel dann auch zurückgekommen ist. Es gab ein Gedränge tief in der Hälfte der Japaner. Und die Japaner konnten, oder beziehungsweise gab es Gedränge für Irland, und die Japaner konnten aus diesem Gedränge einen Strafkick rausholen. Und da hat das japanische Team so abgefeiert, als wäre es ein eigener Versuch gewesen.
3:44 Erklär bitte mal gerade, was hat das bedeutet für das japanische Team, dass sie dieses Gedränge in einen Strafkick umwandeln konnten? Also da ich selber erste Reihe Stürmer gespielt habe, weiß ich, wie gut es sich anfühlt, ein anderes Team zurückzuschieben oder ein Scrum zu gewinnen. insbesondere, wenn man der komplette Underdog ist. Wir haben ja schon letztes Mal darüber gesprochen, dass die Stürmer, insbesondere die erste Reihe, auch von Irland, hat einige Weltklassespieler dabei. Also sowohl die erste Reihe, zweite Reihe als auch dritte Reihe. Und wenn man da dann das Scrum gewinnt, also emotional kann das einen so beflügeln und das kann mitschwingen, das kann durchschwingen für 10, 20 Minuten.
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4:24 Ich denke, die Leute, die vielleicht jetzt nicht so oft Tide-Five-Spielen, also Spielposition 1 bis 5, die können das manchmal sehr schlecht nachvollziehen. Aber es fühlt sich halt sehr gut an, wenn man Scrum gegen einen sehr dominanten und favorisierten Gegner gewinnt. Andererseits fühlt es sich auch sehr beschissen an, wenn man mal selber 5 bis 10 bis 15 Meter nach hinten geschoben wird. Und das war dieses Erfolgserlebnis, was die Japaner vielleicht in dieser ersten Halbzeit brauchten, um zu realisieren, hier geht vielleicht was für uns. Sie waren ja bis auf einen Versuch dran mit Erhöhungen mit 6 zu 12, aber zu dem Zeitpunkt hatte es noch nicht danach ausgesehen, als würden die Iren in irgendeiner Weise ja etwas preisgeben von ihrem Spiel.
5:05 Genau, die hatten zwar keine Punkte mehr dann in den 10, 14 Minuten erzielt, aber es sah jetzt nicht danach aus, dass Japan da nochmal groß zurückkommen wird. Es wurde ein bisschen ausgeglichener, aber das habe ich eher so gewertet, dass Öland vielleicht ein bisschen mit seinen Kräften haushaltet, ein bisschen rationaler damit umgeht und ich habe jetzt nicht gedacht, dass das Momentum so umschwingen wird. Auch wenn man dieses Scrum, gut, jetzt im Nachhinein kann man das so werten, dass das so der Momentum-Swing war. Aber das habe ich zu dem Zeitpunkt wirklich nicht gedacht. Als Zamugula dann in der 40. Minute, dann kurz vor der Halbzeit, nochmal einen Strafkick bekommen hat und den durch die Stangen gebracht hat, stand es 9 zu 12 für Irland gegen Japan.
5:52 Und die Japaner sind wahrscheinlich mit einem sehr, sehr guten Gefühl in diese Halbzeit gegangen. Die Taktik von Japan, dann nicht auf die Gasse zu gehen, auf die Strafgasse zu gehen, sondern diese Punkte mitzunehmen, erweist sich natürlich im Nachhinein als richtig. Hast du es während des Spiels dann auch schon als richtig angesehen, dass sie gesagt haben, okay, wir nehmen erstmal die drei Punkte mit aus dem Strafkick und versuchen nicht, den Versuch zu erzwingen? Jetzt im Nachhinein, also während des Spiels habe ich mir, also als die 33. und 39. die Minute war, da waren sie 3-12 hinten und dann 6-12 hinten und da dachte ich mir, okay, wenn die jetzt die sicheren drei Punkte nehmen, dann heißt das vom Kopf psychologisch her, dass sie immer noch eine Chance, dass sie immer noch ihre Chance in der zweiten Halbzeit sehen.
6:34 Ich habe nicht persönlich daran gedacht, ich dachte, das ist auch keine gute Idee oder so, aber es hat sich bewahrheitet, dass die noch daran geglaubt haben, dass sie das Ding in der zweiten Halbzeit wirklich noch drehen können. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich erstmal das Bild nicht. Es gab sehr viel Klein-Klein, auch Japan versuchte dann schnell zu spielen, aber insgesamt hatte Irland das bis zu dem Zeitpunkt noch halbwegs im Griff. Hattest du eigentlich das Gefühl, dass die Iren die Japaner unterschätzt haben während des Spiels oder vor dem Spiel auch? Ich meine, Johnny Sexton war auch zum Beispiel auf der Bank. Einer ihrer absoluten Tops war es. Da hat man vorher gesagt, wir wollen nichts riskieren. Haben die Iren die Japaner ein bisschen unterschätzt vielleicht sogar?
7:15 Ich glaube nicht, weil ich glaube, es ist okay, wenn du ein oder zwei deiner Superstars mal draußen lässt, weil ansonsten, okay, Johnny Sexton war draußen und eigentlich hat der die dritte Wahl freihaft gespielt, sobald ich das richtig sehe, aber trotzdem die anderen Spieler, wie auch im letzten Spiel, insbesondere die Stürmer, das ist ja fast alles erste Wahl gewesen, oder es ist sogar erste Wahl gewesen, also ich würde nicht sagen, dass die Iren die Japaner wirklich unterschätzt haben. Die Japaner waren halt einfach gut, also die haben wirklich, die Iren sind nicht mit dieser Rush-Defense wieder klargekommen, Die Japaner sind sehr oft angelaufen, sehr schnell Druck ausgeübt auf Nummer 10, auf Nummer 12, also First Receiver und auf diesem Channel.
7:58 Und damit hatte ich das Gefühl, insbesondere nach der zweiten Halbzeit wurde Irland immer ein bisschen nervöser. In der 59. Minute gab es den Versuch für Japan, der das Spiel endgültig gedreht hat. Es gab erst ein Abseits der Iren, dann bekamen die Japaner ein Gedränge, daraus entwickelte sich dann der Versuch von Kenki Fukuroka. Yuta Mola setzte dann die Erhöhung wieder zwischen die Stangen. Er stand 16 zu 12 für die Japaner. Und was ich vorher gehört habe, ist die ganze Zeit gewesen, ja, nach 60 Minuten, da brechen die Japaner ein bis 60 Minuten. Dann kommen die Iren. Sie werden ihre Konditionen ausspielen. Sie werden dann auch ihre physischen Vorteile ausspielen. Da kam aber nichts. Ja, genau.
8:40 Also es kam ein kurzes Aufbäumen, wenn ich mich rechtlich daran erinnere, nach dem Versuch in der 60. in der 58. Minute. von Fukuoka, kam so ein Aufbäum für zwei, drei, vier, fünf Minuten. Da sind die Iren wirklich angelaufen, sowohl die Stürmer als auch die Hintermannschaft. Ganz stark den Ball nach vorne getragen, auch wirklich zwei, drei Meter über die Vorteilslinie gekommen. Und da dachte ich, okay, jetzt scheint psychologisch bei den Iren so ein bisschen klar zu sein, dass sie jetzt mal aufs Gas gehen müssen. Aber die Japaner haben super dagegen gehalten. Die haben sich immer noch in die Tackles reingeworfen. und selbst als ein, zwei, es gab ein, zwei Durchbrüche von ihren, aber trotzdem war da noch ein Japaner ran.
9:22 Die sind wirklich, also sehr gute Defensive und dann war es wieder nur Japan, die wirklich da zehn Minuten sehr gut gespielt haben von der 60. bis zur 70. Die Japaner bekamen in der 65. Minute ähnlich wie in der 35. Minute nochmal einen Strafkick kurz vor der eigenen Mahllinie und auch das haben sie wieder abgefeiert, als wäre das ein eigener Versuch. daraus konnten sie sich dann befreien. Das war wieder so eine Situation, wo die Iren ganz, ganz kurz davor waren, vielleicht wieder einen Versuch zu legen, um das ganze Spiel dann noch zu drehen. Aber es kam dazu nicht. Und in der 72. Minute gab es dann nochmal einen Strafkick von Jutta Mola und den hat er durch die Stangen gekickt und es stand 19 zu 12 und das haben sie bis zur 80. Minute, bis zur 81. Minute haben sie es tatsächlich durchgehalten und durchgezogen.
10:07 Und das ist einfach eine so dicke Überraschung. Und wir haben die Weltmeisterschaften erst seit 1987. Aber wie würdest du diesen Sieg von Japan gegen Irland einordnen? Es muss doch als eine der größten Sensationen der WM-Geschichte dann eingehen, oder? Es gibt ja leider im Rugby weniger Underdog-Siege als vielleicht wie in anderen Sportarten. Es gibt einige, Tonga und Samoa hatten mal ein, zwei Siege gegen Wales oder Frankreich. Das passiert bei WM, bei Weltmeisterschaften, würde ich sagen, ein oder zweimal, dass es wirklich so einen riesen Upset gibt. Uruguay hat zwar auch gegen Fiji gewonnen, aber das war jetzt Tier 3 gegen Tier 2 Nation, würde ich sagen. Und hier war es ja wieder Tier 2 Nation against Tier 1 Nation.
10:54 Also das bewerte ich schon als sehr hoch. Welche Überraschung war größer, die 2015 gegen Südafrika oder die heute? Oh, wenn man sagt, dass 2015 überraschender war, dann nimmt man den ihren schwierig zu sagen. Also ich war heute elektrisiert, muss ich ganz ehrlich sagen, aber 2015 fand ich noch überraschender. weil Südafrika nochmal ein dominanteres Stürmer, also Forward-Pack hat, würde ich sagen. Weil da die Körperunterschiede noch größer waren. Ich kann mich auch noch erinnern, ich war da in Indien um ein Uhr morgens, habe meine Freundin meiner aus dem Bett geschmissen. Also das fand ich noch ein bisschen überraschender. Ja, wir haben ja in der Vorschau, haben Donal und ich schon darüber gesprochen, Donal Peoples und ich haben darüber gesprochen, ja, Japan könnte so ein bisschen der Spielverderber dann auch in dieser Gruppe werden.
11:45 Wir haben dann aber auch darüber gesprochen, dass sie eventuell die Möglichkeit haben, dann Schottland aus dem Turnier zu werfen. Die Möglichkeit haben sie nach wie vor, aber dass sie Irland besiegen würden, das haben wirklich nur ganz, ganz wenige vorausgesagt, beziehungsweise von den Experten hat das niemand vorausgesagt. Genau, ich glaube, jeder Mensch hat so ein bisschen auf dieses Japan-Schottland-Spiel geguckt. Ich glaube, jedem war bewusst, Irland wird wahrscheinlich Schottland schlagen und Schottland muss dann Japan schlagen, um Zweiter zu werden oder so. Das war ja, also das war die Diskussion von allen, würde ich sagen. Wer da jetzt irgendwie kommt und sagt, ach ja, nee, ich habe das vorhergesehen, das glaube ich eigentlich nicht.
12:25 Die Gruppe A ist jetzt grotesk offen und wir sprechen ja darüber, dass die beiden, die aus der Gruppe A ins Viertelfinale kommen, höchstwahrscheinlich bzw. aller Sicherheit nach gegen Neuseeland und Südafrika spielen werden. Jetzt ist diese Gruppe A wirklich grotesk offen. Japan führt mit neun Punkten vor Irland, die einen Defensivpunkt geholt haben dadurch, dass sie mit weniger als acht Punkten verloren haben. Die sind mit sechs Punkten dahinter. Samoa hat fünf Punkte und Schottland wird auf dieses Spiel wahrscheinlich mit wenig Freude geschaut haben, oder? Ja, das denke ich auch. Die sehe ich jetzt relativ weit unten am Ende der Gruppe. Also ich sehe auch eher, hast du gesagt Samoa oder Schottland?
13:10 Samoa ist Dritter im Moment, Schottland wird auf dieses Spiel mit wenig Freude geguckt haben, weil die halt mit Nullpunkt im Moment mal am Tabellenende sind. Genau, Schottland wird, ja, Schottland muss sich richtig reinhängen. Da bin ich auch sehr gespannt, wie die Gruppe ausgeht. Jetzt ist alles offen. Vielleicht, also Irland hat ja heute den Losing-Bonus-Point mitgenommen. Und man muss ja sagen, der Flyer von Irland hat den Ball ins Ausgekickt und alle haben sich aufgeregt danach. Aber das könnte sich als gut erwiesen haben, weil hätte man weitergespielt und noch versucht, auf ein Unentschieden zu kommen, und Japan hätte gepunktet, hätte Irland diesen Losing-Bonus-Point verloren. Und das könnte am Ende das Zünglein an der Waage in dieser Gruppe sein.
13:52 Es wird wieder wie 2015 vielleicht auf die Bonuspunkte ankommen. 2015 war Japan der traurige Dritte. Damals ist Schottland unter anderem weitergekommen, die auch dieses Jahr wieder in dieser Gruppe mit Japan sind. Damals war Südafrika noch mit dabei. Aber es gibt jetzt das nächste Spiel, was ein Must-Win-Game ist für Schottland, für Samoa natürlich auch. Schottland und Samoa werden jetzt so ein bisschen das ausspielen. Wer kann Japan und Irland hier noch gefährlich werden in der Gruppe? Dann Irland wird nächste Woche Donnerstag gegen Russland antreten, am 3. Oktober. Dann gibt es am 5. Oktober Japan gegen Samoa. Auch ein ganz, ganz entscheidendes Spiel. Und dann am 13. Oktober Japan gegen Schottland.
14:29 Das könnte dann wirklich das entscheidende Spiel um den zweiten Platz, beziehungsweise um das Weiterkommen hier in dieser Gruppe A bedeuten. Aber dieser Sieg hat diese Gruppe ja so unglaublich attraktiv gemacht jetzt. Genau so ist es. Japan, also das letzte Spiel, ist jetzt schwierig, die anderen Spiele so vorauszusagen, aber wie du schon gesagt hast, 13. Oktober, Japan gegen Schottland, das könnte ein absolutes Highlight-Spiel werden, weil es da vielleicht um den ersten oder zweiten Platz in der Gruppe gehen wird. Das ist sogar ein Sonntag. 12 Uhr mittags, glaube ich. Aber wer weiß, was noch in dieser Gruppe passiert. Also wer weiß, wie Jartmann gegen Samoa spielt. Gut, ich kann vielleicht auch noch ein Überraschungsgesieg werden. Wir werden natürlich darüber berichten, hier bei Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de. Japan schafft die ganz, ganz große Sensation gegen Irland mit 19 zu 12.
15:24 Die anderen beiden Spieler am heutigen Tag stinken dagegen so ein bisschen ab. Darüber sprechen wir gleich, hier bei Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de. Der MLS Podcast. Daniel Rupp, Vincent Korbel und Anne Mayer führen dich jeden Freitag durch die Spieltage der Major League Soccer. Wie er von Chicago Fire wegkam, war nicht schön, weil sie ihn einfach getradet haben und er aber wahnsinnig viel Herzblut in dieses Team gesteckt hatte. Sie informieren dich über Ergebnisse, Skandale und Geschichten des amerikanischen Fußballs. Ganz früh am Morgen gab es schon ein Spiel zwischen Argentinien und Tonga. Argentinien, für die war es ein Must-Win-Game. Sie mussten unbedingt gewinnen, weil sie gegen Frankreich knapp verloren hatten.
16:14 Und wenn sie noch in irgendeiner Weise was mit dem Ausgang dieser Gruppe zu tun haben wollen, dann mussten sie gegen Tonga gewinnen. Tonga ihrerseits hatten in ihrem ersten Spiel gegen England ganz klar verloren mit 3 zu 35 und für sie geht es nach diesem Spiel und vor diesem Spiel ging es dann wohl wahrscheinlich auch nur um Platz 4 in dieser Gruppe mit der USA. England, Argentinien, Frankreich in der Gruppe des Todes, wie wir sie häufig schon bezeichnet haben. Argentinien hat mit 28 zu 12 gewonnen und hat dabei vor allen Dingen in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt, Georg. Genau, also die Ausgangsbedingungen, um nochmal über die Sachen Formelspiel zu reden, die Ausgangsbedingungen könnten nicht schlechter für Tonga sein.
16:54 Erstmal, Argentinien hat gegen Frankreich verloren, muss unbedingt gewinnen. Zudem haben die zehn Spiele in Folge verloren. 2018 im September das letzte Mal gegen Australien gewonnen, also Argentinien. Dann Argentinien, die Spieler bis auf drei oder vier aus dieser Gesamtmannschaft spielen alle in Argentinien, spielen sogar alle zusammen in dem Super-Rugby-Team. Wohingegen Tonga, der Coach, trainiert in Australien. Die Spieler spielen in Neuseeland, Australien, Frankreich, England, trainieren nicht richtig zusammen und haben da schon mal zehnmal schlechtere Ausgangsbedingungen. und sie wurden 2019 nur Fünfter in den Pacific Nations Cup, der jetzt noch vor ein, zwei Monaten ausgespielt wurde. Dazu hat, glaube ich, Tonga zwei wichtige Spieler verloren.
17:44 Einmal ihren Fly-Half Kurt Moras, der jetzt eine Hals-OP benötigt nach dem Englandspiel, wahrscheinlich und noch Nafi Tuita-Kaf, Nafi? Tuita-Wake hat den Arm gebrochen. Das macht es nicht besser für Tonga. würde ich sagen. Und Tonga war zwar im Englandspiel ganz gut in der Defensive, hat nur 35 oder hat nur eine 38 Punkte Differenz kassiert oder 35 Punkte, aber im Angriff sah es bei denen schlecht aus. Die hatten nur einen Clean Break gegen England. Ja. Und Argentinien, wie gesagt, in der ersten Halbzeit waren sie ganz klar überlegen. Es ging in der sechsten Minute los mit dem Hagler Julian Montoya, der für den ersten Versuch gesorgt hat. Benjamin Urtapieta hatte dann für die Erhöhung gesorgt. Dann der zweite Versuch schon wieder von Julian Montoya, dass der Hakler zwei Versuche hintereinander macht und dann die ersten Versuche gleich legt für das Team.
18:38 Das ist dann auch eher ungewöhnlich. Hier stand 14 zu 0 nach 18 Minuten und dann gab es von Santiago Carreiras das 19 zu 0 und dann noch in der 25. Minute den dritten Versuch von Julian Montoya zum 26 zu 0 und damit schon den Bonuspunkt. 28 zu 0 nach 27 Minuten, das sah nach einer fiesen fiesen Klatsche aus für Tonga. Ja, da hatte man wahrscheinlich gedacht, da wird es noch so weitergehen, aber anscheinend hat Argentinien genau bis zur 27 Minute gespielt, das ist übrigens der schnellste Bonuspunkt in dieser Weltmeisterschaft soweit, nach 27 Minuten und dann hat man so ein bisschen das Spielen, ich will nicht sagen eingestellt, aber die haben halt genau effizient sind sie mit ihren Ressourcen umgegangen, haben genau das getan, was sie tun mussten, um 5 Punkte einzuheimsen.
19:22 Eigentlich, also ich war überrascht, dass der Flyer Benjamin Urdipiletta, der ist 33, hat 2007 schon sein Debüt gemacht, seit 2013 nicht mehr gespielt, ist in Frankreich Spielmacher, hat sogar 2015 für die French Barbarians gegen Argentinien gespielt, war aber letztes Jahr Most Valuable Player im Top-14-Finale. Ich war überrascht, dass der da jetzt einfach den Starting Flyer von Argentinien verdrängt hat, aber es hat sich anscheinend ausgezahlt. Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt und die erste Halbzeit, wie gesagt, ging mit 28 zu 0 erstmal in die 28. Minute und dann konnte Telusa Veainu für die Tonga, konnte er da für den Anschluss sorgen 5 zu 28 beziehungsweise dann durch die Erhöhung das 7 zu 28.
20:08 In der zweiten Halbzeit ist nicht mehr viel passiert. Veainu hat nochmal einen Versuch geholt in der 65. Minute zum 12 zu 28. Aber war das so ein bisschen dann auch, dass die Argentinier so ein bisschen den Gang rausgenommen haben, so nach dem Motto, verlieren werden wir es nicht mehr und den Bonuspunkt haben wir schon? Ja, genau, da kam die Abgeklärtheit glaube ich ganz gut rein, dass wir genau wussten, wie sie noch spielen müssen, damit sie das Ding runterspielen können. Ich will aber nochmal auf eine Sache nochmal in der ersten Hälfte ich will nicht, am Ende 41. Minute, gab es eigentlich einen Hightackle vom 2. Reihe Spieler von Argentinien meiner Meinung nach Penalty-Try und gelbe Karte, also Try für Tonga, dann hätte die 2. Halbzeit vielleicht nochmal ganz anders ausgesehen. Wenn man dann noch das in Betracht zieht, was ich am Anfang eben gesagt hatte, wo die Tonga-Spiele alle spielen und dass sie nicht zusammenspielen, dann hätte das Spiel auch ganz anders ausgehen können.
21:04 Aber die zweite Halbzeit war dann einfach nicht mehr, war halt okay anzuschauen. Aber mehr auch nicht. Aber wenn es Schiedsrichterdiskussionen in diesem Jahr gibt bei dieser Weltmeisterschaft, dann immer wegen Hightrackle? Ja, es ist eine sehr schwierige. Donal hat es ja auch schon mal erwähnt. Das Spiel ist wahrscheinlich viel brutaler, schneller, härter geworden seit der Professionalisierung 1995. Viele Leute sagen, das Spiel wird weich, aber ich meine, das sind Leute, die meistens zu Hause sitzen und Couch-Potato sind und vielleicht auch mal vor zehn Jahren das letzte Mal Amateur-Rugby gespielt haben. Man will die High-Tackles ausmerzen, Gehirnerschütterung ausmerzen. Viele Spieler oder Spielertrainer sagen, es muss halt immer konsistent sein.
21:48 Manche Refs sind in Spielen nicht konsistent und manche Refs in verschiedenen Weltmeisterschaftsspielen haben eine komplett unterschiedliche Messlatte für High-Tackles. Und also heute, das fand ich sehr, sehr schräg. Vor allem der TMO hat heute gesagt, na, he tried to wrap his arm, wo ich auch sage, also das ist ja eine sehr komische Auslegung von seinen Armen herumlegen. Also eigentlich war es ja Shoulder-Tackle auch heute. So meine ich das. Ja, ist ein bisschen schwierig, aber ich war auch selbst zwei Jahre mal Schiedsrichter und ich habe da eigentlich höchsten Respekt für. Trotzdem muss man es halt mal irgendwie diskutieren. Ja, also hier eventuell dann auch noch ein Versuch für Tonga liegen geblieben.
22:32 Vielleicht hätte das Spiel dann noch ein bisschen anders ausgesehen in der zweiten Halbzeit. Auf jeden Fall Argentinien hat in dieser Gruppe dann den Sieg geholt und sie sind jetzt mit sechs Punkten im Moment auf Platz zwei in der Gruppe. Und auch hier ist es ja hoch, hoch interessant. Frankreich ist noch mit in der Gruppe. Die hatten ja das erste Spiel gegen Argentinien, in diesem Knallerspiel letztes Wochenende gewonnen und sind mit vier Punkten im Moment auf Platz drei. England mit zwei Siegen mit zwei, ihren leichten Spielen auf Platz eins und mit zehn Punkten. Die nächsten Spiele, die wir haben, ist Frankreich gegen USA am Mittwoch. Da erwarten wir jetzt erstmal keine Überraschung. Auch nach dem Spiel heute von Japan erwarte ich da keine Überraschung.
23:07 England gegen Argentini nächste Woche Samstag. Das wird eine ganz interessante Geschichte, oder? Genau, ich meine, die haben so schon mal relativ große Rivalität, Fallklangkrieg und so weiter. Ich würde auf England tippen, dass die gewinnen. Aber Argentinien weiß natürlich... Die sind schon mal abhängig von den anderen Spielen. Wie dann England gegen Frankreich spielen. Das auch noch danach. Selbst wenn die da gewinnen sollten, vielleicht mit vier Punkten. Argentinien weiß man ja auch nicht, wie die anderen Spiele ausgehen. Aber die werden halt bis in die Haarspitzen motiviert sein. Im England-Spiel. Es ist halt die Frage, ob die dann nicht übermotiviert sind. Ich kann es auch schwer einschätzen. England im USA-Spiel besser gewesen als im Tonga-Spiel. Aber wer weiß, vielleicht schafft Argentinien auch die Überraschung.
23:55 Wir werden es sehen und auch darüber werden wir natürlich hier berichten. Ein Spiel haben wir noch, das ist nämlich aus der Gruppe B gewesen. Und da hat Südafrika so ein bisschen den Frust abgearbeitet von ihrer Niederlage gegen Neuseeland, gegen Namibia. Das war von vornherein klar, dass das eine klare Geschichte werden würde für Südafrika. Sie haben mit 57 zu 3 gewonnen. Sie hatten vorher auf 13 Positionen ihre Mannschaft verändert. Da ist nicht viel übrig geblieben. Und genau mit diesem Team haben sie dann mit 57 zu 3 gewonnen. Sie haben zum dritten Mal bei einer Weltmeisterschaft gegen Namibia gespielt. Die Ergebnisse vorher waren einmal ein dreistelliges Ergebnis, 105 zu 13 2007 und 87 zu 0 2011.
24:35 We call it progress. ist. Ja, so muss man es, darüber kann man sich natürlich lustig machen. Ich meine, ich habe auch schon Spiele 100-0 verloren und Spiele 100-0 gewonnen. Japan hat, glaube ich, 1995 oder so auch mal locker 130-0 oder irgendwas gegen Neuseeland gewonnen. Und schau dir an, was 10, 15 Jahre später geworden ist. Ich mache mich darüber nicht lustig. Nein, nein. Ach so. Nein, nein. Aber viele andere. Man schaut da immer oder man bemitleidet die so ein bisschen und fragt, was die da machen. Ich glaube, ja, man kann es schon Fortschritt nennen, sagen wir mal so. Ich glaube jetzt allerdings nicht, dass Namibia den gleichen ähnlichen Weg wie Japan gehen wird, weil da fehlen, glaube ich, die Ressourcen, was halt Geld angeht.
25:16 Aber Südafrika hier überhaupt kein Problem gehabt und wir haben Lute Jager, der Spieler des Spiels geworden ist, das Spiel war sehr schnell entschieden und darüber können wir gar nicht so richtig was sagen, oder? Nee, leider nicht. Also ich kann mich auch nicht, ich habe es geguckt, aber ich kann mich jetzt auch nicht an so viele Szenen erinnern, wo Namibia da irgendwie mal für fünf Minuten mal Gas gegeben hat oder so richtig weit nach vorne gekommen ist. Da war selbst das B-Team in Anführungszeichen von Südafrika einfach zu dominant. Aber wir hatten es ja schon mal gesagt, es gibt auch Spieler in Namibia, die wahrscheinlich dann in Südafrika ihr Glück versuchen, auch vielleicht in südafrikanische Jugendmannschaften reinkommen wollen.
26:01 Und da wird es Namibia in Zukunft auch nicht einfacher haben, denke ich. Absolut, glaube ich nämlich auch nicht. Aber wir beiden können uns noch gerade auf die Schulter klopfen, weil wir haben vorher bei Tippspielen auf Südafrikasieg plus 55 getippt und es ist plus 54 geworden. Nicht schlecht. Das ist schon nicht schlecht. Also nach meinem Desaster, ich habe auf Südafrika, also ich habe im ersten Spiel Südafrika, Neuseeland plus fünf getippt für Südafrika und ich habe auch auf Argentinien gegen Frankreich Sieg getippt. Da war ich schon ein bisschen niedergeschlagen, als ich gesehen habe, wie weit ich abgeschlagen war in der Tipping-Komm. Aber jetzt rolle ich das Feld von hinten wieder auf. Ich hoffentlich auch.
26:38 Wir werden, also das war der Tag heute, wir werden morgen, werden wir das Spiel als Wochenendes erleben. Nicht Georgien gegen Uruk, weil Das könnte eine sehr spannende, eine sehr enge Geschichte werden zwischen Georgien und Uruguay. Uruguay ja mit der großen Überraschung gegen Fiji innerhalb der Woche. Aber das Spiel danach, Australien gegen Wales, das ist so ein bisschen das Spiel, auf das sich alle freuen, oder? Ich glaube, die Australier freuen sich wahrscheinlich mehr, weil die von den letzten 25 Partien nur drei verloren haben. Obwohl eine Niederlage auch in der jüngeren Vergangenheit liegt. Aber ich glaube, so die letzten Jahre hat sich Australien immer auch gefreut, nach Wales zu fahren.
27:11 Egal, wie beschissen die Situation in Australien mit Rugby Union momentan ist. In Wales hat man anscheinend immer gewonnen oder so. Wo du irgendwann sagst, ja, die liegen einem. Aber morgen sehe ich, ich weiß gar nicht, was ich getippt habe, wahrscheinlich plus fünf Punkte Australien. Bisschen spannend, die haben wieder Bernard Foley reingebracht, ihren alten Spielmacher Nummer 10, der jetzt den letzten Spielen nicht so oft gespielt hat. Ich bin sehr gespannt, definitiv das Highlight-Spiel dieser Woche wahrscheinlich. Und Uruguay wird sich grämen, dass sie nur vier Tage Zeit hatten, nach ihrem Sieg gegen Fiji jetzt gegen Georgien sich vorzubretten. Genau, es geht bei denen noch um den dritten Platz eigentlich.
27:53 Denn der dritte Platz berechtigt zum Start in der Weltmeisterschaft 2023 in Frankreich. Und wenn man die Leute, die nicht so viel Ahnung von dem Qualifikationssystem haben, das kann sehr grausam sein. Das dauert auch lange. Das sind auch viele nervige Spiele. Da ist es eigentlich wahrscheinlich besser, wenn man sich direkt qualifiziert. Also für die Uruguayaner und auch für die Fijianer ist es, glaube ich, sehr wichtig, dass die den dritten Platz da machen. Wohingegen Georgien, wenn die jetzt nicht den dritten machen, die würden es noch einfacher in der Qualifikation haben, weil die dann so auf Russland, Rumänien und Deutschland vielleicht treffen. Aber für die Leute aus Uruguay geht es da auch noch um eine Menge.
28:37 Ja, absolut. Also auf jeden Fall ist auch in dem Spiel morgen eine ganze Menge Würze drin. sondern es sind nicht immer nur die Spiele um Platz 1 und 2, sondern auch diese Spiele um Platz 3, was zur direkten Qualifikation für die nächste Weltmeisterschaft führt, sind dann auch wichtig. Und deswegen hat dieses Spiel zwischen Georgien und Uruguay morgen durchaus eine ganze Menge Würze. Das war der Tag, der 28. September bei diesem Rugby World Cup, der toll angefangen hat und ein wahnsinniges Ende genommen hat mit dem Sieg von Japan gegen Irland. Georg, ich danke dir sehr für deine Expertise. Danke, bis dann, ciao. Vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool.
29:17 Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt's da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen. Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby WM in Japan. Andreas Thies liefert dir mit den Experten unseres Rugby Talks Vorpass alles rund um das Rugby Event des Jahres. Wird Neuseeland zum dritten Mal hintereinander Weltmeister? Wer kann die All Blacks gefährden? Und kann Gastgeber Japan auch 2019 überraschen?
30:15 Sei dabei, wenn Vivian Ballmann, Donal Peoples und Georg Molz die Rugby-WM für dich analysieren.