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Nawaqanitawase verlässt die NRL als Meister und geht nach Japan

Mark Nawaqanitawase verabschiedet sich mit dem NRL Meistertitel und 47 Versuchen in 47 Spielen aus der NRL. Jetzt geht er nach Japan, und sein Ziel ist die Heim-WM 2027.

Von Lesezeit 2 Min.

Nawaqanitawase verlässt die NRL als Meister und geht nach Japan

Mark Nawaqanitawase hat seine Rugby-League-Karriere so beendet, wie es nur wenigen Spielern gelingt. Am 4. Oktober gewannen die Sydney Roosters das Grand Final der NRL mit 19:18 gegen die Newcastle Knights, und er legte zwei ihrer Versuche. In gut zwei Jahren hat er die Meisterschaft, einen State-of-Origin-Titel und ein Länderspiel für die Kangaroos gewonnen. Er hört mit 47 Versuchen in 47 NRL-Spielen auf, sieben davon in seinen letzten vier Partien.

Sein erster Versuch im Finale zeigte, wie er spielt. Ein Ball von Robert Toia sprang auf ihn zu, er kickte ihn dreimal nach vorn, nahm ihn dann auf und legte ab. Im Stadion saßen vor allem Fans aus Newcastle. Die anderen Roosters pfiffen sie aus, ihn feierten sie.

Angefangen hatte es holpriger. Er kam von den Wallabies und vom australischen Siebener-Team, das bei den Olympischen Spielen in Paris gespielt hatte, und wechselte 2024 zu den Roosters. An seinem ersten Tag holten ihn die Haudegen des Vereins, Jared Waerea-Hargreaves und Dylan Napa, auf die Ringermatte. Er selbst sagt, er sei dabei „furchtbar“ gewesen. Aufgegeben hat er aber nicht, und Waerea-Hargreaves sagt, daran habe der Verein gesehen, wen er da verpflichtet hatte. Trainer Trent Robinson spottet, damals seien seine Arme „wie aufgemalt“ gewesen und tackeln habe er „nicht gekonnt“. Trotzdem ließ Robinson ihn noch vor Ende der Saison 2024 in der ersten Mannschaft debütieren, viel früher als geplant. Nawaqanitawase legte an diesem Abend gegen South Sydney einen Versuch, und bis heute nennt er ihn seinen stolzesten Moment in der Rugby League. Cooper Cronk, früher Halfback der Roosters, sagt, Abwehrreihen müssten ihn inzwischen wie einen Halfback behandeln. Er finde Räume so schnell und trage den Ball, „als wäre es ein Tischtennisball“.

Jetzt kehrt er zum Rugby Union zurück. Bei den Saitama Wild Knights in Japan hat er einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der Berichten zufolge 1,4 Millionen Dollar im Jahr wert ist. Bei den Länderspielen der Wallabies im November wird er wohl fehlen. Zuerst will er einen Monat mit Familie und Freunden verbringen. Danach braucht er Zeit, um im neuen Verein anzukommen, in einem Land, in dem er zum ersten Mal allein wohnen wird. Sein eigentliches Ziel ist die WM 2027 in Australien. Die Nations Championship im kommenden Jahr bietet ihm genug Länderspiele, um sich für einen Platz im Kader zu empfehlen.

Die Rugby League hat ihn noch nicht abgeschrieben. NRL-Chef Peter V'landys sagte öffentlich, die Liga dürfe ihn nicht verlieren, und Robinson würde es nicht wundern, wenn er eines Tages zurückkommt. Nawaqanitawase hat auch schon gesagt, wohin er dann ginge: „Wenn ich jemals zurückkomme, dann nur zu den Roosters.“

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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