Mit der Einwechslung von Julien Ratajczak in der 46. Minute kippte der Freitagabend endgültig. Oyonnax Rugby gewann am dritten Spieltag der Pro D2 im Stade Charles Mathon 52:17 gegen Stade Aurillacois. Mit acht Versuchen gegen zwei holte Oyonnax den Offensivbonus, den es für einen Sieg mit mindestens drei Versuchen mehr als der Gegner gibt, und nahm fünf Tabellenpunkte mit. Aurillac blieb ohne Zähler.
Früh vorn, zur Pause deutlich
Flanker Hugo Hermet legte schon in der 6. Minute den ersten Versuch, Verbinder Luka Matkava erhöhte zum 7:0. Fullback Tedo Abzhandadze verkürzte mit einem Straftritt auf 7:3 (10.). Nummer 8 Loic Godener stellte danach auf 14:3 (22.), doch Außendreiviertel Thomas Carol antwortete mit einem Versuch zum 14:10 (26.), den Abzhandadze erhöhte. Gedrängehalb Vasil Lobzhanidze sorgte mit dem Versuch zum 21:10 (32.) für den Halbzeitstand. Matkava hatte bis dahin alle drei Versuche von Oyonnax erhöht.
Die entscheidende Phase
Ratajczak, der als Hakler von der Bank kam, legte gleich den ersten Versuch der zweiten Halbzeit zum 26:10 (47.). Aurillac blieb dran: Verbinder Noé Brune verkürzte auf 26:17 (55.). Zwei Minuten später sah der eingewechselte Ronald Pieters die Gelbe Karte und musste für zehn Minuten raus. Mit 14 Spielern musste Aurillac nun die gesamte Breite des Feldes verteidigen, und Oyonnax nutzte den Raum sofort. Matkava legte selbst den Versuch zum 33:17 (58.) und erhöhte ihn. Mit seinem zweiten Versuch schraubte Ratajczak den Spielstand auf 40:17 (66.), auch das noch in Überzahl. Sein dritter Versuch brachte das 45:17 (77.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Iñaki Ayarza mit dem Versuch zum 52:17 (80.). Matkava verwandelte insgesamt sechs Erhöhungen.
Aurillac findet kein Mittel in der Defensive
Nach Brunes Versuch punktete Aurillac nicht mehr. Die Defensive ist das Problem der Mannschaft: Mit durchschnittlich 48 Gegenpunkten pro Spiel stellt sie nach drei Spieltagen die schwächste Verteidigung der Liga, schon beim 33:57 in Grenoble Ende August war das sichtbar geworden. Vorn läuft es besser, der Angriff zählt zu den drei besten der Liga. In Oyonnax fielen Abzhandadze mit Straftritt und zwei Erhöhungen sowie Carol und Brune mit ihren Versuchen auf. Gegen die Wechsel der Gastgeber reichte das nicht. Aurillac, in der Vorsaison Vierzehnter, hat nun einen Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto.
Was bleibt
Oyonnax hat drei Spiele gewonnen und stellt mit 43,3 Punkten pro Spiel den besten Angriff der Pro D2. In der Vorsaison war die Mannschaft Vierter und scheiterte erst im Halbfinale gegen Vannes. Das Heimspiel im Januar 2025 hatte Oyonnax ebenfalls gegen Aurillac gewonnen, damals 25:10, nachdem Aurillac das Hinspiel im November 2024 mit 24:23 für sich entschieden hatte. Aurillac empfängt am Donnerstag, 17. September, um 21:00 Uhr CA Brive, Oyonnax spielt am Freitag, 18. September, um 21:00 Uhr bei SU Agen.
Punkte
- Oyonnax Rugby: Versuche: Hugo Hermet (6.), Loic Godener (22.), Vasil Lobzhanidze (32.), Julien Ratajczak (47., 66., 77.), Luka Matkava (58.), Iñaki Ayarza (80.). Erhöhungen: Luka Matkava (7., 22., 32., 58., 67., 80.).
- Stade Aurillacois: Versuche: Thomas Carol (26.), Noé Brune (55.). Erhöhungen: Tedo Abzhandadze (27., 55.). Straftritt: Tedo Abzhandadze (10.).
Quellen
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.