Connacht hatte das Spiel in Montpellier lange im Griff und verlor es trotzdem. Die Iren lagen zur Pause ungefähr 24:14 vorn und bauten die Führung nach Wiederbeginn noch aus. Am Ende gewann Montpellier Hérault Rugby am Sonntag 33:31, am 3. Spieltag des Challenge Cup, den Montpellier als Titelverteidiger bestreitet.
Eine Führung, die nicht reichte
In den letzten 15 Minuten kassierte Connacht drei Versuche und gab damit einen Vorsprung her, der nach der Pause noch gewachsen war. Im Vorpass-Podcast (Folge 265) haben wir darin ein Muster gesehen: Connacht bricht ein, sobald es in den Schlussminuten vorn liegt, und manchen Spielern scheint dann die Lust zu fehlen. Das ist unsere Einschätzung. Belegt ist, dass die Iren eine Führung in der Schlussphase nicht verteidigten.
Für Montpellier ist es der zweite Sieg im Challenge Cup nach dem 31:7 gegen Zebre Parma am 12. Dezember. Beide Spiele fanden zu Hause statt, ein Auswärtsspiel steht im Wettbewerb noch aus.
Connacht und die Baustelle
Connacht wartet seit dem 44:17 gegen die Sharks am 29. November in der United Rugby Championship auf einen Sieg. Im Challenge Cup verlor die Mannschaft nach dem 21:24 bei den Ospreys nun auch 31:33 in Montpellier, beide Male auswärts. Mit zwei Niederlagen nach zwei Spielen ist der Start in den Wettbewerb verpatzt.
Im Podcast waren wir uns einig, dass Cheftrainer Stuart Lancaster eine größere Aufgabe vor sich hat, als man vor der Saison dachte: Es ist ein großer Umbau, und dem Kader fehlt die Tiefe. Wer in der Schlussphase eines engen Spiels nicht nachlegen kann, spürt das zuerst.
Was bleibt
Aus deutscher Sicht gibt es eine Randnotiz: Albert Lindner, 19, kam in der zweiten Halbzeit als Nummer 21 ins Spiel. Er ist nach Oskar Rixen der zweite Deutsche im Challenge Cup.
Montpellier reist am Samstag, 17. Januar 2026, um 21:00 Uhr zu den Ospreys, die Connacht Anfang Dezember 24:21 geschlagen hatten, und Connacht empfängt am selben Tag zur selben Zeit US Montauban.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.