Italien hatte die Gelegenheit zum Heimsieg gegen Irland und nutzte sie nicht. Mit klügerem Spiel wäre zu Hause mehr drin gewesen, das haben wir im Vorpass-Podcast (Folge 239) so gesehen. Italien verlor 17:22 und bekam für die Niederlage mit höchstens sieben Punkten Abstand den Defensivbonus, also einen Tabellenpunkt.
Eine Gelegenheit für Italien
Dabei kam Italien ohne Rückenwind. Auf das 22:15 gegen Wales folgten Niederlagen gegen Frankreich (24:73) und in England (24:47), zwei Spiele ohne Sieg. Zudem stellt die Mannschaft in dieser Six-Nations-Saison die schwächste Verteidigung des Turniers, im Schnitt 37,6 Gegenpunkte pro Spiel.
Umstritten sind zwei Szenen. Ein Versuch von Irlands James Lowe wurde nicht gegeben, obwohl er nach unserer Einschätzung nie im Aus war. Bei einer weiteren Aktion beließ es der Schiedsrichter bei der Gelben Karte, also zehn Minuten Zeitstrafe, wir hätten Rot erwartet. Ein gültiger Versuch von Lowe hätte aus unserer Sicht das Bild des Spiels verändert.
Irland ohne Glanz
Irland kam mit einer 27:42-Heimniederlage gegen Frankreich in dieses Spiel und gewann trotzdem. Wir fanden es das am wenigsten mitreißende Spiel des Wochenendes, bei Irland ließen die Kräfte etwas nach. Dabei gehört die Mannschaft mit 27 Punkten pro Spiel zu den drei besten Angriffen des Turniers.
Wie wir im Podcast besprochen haben, hätte Irland mit Lowes Versuch und einem weiteren gezählten Versuch deutlich besser ausgesehen und wäre für dieselbe Leistung höher bewertet worden. Das zeigt, wie stark das letzte Wochenende den Blick auf ein ganzes Turnier färbt.
Was bleibt
Irland steht nach fünf Spielen mit vier Siegen und einer Niederlage auf Platz zwei, mit 19 Punkten. Italien ist mit einem Sieg, vier Niederlagen und 5 Punkten Fünfter und liegt damit 14 Punkte und drei Plätze hinter Irland.
Am Samstag, 5. Juli 2025, spielt Italien um 17:10 Uhr bei Südafrika, Irland um 19:00 Uhr bei Georgien.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.