Connacht hat gut gespielt und trotzdem verloren. Im Viertelfinale des Challenge Cup unterlag die Mannschaft am Samstagabend Racing 92 mit 40:43, obwohl sie zur Halbzeit führte und der Gegner früh nur noch mit 14 Mann auf dem Platz stand.
Bitter für Connacht
Wie wir im Vorpass-Podcast (Folge 243) besprochen haben, zeigte Connacht gegen Racing eine gute Leistung. Gerade deshalb schmerzt die Niederlage mit drei Punkten Unterschied. Wer zur Pause vorn liegt und lange gegen einen Gegner mit einem Mann weniger spielt, will ein Viertelfinale gewinnen. Dass Racing das Spiel in der zweiten Halbzeit dennoch drehte, ist die eigentliche Nachricht des Abends.
Farrell kommt, Racing dreht
In der zweiten Halbzeit wurde Owen Farrell eingewechselt, sein Vater sah im Stadion zu. Racing musste also mit Unterzahl und einem Rückstand zur Pause zurechtkommen, und das auswärts. Hinzu kommt die Form der Wochen davor: In der Top 14 hatte Racing zuletzt daheim 1:31 gegen Union Bordeaux-Bègles verloren, davor 29:47 gegen Section Paloise. Im Challenge Cup gewann das Team in dieser Saison dagegen beide Auswärtsspiele.
Connachts Wochen davor
Connacht kam mit gemischter Form ins Viertelfinale. In der United Rugby Championship hatte die Mannschaft zuletzt 24:30 gegen Munster und 40:43 bei den Ospreys verloren, in der Woche vor dem Viertelfinale aber im Challenge Cup 35:20 gegen Cardiff Rugby gewonnen. Nun steht die nächste Niederlage mit wenigen Punkten Unterschied, und sie bedeutet das Aus im Wettbewerb. Cheftrainer Stuart Lancaster muss die Mannschaft jetzt auf die Liga ausrichten.
Was bleibt
Racing zieht in die nächste Runde ein, Connacht ist ausgeschieden. Für Cheftrainer Patrice Collazo ist der Erfolg nach der Heimniederlage gegen Bordeaux ein Lichtblick. Connacht spielt am Samstag, 19. April, um 16:00 Uhr in der United Rugby Championship bei den Stormers, Racing am selben Tag um 16:30 Uhr in der Top 14 bei USA Perpignan.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.