Autumn Nations Cup & Tri-Nations Review
Das Trio Infernale ist zurück. Vivian ist aus dem Hauptstadtstudio dabei. Die letzten Wochen waren fulminant. Die All Blacks auf dem Weg nach unten? Argentinien schafft ohne 400 Tage Rugby zu spielen ein Wunder und schlägt die AB\'s. Die Wallabies konnten den Ausrutscher nicht nutzen und schafften nur ein Unentschieden gegen die Argentinier. Beim Review der Autumn Nations fragen sich die Drei ob Wales das neue Schottland ist, ob man enttäuscht von Georgien sein kann, wie weit England allen anderen voraus ist und was Frankreich tun muss, um weiterhin in der Spitze mithalten zu können. Viel Spaß!
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Transkript
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0:15 Hallo und herzlich willkommen zu unserer neuesten Aufgabe der Podcast. Vorpass natürlich. Und wieder am Start ist mein engster und beliebtester Münchner Beck G. Einziger Freund, den du hast. Hallo, Donal. Einziger Freund, ja, das stimmt wohl. Und man hört es im Hintergrund, wir haben unsere English-Patient Vivian Barman ist wieder am Start. Vivian, herzlich willkommen. Hello, Donal. Hello, George. Ich freue mich, euch mal zu hören. Vivian, lange nichts gehört, aber trotzdem haben wir dich sofort wieder erkannt an deiner Stimme. Wie geht es dir? Sehr gut, ich war jetzt ein bisschen krank aber ja, ich bin wieder halbwegs fit am Start und so richtig verpassen tut man ja auch gerade nichts, also ich bin zu Hause jetzt, obwohl ich wieder fit bin so wie vorher auch, weil wir sind alle eingesperrt, aber das Gute ist ja, dass wir hier unsere Podcast-Freundschaft haben, wie so früher hat man so Brief-Freundschaft gehabt, wir haben so eine Podcast-Freundschaft Aber Donal kann doch gar nicht schreiben Nee, deswegen muss er ja sprechen, deswegen ja der Podcast Ich kann ja schreiben, nur meine Handschrift ziemlich schlecht.
1:26 Wo ist zu Hause gerade für dich, Vivian? Gute Frage. Ich bin seit wenigen Tagen jetzt wieder in Berlin. Wow. Ja, es ist immer genau, also keiner weiß so richtig, wo ich bin, das ist meine Taktik. Aber aktuell, ich verrate euch das jetzt, ich bin in Berlin und hier bleibe ich auch erstmal für zweieinhalb Wochen. Wow. Vielleicht bleibst du auch noch länger da. Ich meine, darüber hast du vielleicht gar keine Entscheidungsgewalt. Das stimmt allerdings, aber wir haben schon eine Präsenzzeit in Köln, die ich eigentlich hätte, die wurde schon jetzt wieder minimiert aufgrund der Corona-Zeit, dass ich aus dem Homeoffice dann aus Berlin arbeite. Aber ich muss auch noch mal ein bisschen nach Köln, um dort zu arbeiten. Und dann ist es ein ganz großes Fragezeichen, was im kommenden Jahr passiert. Möglicherweise werde ich dann öfter aus Berlin zuschalten.
2:17 Wow, das wäre very nice. Das wäre very nice, oder? dann können wir beide, wir beide können dann so die richtige Real-Life-Freundschaft wieder mal aufleben lassen. Wow, also das kenne ich von dir, also unsere Real-Life-Freundschaft, ich weiß nicht mal, das ist schon eine Weile her, wo wir länger in demselben Ort waren, oder? Hör ich da ein bisschen verbittert halt raus? Nee, einfach Trauer. Mein Herz trauert einfach natürlich. Ich trauere auch. Dass wir einfach nicht in derselben Stadt waren oder selben Ort waren, sehr oft. Ja, und auf allem wird es sehr lange. Also ich bin froh, relativ weit weg von dir weg zu sein, Donnell. Aber gut, lass uns über Rugby sprechen. Was sind die Themen heute, Donnell?
3:00 Was hast du vorbereitet heute Teil 1 und Teil 2? Genau, ich habe ja natürlich ganz viel vorbereitet. Wir hatten ja letzte Woche unser Special VIP Guest und haben genau über das Thema Schießrichter und Ausbildung und Seinlaufbahn und alles, falls ihr das nicht so gut habt, dann gerne da reinhören. Das war auf jeden Fall ein bisschen Bonus. Wir haben ja natürlich verzichtet auf das erste Wochenende von Autumn Nations Cup, weil es wäre zu viel für uns alles auf einmal. Aber natürlich wollen wir da reingehen und wir haben ein paar Highlights aus der Sudhemisphäre noch zu besprechen. Und das war letztes Wochenende auch natürlich. Tri-Nations geht halt weiter im Hintergrund. Fasile oder das nicht mitbekommen.
3:44 Und es gab ein paar, sag ich mal, Rekordspiele, die wir besprechen wollen. Aber erstmal wollen wir in der Nordhemisphäre anfangen. Wir wollen uns so ein bisschen die letzten zwei Wochen zusammenfassen natürlich. Und ja, vielleicht fangen wir erstmal an bei einer Mannschaft, die so ein bisschen Zwischenbilanz ein Spiel gewonnen, ein Spiel verloren und das wäre Schottland. Für mich gerade die Mannschaft, die ja, sehr viel Hoffnung aufbaut, aber dann doch am Ende irgendwie die Luft ausgeht oder enttäuscht. Als Schottland-Fan, wer man wirklich von Höhen und Tiefen hat, gerade irgendwie nur das Leben zu führen. Also habt ihr die letzten Spiele gesehen? Also besonders das Spiel gegen Frankreich hat auf jeden Fall das Herz zum Rasen gebracht, würde ich mal sagen.
4:39 Das war sehr schnell, das Spiel. Aber ja, es wäre der sechste Sieg in Folge gewesen. das dritte Mal, dass das passiert vor Schottland und das erste Mal seit 1990. Enttäuschung ist natürlich groß nach dem Sieg in Italien. Ich habe das Spiel teilweise genossen, teilweise auch dachte ich mir, wieso läuft Stuart Hock nicht mit dem Ball und kickt die ganze Zeit. Aber ich und am Ende dann in der 78. Minute oder in der letzten Minute der Kapitalsfehler. trotzdem war es ein Spiel, was wahrscheinlich eines der besseren Spiele war in den Autumn Nations, würde ich bisher sagen. Besser zum Anschauen, sage ich mal so. Ich glaube, das hat man ja echt sehr viel eigentlich mit den Spielen von Schottland. Die liefern ja ab, die spielen ja zur Zeit seit einer ganz ziemlich langen Zeit jetzt wunderschönes Rugby.
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5:34 Also ich finde, das sieht man halt dann genau in solchen Spielen wie Italien, aber man sieht jetzt auch, ich weiß nicht, ob wir jetzt schon zu weit nach vorne gehen, aber das sieht man auch in einem Spiel gegen Frankreich. Also es blieb ja wirklich ewig spannend und es ist genau das, dass die immer wieder dann aufhören und immer genauso schön spielen, finde ich, wie die Franzosen. Also das ist ja einfach schönes Rugby. Aber woran liegt es, dass man dann halt gegen Teams wie Frankreich dann aktuell nicht gewinnt? Aber da hat man natürlich dann auch eine extrem starke französische Mannschaft aktuell. Also Frankreich ist auf jeden Fall eine Mannschaft, deren Ziel natürlich, haben wir schon mehrmals gesagt, die Wettmeisterschaft 23 hat gesetzt, hat auf jeden Fall sehr viele junge Spieler, der durchschnittliche Art sehr, sehr jung, die bauen hat ganz viel auf.
6:22 Für mich wahrscheinlich so Zwischenbilanz, Schottland gewinnt in Italien und ich weiß nicht, ob man es verlieren sagen kann, dass das Spiel weg gibt sozusagen zu Hause gegen Frankreich. Ich fand auch, wie du das sagst, teilweise auch so Phasen gab es halt irgendwie, wo man wirklich gedacht hat, wow, das sind echt Top-Phasen, Top-Leistungen, Top-Moves, besonders in der Hintermannschaft mit Stuart Hawk, aber dann ist dieses, was er von vornherein meinte, die Hoffnung, also was tödlich ist, ist Hoffnung zu haben. Irgendwie so, oh Mann, geil, Superspiel, Top-Sache, und dann macht man so absoluten Basic-Failure, hat. Und das ist halt irgendwie, wo ich irgendwie so sehr, sehr gerne zuschaue, sehr gerne halt sehe, dass das irgendwie um Aufbau ist von Schottland.
7:14 Aber die sind noch nicht da. Also das fehlt den letzten paar, sage ich mal, Zentimeter zum Top-Mannschaft, wo ich halt irgendwie zusammenfasst habe. Und auch natürlich die letzten Minuten des Spiels. Da halt auch noch die richtige Entscheidung zu treffen, oder? Oder beziehungsweise die richtige Entscheidung wollte ja Stuart Hock treffen. Aber dann ging dieser Kick nicht ins Aus. Und damit, das sind dann so Kleinigkeiten, jetzt im Spiel gegen Frankreich am Wochenende, die dann halt am Ende des Tages einfach für einen riesen Unterschied sorgen. Big G, ja. Also Big G wurde halt fragen, du bist halt ja, oder zumindest tust du so, als ob du noch aktiven Spieler bist. Vivian, du ja natürlich auch, kannst auch gerne dazu sagen.
8:02 Warst du jemals aktiver Spieler, Donne? Ich meine, auf dem Platz hast du ja eher durch Passivität geglänzt, oder? Also viele Leute, die mir zugeschaut haben, haben immer gefragt, wieso stehe ich nur hinten rum und schreie einfach so ganz oft. Aber ich weiß ja auch nicht. Ich habe Donne schon als sehr aktiven Kicker erlebt. An der Theke. Zugkicker. Deine Stimme ist ganz leise, also du bist ganz weit weg. Aber vielleicht, weiß ich halt nicht. Big G, meine Frage war so ein bisschen in die Richtung, Stuart Hawk wurde nach Marginali und Laidlaw dann zum Kapitän gemacht. In dem Spiel letztes Jahr, also quasi gegen Irland, war er im Mahlfeld und legte den Ball nicht ab. Absolute Katastrophalfehler, wer das Spiel gewesen wäre für Schottland.
8:55 Und jetzt in der letzten Minute aus irgendwelchen Gründen kann man nicht erklären, versucht halt einen Torpedo und Spireraden wirklich in die Ecke zu setzen und kickt den Ball quasi tot letzten Endes. Wie würdest du das als jetzt aktiven Spieler, oder wie würdest du das sehen in deiner Mannschaft, wie schwierig wäre es dann, deinen Kapitän nach zwei relativ gravierenden Fehler zu kritisieren? Oder wie würdest du damit umgehen? Na, ich glaube, man kann den nicht nach zwei Fehlern, Also auch nach den zwei Kapitalfehlern nicht so kritisieren und nicht gleich absetzen oder so. Also ja, das ist jetzt zweimal blöd gelaufen, aber du musst ja, wer soll denn, wer ist denn die Alternative? Also wer soll es denn noch machen?
9:38 Du musst ihn halt noch weiter aufstellen. Er ist immerhin jetzt Double Cup Sieger mit Exeter geworden. Also wer soll es sonst machen, sage ich mal so, aus dem Team? Ja, man kann solche Fehler machen, aber man muss halt daraus lernen. gut, brauche jetzt vielleicht ein bisschen länger, aber ich sehe da halt keine Alternative. Okay. Ja, ich meine, es ist halt eine schwierige Sache. Du hattest vorhin noch, du siehst Schottland ein paar Meter weit weg von, oder Minuten, Meter weit weg von einer Spitzenmannschaft, das weiß ich nicht, ob ich da zustimmen würde. Also man muss ja auch sagen, Frankreich hat ja auch nicht, hat ja auch ein bisschen nicht seine Startszenen hier Intermak gestartet, sondern den Jalibert, der auch ein paar nervöse Fehler gemacht hat, denke ich, unter Druck, in verschiedenen Situationen.
10:36 Ich habe auch einen anderen Podcast gehört, der wurde als Jellybear genannt. Ist auch ziemlich nice. Uh, okay. Also auf jeden Fall, ich denke halt, für Schottler ist es hier vielleicht noch ganz gut ausgegangen. Frankreich hätte auch noch höher gewinnen können oder noch dominanter sein können, schon im Scrum. Also ich bin gespannt, was da die nächsten Jahre noch von den Tide Five kommen wird aus Frankreich, sage ich mal so. Und dann glaube ich nicht, dass Schottland so nah dran ist an Frankreich. Und auch nicht nah rankommen wird in den nächsten zwei, drei Jahren. Tut mir leid für Schottland. Jeder mag Schottland, kleines Land. Kennt niemanden, der was gegen Schottland hat, aber ich sehe es halt nicht.
11:19 Wie wir inzwischen Bilanz für Schottland oder Fazit für Schottland nach den zwei Spielen? Ja, ich sehe das wahrscheinlich schon auch ähnlich wie George. Also ich finde, dass man in den Krieg eigentlich spielen, aber ich glaube, dass es auf lange Sicht schwierig wird, gegen Mannschaften, aktuell jetzt in Europa, gegen Mannschaften wie Frankreich ranzukommen langfristig. Also ich glaube, dass doch dann Frankreich sich erheblich in den nächsten Jahren auch absetzen wird und dass das schwierig wird. Aber ich mag ja trotzdem immer dieses schöne, das mag ich ja so an dem Sport, dass man halt in solchen Spielen wie auch jetzt gegen Frankreich, das hast du am Anfang finde ich auch richtig gesagt, verloren kann man gar nicht sagen, dass sie das Spiel verloren haben, sondern die haben es ein bisschen abgegeben und ein super Spiel abgeliefert und auf sowas poche ich einfach noch mehr in den kommenden Spielen, wenn man sich Schottern anguckt und die haben Spieler, die das können, die brauchen noch ein, zwei mehr davon Und das haben halt Teams wie Frankreich.
12:20 Ja. 28 zu 17 hat Schottland im ersten Wochenende gegen die Tilingen gewonnen. Und genau, 15 zu 22 gegen Frankreich verloren. Frankreich, also die hatten ja natürlich dieses erste Wochenende eine Pause, beziehungsweise haben 28 zu 0 gewonnen, weil in der Fiji-Mannschaft ganz viele Corona-Fälle halt quasi aufgetaucht sind. Die haben jetzt nur ein Spiel. Was haben wir jetzt von Frankreich gelernt oder Ur-Frankreich gelernt, was wir vielleicht nicht in den Six Nations gesehen haben? Was wir nicht in den Six Nations... Ich würde eher sagen, wir haben noch mehr gesehen. Also die haben ihre Fähigkeiten ausgebaut. Disziplin, Verteidigung. Das hatte man ja schon... Ich denke, das hat man schon teilweise in den Six Nations gesehen.
13:13 Jeder Podcast hat wahrscheinlich schon Sean Edwards in höchsten Tönen gelobt, sage ich mal so. Und ich denke, die Kontinuität haben wir jetzt gesehen. Das macht etwas aus. Früher hat man mal Frankreich ein Spiel, zwei gute Spiele oder so. Da war immer das bunte Überraschungsei, Wundertüte. Das ist, was ich meine. Mal ein Spiel so, mal ein Spiel so und so. Zwar hatte Frankreich natürlich, ich glaube in den Six Nations haben sie in Schottland verloren, als der eine Prop die rote Karte bekommen hat. Ist glaube ich das einzige Spiel, was sie verloren haben, oder? Ja. In diesem Jahr. Also ich würde sagen, weiter es soll tiefer aufgebaut werden, deswegen haben sie ja den Zehner hier, Jelly Bear gestartet, soll noch viel mehr Tiefe aufgebaut werden über die nächsten Squad-Tiefe, über die nächsten Monate und Jahre, denke ich. Dafür sind so die Turniere eigentlich ganz gut.
14:12 Vielleicht wollen wir mal kurz mal los. Wir haben erst mal zwei Mannschaften noch angeschaut. Geht halt noch weiter. Nehmen wir erst mal eine kurze Pause und dann geht es weiter mit den anderen Spielen von dem Autumn Nations Cup. Also bis gleich bei Vorpass. Herzlich willkommen zurück zu Teil 2. Wir haben erst mal über die Autumn Nations Cup gesprochen. Wir haben die ersten zwei Wochen hin von ja, also Frankreich, Fiji wahrscheinlich auch und Schottland gesprochen, Fiji lache ich, weil die dürfen halt gar nicht spielen, sieht eher so aus, als ob die hat, also meiner Meinung nach wahrscheinlich gar nicht auftreten können, gegen Frankreich natürlich gleich das erste Runde aussetzen müssen, ging auch dann gegen Italien weiterhin so und nächste Wochenende, habe ich schon gehört, das ist halt auch das Spiel abgesagt werden müsste, wegen vielen Corona-Fälle im Team.
15:12 Vivian und George, grundsätzlich wahrscheinlich für euch beiden hatten eine Enttäuschung, dass wir so deren Art und Weise nicht in der Nord-Hemisphäre in so ein Turnier sehen dürfen, oder? Mega Enttäuschung. Mega Enttäuschung. Ich glaube, wir haben uns alle mega auf Fiji gefreut. Fiji hat doch auch Japan ersetzt, oder? Ja, genau. Die richtige Wahl auf jeden Fall, Fiji und Japan, die beiden Nationen, ich glaube, auf die sich viele freuen, die immer näher an den Olymp des Rugby heranwachsen. Und das ist natürlich jetzt ein mega herber Rückschlag für Fiji und für Pacific Nations Rugby und die Leute auf die große Bühne bringen, nachdem man mal vor vier Jahren die Siebener-Goldmedaille geholt hat.
16:03 Ich glaube, nächste Woche ist auch schon abgesagt, oder? Ja, also es steht quasi schon in der Prognose abgesagt auf jeden Fall. Und ich hatte schon irgendwie Gerüchte gehört, aber ja. Wisst ihr denn, wo sich die Mannschaft von Fiji befindet? Wo die sich gerade aufhalten? Was die jetzt aktuell machen, die ganzen Spieler und der Stuff? Die waren erstmal in Frankreich, also weil er hat das Spiel eigentlich erstmal in Frankreich haben sollte. Also meine Infos war, dass die in Frankreich alle waren und daraus schon standen, wo die dann ganz viele Covid-Fälle entdeckt haben. Ich bin mir nicht sicher, ob die dann reisen durften, theoretisch. Wahrscheinlich eher nicht. Eigentlich nicht. Ich glaube, Frankreich war ja restriktiver, was Corona angeht, als wir.
16:47 Wenn du dann halt da so 30 Leute hast und die Hälfte hat Corona und die Behörden wissen das, dann können die ja nicht die... Also wir hatten auch Fälle auf der Arbeit, wo Leute aus Frankreich in andere Länder sollten, die wurden gar nicht rausgelassen, geschweige denn irgendwo anders reingelassen. Eingesperrt in München. Nee, nee, nee. Ich meine, nee, nee. In Frankreich eingesperrt, sage ich mal. Nicht in München. Aha, okay. Apropos reingelassen. Georgien ist die Mannschaft, über die viele Leute halt gesprochen haben, über die Jahre, dass sie vielleicht Italien ersetzen könnten in der Six Nations. Die hatten jetzt zwei Spieler. Erst am Wochenende gegen England und jetzt am vergangenen Wochenende gegen Wales.
17:26 Ja, wahrscheinlich fangen wir gleich mal an. 40 zu 0 gegen England verloren und 18 zu 0 gegen Wales verloren. Ja, für mich kann ich wahrscheinlich sehr wenig dazu sagen zu den georgischen Spielen. Ich weiß nicht, wie es bei dir ging. Für mich war es so gegen England so ein bisschen wie ein Trading-Spiel manchmal. Ja, so war es auch, muss ich ehrlich sagen, als ich das Spiel gegen Wales gesehen habe. Und ich persönlich habe mich ja, E-Beide sicherlich auch, aber ich habe mich persönlich super gefreut, dass Georgien das mit dabei ist und dass man die endlich jetzt sehen kann gegen diese großen Nationen. Und ich frage mich, ob man natürlich, ja, die haben jetzt noch keinen Versuch gelegt, überhaupt nicht gepunktet, ob man da auch sehr viel verlangt, wenn man das jetzt irgendwie bemängelt.
18:13 Vielleicht ist auch dann ein Ergebnis 40 zu 0 verloren gegen England. Vielleicht auch eine okaye Niederlage und es könnte auch schlimmer sein. Jetzt 18 zu 0 gegen eine sehr schwach besetzte walisische Mannschaft zu spielen, ist, glaube ich, ein gutes Ergebnis für Georgien. Ich will da noch gar nicht so voreilig auf so ein Fazit ziehen. Ich glaube, man sieht relativ eindeutig, dass die ganz schön zu kämpfen haben und dass die auch sehr zu kämpfen hatten gegen England. Und dass das Tempo doch ein anderes ist. Also wie du sagst, da kommen wir dann wieder dazu, was du gesagt hast. es ist eher so, dass die Geschwindigkeit eines Trainings spielt. Ja. Und da gebe ich dir recht. Ja, kann man wirklich enttäuscht sein.
19:03 Das ist die Frage. Was hat sich jemand erwartet, wenn Georgien in England spielt, sage ich mal so? Also da hat sicherlich keiner an irgendeinen Sieg gedacht oder so. Man hat wahrscheinlich gehofft, ein, zwei Versuche und sich so teuer wie möglich verkaufen. Deswegen die Erwartungshaltung an Georgien war von mir jetzt nicht so riesig groß, sage ich mal so. Das ist wie mit Donalds Podcast-Moderation, da ist meine Erwartungshaltung auch sehr gering. Also von daher bin ich auch bei Georgien nicht enttäuscht. Ich frage mich nur, wie man den Leuten helfen kann. Wie soll das weitergehen? Das freut mich auch oft bei dir, aber bisher hat mir keiner so gehört. Soll Georgien eine Mannschaft in der Pro 14 zum Beispiel?
19:55 Könnten ja Connacht einsetzen oder so. Jesus. Wow. Das ist eine interessante Vergnung. Nein, nein, jetzt. Aber im Ernst. Also wie kann Georgien noch stärker werden? Indem noch mehr Spieler in Frankreich und vielleicht teilweise England spielen oder sonst wo? Oder indem Georgien ein Pro 14 Team hat? oder indem Georgien eine bessere nationale Liga hat? Ich weiß es nicht. Oder soll es einfach so weitergehen? Also ich würde sagen, zu einerseits in der jetzigen Weltlage ist es wahrscheinlich ein bisschen schwieriger, aber grundsätzlich so eine bessere Basis vom Trainerstab und von quasi auch, was wir quasi auch bemängert haben, teilweise in Italien so ein bisschen mehr Grassroots-Aufbau. Ich weiß, dass zum Beispiel ein, zwei Trainer aus Irland jetzt Consultants quasi dort aushelfen. Das ist aber nur so ein Pflaster, so sozusagen auf das Gesamte.
20:53 Was hilft halt Georgien oder was hilft grundsätzlich halt so eine Stabilität, nicht irgendwie so für drei Monate irgendwas aufzubauen oder sage ich mal, nur für eine Weltmeisterschaft zu sagen, okay, in zwei, drei Jahren ist die Weltmeisterschaft, lass uns das. Also eher so ein bisschen Long-Term-Plan. Also ich glaube, hat das FED hat wahrscheinlich die Trainerdichte, die Erfahrungsaufgabe, Austausch. Und das ist etwas, was wir letzte Woche so mit Bernd ein bisschen angesprochen hatten, Big G. Dieses, ja, die Top Nations, die wollen Teile von deren Kuchen nicht abgeben. Es hat verständlich aus deren Seite. Fernseherrechte sind da in deren Einnahmen und wollen es halt nicht teilen. Aber so ein Wissensaustausch, beziehungsweise so ein Austausch von Trainer oder solche Sachen, das wäre halt, was ich sehen als Weg nach vorne, nicht nur für ein paar Monaten oder nur so ein World Cup Cycle, weil natürlich auch so Leute wie Graham Roundtree und so, die hatten schon Leute da, aber eher für einen längeren Zeitraum.
21:58 Ja, interessante Frage zu diskutieren, auch vielleicht unsere Hörer. Wie kann das Gap geschlossen werden zwischen Georgien und dem Rest? Und dazu muss man, ja, nee, George, mach erst mal zu Ende. Bitte, weiter. Ja, vor allem, die machen ja schon auch viele Sachen richtig, sonst würden die sich ja nicht auf der anderen Seite auch schon so abheben. Also sie sind ja viel zu gut für die Europäische Liga darunter und es ist ja, deswegen muss ich sagen, wir stellen das jetzt gerade so schlecht dar, aber ich glaube, dass die ja schon sehr, sehr viele Sachen richtig machen und dass sehr viele Spieler von denen schon hauptsächlich nur in Frankreich spielen. Und trotzdem ist dieser Unterschied so extrem, aber ich glaube auch, dass sie wirklich eine extrem schwierige Zeit erwischt haben, weil ich finde auch, dass gerade wenn man, wir kommen später auf das Spiel zwischen Frankreich und England und Irland zu sprechen, das Niveau ist gerade auf einem absolut anderen Stern in meinen Augen.
22:52 So, ich bin Rugby gucken gewohnt seit zig Jahren und ich finde, was jetzt da gerade abläuft, ist wirklich Next Level Shit. Und jetzt kommt Georgien zu dieser Zeit, wo irgendwie England in ihrer absolut Topform ist und dann spielen sie 40-0. Es ist einfach gerade bitter für Georgien, aber ich glaube, dass die schon viel machen und auch wahrscheinlich auch schon lange viel richtig gemacht haben. Also so klar muss man diese Langterm, diese Pläne muss man haben, aber ich glaube, die haben einfach schon im Vergleich zu uns in Deutschland wahrscheinlich schon so ein besseres Rugby-System dort in ihrem Land. Ja, das ist natürlich dann immer noch interessant, warum schaffen es solche Nationen nicht da oben anzuknüpfen? Aber ich glaube, dass die schon viel richtig machen.
23:32 Ja. Eine Sache noch zum Abschluss, sorry, Daniel. Okay, gerne. Ein bisschen enttäuscht war ich vom georgischen Scrum gegen Wales. Wir haben Wissens alle, alle sagen, georgische Scrum supergeil und das habe ich gegen Wales nicht gesehen. Ist vielleicht auch eine Chance für die Zukunft, dass die sich mal um was anderes kümmern. Ja. Gut, aber dann schließen wir das auch ab. Um noch einen Scrum-Trainer. Genau, Kapitel schließen wir das erstmal ab. Jetzt haben wir ganz viel über die Mannschaften gesprochen. Es fehlt halt jetzt noch Wales, England und Irland. Also vielleicht fließen wir gleich an Wales an, da die halt gegen Georgien ja 18-0 gewonnen haben. Ich würde halt so sagen, korrigiere gerne, wenn ich daneben liege.
24:18 Ich würde halt sagen, dass so Wales und Schottland in der Hierarchie sich die Plätze getauscht haben so langsam. Für mich ist halt, war halt Schottland so ein bisschen inconsistent, also mal so, mal so aber eher auf dem Weg nach oben jetzt und Wales war mal so, mal so und normalerweise oben, aber gefühlt eher so auf dem Weg nach unten. Sieht ihr das anders? Vivian, also du als riesengroßer Wales-Fan mit Verbundeter sozusagen dort, was sagst du? Ich stimme mir zu auf jeden Fall und könnte mir auch vorstellen, dass auf lange Sicht Schottland-Wales sich da vielleicht die Plätze tauschen. und ich muss auch sagen, ich kann das gerade nicht so richtig, weil wir hatten jetzt auch Weltspiele gesehen mit der Topmannschaft und die haben trotzdem ziemlich alt ausgesehen.
25:12 Und jetzt haben wir natürlich dann nochmal die andere Situation, dass wir jetzt eine sehr schwache, weil die sich ja Mannschaft da hatten. Das war ganz klar eine B-Mannschaft und dementsprechend sah das Spiel auch aus. Es war ein Riesenunterschied zu allen anderen internationalen Spielen, die man am Wochenende gesehen hat. Das war wirklich so ein bisschen, man kann jetzt nicht sagen, unsere Bundesliga. Aber es war so ein bisschen eher so Amateurliga-Geschwindigkeit. Also so im Vergleich, wenn man das andere Spiegel gerade anhatte oder dann angemacht hat, war das natürlich eine ganz andere Geschwindigkeit. Aber man muss auch sagen, die hatten furchtbares Wetter an dem Tag. Es hat da irgendwie aus Eimern geregnet.
25:54 Und deswegen hatten es beide Mannschaften da auch nicht leicht. Und deswegen, aber ich muss auch sagen, dieses Spiel fällt für mich gerade so ein bisschen aus der Rolle in dieser ganzen Wales-Diskussion, weil die einfach eine ganz andere Mannschaft dazu stehen hatten. Und ich glaube, da diese Chance dann genutzt haben, jetzt nochmal weiter zu gucken, in die jüngeren Garten zu gucken, weil sie wissen, dass sie langfristig im walisischen Kader was ändern müssen. Ja, stimme ich vollkommen zu, Vivian. So ungern ich das tue, aber sich immer nur auf die gleichen zwei Leute verlassen zu können, ist keine gute Idee. Ja, dieser Rhys Sammet, der hat ja ziemlich abgeliefert und den kannte ich bisher. Ich glaube, das war sein erster internationaler Auftritt, oder? Ich kannte den sonst nur aus Gloucester. Das Spiel für Gloucester hat er schon ganz schön abgeliefert als Nachwuchsspieler und hat jetzt sich super gut verkauft. Und der wird auf jeden Fall jetzt noch öfter, denke ich mal, für Wells auflaufen.
26:51 Ja, wir können halt mal, also ich glaube das ist, wie du sagst, schwierig, so eine Bilanz für das Georgienspiel zu ziehen, wenn wir dann so ein bisschen einleiten zum Irland gleich kommen, das Spiel Wales gegen Irland, also da war vielleicht so für 10, 15, Maximum 20 Minuten nach der zweiten Halbzeit Wales mit dabei, aber ansonsten fand ich, dass sie also Irland sozusagen gut aussehen lassen haben. mit Irland gut aussehen lassen. Ja, also das war wirklich kein Gegner für Irland. Also 32-9 ist es ausgegangen. Irland gewinnt in der ersten Wochenende Wales. Aber das erzählt nicht die ganze Geschichte. Irland hat da viele Versuche nicht sozusagen konvertiert in dem Sinne. Also die Punkte hätten viel höher auseinander gehen müssen.
27:43 Das war trotzdem irgendwie ein Rekordsieg irgendwie für Auseinander. Für mich war Ja, ich glaube schon. Okay. Doch, ist schon ein relativ großes Spiel. Aber genau, also Will ist für mich, genau wie du sagst, Vivian, so ein bisschen, was kommt danach, was ist der nächste Welle für Spieler, weil so lange kann man nicht mehr auf, sag ich mal, Arlen Jones immer setzen und dann die Halfpenny, der auch schon gefühlt 40 ist. Eva Penny, genau. George North, der schon zu hundertsten Mal eine Concussion hat. Ja, ja. Also irgendwo, glaube ich mal, dass dieses Gatland-Ära sozusagen, das war ja über zehn Jahre lange Zeit, dass es halt irgendwie noch nicht so ersetzt wurde und ich glaube, das ist unfair. Viele steigen gerade auf den Zug, dass quasi der Trainer alles schuld ist.
28:41 Ich bin mir nicht so 100% sicher, weil er eigentlich relativ erfolgreich war, mit Scarlet in Wales als Klubmannschaft. Deshalb braucht es ein bisschen mehr Zeit, aber das sind nicht mehr die Spieler. Also das ist was, was für mich so ein bisschen beeindruckend ist. Es sind nicht mehr die Spieler, wo man denkt, wow, das sind echt krasse Leute. Und wenn ich mir an so eine Kombimannschaft für Lions Tour 2021, dann würde ich mal sagen, dass Schottland und Wales nicht so krass repräsentiert werden in dem Sinne. Also Wales normalerweise schickt viele Leute hinzu und teilweise sieht es so aus, als ob die Luft bei manchen raus ist. Das ist was mir so ein Almond Jones sieht. Ich weiß halt nicht, vielleicht spreche ich da ein bisschen aus der Reihe, aber so ein bisschen ist die Luft raus bei Ihnen oder ist die Luft raus bei der Mannschaft so in der Form?
29:39 Stimme ich zu. Eigentlich muss man jetzt, wenn man in den vier Jahren World Cup Cycle bleiben will, sollte man jetzt schnell die andere Leute ranführen. Vielleicht hätte man schon in den Six Nations vielleicht... Ich weiß nicht, wie früh will man anfangen, seine Leuchtturmspieler zu demontieren? Oder ist das zu früh? Ich würde sagen, es ist zu früh, aber irgendwas fehlt. Also ich weiß, also nicht, dass ich auf das oberste Niveau gespielt habe, aber viele von denen haben schon ganz oben ganz oben, alles gemacht, alles gewonnen und dann irgendwie, die sind vielleicht eher so Anfang 30 und überlegen sich, wie geht es halt für den weiter, also vielleicht ist, ich weiß halt nicht, ob es eine Motivation-Frage ist, ich weiß nicht, woran es liegt, aber für mich war das halt irgendwie, wo ich, wie gesagt, das Spiel Irland gegen Wales, Irland war nicht besonders gut, aber es hat mehr als locker gereicht für Wales und das sagt man nie, also.
30:39 Ich glaube, die Mischung macht es. Also man kann natürlich nicht mit einem Mal diese ganzen Topspiele absägen. Aber man muss halt jetzt so nachrücken. Also man muss halt diese neuen Spieler einpflegen und damit die auch die Chance haben, von diesen Topspielern lernen zu können. Jetzt immer dann so mit einem Schlag komplett auszuwechseln, das finde ich auch immer nicht richtig. Aber man muss halt jetzt anfangen, da irgendwie so ein bisschen das durch zu mischen. Und eigentlich finde ich das jetzt einen ziemlich guten Zeitpunkt, wenn man sich anguckt, dass es die Weltmeisterschaft ein Jahr her ist und man jetzt noch Zeit hat, da so eine neue Mannschaft dran so aufzubauen. Also eigentlich ein ganz guter Zeitpunkt. Vielleicht musste es dafür diese Autumn Nations geben, wo Mannschaften wie Georgien auf einmal dabei sind, wo man mal mutig ist und einfach mal komplett eine andere Mannschaft hinstellt.
31:34 Apropos eine gute Zeit, es ist eine gute Zeit, eine kurze Pause, damit wir ein bisschen Luft holen können und wir sind dann gleich wieder da und gucken auf die anderen Mannschaften im All-Dominations-Cop. Also bis gleich bei Vorpass. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden.
32:20 So, da sind wir ja wieder. Wir haben eigentlich nicht mehr so viel aus der Autumn Nations Cup zu berichten, außer wahrscheinlich das absolute Topspiel von Round 2. England gegen Irland. Also das Punktetapher sagt 18 zu 7, aber der Ergebnis war viel deutlicher auseinander. 18 zu 7 Irland geschmeichelt, Donal. Nee, also England hätte einfach viel mehr Punkte holen müssen. Also das 7 vor Irland war okay, wahrscheinlich direkt, aber England hatte genug Chancen, um mehr Punkte zu liefern. Ja, genau, deswegen hat das Irland geschmeichelt. dass der Punktstand größer. Ja, ja, also genau, der Differenz auf jeden Fall. Ja, also ich hatte natürlich in Vorbereitung für unser tolles Gespräch, da bin ich halt gerne vorbereitet, mir so ein paar Statistiken angeschaut.
33:19 Und ja, ihr werdet mir sagen, von welchem Spiel das ist. Hier sind Ballbesitz war für Irland 61 zu 39 Prozent. Also ja, und was ist das andere, was dazu also Carries, also Ball reingetragen 146 Mal für Irland gegen 63 für England. Und ja, ich meine Tacklings muss ich euch nicht sagen. England 238 Tacklings. zu Irland 72. So, wenn du normalerweise diese Statistiken ansehen würdest, würdest du nicht sagen, boah, da hat die eine Mannschaft relativ deutlich gewonnen. Ich als ihr muss halt leider sagen, dass England wusste ganz genau, was sie machen müssen. Kicken den Ball weg und Irland muss irgendwas machen und genau da hat es gehakt. Irland hat einfach im Angriff 0,0 Ideen beziehungsweise gar keinen Plan. Oder Vivian?
34:28 Ja, na vor allem wurde es ihnen auch dann nicht leicht gemacht mit dem Ball. Also die wurden extremst unter Druck gesetzt, fand ich. Also teilweise, die haben den Ball gehabt und dann lagen sie auch schon wieder auf dem Boden. Also es war wirklich wie im Film, wie die englische Verteidigungswand einfach so explosiv dann raufgelaufen ist. Und also die haben sich sozusagen so befunden parallel zu der Angreifer-Reihe. Also die waren direkt drauf. Also immer. Sobald Irland den Ball hatte, bam. Und da wurde natürlich dann die Zeit, die Luft, die Kreativität, die ging dann natürlich total flöten. Also da war einfach nicht mehr viel Spielraum, irgendwas zu machen. Und das hat man dann teilweise irgendwann auch gesehen. Und das ist natürlich dann, das mutigt natürlich dann der englischen Mannschaft, wenn man dann so einen irischen Spieler vor sich stehen hat, der den Bayern in der Hand hat und schon nicht mehr weiß, was er machen soll. Das auf dem Top-Rugby-Niveau.
35:24 Vivi, ich wollte dir die Frage stellen, wenn du, du bist ja selber Zähne oder Verbinder. Du stehst halt ja da und links von dir, also auf der 12 und 13 hast du zwei riesige Brocken, also richtig absoluten Brecher. Du merkst, dass quasi, wenn du tief stehst und nur dein Bar weiterleitest, dass du nicht nach vorne kommst. Und du merkst nach dem ersten, zweiten, dritten Mal, okay, so geht es halt nicht weiter. Was tust du denn da? Was ist halt quasi die Ansicht, auch wenn der Trainer vielleicht irgendwie so ein Spielplan oder irgendwie ein Spiel, ja, Spielstrategie vorgibt? Was wirst du tun? Du stehst halt tief, wirst halt gleich genau, wie du sagst, von dieser englischen Wand konfrontiert und deine beiden Jungs oder Mädels links von dir, die absolute Brecher sind, kommen auch nicht weiter. Was machst du denn da?
36:13 Auf jeden Fall nicht wieder auf die 12-13 spielen. Dann zum dritten, vierten Mal dann nicht mehr. Also dann muss man sich einen Plan B überlegen und dann muss es entweder schneller zu den Kicks kommen oder man muss noch mal tiefer stehen. Man muss da einfach dann ja, also ich finde so Mannschaften wie das ist dann, da sind wir in einer anderen Competition, aber ich finde zum Beispiel die Neuseeländer machen das halt immer sehr gut. Die haben dann wirklich diese zwei Angriffsreihen teilweise. Und ich muss auch sagen, dass auch England, fand ich, dann ganz, ganz anderes Angriffskonzept auf einmal hatte und viel mehr so ganz krass aus der Tiefe gespielt hat. Und das hat Irland total gefehlt, dass da irgendwie ein bisschen die Varianz war und diese verschiedenen Angriffsmöglichkeiten. Es gab halt wirklich nur diese ganz klassischen Anspielstationen.
37:03 Hat nicht funktioniert. Es gab keinen Plan B. Ja, das fasst es wahrscheinlich ganz gut zusammen. Big G, die Mannschaft, die den meisten Kicks macht oder den Barbesitzer am meisten so wegkickt, gewinnt heutzutage scheinbar die Spiele. England baut halt so eine Taktik hart auf. Wie war es für dich? Also wie hast du das England-Irland-Spiel gefunden oder gesehen? Genau, wie du es gesagt hast Also ich habe mich genauso gut vorbereitet wie du, Donal, ich bin auch auf die Autonations Cup Seite gegangen und schaue mir die Statistiken an Und wie du eben gesagt hast Ballbesitz und Raum zwei Drittel zu ein Drittel Das heißt, wie du England kickt, Irland planen und Ideen los Und wo du das mit dem Kicken erwähnt hast, ich habe Dylan Hartley ehemaliger Kapitän und Hooker der englischen Nationalmannschaft auch ein tougher Typ, der hat über das englische Training gesprochen, wie das Training unter Eddie Jones ist.
38:03 Und der hat gesagt, im Training heißt es nicht Kick and Chase, es heißt Kick and Race. Das heißt, du baust im Training schon, trainierst du halt so, dass es nicht nur ein Chase, sondern es ist halt ein Race, ein Rennen. Schon mit so einem Wortspiel dreht man, macht man schon so viel, verändert man schon so viel. Und das hat man dann ja auch gesehen, also Kick is only as good as a Chase. So blöd ist sich halt an, oder man sieht halt Australien manchmal in ihrem ersten Spiel gegen Neuseeland oder zweiten. Ja, man kickt halt und man übt keinen Druck auf die Person, aus der den Ball fängt. Dann ist halt ein Kick witzlos. Aber wenn du natürlich so darauf getrimmt bist, dass ein Wettrennen ist, um den gegnerischen Empfänger unter Druck zu setzen, das macht natürlich schon sehr viel aus. Und dazu musst du halt natürlich hervorragende Fitness haben und die Absprache muss stimmen. Und das scheint bei England halt einfach jetzt da zu sein.
38:57 Eddie Jones, Mastermind. Ja, ich schaue gerade auch so ein Video oder eine Serie, diese Chasing the Sun, das ganze Thema Südafrika gegen Japan 2015, was da passiert ist in Brighton. Das ist auf jeden Fall ein Coach, der sich auf jeden Fall viele Gedanken macht, aber gute Insights auf jeden Fall von Dylan Hartley. Wie ist quasi jetzt denn unser Fazit von England, von Irland? Also was können wir halt nach, also okay, es ist schwierig für England, zwei Spiele, aber Georgiens Spiel können wir vielleicht nicht so viel entleiten, aber was können wir über England jetzt sagen nach zwei Spielen? Wie Vivian schon gesagt hat, es ist die physische Präsenz, Schnelligkeit, Disziplin, anderthalb Meter voraus oder einen halben Meter voraus der Konkurrenz in der Nordhemisphäre.
40:00 Ich fand auch in England und Irland, beide Mannschaften, dass das komplette Spiel in den ersten 10, 20 Minuten, das war wie ein Marathon, oder? Also das war so unfassbar schnell von allen Seiten in allen Situationen. Situation. Also da wurde der Ball gespielt, dann zur anderen Seite gespielt, dann kam der Grabberkick, dann den Ball bekommen, woanders denn gespielt. Also habe ich hier gerade so... Legen schon los wie die vorher war ja, ne? Genau, und das fand ich, muss ich ehrlich sagen, da fand ich halt, das war halt ein anderes Level. Und so muss England auf jeden Fall weitermachen, um mal da mitzuspielen. Und dann fand ich es interessant, dass Eddie Jones wurde nach dem Spiel gefragt, wo er denn seine Mannschaft sieht, gerade jetzt in der Verteidigungsarbeit.
40:55 Ob er da schon so das Gefühl hat, da will er die Mannschaft haben und die sind angekommen. Und er lachte nur los und meinte, wir sind überhaupt nicht nirgendwo angekommen, sondern wir sind hier gerade am Anfang und jetzt geht es erst richtig los. Und ja, das fand ich ziemlich krass, weil man eigentlich ja jetzt schon so krasse Veränderungen sieht in der englischen Mannschaft. Ja, auf jeden Fall sehr, sehr dominant, nachdem die quasi in der Weltmeisterschaft im Finale schon standen. Haben wir auf jeden Fall auf deren Erfolg noch aufgebaut, aufgebaut. Also es geht weiter in England. Ja, also vielleicht, ja, fassen wir es einfach nur kurz zusammen. Auf jeden Fall sehr spannend. Finde ich cool, dass solche Spiele noch stattfinden können.
41:36 Außer natürlich leider mit Fiji. Geht ja weiter am Wochenende mit Wales gegen England. Frankreich gegen Italien und Irland gegen Georgien. Wir werden auf jeden Fall noch berichten und zusammenfassen für euch. Aber auf jeden Fall sehr cool, dass wir am Wochenende so viel sehen können. Wir hatten ja natürlich auch die letzten Feedback, aber wir hatten ja in den letzten zwei Wochen auch woanders auf der Erde quasi Spiele. Wir konnten letzte Woche nicht drüber sprechen, aber so ein kleines Stück Geschichte wurde geschrieben, wo Argentinien gegen Neuseeland gewonnen hat. Ja, ein sehr emotionales Spiel. Hattest du auch am Ende geweint? Ich habe geweint, weil ich es nicht live geguckt habe, weil ich nicht aufgestanden bin um 7.10 Uhr oder um 7 Uhr.
42:27 Jedes Schrottspiel guckt man sich an in seiner Rugby. So Spiele wie, weiß nicht, die Orgien B-Mannschaft gegen Tonga oder so. Nein, keine Ahnung. Das schaut man sich halt alles an um 1 Uhr morgens und dann stehe ich nicht dafür auf, weil ich würde jetzt gerne sagen, ich habe es kommen sehen, habe ich aber natürlich überhaupt gar nicht. Also 400 Tage nicht gespielt, unter den Voraussetzungen gut. Und Neuseeland hat auch noch schon verloren davor. Du hast es ja auch gesagt, Donal, don't poke the bear. Um unseren Freund Joe Mahler, großer Freund des Pods auch, zu zitieren. Don't poke the bear. Und also wie Sir John Curran dachte ich auch, die werden total mit 40 Punkten Differenz verlieren oder so.
43:18 Übertrieben gesagt. Wir haben in Argentinien wirklich 400 Tage nicht gespielt. 402, um genau zu sein. Das ist helllich. Naja, seit der letzten Weltmeisterschaft. Plus halt, so viele Leute sind auch verstreut in der Welt, sag ich mal so. 15 Leute vom Squad hatten irgendwie schon Corona, waren in Argentinien schon eingesperrt. Ich weiß nicht, ob ihr das Twitter-Video das auch recht gut gemacht habt, ob ihr das gesehen habt, wo die halt, dieser Hintergrundmusik, wo andere, ja, wir sind hier in Quarantäne, Mein Vater ist auf dem Dach und ich muss ihm Bälle zuwerfen. Und der nächste Vater ist hier in der Scrum-Maschine. Und die zehn läuft 21 Kilometer bei sich zu Hause in seiner Wohnung. Ist schon mal jemand von euch 21 Kilometer draußen gelaufen?
44:07 Ja, innerhalb einer Woche, ja. Ja, innerhalb einer Woche. Also ich habe es nicht kommen sehen. Keine Ahnung, fantastisch, unglaublich. Ich habe Gänsehaut bekommen. Ich fand das auch super interessant, weil wenn du halt viele Leute vielleicht haben sich nicht mit dem Spiel beschäftigt, haben einfach nur die Ergebnisse geguckt oder so, hätte man denken können, boah, Neuseeland hätte vielleicht so eine B-Mannschaft da hingeschickt oder so, aber so war es halt nicht. Also falls die Leute das nicht gesehen haben, das war wirklich der 15 von Neuseeland. Also es war nicht irgendwie so, wir probieren hat mal was gegen einen vermeintlichen schwächeren Gegner. ja, ich meine ein Straftritt nach dem anderen ja, also das können wir vielleicht auch im zweiten Spiel über sprechen Argentinien und Australien aber Vivian warst du überrascht?
45:02 Hast du das kommen sehen oder war es für dich auch so ja, einfach Ich bin da ganz bei George, also ich habe das absolut nicht kommen sehen und wir haben ja jetzt schon zwei Spiele von Argentinien gesehen. Wir haben jetzt über das Erste gesprochen, was sie jetzt gewonnen haben gegen Neuseeland. Jetzt haben sie am Wochenende auch ein super Spiel gegen Australien abgeliefert. Und ich muss sagen, wer ist diese Mannschaft? Wo kommt die her? Und ich denke mir jetzt, oder ich finde diesen Gedanken ganz interessant, wenn man sich überlegt, wenn jetzt nächstes Jahr eine Weltmeisterschaft am Start wäre, dann wäre die extrem interessant. Und ich würde jetzt hier mit Geld wetten, dass Argentinien mit in die Halbfinale käme. Also was ich jetzt von dieser Mannschaft gesehen habe, muss ich ehrlich sagen, wie ausgewechselt extrem individuell starke Spieler und die kommen jetzt aus dem Nichts und die Rugby-Welt kann jetzt noch gespannt sein auf die nächsten Spiele und ich hoffe, dass sie es einfach halten. Ich hoffe, dass sie es halten können, das jetzt nicht so Two-Game-Wonders.
46:04 Ja. Ist es halt auf dem Level, also das ist ein guter Punkt eigentlich, also zu halten, quasi dieses Niveau, ist es auf dem Level sozusagen auf ein großes das Turnier, wie du gesagt hast, Weltmeisterschaft, ist diesen Level, diese Emotionalität, sind die belastbar genug, dass sie auf diesen Level oder diesen Höhen immer fliegen können? Also ist das halt möglich, bei so einer emotionalen Art und Weise zu sagen, wie die drauf sind? Also ich glaube, ich weiß nicht, George, willst du was sagen? Sonst würde ich halt, sonst bin ich halt der Meinung, dass ich glaube, dass so eine Mannschaft, die jetzt gegen Neuseeland, gegen Australien, so abliefert, nachdem die jetzt so lange nicht gespielt haben, da spielt ganz viel dieses, man will das, was du gerade gemeint hast, die haben Bock, die sind motiviert und es ist nicht nur, da stehen ein paar gute Spieler auf dem Platz, sondern da stimmt ganz viel mehr drumherum und ich glaube, das ist es, was es dann eigentlich so einer Mannschaft auch so dazu befähigt, das dann auch wirklich länger zu machen. Man gewinnt nicht mal einfach, weil man einen guten Tag hat gegen Neuseeland. Ja, das stimmt.
47:12 da ist gerade mehr dahinter. Da ist eine ganz wahrscheinlich neue Team-Vibe da. Und das sind dann so Sachen, die dich dann, eigentlich würde ich jetzt mal meinen, auch zu, also wenn das jetzt wirklich, wenn jetzt nächstes Jahr eine WM wäre, dann würden die ganz oben hinkommen, weil die dann einfach genau das jetzt alles mitbringen, was es genau für solche Sachen braucht. Jetzt müssen sie das halt einfach noch drei Jahre halten. Big G, 15 zu 15 ging das Spiel mit Australien jetzt aus, also Argentinien gegen Australien. Ich wollte noch über New Zealand sprechen. Okay, gerne. Nee, ist schon gut, gehen wir weiter. Nee, wir können auch über New Zealand vielleicht zurückkommen. Also ich wollte halt nur die Frage stellen, ein sehr kicklästiges Spiel.
48:05 Reese Hodge wahrscheinlich am Ende mit einer Gelegenheit, das Ding zu gewinnen. Warum? betont Argentinien dieses Kickspiel so viel oder warum war das so ein kicklästiges Spiel, also warum hat nicht mehr auf Versuchen gezielt oder waren auf Versuchen gezielt? Vielleicht, weil man identifiziert hat, dass die Australien eine Schwäche haben beim Kickspiel aus vorangegangenen Spielen, was sie vielleicht aber abgestellt haben und das sieht man auch, dass das immer mehr Mannschaften machen und Argentinien hat zum Glück darauf wollte ich auch noch eingehen, ihr Shithouse-Rugby-Spiel eingestellt mit ihren schrottigen Rubber-Kicks, die so dämlich und schlecht waren, dass dann nie was rausgekommen ist und das jetzt mal ein bisschen umgestellt haben.
48:51 Aber Australien waren natürlich gewarnt. Ja. Ich meine, die werden das Spiel auch gegen Neuseeland geguckt haben. Wahrscheinlich. Und ich glaube aber auch in dem Spiel wieder unglaublich schlechte Wetterbedingungen. Das heißt, Du gibst dem Ball einmal mehr lieber mit einem Kick aus der Hand, anstatt jetzt irgendwie versuchen zu experimentieren in den Angriffen. Und ich glaube dann auch auf der anderen Seite, dass Argentinien die Kicks als Antwort genutzt hat auf Australien. Die haben halt vorgelegt dann mit den Penalties und dann will man da nachlegen. Man möchte dann lieber das Ausgleichen, diesen Spielstand, anstatt zu sagen, komm, wir versuchen jetzt mal, den Ball in die Gasse zu kicken, um möglicherweise den Versuch zu zaubern.
49:49 Wo man erstens die Gefahr, dass es nicht knapp ist, weil die Wetterbedingungen so schlecht sind und man den Ball mit so vielen Möglichkeiten einfach so schnell verlieren kann, dass man dann sagt, nee, dann gehen wir jetzt auch lieber auf Nummer sicher und gleichen den Spielstand aus. Dass man sich da einfach so ein bisschen anpasst. Also wetterbedingt gibt es ein bisschen die Strategie, hat vor. Ja, auf jeden Fall sage ich mal, cool, dass dieses Turnier weiter stattfinden kann, auch in so ein bisschen abgespeckten Modus ohne Südafrika. Aber cool, dass wir halt solche Spiele sehen können. Big G, du Wurde seid aber trotzdem, ich wollte das jetzt nicht wegnehmen, aber ein bisschen noch Neuseeland und Argentinien besprechen.
50:27 Nee, eigentlich wollte ich nur Argentinien eingehen. Also, das kann man gar nicht hoch genug bewerten, sage ich mal so. Was da geschafft wurde innerhalb eines Jahres. Also Argentina, ich kann mich noch erinnern an die Weltmeisterschaft, extrem undiszipliniert. Der eine, zweite Reihe Stürmer ist ein richtiges Kartenmonster gewesen. Der Rest der Mannschaft auch manchmal so dumme Sachen gemacht und das ist komplett abgestellt worden. Und auch was die auch letztes Jahr immer gemacht haben, einfach von neuen Pod rein. gleiche Seite und jetzt, die haben so viel umgestellt, wenn man mal Argentinien das letzte Jahr anschaut, das ist so viel passiert, was ja dann zur Theorie zurückkommt, dass man einem neuen Coach, ich weiß nicht, wie lange der Ledesma jetzt im Amt ist, ich glaube, der hat auch erst vor einem Jahr übernommen oder vor einer Teil.
51:25 Das heißt, die waren auch noch schlecht letztes Jahr und jetzt sind sie halt besser und man muss den Leuten wie wahrscheinlich den Ways Coach und vielleicht auch den Neuseeland Coach auch noch Zeit geben, ein System umzustellen und das in den Leuten zu verankern. Und auch mit der Unterstützung von Checkers zum Beispiel, kann auch ja nicht schaden, so ein bisschen jemand noch zur Seite zu stehen. Ich denke, die haben sich optimal vorbereitet. Die hatten auch zwei Testspiele, so eine Art Freundschaftsspiele gegen Australien B-Mannschaft. Das wird auch noch sehr viel geholfen haben, sage ich mal so. Und dann die Hilfe von Michael Checker, wie du schon sagst, auch auf jeden Fall. Da hatten wir auch schon mal drüber geredet.
52:00 Der jetzt als Rugby League Coach von Lebanon hat. Für Libanon nächstes Jahr antreten soll. Ach, krass. Wie geil. Ich glaube, etliche australische Rugby League Spieler haben libanesische Herkunft. Wie er ja auch. Er ist ja auch zweite oder dritte Generation libanesischer Einwanderer. Daher die Verbindung. Ja, also ist auf jeden Fall meiner Meinung nach einfach trotzdem cool, dass man halt so, wenn man nichts vorhat auf dem Wochenende, kann man einfach sich hinsetzen, frühstücken, Spiele sehen, kurz mal Mittagsschlaf nochmal hinlegen und dann am Nachmittag umso mehr Rugby sehen und an diesem Wochenende wird es halt auch nicht anders sein. Ja, ich glaube von mir auf jeden Fall ist auf jeden Fall genug gesagt worden. Ich weiß nicht, ob ihr noch was anderes in die Runde reinschmeißen wollt.
52:55 Was liegt denn nächstes Wochenende an? Ja, hat da jemand meine Übersicht? Argentinien gegen Neuseeland spielen jetzt schon nächstes Wochenende. Ja, ich glaube schon. Genau. Auf Wieder Samstagmorgen. Und dann haben wir nicht die allerspannendsten Spiele, glaube ich, jetzt in den Autumn Nations Cup. Irland spielt gegen Georgien. Das ist wahrscheinlich ein relativ eindeutiges Ding. Ich glaube, die spielen am Sonntag. Und am Samstag spielt Frankreich gegen Italien und Wales gegen England. Und da bin ich mal gespannt, mit welcher Mannschaft da Wales auflaufen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit dieser gleichen Mannschaft, gegen die sie jetzt gegen Georgien gespielt haben, da antreten werden.
53:35 Vor wen bist du dann, Vivian? Wales gegen England? Das ist bestimmt eine schwierige Entscheidung für dich. Ich habe jetzt keine Wahl mehr. Aufgrund meiner besseren Hälfte bin ich jetzt ganz auf Wales getrunken. Verstehe. Das war gut. Da gibt es keinen Plan B mehr. Ja, wir sind auf jeden Fall gespannt. Also am Wochenende sind genügend Spiele am Start und natürlich werden wir nächste Woche für euch da sein mit hoffentlich in der gleiche Zusammenstellung wieder, dass wir wirklich ins Detail in den Spiel reingehen können und euch wirklich nur eine perfekte Leistung liefern könnt, weil das uns richtig eine Freude macht. Big G und Vivian, vielen Dank auf jeden Fall. Es hat mir wie immer absolut viel Spaß gemacht.
54:21 Danke dir. Ja, mir auch. Danke euch. Dann sagen wir hiermit Tschüss und vielen Dank. Und bis bald wieder bei Vorpass.