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Vorpass · Folge 64

Der "Rugby Spirit" in einer globalisierten Welt mit Phil aus Zimbabwe

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Donal und Georg sind heute die Gastgeber, Vivian ist leider arbeitstechnisch unterwegs gewesen. Aber wir haben uns einen "Special Guest" dazu geholt. Der aus Zimbabwe stammende Phil Carter spricht heute mit uns über den "Spirit der Rugby Community" in einer globalisierten Welt. Phil hat in der Schule in Zimbabwe mit dem Rugby spielen angefangen, dann in Südafrika studiert, kam 2000 nach Deutschland und ging dann 2004 für acht Jahre nach Asien. Phil repräsentierte die Nationalmannschaft von Zimbabwe, die Sables und gewann in den frühen 2000er Jahren mit dem SC Neuenheim mehrere deutsche Meisterschaften. Wir sprechen über Rugby allgemein in Zimbabwe, Schulrugby, den Exodus von Spielern wie bspw. David Pocock und Tendai Mtawarira und die Nationalmannschaft, die zuletzt 2003 knapp die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Australien verpasst hat. Außerdem geht es darum wie er bei seiner Ankunft in Neuenheim aufgenommen wurde, welche Verbindung er immer noch zu ehemaligen Spielern und Mitgliedern aus Neuenheim pflegt und warum man im März nicht in kurzer Hose zum Rugby Training in Deutschland gehen sollte. Zu guter Letzt gehen wir darauf ein was für ihn Geben und Nehmen im Rugby bedeutet und wie er die Zukunft des deutschen Rugby sieht.

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Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.

0:13 Hallo und herzlich willkommen zu unserer neueste Ausgabe, der Podcast Vorpass. Ich bin wieder am Start und natürlich in meinen Abwesenheiten hatten Vivian und Big G einen tollen Job gemacht. Big G hat sogar für uns, für diese Woche, einen Special Guest organisiert, den er auch auf jeden Fall aus Rugby in München kennengelernt hat. Big G, wen hast du für uns organisiert? Also was hast du für uns extra vorbereitet? Ja, also als ich vor anderthalb Jahren in Unterführung angekommen bin, habe ich gehört, oh hier, der eine Typ, Zimbabwe, National Team gespielt. Und da war mir sofort klar, der Mann muss im Podcast als Gast auftauchen. Dann habe ich ihn aber für ein Jahr nicht mehr gesehen. und auch komplett vergessen.

0:58 Und da ist er vor drei, vier Wochen beim Training wieder aufgetaucht und da habe ich direkt zugeschnappt, wie der weiße Hai seine Beute, sag ich mal so, schnappt. Da habe ich gesagt, Phil, du musst im Podcast auftauchen. Und ja, da hat er sich, glaube ich, kurzzeitig gesträubt, aber dann doch zugesagt. Deswegen ja, Phil von Unterführenden Rugby, den ich von Unterführenden Rugby kenne, ist heute unser Gast aus Zimbabwe. Hallo Phil, wie geht's? Gut, danke. Ich wusste nicht, dass dein Name Big G war. Mein Name ist auch nicht Big G und bitte in der Öffentlichkeit oder wenn man meinen Film nenne, mich bitte nicht so. Das ist mir super peinlich. Naja, er liebt das. Er liebt das einfach, weil er so eine Maschine ist.

1:44 Aber das wissen nur die Leute, die ihn in Person kennengelernt haben, was für eine Maschine. Er ist quasi der junge Bruder von Arnold Schwarzenegger, hätte ich gedacht. Ja, genau. Das habe ich auch schon gemerkt beim Getränke-Training. Das musst du ein bisschen mehr bringen danach. Okay, verstanden. Aber weniger zu Big G und ein bisschen mehr zu dir. Vielleicht stellst du uns kurz vor, wer du bist. Wir wissen, dass du aus Femme-Babwe bist und kennst halt Big G aus Unterführungen. Aber was sollten wir noch mehr über dich wissen? Ja, danke. Danke schön, dass ich das mit euch machen kann. Ich freue mich auf diese Gespräche. Ich komme ursprünglich aus Zimbabwe, aber ich war hinterher überall. Ich war in Südafrika, danach habe ich studiert in Südafrika, habe ich in Südafrika, in Kapstadt, den Philipp Bayer kennengelernt. Wir haben zusammen gespielt. Philipp Bayer hat für Deutschland gespielt in den 90ern und 2000. Er hat ziemlich viel für Deutschland gespielt.

3:00 Er war innen zusammen gespielt und er hat zu mir nach unserer Studierzeit gesagt, komm mal zu Heidelberg, wir können vielleicht bei einem Club in Heidelberg ein bisschen spielen. Er war beim EGH. Das hat nicht geklappt mit EGH, aber da bin ich zum Neuenheim umgezogen mit vielen Leuten da. Viel Spaß gehabt. Rama Eital, der Präsident bei der Zeit, hat viel gemacht für mich. Günther Hübsch war der Kapitän und wir sind immer noch sehr gut befreundet. Ich war da vier Jahre und wir haben die Meisterschaft gewonnen zweimal in dieser Zeit. Dann bin ich nach Singapur gegangen. Acht Jahre habe ich mit der Arbeit, ich arbeite im Technologiebereich, im Beratungsbereich. Und dann vor acht Jahren bin ich wieder nach Deutschland gekommen.

4:04 Jetzt mit meiner Frau und zwei Jungs, wir sind nach München gekommen. Gleich danach habe ich den Unterführer-Verein gefunden. Am Anfang war es sehr cool, dass meine Jungs beim Unterführer spielen. Ich hilfe ab und zu ein bisschen mit dem Training. Da habe ich, wie die Big G vorher gesagt hat, ihn kennengelernt. Jetzt bin ich hier. Aber ja, Rugby-Spieler, ehemalige Rugby-Spieler, aber jetzt arbeite ich volle Zeit in München im Technologiebereich. Welche Jahre warst du denn in Heidelberg? Ich bin im Jahr 2000 angekommen und dann bin ich nach Singapur 2004. Also gleich nach den zweiten Meisterschaftstiteln musste ich nach Singapur weggehen. Das war ein bisschen... Wegen Arbeit, oder? Ja, wegen der Arbeit, genau.

5:05 Und du hast gesagt, davor hast du in Südafrika studiert, also in den 90er Jahren, denke ich mal so. Und davor hast du in Zimbabwe in der Schule oder im privaten Umfeld Rugby gelernt. Bist damit aufgewachsen? Ja. Ja, und ich bin... Eigentlich mein Vater war ein Rugby-Trainer, Aber Rugby ist in der Schule in Zimbabwe ein großer Sport. Rugby ist sehr bekannt in Südafrika, aber in Zimbabwe als Nachbar spielen wir viel Rugby. Viele Leute schauen den Springbox an. Wir haben auch ein bisschen Rivalität, aber auch in Verbindung mit Südafrika. Aber das Niveau der Schule ist sehr hoch. Wir spielen oft gegen die ganz großen Mannschaften in Südafrika in der Schule. Und es ist ziemlich eng. Aber dann, was kommt danach, ist es, alle Leute gehen weg von der Schule.

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6:12 Auch besonders in diesen Zeiten, Zimbabwe, ist es sehr schwer. und wenn man studieren will oder arbeiten will, normalerweise muss man außer Symbabie weggehen. Das habe ich auch gemacht. Aber es war ein tolles Anfang mit Rugby. Ich war vielleicht fünf oder sechs. Beim Anfang habe ich viel gespielt in der Schule, auch in Grünschulen, dann auch in der Hochschule. habe ich auch für Zimbabwe Schools oder Schulmannschaft habe ich gespielt, Zimbabwe U21 auch während der Zeit, wenn ich in Kapstadt war und dann bin ich nach Heidelberg gegangen und es war eigentlich sehr cool, dass weil ich in Heidelberg war, habe ich in Zimbabwe nochmal für die Nationalmannschaft gespielt. Das ist ja cool, also danke für die Einleitung.

7:13 Also wir hatten ja kurz vorher ein bisschen gesprochen über Rugby quasi in den Schulen. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es halt so, wenn die Leute in der Schule sind, spielen halt viel, aber sobald die dann älter werden, gibt es diesen Bruch sozusagen, wenn die halt wahrscheinlich so Anfang 20 oder Ende der Teenagerzeit, dann müssen die halt irgendwo anders hin und dann fällt das Rugby wahrscheinlich für die hinweg oder die müssen woanders hingehen, um Karriere zu machen, so jobtechnisch. Genau, genau. Und es ist auch ein bisschen anderes in Zimbabwe, auch in Südafrika, dass man spielt für deine Schule, die Schule, wo du hingehst. Es ist kein Vereinsding, das ist für die Schule. Und es ist interessant, weil ich habe gegen zum Beispiel Kostadina, der bei uns in Neuenheim gespielt hat, ich habe gegen ihn in die Schule gespielt.

8:05 Und auch Matt Roberts, der hat eine andere Schule und Er hat auch bei uns in Neuenheim gespielt in dieser Zeit. Das heißt, wir können uns sehr gut von den Schülern. Der Schoen Smith, der auch bei Neuenheim gespielt hat, ist immer noch in Heidelberg. Er war bei mir in der gleichen Schule. Wir haben zusammen gespielt. Ich habe auch mit seinem Bruder gespielt. Das ist ein ziemlich enger Network von Rugby-Spiele. Die bleiben immer noch in Kontakt, wenn wir weggehen. So eine Community hat sich aufgebaut in Heidelberg von Leuten aus Zimbabwe. Genau, ja. Dann haben wir einige Leute mitgenommen und es hat sehr gut geklappt. Ich denke, beim letzten Meisterschaftsspiel, im Finale, waren sechs oder sieben Zimbabwe-Leute auf dem Platz.

9:00 Die anderen waren alle Deutsche, es war eine super Mischung zwischen Zimbabwe und Deutschland. Wie war es für dich, also was mich interessieren würde, du hast gesagt, du bist seit Jahr 2000 so ungefähr dann angekommen in Deutschland. Wie war dein erster Eindruck? Wusstest du vorher, dass überhaupt Rugby gespielt wird in Deutschland oder war es für dich dann so eine kleine Überraschung? Viele Leute haben mich gefragt, wenn ich weggegangen bin, warum gehst du nach Deutschland? Spielen die überhaupt Rugby? Das war alles sehr interessant für mich. Und ja, das erste Training, die Leute da lachen immer noch, weil es war Anfang März, Es war ziemlich kalt, unter 0 Grad und ich bin mit kurzer Hose auf dem Feld gelaufen.

10:01 Und ja, das war interessant beim Kontakt am Anfang. Das hatte ich nie erlebt, wie kalt man ist. Aber wir haben eine super Mannschaft gehabt. Wie gesagt, Gunny war hübsch, der Kapitän war unglaublich freundlich. Die Stimmung in dem Club war super. Wir haben viel Spaß gehabt und es hat nicht lange gedauert, bis ich zu Hause gefühlt habe. Und du hast da auch gleichzeitig, warst du Nationalspieler in Zimbabwe, ist das richtig? Nein, eigentlich nicht, weil ich habe 21, wie gesagt, in der Schule, die können alle die Selectors und so, die haben gehört, dass ich spiele immer noch, aber die haben gesagt, wir machen die Trials, diese Trials, wo man geht, aber muss man da spielen. Ich bin, weil das war in 2002, das war einige Qualifizierungspielen für den World Cup, ja, 2003 in Australien.

11:20 Und ja, die haben gesagt, okay, komm wieder. Und das war die Zeit, wenn der Kosta und Taki, die waren noch in Zimbabwe und schon auch. Ich denke, dass John Smith hat einige Mal, er war so hin und her ein bisschen nach Deutschland gekommen. Ich habe gespielt und gesagt, komm, du bist dabei. Wir haben das einige Mal bezahlt, dass ich wieder nach Madagaskar geflogen habe. Wir haben das erste Spiel gegen Madagaskar in den World Cup Qualifier gewonnen. Wir haben durch die nächste Runde einige andere Spiele gemacht. und das letzte Spiel war gegen Namibia und das war für den Eintritt in die Weltmeisterschaft in Australien. Es war knapp, leider haben wir das verloren, aber das ist immer das Ding mit Namibia, die gewinnen die letzte Minute, die letzten zwei Minuten, Zimbabwe gegen Namibia, das ist ein bisschen traurig für uns. Aber das war ein sehr gutes Spiel. Aber dann danach, ja, ich musste viel mehr arbeiten und dann konnte ich nicht mehr, die wollten sich nicht wieder nach Kenia gehen und so, aber das hat nicht geklappt, leider danach. Und dann bin ich nach Singapur gegangen und ich habe gewusst, dass mein Weg war, ich könnte nicht ganz 100 Prozent auf Rugby konzentrieren. Leider.

12:57 Ich habe immer noch gespielt in Singapur, hat Spaß gehabt, aber nicht so auf dem gleichen Niveau danach. Okay. Glaubst du, das war ganz groß gefragt, Zimbabwe war ja 1987 und 1991 bei den Weltmeisterschaften dabei und hatte auch viele gute, bekannte Spieler in den 90ern oder so, aber gab es wahrscheinlich auch so einen Exodus wegen der politischen Situation. Robert Ugabe war in charge damals. David Pococks Familie ist ja auch zum Teil wegen Farmenteignung, wenn ich es jetzt richtig hinbekomme, auch nach Pörs dann ausgewandert, wenn ich mich richtig entsinne. Wird Zimbabwe, sieht man da irgendwie eine Chance, dass die mal wieder wiederkommen oder so, dass die Spieler gehalten werden können? Nicht jetzt, ja.

13:50 Nicht in den Short Term, weil es geht immer noch sehr schlecht. Der Nachfolger von Mugabe macht die gleichen Dinge. Und es ist nicht nur David Pocock, der Biest, den Tendai mit Arirak, der Springbok spielt, war in der gleichen Schule wie mir. Ach der ist aus Zimbabwe? Ja, der ist aus Zimbabwe. Er war in der gleichen Schule wie mir. Auch der war ein anderer, Brian Mujati hat auch für Springboks gespielt. Er war auch in der gleichen Schule wie mir, in Peterhaus. Auch vorher, so Adrian Garvey, Gary Teichmann, Bob Skinstead, die sind alle aus Symbapso. Und ja, die sind in verschiedenen Zeiten, Momente von ihrem Leben nach Südafrika oder andere Länder gegangen. Es gibt einen anderen, der Kunde in Guenya, der hat in den USA gespielt, der hat gewonnen, den besten Versuch in den 2007 World Cup gegen Habana, der ist draußen gegangen, der ist auch Zimbabweaner.

15:02 Ja, es gibt viele, wenn man alle Zimbabweaner zusammen auf ein Team machen kann, das ist ein sehr starkes Team. ein sehr starkes Team. Okay. Ich würde sagen, wir machen erstmal eine kurze Pause. Oder? Ja, kurze Pause und dann geht es gleich weiter. Dann geht es weiter. Ja, willkommen zurück zu Teil 2. Phil hat uns jetzt schon einiges erklärt über sein Leben, sein Werdegang. Phil, du hast ja in Neuenheim gespielt und relativ erfolgreich sogar. Vielleicht magst du uns ein bisschen da erzählen. Du hattest ja auch gesagt, Ich glaube, am Ende standen sechs oder sieben Jungs aus Zimbabwe auf dem Platz. Wie war das quasi, diese Meisterschaften auf dem deutschen Boden zu gewinnen? Also was hat das für dich bedeutet?

15:57 Ja, es hat sehr viel bedeutet, weil in der Zeit, wo ich in Neuenheim war, habe ich viel gelernt von der Rugby-Kultur in Deutschland. und ich habe viele Freunde gemacht. Ich habe immer noch viele Freunde da und ich habe gemerkt, wenn man die richtige Einstellung hat, was man bekommen kann in so einer Situation. Wie gesagt, vorher. Es war wie eine Familie. Die Leute da haben viel für mich gemacht, haben oft probiert, irgendwo hinzunehmen oder etwas zu machen. Aber es war auch ganz wichtig, dass ich auch machen muss oder sollte, weil beim Jugend, also Coaching bei der Jugend oder bei den Mahlen, weil ich habe Ich habe zwei Jahre in der Damenmannschaft trainiert und überall, wo ich helfen könnte, habe ich gemacht.

17:10 Und man sieht vor den Leuten, weil wir haben vorher gesagt, dass mit einigen hier in Unterführing, zum Beispiel Nacho, der ist aus Argentinien gekommen und es ist eine große Möglichkeit, dass durch Rugby, Man lernt so viel durch Rugby mit den Einstellungen, wie die Stimmung so zu sein. Das bringt was für dein Leben. Die andere Dinge, die ich sagen möchte, ist, dass ich bis 22 bin, bin ich angekommen bin. Ich habe Rugby fast mein ganzes Leben gespielt, aber ich habe nie die Passion gesehen, diese Passion von diesen Jungs, dass die unbedingt den Meisterschaftstitel gewinnen wollen. besonders Günter Hübsch und Rama und Klaus Meinzer, Markus Krick, Markus ist jetzt Präsident, alle, die wollen das unbedingt, die haben trainiert, wie die Sau, die haben so viel gemacht und die haben über das geredet und wie wir das machen müssen.

18:28 Und dann, wenn man da ist, und es ist egal, es ist nur 100 Zuschauer, manchmal beim Handschuh-Sahm-Spielen waren da tausende Zuschauer, Aber diese Passion war immer da und es war ein Erlebnis für mich, das zu sehen, wie viel Rugby bedeutet hat. Auch die großen Sitzelien, weil die waren in manchen Situationen drei Generationen dabei. Man sieht Martin Frauenfeld, dann Uwe Schwager, Krümel Frauenfeld, Barbara Frauenfeld, dann jetzt Finn Schwager. alle die Leute, die beim Neuenheim spielen, das ist drei, vier Generationen und das bedeutet so viel für die ältere Leute, dass das läuft noch und dass die richtige Einstellung ist und dass die Leute, dass die akzeptieren, alle Leute, von Kinder bis Großvater und das ist sehr, sehr wichtig zu sehen.

19:27 Ja, das ist schon cool, also wir hatten ja von vorher ein bisschen gesprochen, aber es ist schon cool, dass man dass diese Sportart nicht nur in Deutschland, aber auch weltweit diese Community gibt. Also wie du auch gesagt hast, du warst ja noch in Singapur und hast einfach wieder damit Fuß fassen können. Also das gleich irgendwie in Community oder Freunde oder Familie, den man gleich vor Ort haben kann. Und ich finde es halt auch toll, wie du auch gesagt hast, dass du bereit warst zurückzugeben, also entweder die Kinder zu trainieren oder Frauen. und jetzt in Unterführungen, dass man etwas zurückgeben will, weil man das verbindet einem. Das ist schon etwas Tolles. Weltweit kann man schon sein Zuhause finden.

20:11 Auch in Deutschland, wo Rugby nicht so berühmt ist, ist es trotzdem irgendwo. In Heidelberg kennt jeder das auf jeden Fall. Genau, genau. Und das ist der erste, irgendwo, wenn ich in ein oder andere Land gegangen bin, Das erste Ding ist, auf den Rugbyvereinen zu schauen und den Leuten kennen, weil es ist diese Community, das du sagst, das ist die richtige Mindset, dass du Menschen wie du dich behandeln willst, du bringst, aber du kannst auch etwas bekommen. Diese Mentalität ist in meiner Meinung, diese Kameradenschaft, diese Stimmung, das ist ganz unik zu Rugby in meiner Meinung. Auf jeden Fall. Vielleicht, du kennst ja Big G oder Georg, als du ihn vielleicht nennst. Wie ist es jetzt zustande gekommen mit Unterführung?

21:11 Du hattest gesagt, prüflich bist du quasi nach München gekommen, aber wie engagierst du dich in dem Verein? Du spielst ja aktiv nicht mehr, sondern trainierst du die Mannschaft oder hilfst du da aus? Habe ich das richtig verstanden? Ja, vor dieser Corona-Zeit musste ich viel reisen, jetzt nicht so viel. Deswegen hat Big G gesagt, ich war nicht da ein Jahr, weil ich war viel unterwegs, jetzt in der letzten Zeit nicht so viel. Das ist sehr cool, weil ich dann viel mehr auf den Platz gehen kann. So, wo ich angekommen bin, meine zwei Jungs, einer war fünf, einer war zwei, die ältere, habe ich gesagt, lass uns bei diesem neuen Club etwas machen. Frank Oetel hat den ganzen Jugendbereich gegründet.

22:07 In der Schule, wo der Peer war, in dieser Zeit, habe ich einen Club gegründet, einen Rugby Club für Kids. Wir hatten 20, 25 Kinder. Und jetzt spielen fünf oder sechs von diesen Kindern in Bayern. Wir haben eine Partnerschaft gemacht und ich denke, das war ein super Outcome, dass die Jungs nach Unterführen gehen könnten, weil dann sind wir nach Freising umgezogen. Ich könnte diese Club nicht mehr unterstützen, aber die spielen immer noch beim Unterführen. Das heißt, dass die ganze Zeit, wenn ich könnte, ich habe mit den Jungs mitgeholfen beim Training und so. Und dann auch, wenn es möglich war, habe ich bei den Herren auch mitgeholfen. Weil ich denke, die brauchen ein bisschen Push. Die können so viel Potenzial haben.

23:13 Da habe ich schon gesehen, wie vorher gesagt, ich erwarte viel. Aber ich mache, wo ich kann. Weißt du, ich jetzt in dieser Zeit, weil ich reise nicht so oft, dann helfe ich, wo ich kann. Und jetzt Unterführen ist dieser super, super, super Verein, ja, mit dem ganzen, was die machen da, was die über die letzten acht, sieben, acht Jahre, es ist unglaublich, was die da gemacht haben. Ich würde gerne nochmal zurückspringen zu deiner Ankunftszeit in Deutschland Was war denn so das härteste für dich am Anfang bis auf das Wetter? Hast du überhaupt Deutsch gesprochen damals oder hattest du überhaupt einen Job? Ging das alles so smoothly vor sich? Ich meine, klar, die haben dich mit offenen Armen angefangen, waren alle super drauf und so aber ich meine, du kommst halt als gerade Uni-Absolvent aus Zimbabwe-Szglied-Afrika nach Deutschland, 2000er Jahre, beziehungsweise 2000.

24:18 Was sind so die Herausforderungen, die Probleme, wo du sagst, boah, das war halt ganz schön tough damals, sowohl auf dem Platz, vielleicht auch abseits des Platzes. Nee, das Sprache war ein großer, ich könnte kein Wort Deutsch, das war interessant. Heute immer noch nicht. Ich bin, ja, das muss auch, ja, könnte besser sein, auf jeden Fall. Aber, ja, ich bin in die Volkshochschule gegangen, so drei Monate Kurs. Ja, danke Rama Eitel, der mich da geschickt hat, aber das war sehr cool. Aber das, die andere Incentive war, die Bazi, Pinzera, war unsere Trainer. Ich weiß nicht, ob ihr ihn kennt. Er war unser Trainer. Ich bin danach beim EGH trainiert. Wenn du den Bazi kennst, dann hat er viele Witze.

25:16 Er redet viel, er hat alle diese Geschichten. Das Problem war im Umkleiderraum. Alle haben gelacht, total gelacht. Ich konnte keine Wörter verstehen und habe ich so wie eine Dummsa in der Ecke gesessen. Das war ein Zentrum. Mein erster, am Anfang hatte er ein bisschen bayerisch, es war aus der Augur, Kempten ist er angekommen, war ein bisschen mehr bayerisch. Aber durch diese Zeit, weil Gunny, er hat mich zu jedem Training genommen, er hat mich zum Krafttraining genommen. Er kann schon Englisch sprechen, aber er hat nur Deutsch mit mir geredet, weil er wollte, dass ich nur Deutsch lerne. Und das war super. Er hat mich in seine Familie genommen, mit seiner Schwester, mit seinen Eltern. Wir haben so viel gemacht und seine Eltern können kein Englisch.

26:10 Und es war ganz wichtig, dass ich Deutsch lernen musste. Und es war auch für die Mannschaft. Weil viele Leute kommen aus Ausländern, Rugby zu spielen, und die lernen kein Wort Deutsch. Und das ist kein Respekt für die Leute, die spielen. Ich denke, das ist ganz wichtig, wenn du willst, dass Deutschland eine gute Rugby-Stimmung hat, dann müssen die Ausländer, die hierher kommen, probieren, wenigstens ein bisschen Deutsch zu sprechen. Ich denke, das war ein großer Grund, warum die so viel für mich gemacht haben, weil die haben gesehen, dass ich das probieren wollte. und am Anfang habe ich so Teilzeitjobs gemacht, so ganz auf der Seite, was da war, ja, ich habe Übersprachers Haus gemalt, das war nicht so ein toller Ergebnis oder Outcome und aber ich habe auch den Generosity von den Leuten gelebt, ich war in einer Wohnung von den Kochers in Überstraße in Neunheim für zwei Monate. Dann bin ich zu ein paar älteren Leuten, so zwei Monate gegangen. Dann Philipp Simon, vielleicht hat er auch beim Neunheim gespielt, er hat mich in seine Wohnung genommen. Er wohnt jetzt in Hamburg, aber drei Monate war ich bei ihm. Und durch diese Zeit, ja, das war immer nur so generosity von dem Club, sie haben das gegeben. Und beim jeden Mittagessen können wir zum Rheinland-Platz, das ist eine Metzgerei in Neunheim, wo alle die Ausländer spielen, dass wir essen gratis und es waren auch so viele Comedy-Half-Hours mit den Ausländer-Jungs,

28:12 wir haben dahin getroffen. Aber das größte Ding war, das war ein Tipp, weil er hat beim Neuenheim gespielt, er heißt Scott Anderson, er war schottischer Tipp und er war ein bisschen älter und er hat beim SAS Institute gearbeitet. SAS Institute ist eine Software-Company. Ich könnte gar nichts von Software in dieser Zeit, ich habe bei Business Studies gemacht und das war nicht so viel im Technologiebereich, Aber die haben organisiert, dass ich ein Praktikum in SAS machen könnte. Und das waren drei Monate und es war entweder ich schaffe das oder nicht. Und am Ende der drei Monate, die haben Gott sei Dank das verlängert und ich als permanent Angestellte beim SAS genommen. Und das war der Anfang.

29:04 Und dann habe ich einen richtigen Job gehabt und mit SAS bin ich dann nach Singapur gegangen. und dann bin ich in Singapur gewechselt mit den, jetzt für die Firma, wo ich jetzt auch immer noch im Technologie-Bereich, aber das ist alles durch den Neuenheim, durch Rugby, ansonsten wird das nie passieren, ja, das ist alles. Okay, also durch den Neuenheim und auch durch deinen Einsatz, ich meine, dass du halt Deutsch lernen wolltest und dass du halt gesagt hast, okay, Software, hänge ich mich jetzt auch mal rein dran. Ja, give and take, ja, das ist immer give and take, das ist ganz wichtig, ich probiere das immer zu meinen Jungs zu sagen, ja, du willst nur den Playstation oder den Handy, aber du musst auch was geben, in deinem Leben.

29:47 Das ist ganz wichtig, dass alle Leute das verstehen. Ich sehe das auch in Deutschland. Viele Leute hier haben das so gut. Das Leben hier ist unglaublich. Und immer noch, wir finden Gründe, warum wir complain. Aber wenn man sieht, was man hat und es vergleicht, was ich in Zimbabwe sehe und überall, das ist schon ein großer Gift in Front of Western. Ja, auf hohem Niveau ist es in Deutschland auf jeden Fall. Große Erwartung. Auch für den Estereien, genauso wie den Estereien unterführen. große Erwartung, ja, das haben wir noch ein, zwei Fragen, dann kommen wir vielleicht schon zum Schluss, Phil wie traurig warst du denn, dass du 2004 gehen musstest in Anführungszeichen also wärst du gerne noch länger geblieben ich meine, du wirst in Singapur da auch super Erfahrungen gemacht haben denke ich mal, aber du sagst zweimal Meisterschaft gewonnen Superteam, Deutsche Leute aus Zimbabwe und zusammengewachsen Family Neuenheim und dann nach vier Jahren geht es auf einmal weg wieder ein komplett neues Land neue Kontinent, neue Kultur, neue Sprache.

31:10 Ich war unglaublich traurig. Ich war unglaublich traurig, dass ich... Aber ich muss auch sagen, ich habe selbst ein Stück gefragt, ob ich irgendwas anderes machen kann. Weil ich... Bei mir ist es immer... Ich musste immer noch neue Erlebnisse haben. Immer noch neue Dinge machen. und das war meine Entscheidung, nach Singapur etwas Neues zu machen, weil ganz ehrlich gesagt, wenn ich in Heidelberg geblieben hätte, hätte ich ein super tolles Leben gehabt, aber das war nicht mein Ding, ich wollte nicht da bleiben lange Zeit, ich wollte das ganze Welt sehen und in Asien habe ich alles gesehen, ich war acht Jahre da, wir haben ja, unsere zwei Kinder sind da, meine Frau ist französisch, jetzt die sprechen drei Sprache, das ist unglaublich, die sind in Singapur geboren und das ist immer in meiner Meinung, in deinem Leben, muss man das Potenzial nehmen, man weiß, was man hat als Potenzial, man, es ist immer unterschiedlich, das ist alles hat die Grenze, wo man sagt, okay, ich gehe weg von hier, weil ich, das ist meine Grenze. In dieser Zeit habe ich gedacht, dass ich muss was anderes machen. Aber ich war unglaublich traurig und so Leute, diese Freunde, dann merkt man, wenn ich in Singapur war, das ganze Neue...

32:50 The grass is always greener over there. Genau und dann man denkt ja, was habe ich dahin gelassen? Alle diese Leute und Das war meine Karriere und alles war die richtige Entscheidung. Das coole Ding ist, dass ich immer noch nach meinem guten Freund Holger Landefeld in Lennox hat eine Bar gegründet und wir treffen uns alle da, ganze Leute. und wir haben einen sehr coolen Stammtisch, wo wir hingehen, wir machen noch was zusammen. Und das ist ganz wichtig, es ist egal wie man geht in deinem Leben, aber deine richtige Freunde, deren richtige Erlebnis, das du erlebt hast, die sind noch da, aber muss man immer noch noch enjoy. You gotta enjoy that. Genieß diese Sache, weil die sind sehr, sehr wichtig für dein Leben.

33:52 Okay, gut, gut. Ja, da stimme ich auch zu. Genießen das Leben. Ich kann morgen nicht zum Training kommen. Nee, Spaß. Donal, ich habe noch eine Abschlussfrage über die Zukunft. Hast du noch was? Ganz kurz, nur, da müssen wir auch gar nicht so ausschweifend reden. Ich meine, ich vermute mal so ein bisschen folgst du auch noch Rugby, Global Landscape, was so passiert. Jetzt gerade aus Sicht hier Dry Nations, also Zimbabwe, Deutschland und so. Wie siehst du da die Zukunft? Können, wird Rugby erfolgreicher werden in solchen Ländern wie Deutschland und Zimbabwe? Obwohl es auch da Sachen gibt, die kann man wahrscheinlich nicht vergleichen, aber hier siehst du Potenzial in Deutschland zum Beispiel. Ich meine, du lebst jetzt in Deutschland.

34:41 Was ist, Was ist dein Geist auf der deutschen Rugby? Die nächsten Frauen-Rugby, Männer-Rugby, Siebener, die nächsten drei bis acht Jahre. Kurz gefasst. Ja, ich werde es kurz machen. Ich denke, der größte Stumblingblock für Deutschland und Zimbabwe, ich meine, all diese, wie du sagst, die Tier-3-Nationen, ist sie selbst. Wir stammen über uns selbst, wir stammen über die In-Fighting, We stumble over the little differences and we lose sight of the big picture. And Germany has everything that it needs, the people, the infrastructure, the money, everything that it needs to get there. It needs, but what it needs is a stronger, unified leadership and vision to make it happen. So that would be my, my, and I, so my personal belief is Germany should be in the Six Nations in 10 years.

35:39 oder in Seven Nations, call it that. But you need the people in place who are going to be willing to make that happen from an operational standpoint, from a funding standpoint as well, so that to get the financial resources in place. It's not easy, but it fundamentally has the potential to do that. Okay. I think it fits in with a lot of the stuff we've been talking about over the last few weeks, I suppose, as well. Also interesting that that's your view von seeing Rugby in different countries as well. It's interesting to hear someone like you say that everything is there. You just need to somehow bring it together. That's really interesting. Absolutely. Germany in Six Nations. Deutschland in den sechs Nationen in zehn Jahren.

36:25 Erzähl das mal den Georgian beim Rugby. Die werden ihn aufschlagen. Okay. Danke, Phil. Ich glaube, wir sind jetzt auch zum Ende gekommen. Wir wollen eine Zeit nicht länger strapazieren. Danke, dass du so kurzfristig Zeit hast. Du hast auch Arbeit, Kids, die Frau und 10.000 andere Sachen und wird sich nicht hier mit uns beiden den ganzen Montagabend beschäftigen müssen. Ja, es hat mich gefreut, auf den Vorpass zu sein und ja, es ist super, dass ihr das macht und ja, ich freue mich auf, jetzt ist, I'm gonna subscribe to your podcast. I'll share it far and wide yeah, join the other seven subscribers don't sell yourself too late the same is German Rugby yeah, that's true, that's true alles klar dann sehen wir uns morgen oder die Woche vielen Dank ich freue mich auf deine nächste Getränke-Trading-Vicine ok, ich will die auch ok, super Danke, Junge. Bis dahin.

37:37 Ciao. Danke alle Leute zu Hause, die zugehört haben. Hoffentlich mehr als die sieben, die wir sagen. Aber auf jeden Fall, Big G, cool, dass du es organisiert hast. Und ich freue mich auf nächste Woche. Also, danke. Danke auch noch zu Hause und bis bald bei VORPASS. Bis VORPASS. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden.