Vorpass heute mit Temuka über Rugby in Georgien
Bei Vorpass dreht sich heute alles um georgisches Rugby. Wir haben uns Verstärkung geholt. Temuka spielt mit Georg zusammen Rugby und spricht mit uns heute über Rugby in Georgien. Im ersten Teil sprechen wir darüber wie es um das georgische Rugby bestellt ist. Welche Teams gibt es überhaupt in Georgien? Welche Ligen gibt es überhaupt in Georgien? Was ist die Rugby Hochburg in Georgien? Wie kam es dazu, dass Rugby in Georgien groß geworden ist? Um diese und weitere interessante Fragen geht im ersten Teil der heutigen Ausgabe. Im zweiten Teil geht es um Temuka persönlich und wie persönlich überhaupt zum Rugby gekommen ist und welche anderen Sportarten er noch ausgeübt hat. Dann gehen wir darauf ein wo er gespielt hat, als er nach Deutschland gekommen ist und wie dort seine Eindrücke waren und wo er jetzt spielt. Im letzten Teil geht es um die georgische Nationalmannschaft und georgische Spieler die im Ausland spielen. Wie sieht zudem die Zukunft in Georgien aus? Wie ist Temuka's Einschätzung, ob der Anschluss an Italien geschafft werden kann, wenn andauernd aber nur Spiele gegen Russland und Rumänen ausgetragen werden? Was passiert zudem mit U20 Spielern, die zwar bei der Jugend WM geglänzt haben, aber sich dann nicht vernünftig weiterentwickeln können? Viel Spaß bei der heutigen Ausgabe!
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Transkript
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0:14 Ja, herzlich willkommen zu unserer neuesten Ausgabe der Podcast Vorpass. Wir sind immer noch nicht, also beziehungsweise nicht mehr miteinander, aber dafür nutzen wir hart die Magie der Technologie, um uns zu verbinden. Und extra haben wir eingeschaltet aus England. Vivian, wie geht es dir? Sehr gut. Ich freue mich natürlich auch wieder heute dabei zu sein. Ja, läuft auf jeden Fall bei uns. Dazu haben wir auch natürlich direkt eingeschaltet aus München an seinem Geburtstag. Hans-Georg, Big G Hi, grüß dich Nicht mehr ganz nüchtern, aber immer gut drauf Das ist gut, das ist gut Big G, du hast heute extra einen Special Guest für uns eingeladen Vielleicht willst du uns deinen Special Guest ein bisschen vorstellen oder erklären Ja, hallo Timuka erstmal Timuka Hallo Grüß dich, grüß dich Ja, Special Guest, heute haben wir Special Georgien Landleute Rugby-Kultur.
1:19 Also insbesondere werden wir über Rugby reden. Timuka und ich spielen zusammen Rugby in der 2. Bundesliga Süd beim RC Unterföhring im Münchner Norden beziehungsweise auch in Münchenland. Daher kennen wir uns und ich dachte, das wäre eine witzige Idee, wenn Timuka mal ein bisschen über Georgien und Rugby erzählt, weil ich darüber auch trotz meiner tiefen Rugby-Knowledge nicht so viel darüber weiß. George, geile Idee. Danke, danke. Aber bevor wir hier loslegen, auch mal einmal ganz kurz herzlichen Glückwunsch an dich, George. Du hast Geburtstag und wir haben die Ehre, mit dir an den anderen Geburtstag diese Folge aufzuzeichnen. Happy Birthday. Ja, danke, danke, danke, danke. Ja, genau. Wie alt bist du gewonnen?
2:02 Ich fühle mich. Ganz diskrete Fragen. Also vom Kopf her wie 17, vom Körper wie 27. Uh, fresh. Aussehen 37. wo geistige Fitness 47 ja, irgendwo dazwischen, sage ich mal so hört sich gut an aber genug über dich geredet, Timoka ja, herzlich willkommen in unserem Podcast vielleicht einfach ganz ehrlich gefragt wie ist es überhaupt mit Big G befreundet zu sein da frage ich mich Freunde ist jemand überhaupt mit mir befreundet aber okay es ist eine große Ehre, sage ich dir ganz ehrlich Big G ist sehr beliebt bei uns in der Mannschaft und so wie ich merke, bei euch im Podcast-Team auch. Genau, genau gleich, genau gleich. Ja, natürlich ist es halt super, dass wir mit dir heute sprechen können. Wir haben ja ganz viele Themen, wir haben versucht, das ein bisschen einzugliedern, um nicht überall hin und her zu springen, weil das halt mein Fehler immer ist, dass ich mich nicht so gut konzentrieren kann.
3:09 Du kommst ja aus Georgien, das wissen wir, ja? Yep. Vielleicht könntest du einfach, also natürlich wissen wir schon ein bisschen über Georgien, aber vielleicht könntest du ein bisschen über der Rugby-Landschaft quasi in Georgien halt momentan erzählen. Okay, ja. Also, du meinst jetzt, wo Rugby momentan in Georgien gerade steht und nicht geschichtlich, oder? Ja, genau. Genau, also jetzt ist Georgien halt in der Post-WM-Phase quasi, also mit der Bei der WM haben wir geplant, dass wir mindestens zwei Spieler gewinnen. Das haben wir nicht geschafft. Und deswegen ist das quasi so Post-WM-Nostalgie, wo man sich gerade irgendwie neu orientiert und schaut, welche Möglichkeiten gibt es bis zum nächsten Block, also bis zum nächsten WM.
4:04 Wie kriegen wir es hin, Spieler gegen die Tier-One-Mannschaften zu bekommen, und so oft wie möglich und so ähnliche Probleme. Ja. Wie sieht deine Klubmannschaft eigentlich in Georgien aus? Tiflis kennt jeder die Stadt. Wie viele Vereine gibt es eigentlich in Georgien? Rugby-Vereine, die Domestic-Competitionen, die an der Nationalmeisterschaft teilnehmen? Also in Georgien gibt es insgesamt drei Ligen. so drei sozusagen professionelle Liga, das heißt so Didi Ati, das heißt, wo deutlich übersetzt große 10, Big Ten. Und dann gibt es die erste Liga, da sind auch 10 Mannschaften und da gibt es eine Regionalliga, da sind so ungefähr 20 Mannschaften, glaube ich. Und es gibt eine kleine, also richtig mini Amateurliga, wo mit so drei oder vier Mannschaften.
5:02 Ist inwieweit das Zentrum von Rugby in Deutschland, so wie Heidelberg jetzt momentan vielleicht in Deutschland? Ja, das kann man jetzt nicht so genau sagen, weil es gibt auch Kutaisi, das ist die zweitgrößte Stadt in Georgien. Da gibt es auch schon sehr große Traditionen, weil die dortige Mannschaft, Aya heißen sie, ist auch während der Sowjetunion, Georgien war ja Mitglied der Sowjetunion bis zum Zephal, auch einmal Meister sogar geworden im sowjetischen. Wie heißt die Stadt? Kutaisi. wo ist das im westen süden norden osten das ist im westen in westgeorgien okay genau und viele also sehr viele bekannte spieler kommen auch aus guter ist sie zum beispiel unser unsere hoffnung also nummer zehn abjahn da sehr der kommt auch aus guter ist sehr viele sehr gute spieler kommen aus dort deswegen auch um deine frage zu beantworten tbilisi ist eins der beiden zentren in georgien Ist das sozusagen so ein Battle, auch was Meisterschaften angeht, dass es immer um die beiden Städte geht?
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6:08 Oder wie kann man sich das vorstellen? Das kann man durchaus auch so sagen. Wobei in Tiflis gibt es auch so drei, vier Mannschaften, die jedes Jahr was zu sagen haben. und jedes Jahr, also Georgien hat dieses Big Ten hat so ein ähnliches Playoff-System wie Australien, also erste sechs Mannschaften und dann spielt dann gibt es halt so Mini-Finale und so weiter und so fort. Jedenfalls es gibt halt so drei, vier Mannschaften aus Tiflis, jedes Jahr dabei, die Anspruch auf Meisterschaft haben. Letztes Jahr ist eine Mannschaft aus Batumi sogar Meister geworden. Das ist eine Hafenstadt in Georgien. Das ist doch so ein bisschen so ein Kurort oder so ein bisschen Urlaubsort auch, oder? Ja, genau. Auch für die Sowjets in der Sowjetunion, da sind die auch immer nach Batumi gefahren, oder? Ja, genau, also viele.
7:04 Das ist in Region Achari in Grenzland, Jukei. Und wenn man jetzt so Rugby in Georgien mit Fußball vergleicht, das ist ja so vielleicht was, diesen Vergleich kennen wir ja hier auch in Deutschland, wie würdest du das einschätzen? Ist Fußball groß in Georgien? Ich weiß jetzt mal, ich bin persönlich gerade gar nicht. Doch, also Fußball ist schon durchaus groß in Georgien und Fußball ist glaube ich noch auf Nummer 1, also Nummer 1 Sport in Georgien. Aber Rack wie gleich dahinter? Ja, Rack wie schon durchaus gleich dahinter. Also Basketball ist auch da in der Nähe, Basketball hat auch sehr viele Fans und Georgien hat auch, also Georgien mögen Sport. Also wir schauen sehr gerne Sport und wir spielen auch sehr gerne sehr viele Sportarten.
7:54 Aber um deine Frage zu beantworten, ja, also Rugby ist quasi Nummer zwei Sport in Georgien, Teamsport. Wird auch so Liga-Betrieb komplett im Fernsehen übertragen? Sind, sage ich mal, die Stadien auch ähnlich groß wie im Fußball? Oder gibt es da schon noch große Unterschiede? Da gibt es schon große Unterschiede. Also was die Zuschaueranzahl betrifft, gibt es jetzt nicht so große Unterschiede, weil georgischer Fußball ist, naja, eigentlich hat georgischer Fußball viel größere Finanzierung, viel größere Unterstützung vom Staat sogar auch. finanzielle meine ich jetzt damit, als der Georgische Rugby Verband, aber dennoch haben sie gar keine Erfolge europaweit und international und deswegen nimmt die Anzahl der Fans auf der Seite ab.
8:52 Und die Wandern zum Rugby über? Das ist eine Möglichkeit, weil im Basketball haben wir auch ein sehr gutes Team und ja, aber Rugby natürlich, also ich sehr will, ich bin in Georgien. Wie ist denn so der Ruf, also wenn ich mir so Rugby weltweit, früher war es ja eher so Rugby in England, eher der Sport der oberen Menschen und die dazu geguckt haben, Fußball, die Arbeiterklasse, Neuseeland, da spielt es jeder, sage ich mal so, Australien ist vielleicht noch ein Mix. Ist jetzt Rugby, was hat das so, ist das jetzt eher, das spielen die oberen 10.000 in Georgien oder ist das auch was für jeden eher? Das ist schon durchaus was für jeden. Also die Klischees gibt es bei uns nicht. Ist es halt dann groß in den, also quasi in den Schulen, also wir haben ja den Vergleich über Heidelberg oder so, hat es vorhin kurz angesprochen, aber wenn man als Kind da ist, also wird man da irgendwie geworben dafür?
9:53 Also kriegt man schon irgendwie in den Schulen davon was mit? Also wir kommen langsam zu so einem grünen beziehungsweise Problembereich der Georgischen Rugby. Also die aktuellen Chefs von Georgischen Rugby planen, also dieses ganze Infrastruktur, sodass Rugby im Schulsystem eingebettet wird, zu entwickeln. Aber Stand jetzt ist das noch nicht so weit. Also Stand jetzt gibt es zwei Akademien im Osten und im Westen und eine zusätzliche Akademie, die bessere Ergebnisse hat. Aber allgemein in dem Bereich gibt es noch einiges zu tun. Wie konnte dann Rugby überhaupt in Georgien ganz kurz nur so groß werden? Wenn man jetzt so guckt, Six Nations, also die Home Nations, dann ist dann Frankreich, dann ist Italien da.
10:47 Und dann muss man ja schon sagen, ich weiß ja nicht, wie die beiden anderen das jetzt sehen, Aber Georgien ist ja schon Nummer sieben, wenn man so sagen will, im europäischen Bereich, wenn man jetzt Georgien und so nach dazu zählt. Also da kommt ja erstmal lange nichts. Rumänien und Russland können ja schon in den letzten Jahren Georgien nicht mehr das Wasser reichen, oder? Wie ist es denn überhaupt dazu gekommen, dass Georgien jetzt so gut ist? Ja, das ist alles quasi in 2002, 2003 angefangen, wo wir uns zum ersten Mal für die WM qualifiziert haben. Und dann ging langsam die Welle hoch in den 90ern, Anfang 2000er. Da kamen mehr und mehr Zuschauer. Und ich glaube, ich wusste, dass die Frage kommt und ich habe auch lange darüber nachgedacht.
11:38 Ich glaube, das liegt einfach daran, dass durch Rugby an den Leuten so ein Erfolgserlebnis wiedergekommen war, weil Georgien war ja quasi wie weitere Länder auch der post-sowjetischen Union. Also sehr viele Schaden haben wir von den 90ern getragen quasi. Und da gibt es halt so sportlich aus sehr nachvollziehbaren Gründen, Stichwort Finanzen zum Beispiel, Infrastruktur, irgendwie nicht so erfolgreich. Und Rugby war der erste Teamsport, wo wir gesehen haben, ja okay, bis wir uns bei der WM qualifiziert haben, haben wir erst mal die Mannschaften in unserer Liga auch schon gut geschlagen. Ich kann mich noch erinnern, ich war im Stadion 2000 oder 2001 oder irgendwie sowas, 80-0 gegen Holland und das war halt schon so krass.
12:27 Dann haben wir gegen Russland gewonnen und haben uns zum ersten Mal für die WM qualifiziert. und ging das Ganze los. Also dann war übrigens der Trainer Claude Zorel, ein Französer, der hat dann auch nebenbei quasi so die Potenzial der georgischen Props und georgischen Stürmer gesehen und allgemein also so ein Mitwappenspieler und hat sozusagen so einen Kanal nach Frankreich eröffnet und dort ist auch Export angefangen, wo stetig jedes Jahr die georgische Spieler nach Frankreich wollen. Und nochmal ganz kurz eine Frage davor. wie ist Rugby überhaupt in Georgien angefangen? War das alles durch die Sowjetunion? Ja, genau. Wir waren in der Sowjetunion. Ah, okay, okay, okay. Verstehe. Ja. Genau, aber die Georgien reden auch gerne über so ein Lelo.
13:45 Das ist eine urgeorgische Sportart, ähnlich zu Rugby. Das wird in einem Dorf gespielt und da spielt man quasi jeder gegen jeden. Leider kenne ich die genaue Regel jetzt nicht, aber das ist sehr ähnlich zu Rugby. Bis auf die Tatsache, dass es viel brutaler ist. Da geht es darum, den 5-10-Kilo-Ball von A nach B in einem Dorf zu bringen Und jeder darf sich da beteiligen, jeder darf sich da prügeln und so weiter und so fort. Also man, es gibt so eine Theorie, dass wir auch dadurch so genetisch irgendwie für Rugby bereit waren. Und daher kommt auch der Name der Nationalmannschaft? Daher kommt der Name, nee, nicht ganz. Also international heißen wir ja Lelos. Ja, also um deine Frage zu beantworten, wäre das ja.
14:39 Also das ist Lelo, genau. und Melo heißt eigentlich auch Versuch auf Georgisch. Aber auf Georgisch die Nationalmannschaft als Spitzname heißt Borgralos Nebi und das sind einfach Borgrali ist einfach dieses dieses Georgische Rugby Union Logo. Ah, okay, okay, okay. Ja. Ja, super interessant. Ja, ich wollte sagen, dass wir auf jeden Fall eine kurze Pause einlegen wollen und genau dann geht es gleich mit Timuka in Teil 2 weiter. So wir sind wieder da im ersten Teil haben wir Big G's Best Friend Timuka kennengelernt und wir wollen ein bisschen näher Timuka kennenlernen. Timuka also du spielst ja in München Rugby, aber vielleicht kannst du uns ein bisschen erzählen wie du überhaupt in München angefangen hast rugby zu spielen ja also ich habe ich bin ein tbilisi geboren und aufgewachsen und auf sich 13 14 also gerade kurz nach der wm erfolg habe ich so bock auf rugby gehabt und bin da so zu seinem club gegangen und da war ich so ein jahr ungefähr da drinnen akademia akademia tbilisi genau da hat mein bruder auch viel länger gespielt und ich habe halt in einem Jahr leider wieder aufgehört, weil ich hatte da so ein paar andere Sachen, die ich machen musste. Da kamen noch so Aufnahmeprüfungen für die Uni und ich habe es halt so entschieden und dann bin ich dann noch zur Basketball genau leider noch gewechselt und dann bin ich dann 2008, genau, bin ich nach Deutschland gekommen und habe angefangen an der Universität Passau zu studieren.
16:31 Und das nächste Milestone quasi mit Rugby war in Berlin. Da habe ich Praktiken gemacht in 2010 und habe bei BSC so mitgespielt. Wie war es? Also wie war quasi dann für dich der Wechsel nach Deutschland und dann hier zu spielen überhaupt? Also war das halt anders für dich? Das war natürlich was anderes. Also Berliner Rugbyzeit kann ich jetzt nicht so validieren, weil das waren 3-4 Spieler insgesamt, weil das war ein dreimontiges Praktikum und ich kenne jetzt nicht so viel. Aber insgesamt, ich war ja Kind, wo ich in Georgien Rugby gespielt habe und jetzt bin ich da direkt in die Regionalliga eingestiegen, weiß ich nicht mehr. und keine Ahnung, also da hatte ich sechs Jahre kein Rugby mehr gespielt und ich konnte trotzdem also irgendwie mithalten, Tackles machen auch so passen und alles mögliche machen und ja, also das war mein erster Eindruck vom deutschen Rugby, sozusagen ja, okay, ja Und dann nach Berlin und also erst Passau muss man auch sagen, Regionalliga und ja Und was kam dann?
17:43 Was kam dann? Dann bin ich nach Passau zurück. Und da gab es leider keine Rugby-Mannschaft und irgendwann ganz zufällig Moment, Moment. Wie war eigentlich so der Unterschied zum Leben Passau und Berlin, wenn man so als Ausländer hierher kommt? Und eine Großstadt in Berlin? Ja, das war sozusagen Déjà-vu, weil der Wechsel von Tiflis, Belissi nach Passau auch ähnlich war. weil Tbilisi ist ja auch eine Riesenstadt und Tbilisi ist auch immer was los. Aber natürlich Berlin ist auch andere Dimension und der Übergang war jetzt nicht flüssig. Und dann Passau. Die Jurastudenten aus München, die es da nicht geschafft haben, werden alle dahin geschickt. Weitere Jurastudenten gibt es auch. Die Jurafakultät hat übrigens sehr guten Ruf.
18:34 Ah, okay, okay, okay. Naja, also dann in Passau wieder zurück nach Passau. Und da dann Rugby. Ja, genau, da habe ich halt zufällig den Sebastian kennengelernt im Fitnessstudio, da hatte ich halt georgisches Rugby-Trikot an und er hat mich gefragt, ob ich Rugby spiele und dass er überlebt, hier so eine Mannschaft aufzubauen und dass es auch mehrere Interessierende gibt und da bin ich halt zum Training gegangen und ja, so ist das Ganze da entstanden. Die kleine Gruppe, da hat die Mannschaft in Passau gegründet und langsam aufgebaut. Und dieser Sebastian hat auch parallel dazu, wo er in Passau studiert hat, bei ECU gespielt, also in Interfering. Und so kam auch die Connection zu Interfering und Tribuka.
19:22 Als du nach Passau gekommen bist, gab es ja noch gar kein Rugby und ihr habt das aufgebaut. Genau. Ach so. Wann haben wir das denn noch? Wir haben die jetzt immer noch, oder Vivian? Die gibt es immer noch auf jeden Fall, also das ist halt auf Uniebene noch und soweit ich weiß, es gibt halt immer wieder ein paar neue Leute, die dazu kommen, Passau Olpatinga heißen wir, heißen sie, also heißen wir auf jeden Fall. und ja, aber aktiv in einer Liga oder so sind sie nicht dabei, also es gab ein Jahr 2017 war das oder 2018 war das glaube ich, wo Passau und Unterföhring Spielgemeinschaft gemacht haben und zusammen in der Verbandsliga aufgetreten sind, aber das gibt es leider nicht mehr. Liegt wahrscheinlich daran, dass es leider nicht so viele Leute sind, die da also für eine Mannschaft ausreichen würden.
20:16 Das ist schwierig, weil Passau ist jetzt nicht die Riesenstadt. Und viele Studenten kommen und gehen. Genau, und das spiegelt auch leider die Realität der Beliebtheit der Sportart. Klar, klar, klar. Welche Position spielst du, Timbukka? Ich spiele momentan Nummer 10 und habe eigentlich immer in der Hintermannschaft gespielt. Ja, und auf eine, also sage ich mal, wenn du 20 Pässe zu Big G spielst, wie viele fängt er und wie viele landet am Boden? Das habe ich bisher nicht gezählt, aber ich bin ziemlich sicher, dass von 20 Georg bestimmt 15 fangen würde. Also Pässe, ja, 15 ist eine 75er Quote, das ist eigentlich gar nicht so schlecht. Timur, weil deine Pässe so gut sind? Nein, weil Georgs Hände so gut sind.
21:16 Weil meine Hände sind groß. Butterweiß sind die Dinge. Weil meine Hände so groß sind. Naja, wenn das Einzige, was ich von der 10 bekomme, dann bekomme ich ja nie einen langen Pass, sondern nur so einen Poppass oder so. Das kriegt ihr gerade noch so hin. Oder irgendein Dummy Run oder sonst irgendwas. Den kann ich auch gut fangen. So ein bisschen Crossing. George, du machst so ein bisschen Crossing. Penalty gegen unterführerigen Crossing. Drop läuft gegen 10. Du kannst halt vielleicht einfach ein bisschen erzählen, also für die Leute, die nicht tief in Süddeutschland-Rugby stecken, also gegen welche Mannschaften trete dir dann auf, also gegen wen spielt du überhaupt in der Liga? Also momentan bestätzt die zweite Bundesliga Süd aus Mannschaften aus München.
22:12 Also wir, Unterföhring, Stursta, MRFC. Dann gibt es Nürnberg, Würzburg. Alle aus Bayern, diese Mannschaften. Wir haben noch Rottweil. Und was habe ich vergessen gehabt? Neckars-Ulm. Neckars-Ulm haben wir noch. Ich glaube, Neckars-Ulm, Rottweil, Stursta sind ganz oben. MRFC ist auch dabei. hat TV auch mal vergessen. Heidelberger TV ist auch noch dabei, als fünfter Heidelberger Verein sozusagen. Wir befinden uns eher so im unteren Tabellendrittel momentan mit Augsburg und Nürnberg, glaube ich. Ich habe jetzt die Tabelle nicht vor Augen, ungefähr so. Ich habe ja vorhin erwähnt, dass es vielleicht irgendwie so ein paar Geschichten oder Rivalitäten in Berlin sind. Gibt es auch in München so solche Rivalitäten überhaupt?
23:05 Ja, durchaus. Kann man schon sagen. Und wer sind da die Brutalen, die Schläger? Nein, das war es nicht. Besonders wenn man in einer Stadt ist, in einer Stadt wohnt, Rugby-Community ist ja quasi schon so, dass man sich in einer Stadt auch immer wieder in Irish Papel oder sowas sieht oder auch allgemein auf die Spieler voneinander auch geht. Und da hat man natürlich auch mehr Motivation zu gewinnen. Klar. Also ich glaube, das Hauptding in München ist natürlich nach wie vor MFC und Stuhlstar. Ganz klar. MFC, glaube ich, in den 70ern gegründet und Stuhlstar 1990, würde ich sagen. Ja, das kann man durchaus sagen, ja. Obwohl Stuhlstar in der Hinrunde die Oberhand relativ deutlich behalten hat. Ich weiß nicht, wie es die Jahre davor war oder so.
23:57 Aber klar, man merkt halt schon, dass es da immer was anderes ist, wenn man in München oder gegen München der Vereine spielt, oder? Ja, definitiv. Also da ist die Spannung auch ganz anders, Motivation, wie gesagt, auch ganz anders. Man ist auch ganz anders aufgeladen, irgendwie. Weil man sieht sich ja immer wieder. Man weiß ganz genau, dass man bald sich wieder sieht und man will nicht in Verliererrolle stehen. Oder auch getränkend natürlich. Was ist denn eure Position denn jetzt gerade in der Liga gewesen? Was ist die Position? Ich habe da nicht verstanden. Kam da eine Frage? Deswegen hast du die Frage auch gar nicht aufgeschrieben hier, George, als wir das Jahr so ein bisschen vertreten haben.
24:47 Wir sind gerade letzter. Ja, gerade schwierige Situation. Wie bitte? Wir mussten da gleich eine Pause machen, glaube ich, weil das wollen die Leute nicht so hören. Die beiden Jungs müssen hier durchatmen. War halt eine schwierige Runde, ne Timuka? Ja, wir hatten eine sehr schwierige Runde. Also das lag vor allem daran, dass wir im letzten Jahr, im letzten Saison, das ziemlich gut war, sehr viele Spieler verloren haben. Also wir haben ungefähr sieben oder acht Spieler verloren, die halt Stammspieler waren. Und auch ein paar Keyplayer haben wir auch verloren. Das habt ihr dann so Leistungsträger dann zum Beispiel, die 7 nach Leistungsträger ersetzt dann mit solchen Leuten wie George. Ich war schon nett mit der Saison.
25:38 Georg ist ja Gott sei Dank geblieben. Hast du das gehört, Donner? Die Verbindung war schlecht, sorry. Wir mussten mal kurz eine Pause machen, Jungs. Wir machen ein drittes Teil, wir haben noch so viele Fragen und deshalb müssen wir kurz eine Unterbrechung machen, also bis gleich in dem dritten Teil. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt es da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen. Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt.
26:30 Herzlich willkommen zurück zu VORPASS. Wir gehen gleich in die dritte Runde von VORPASS. Wir sind heute mit Timuka am Start aus Georgien. Wir haben jetzt ihn ordentlich gelöchert für Wissen, besonders zu seiner Beziehung zu BG und was er in der Dusche macht. Aber noch wichtiger wäre, Timuka, die Frage, glaube ich mal, dass alle sich zum Thema Georgien stellen, ist die Verbindung mit der Six Nations jetzt grundsätzlich und ob es halt eine Relegation oder auch einen Abstieg geben sollte, der Six Nations. Wäre Georgien überhaupt bereit, den Platz von Italien zu ersetzen, denkst du? Meiner Meinung nach, also um deine Frage jetzt direkt zu beantworten, ist Italien heute eine bessere Mannschaft als Georgien.
27:23 Aber es ist auch so, dass Georgien durchaus Chancen verdient, da auch auf Langesicht oder irgendwie theoretisch mithalten zu können. Also der Fakt ist, dass wir gegen Italien insgesamt nicht so oft gespürt haben. Klar, wir haben noch nie gegen Italien gewonnen, aber tatsächlich gegen die Hauptmannschaft von Italien, gegen die A-Mannschaft haben wir schon gewonnen. Tatsache ist, dass die Italiener gegen uns sehr lange nicht gespielt haben, weil es die ganzen Mediengerüchte gab. Also die ähnliche Frage, die du gerade gestellt hast, soll Georgien Italien ersetzen und so weiter und so fort. und die Italiener haben bestimmt auch gedacht, ja okay, das wäre jetzt irgendwie nicht so gut, Marketing und alles mäßig, wenn wir jetzt gegen Georgien spielen und warum auch immer verlieren.
28:15 Und irgendwann war der Druck so groß, dass das Spiel stattfinden musste und das Spiel war dann 2018 und haben leider verloren. Aber das war ein gutes Spiel. Wie habt ihr verloren? Also wie war da der Punktestand? das war glaube ich 27 zu 15 oder so moment ich muss das aber das war also sehr sieht trockener aus als das wirklich war weil es gab halt so eine zeit in der zweiten helfe wo ich schanze hatten zu kommen aber ja das ist vielleicht auch ein gespräch eines träumers wir haben das Spiel verloren, aber wenn wir, also ich sag mal so, das ist meine subjektive Meinung, wenn wir jetzt im nächsten Herbst oder wann auch immer, wenn Rugglespiele darf, gegen Italien spielen würden, wäre es nicht sicher, welche Seite da gewinnen würde.
29:19 Ja, besonders vielleicht, wenn man in Georgien spielt hat und nicht in Italien, vielleicht ständig Ganz genau. Genau, 28-17 war es ja quasi am Ende. Aber grundsätzlich meinst du, dass der Abstand zum Beispiel zu den Fähigkeiten von Georgien und Thailand, also George hat es ein bisschen vorhin angeschnitten, ist der Abstand zu den nächsten Mannschaften so groß, also keine Ahnung, Russland oder Rumänien, also ist Georgien so viel besser oder wäre es halt möglich, dass... durchaus also georgien viel viel besser als alle anderen in der sage ich mal nation championship oder t2 also second six nations also von die meisterschaft von rugby also da ist georgien unerreichbar leider gibt es also du hast ja gesagt dass es hat vielleicht irgendwie noch nicht so da ist dass das georgien italien immer so ständig schlagen könnte also was fehlt also in italien gibt das quasi die Profimannschaften und so und es gab schon mit Conor O'Shea in der Vergangenheit auch Strukturen und so, gibt es halt auch so eine längerfristige Sicht in Georgien, wie man das quasi erkämpfen kann, diesen Platz sozusagen?
30:35 Genau, also das Hauptproblem ist quasi, also es ist ja nicht, es gibt ja nicht für das Problem, dass man irgendwie von auf einmal, also wir haben ja vorhin über 90er Jahre gesprochen und von einer Mannschaft, die zum ersten Mal 2003 überhaupt bei der Weltmeisterschaft dabei war, wie schafft so eine Mannschaft sich ständig weiter zu entwickeln und immer wieder höher und jetzt also Six Nations beziehungsweise Italien, das Thema, worüber wir jetzt sprechen, ist ja eigentlich Umstieg von Tier 2 zu Tier 1. Das ist kein einfacher Prozess, also wie sehen einen einzigen Präzedenzfall jetzt gerade so mit japan die gerade so schaffen dass sie auch als man kann ja schon heute für sind vielleicht auch nicht einverstanden aber man kann ja schon wenigstens darüber diskutieren und argumentieren dass japan heute tiermann mannschaft ist und alle wissen ja das potenzial japan hat und wie viel da japan investiert hat und so weiter und wie lange japan gebraucht hat bis zu diesem Level zu kommen. Deswegen auf deine Frage gibt es leider keine einfache Antwort.
31:51 Es besteht aus mehr Komponenten der Erfolg und eins davon ist halt Jugend, U20 zum Beispiel, wo wir seit fünf Jahren immer wieder bei der Weltmeisterschaft dabei sind. Das ist der beste Erfolg der Tier 2 Nation, weil keine Tier 2 Nation war so lange bei der WM dabei, also bei U20. Das Problem fängt tatsächlich nach der Altersgruppe an. Wie schaffst du es, dass die U20-Jungs, die da jedes Jahr wirklich sehr kompetitiv spielen, also die Tatsache, dass sie jedes Jahr, also für die Zuhörer, die Tatsache, dass sie jedes Jahr bei der U20-Weltmeisterschaft spielen, bedeutet, dass sie jedes Jahr es schaffen, den Best 12 zu schaffen. Und es gibt mittlerweile in der Altersgruppe schon Siege gegen Irland, gegen Argentinien, gegen Italien, gegen Wales.
32:51 Also da sind die Jungs schon auf die Augenhöhe. Das Problem fängt danach an. Also wie kriegst du hin, dass ein Spieler, 20-Jähriger, der gerade so U20-Wählen gespielt hat, was halt sehr sehr hohes niveau ist wieder auf dem niveau bleibt und sich weiterentwickelt weil das niveau in georgien wir haben ja vorhin darüber geredet ist nicht dasselbe also man muss schon was machen damit also die meisterschaft und georgien ist nicht sonst so ein level dass man damit europäischen top clubs mit auf den sind dann sind dann ist es halt quasi ein punkt wo wo viele sich, also natürlich wissen wir, dass viele Props sind, zum Beispiel nach Frankreich und solches auswandern. Ist das halt ein Punkt, wo viele den Sprung machen, quasi in die, sag ich mal, Unterliegen von Frankreich und die Französischen Ligen?
33:44 Ist das quasi das Timing, wenn die quasi vielleicht ungefähr 20 sind und wechseln die dann oft nach Frankreich? Ja, genau. Also da sind sie ja quasi, also diese U20-WM hier, das ist ja sozusagen so eine Plattform, sich zu zeigen. und da kommen die meisten jungen Spieler weg, wie du eben genannt hast. Das sind meistens Props, aber in den letzten Jahren sieht man schon Dynamik, dass auch Hintermannschaftsspieler so langsam gefragt werden, aber nicht so viel. Die Props massenweise, aber die Hintermannschaftsspieler, ich rede jetzt von Top-Ligen, jetzt noch nicht so viel. Aber wir haben jetzt zum Beispiel so eine Präsentenz, das sind Top 14, also bei Brief. Nummer 9 ist Georgier, Nummer 10 ist Georgier, Nummer 10 spielt noch nicht die Hauptmannschaft, aber ja trotzdem. Nummer 2 ist auch Georgier, auch auf der Bank, 19-Jähriger und Nummer 8 ist auch Georgier, also das ist Top 14 und darauf kann man schon aufbauen und das sind alles.
34:54 Maximum 22-Jährige. Also die Zukunft sieht gut aus für die Georgien, dann sagst du. Man kann auf die Zukunft hoffen. Man kann auf die Zukunft hoffen, so würde ich sagen. Also man sehen jetzt, wie das Ganze nach dem Corona wird. Also vielleicht vor dem Corona, Status quo war, beziehungsweise die Situation war, dass wir mit Südafrika so ein Deal gemacht haben, dass eine georgische Mannschaft, ein georgisches Franchise bei der südafrikanischen Curry Cup Second Division mitspielen dürfte. Aber jetzt sind die Pläne gekippt wegen der epidemischen Situation. Und ja, schauen wir mal, wie es danach wird. Also allgemein die Linie, also diese südafrikanische Linie ist die strategische Linie, die jetzt die Führung ausgesucht hat.
35:46 mal sehen, wie das jetzt funktioniert, weil wie gesagt, wie nach Corona wird, weiß man ja sowieso noch nicht. Also ich glaube echt, dass Georgien halt die Hauptnationalmannschaft hat so ein bisschen die Arschkarte, weil man direkt in der Mitte steckt zwischen Tier 1 und Tier 2 und man ist viel zu gut für Tier 2. Man haut Russland, Rumänien, Portugal, Deutschland mehr oder weniger einfach weg und man wird dadurch ja nicht besser. Es ist ja gar keine Herausforderung oder so. Man muss ja wahrscheinlich gar nicht seine beste 15 aufs Feld stellen, um Russland und Rumänien zu schlagen, oder? Ja, das ist definitiv. Und dann werden einem aber die Spiele gegen Italien verwehrt und generell die Teilnahme an den Six Nations, was ich glaube ich auch nicht so schnell passieren wird.
36:35 Über das Spiel muss man auch natürlich sagen, das ist klar, subjektive Meinung, und vielleicht ein Italiener hört das nicht gerne, Aber das Spiel, wo wir in Italien gespielt haben, war für sie nicht das erste Spiel. Das war das zweite oder das dritte Spiel und für sie war das erste Spiel. Also in der Outtune Serie quasi. Also die waren eingespielter, meinst du? Ja. Und es war in Italien, also es ist auch schon gleich ein Unterschied. Ja, aber Italiener und Schotten, wieso sollten Italiener und Schotten Italiener? Italiener und Schotten, die wissen ja, dass die Gefahr besteht, dass wenn man Georgien mehr Spiele gibt, dass die dann immer mehr ihr Recht darauf anmelden, in den Six Nations mitzuspielen, was ja eine Privatveranstaltung ist.
37:21 Wäre ich Italiener oder Schotte, würde ich alles dagegen tun, um denen, um die, also man kann ja sagen, ja, sportlich und so sind die ganz gut, die sollen mal dran teilhaben, aber es geht ja auch um Kohle in den Six Nations oder nicht Donal. und wieso sollte man dann den stellen wir vor, Italien droppt aus den Six Nations raus oder so ich glaube also grundsätzlich, wir können halt nicht den ganzen Podcast springen damit aber ich glaube grundsätzlich haben wir schon ein bisschen mit Tim Guga da gesprochen also die sind noch nicht ganz da, also das ist diese ja, dass man kontinuierlich dabei sein kann, also dass Georgien Italien schlagen kann, glaube ich bezweifelt halt keiner, aber ob Georgien kontinuierlich besser sein kann als Italien um dann der Gap zwischen was jetzt entsteht zwischen Italien und Schottland und so zu closen, weiß ich halt nicht also ich glaube, das hat noch Zukunftsmusik deshalb, klar geht es um Geld und geht es um Rechte und alles Aber ich wollte eine Sache dazu noch sagen allgemein muss es meiner Meinung nach im Sport möglich sein, das durch Leistungen eben dich zu beweisen. Das ist ja theoretisch nicht möglich, Stand heute.
38:37 Egal wie viel Georgien, also auch wenn wir gegen Italien gewonnen hätten in 2018, auch wenn wir mit Bonuspoint gewonnen hätten, hätte sich ja nichts geändert. Also auf einer Seite muss man sagen, dass man Georgien in den letzten sechs, sieben Jahren, ich glaube, fast gegen jede Mannschaft aus Six Nations gespielt hat. So jedes Jahr, wenn man so drüber nachdenkt. und wir haben keines gewonnen. Und wir haben auch ziemlich jedes Spiel, außer das Spiel gegen Wells, das war knapp, wir haben jedes Spiel ziemlich deutlich verloren. Also wie gesagt, bis auf das Spiel gegen Wells. Aber auf der anderen Seite, das waren ja so die einzigen Tier-One-Spiele im Jahr, also jeweils. Und es gibt ja nicht mal theoretische Chancen, das Georgien...
39:32 Ich glaube, also ich will dich da nicht enttäuschen. Ich glaube, das ist einfach dieses politische Thema und wo das Geld herkommt, also letzten Endes. Also wenn Georgien plötzlich sagen könnte, dass sie hat auf jeden Fall mit Fernsehernrechten und solches hat, mehr Geld erzeugen könnte als Italien, dann wäre es ein anderes Thema. Ja, definitiv. Aber ich bin gespannt. Also jetzt habe ich heute oder gestern das Interview mit Pichot gelesen. Also gibt es ja die Wahlen oder so, also Mitte Mai wissen wir, wie wir den neuen Präsidenten werden und mal sehen, ob sich da was ändert. Also die haben, ich glaube, dieses Thema mit dieses Super Nations Championship ist wieder hochgekommen, also inklusive Relegation und Promotion. Mal sehen, was daraus wird. Man weiß ja nicht, wie du es vorhin gesagt hast. So ist es halt.
40:21 Genau, ich glaube, dass wir auf jeden Fall, außer dass Vivian oder Big G noch Fragen haben, aber ich glaube, dass wir auf jeden Fall sehr viele Fragen gestellt haben. Big G oder Vivian, wolltet ihr noch was fragen unbedingt? Ich bin auch durch. Ja, ich finde... Timur, wir wollten auf jeden Fall vielen lieben Dank sagen erstmal für die Zeit. Schön, dass du uns so viel Zeit und so viel Information geben könntest. Ich glaube, das wissen wir jetzt alle ein bisschen mehr über Georgien, Rugby und quasi was alles in Unterführungen nach der Schlusspfiff passiert, sozusagen. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Sehr gerne. Alles klar. Dann vielen Dank fürs Zuhören, ihr zu Hause und vielen Dank an Big G und Vivian, wie immer.
41:11 Und ja, hoffentlich nächste Woche wieder.