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Vorpass · Folge 48

Vorpass heute mit Max von Adler Kiel über "Tackle Corona"

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Vivian, Donal und Georg haben heute Max aus Kiel Gast. Wir unterhalten uns mit Max darüber, wie er zum Rugby gekommen ist, wie Kiel rugbytechnisch aufgestellt ist und wie es dazu kam zu, dass sie die Aktion "Tackle Corona" ins Leben gerufen haben. Wir quatschen darüber, wie es angefangen hat mit Tackle Corona und wie man sich bei der Aktion gegen Corona beteiligen kann. Viel Spaß bei der heutigen Ausgabe!

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Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.

0:14 Herzlich willkommen zu unserer neuesten Ausgabe der Podcast Vorpass. Wir sind wieder da, haben uns jetzt halbwegs regelmäßig getroffen und wie immer ist Big G am Start. Big G, wie geht's? Hi Donal, gut, gut, selber. Wir haben noch dazu natürlich direkt aus England eingeflogen. Vivian, Vivian, wie geht's, alles gut? Alles primestens. Ich sitze ja auch in England, nirgendwo eingeflogen, aber ja, die Leitungen nach Deutschland laufen, ja. Perfekt. Und heute haben wir einen besonderen Special Guest, direkt aus Kiel, nicht eingeflogen, aber per LKW noch hierher geholt, ist Max aus Kiel. Max, herzlich willkommen zu unserem Podcast. Vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst. Moin, hallo aus Kiel. Ja, Max, wir haben natürlich von der Aktion, was ihr macht in Kiel, natürlich gehört und dachten vielleicht, wäre es einfach interessant in den jetzigen Zeiten, besonders irgendwie zu gucken, wie die Rugby-Familie in Deutschland mit der Lage umgeht und ich glaube, da kannst du ein bisschen mehr erzählen zu, ja, gerne zu dir vielleicht auch erstmal, wenn du willst, und auch zu der Aktion, was sie halt macht.

1:27 Ja, genau. Also erstmal kurz zu mir. Ich bin Max Pohl, spiele jetzt seit knapp zwei Jahren hier in Kiel bei Kiel Rugby von der FT Adler. Kiel, ja, mit steigendem Erfolg doch. Und genau, wir haben ziemlich zum Beginn der ganzen Corona-Krise eine Aktion ins Leben gerufen, die sich ja Tackle Corona genannt hat, bei der wir eine Art Hilfevermittlung zwischen zwischen Hilfesuchenden und Leuten, die Zeit hatten, also Studenten wie ich, aufgebaut haben, um zu gucken, dass irgendwie niemand auf der Strecke bleibt. Da haben wir im Verein gesucht, aber auch in ganz Kiel nach Leuten, die vielleicht Lust haben zu helfen und haben sehr, sehr positive Resonanzen darauf bekommen und konnten auch doch dem einen oder anderen helfen, sei es bei Einkäufen oder bei der Betreuung von Kindern oder auch einfach eine Fahrt zur Bank.

2:26 Genau. Vielleicht, bevor wir irgendwie nochmal auf diese Aktionen gleich genauso sprechen, mich würde es jetzt persönlich mal interessieren, dass du jetzt erst seit zwei Jahren im Rugby spielst, wie bist du selber dazu gekommen oder wie liegt das in Kiel ab? Ja, tatsächlich ziemlich verrückt. Ich komme eigentlich aus Hannover. Da könnte man ja denken, da fängt man in Hannover an, Rugby zu spielen. Aber nein, bin ich erst mal nach Kiel gekommen und dachte mir, Mensch, kann ich doch einen neuen Sport anfangen. war ein halbes Jahr im Ausland, in Neuseeland. Und ja, im Hochschulsportangebot stand Rugby und da dachte ich, probiere ich das mal aus. Und ja, hat mich direkt gecatcht und bin doch sehr aktiv jetzt seit zwei Jahren dabei.

3:07 Und wo warst du in Neuseeland? Oben in der Nordinsel in Fakatane. Ah, ist das unter oder über Auckland? Ziemlich auf einer Höhe, in der Bay of Plenty. Ah, okay, ganz schön da eigentlich, oder? Auf jeden Fall. Hast du aber dort keinen Rugby gespielt? Welche Position bist du? Sorry, John. Wir werden zuerst. Hast du eine Frage verstanden? Tatsächlich habe ich da kein Rugby gespielt, hat sich irgendwie von den Saisons nicht richtig angeboten, da dann Touch-Saison war und dann irgendwie für zwei Monate da rein. Das hat irgendwie dann auch alles mit den Reisen nicht gepasst. Aber ich war 2015 da und 2015 der Seeland Weltmeister geworden. Da kommt man schwer in dem Sport vorbei. Krass, perfekte Zeit, da zu sein, ey, mega.

4:01 Ja, absolut. Auch da ein paar Spieler dann gesehen, das war schon nicht verkehrt. Welches Spiel, welches Positions bist du da bei Kiel? Ich bin so Wing, Fullback in die Richtung. Sehr geil, sehr geil. Wie du da eine beste Position, ne? Ja, Mädchen für alles, habe ich gesehen. Ja, ja, alles Könner. Ja, genau, so war es auf jeden Fall. Genau, also cool, du wurdest halt einfach mal so ein bisschen von der Rugby-Hysterie ein bisschen mitgenommen, auf jeden Fall in Neuseeland. Wie ist es quasi überhaupt in Kiel, also in welcher Liga, also kannst du uns ein paar Daten dazu geben, welche Liga spielt der, was sind so Gegner für euch in der Liga? Genau, wir sind letzte Saison aus der zweiten Liga leider abgestiegen, spielen jetzt entsprechend mit unserer ersten Mannschaft in der Regionalliga, zweite Mannschaft in der Verbandsliga und genau spielen ja echt ganz Norddeutschland ab.

4:57 Gerne in Hamburg viel unterwegs mit Pauli und Exiles und wie sie alle heißen, aber auch in Hannover gegen Germania List hätten wir unser erstes Spiel wieder in der Rückrunde gehabt, was leider ausgefallen ist und ja, genau, läuft ganz gut. Wir waren oben in der Tabellenspitze, aber leider wurde die Saison ja leider abgebrochen. Mal gucken, was diese Saison noch gegangen wäre, aber schade. Ja, vielleicht kannst du dann, also du hast schon ein bisschen am Anfang uns eingeleitet zu dem ganzen Thema mit Tackle-Corona. Wann habt ihr überhaupt damit angefangen und wie ist es überhaupt gelaufen am Anfang? Also du hast gesagt, ja, der Resonanz war halt gut. Also hast du so ein paar Beispiele, was genau da stattgefunden ist vielleicht auch?

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5:45 Genau, es ging quasi los. Wir hätten unser erstes Spiel gegen Germania List am 14.3. gehabt. Das wurde dann leider abgesagt. Wir sind alle in ein Loch gefallen. Aber eine Mitspielerin von mir hatte die Idee, Mensch, lass uns doch jetzt die gewonnene Zeit nutzen, um anderen zu helfen. Und dann haben wir eben die Aktion in einer Horrug-Aktion quasi in zwei, drei Tagen ins Leben gerufen. und haben da, ja, ich glaube jetzt 60, 70 Leute gefunden, die als Helfer bereit wären und haben auch diverse Vermittlungen gehabt. Also viel Einkaufshilfen, aber auch zum Beispiel Hausaufgabenhilfen oder Fahrten zur Bank, genau sowas in die Richtung. Wie läuft da die Vermittlung ab? Alles über Facebook oder eine App oder das Dorfgemeinschaftsblatt oder so?

6:36 Ganz unterschiedlich. Wir haben einmal eine Telefonnummer, an die man sich wenden kann. Wir haben Aushänge in Supermärkten da mitgemacht, haben eine E-Mail-Adresse aufgesetzt. Über unsere Website kann man ja ein Online-Formular ausfüllen, wo man dann seine ganzen Daten angeben kann, wer man ist, wann man helfen kann, wie man helfen kann oder wie man Hilfe sucht. Genau, haben uns da versucht, möglichst breit aufzustellen, dass wir möglichst viele erreichen. waren auch im Radio, auch zum Teil in der Zeitung und haben einfach versucht, möglichst eine breite Masse anzusprechen, damit wir möglichst präsent in Kiel sind und möglichst viel helfen können. Das ist einfach übelst schnelles Engagement von euch allen gewesen, oder?

7:21 Also ich meine, so schnell das so professionell, sage ich mal, auf die Beine zu stellen, das finde ich schon ziemlich beeindruckend. Und also oft versucht man ja so auch mit kleinen Vereinsaktionen irgendwie Leute zu mobilisieren. Aber bei euch hört es sich jetzt echt so an, als ob so wirklich viele Leute super schnell da bereit waren, irgendwie Zeit zu investieren. Da profitieren wir aktuell tatsächlich von einer ziemlich guten Infrastruktur, die wir haben. Wir haben ein paar Leute, die für Social Media zuständig sind, haben zum Beispiel auch eine Anwältin, die mal eben ein Schreiben aufgesetzt hat, das man unterschreiben lassen konnte, dass man quasi auf der sicheren Seite ist, wenn man irgendwo einkaufen gegangen ist, dass man auch wirklich von der Person, dem man geholfen hat, das Geld wiederkriegt.

8:07 Und wir haben halt einfach aktuell eine ziemlich gute Infrastruktur, die sich eigentlich sonst mit anderen Aufgaben befasst. Aber die freigewordenen Kapazitäten konnten da einfach mal schnell genutzt werden und so ganz schnell aus dem Boden stampfen. Seid ihr eher eine Mannschaft oder Kiesewacki allgemein, die sich aus Studentinnen zusammenstellen? Oder ist das so oder ganz bunte Mischung? Ja, also zwei Drittel sind schon so in etwa Studenten. Also im Damenteam sind fast nur Studenten. In Herren Teams ist es ein bisschen durchmischter, aber der Großteil sind schon Studenten. Ist jetzt gerade bei der Corona-Zone irgendwie so viel Engagement zu sehen oder würdest du sagen, dass es bei Key Rugby grundsätzlich der Fall ist, dass ihr da eigentlich sehr gut aufgestellt seid und auch so vielfältig aufgestellt seid?

9:01 Das ist eigentlich vor allem im letzten Jahr durchgehend so gewesen, ist viel auch im Verein einfach geschehen. Wir sind in ziemlichen Aufschwung irgendwie jetzt, irgendwie mit dem Abstieg aus der zweiten Liga ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen und da wird jetzt doch irgendwie eine Menge bewegt. Allein irgendwie als Beispiel den Schiedwetter Cup, was ja auch eines der größten Rugby-Turniere Deutschlands vielmehr ist. Ist schon eine große Bereitschaft da. Ja, cool. Auf jeden Fall ist es auf jeden Fall sehr spannend. Wir müssen da kurz eine kleine Tee-Trinken-Pause einlegen und dann kommen wir gleich zum zweiten Halbzurg mit Max aus Kiel. Ja, willkommen zurück zum Teil 2. Wir haben Max aus Kiel, der uns gerne erzählt von der gesamten Aktion, was jetzt in Zeiten von Corona passiert, Tackle Corona.

9:57 Max, du hast uns, wir sind ein bisschen so willkürlich mit der Geschichte, vielleicht erzählst du, wie ihr überhaupt auf diese Idee gekommen seid. Genau, das war die Idee von einer Mitspielerin Alina Stieler, da sie quasi selber betroffen sein könnte, weil sie die Situation sehr gut kannte. Es war gerade der Fall, dass die Schulen zugemacht haben, also die Eltern sich irgendwie darum kümmern mussten, dass die Kinder zu Hause betreut werden und sie sich dachte, ja, wäre das früher bei mir der Fall gewesen, hätte ich zu meinen Großeltern gemusst. Das wäre aber ja auch nicht gegangen, weil irgendwie Kontakt zwischen Enkeln und Großeltern sollte man auch vermeiden und da dachte sie sich, gut, wo können wir da ansetzen, was können wir dagegen tun und da ist sie dann halt auf die Idee gekommen, sich an den Rugby-Verein zu wenden und darüber halt eine Hilfevermittlung zu gründen, damit eben diesen Leuten und natürlich auch allen anderen, aber vor allem den alleinerziehenden Müttern, die irgendwie sonst ihre Arbeit nicht voneinander gekriegt hätten, geholfen werden könnte.

11:07 Ja, klar. Ist das halt irgendwas, also du hast ja schon am ersten Teil gesagt, natürlich habt ihr ein Netzwerk, beziehungsweise auch so drumherum ist jetzt schon ein gutes Fundament hat da? Ist es halt irgendwas, was andere Vereine in Deutschland auch umsetzen können? Es gibt natürlich Ansätze, aber könnte es halt jeder Verein machen? Können es halt auch andere Vereine machen, unabhängig von Rugby? Ist es halt irgendwas, was machbar wäre überhaupt? Ja, auf jeden Fall. Also es geht grundsätzlich darum, dass man einen Haufen hilfsbereiter Leute hat und dann kann jeder Verein das machen. Vor allem beim Rugby, glaube ich, ist das ganz besonders der Fall. Aber wir haben im Endeffekt auch nur probiert, die Anlaufstelle für alle möglichen Leute zu sein. Das hätte auch jeder andere Verein sein können. Wir haben es halt gemacht, aber sonst in unterschiedlichsten Ausführungen wurde das ja auch schon von anderen, vor allem Rugby-Vereinen in Deutschland gemacht.

12:05 Wie kann ich halt überhaupt, also natürlich gibt es halt sehr spezifisch in Kiel, aber wie könnte ich euch mithelfen, wenn ich jetzt in Kiel bin oder in der Nähe, also wie könnte ich halt überhaupt einen Teil dazu beitragen, gibt es da irgendwo so eine Anlaufstelle, also du hast gesagt eine Nummer, gibt es da irgendwas anderes, wo ich mich melden könnte, wenn ich Hilfe brauche oder Hilfe leisten will? Am einfachsten ist es tatsächlich, bei uns auf die Internetseite zu gehen. Und da haben wir einen Reiter Corona-Hilfe und da ist ein Online-Formular, wo man sich anmelden kann mit seinen Daten, dass wir die Personen erreichen und wo sie wohnt und ob sie ein Auto hat, dass man gucken kann, dass man wirklich passende Paare findet.

12:48 Also nicht irgendjemand aus ganz im Norden Kiel mit ganz im Süden Kiel die Einkaufshilfe machen soll, sondern dass man das auch vermittelt kriegt. da kann man sich auf jeden Fall gerne melden über das Online-Formular. Jeder Helfende ist eine zusätzliche Hand, die gut für uns ist. Und wie ist der Name eurer Internetseite? KielRugby.com KielRugby.com Und auf dem Rechten Seite ist Corona-Helfer, wo das auch so erklärt wird. Aha. Danke doch. Habe ich mitgedacht. Max, könntest du dann jetzt sagen, ob das jetzt im Laufe der Zeit nochmal mehr geworden ist, dass da mehr Unterstützung gebraucht wird oder ob sich das jetzt gerade eher widerlegt oder wie so die Entwicklung da ist bei euch? Ich glaube, so langsam legt es sich.

13:35 Tatsächlich war es schon relativ früh so, dass, glaube ich, die meisten Lösungen für ihre Probleme gefunden haben. Die meisten Probleme wurden auch im privaten, familiären Umfeld gelöst, weil ich glaube, am liebsten geht man halt zu Leuten, die man wirklich kennt. Aber wir wollten einfach die Anlaufstelle sein für Leute, die eben keinen haben oder keine Option haben, dass man sich bei uns melden kann und sagen kann, gut, kommt her, wir machen was. Aber grundsätzlich glaube ich, dass es vor allem jetzt mit den ganzen Lockerungen und dass die Schulen langsam wieder losgehen, doch weiter weniger wird. Ja. Und gibt es jetzt schon irgendwie ein Update bei euch, was jetzt den Sportbetrieb angeht? Also bei euch oder ist auch bei euch noch ganz normal, ich sitze jetzt gerade auch ein paar in England und hab's immer nur so auf einem Ohr krieg ich so mit, was in Deutschland abgeht, aber oder ist es jetzt noch so, dass auf unbestimmte Zeit Sport- und Trainingsbetrieb komplett eingestellt ist, auch bei euch im Norden?

14:37 Ja, soweit ich weiß schon, unsere Ligen sind abgesagt zumindest, aber ja, wann es wieder richtig losgeht, weiß ich nicht. Also zumindest geht es ja mit der Fußball-Bundesliga schon wieder los, da sollten wir ja nicht so... Hauptsache, Fußball geht weiter. Big G, du wolltest noch was kurz fragen, glaube ich? Ist Max abgebrochen oder... Ey, der ist noch da, ne? Ich weiß nicht genau. Max, kannst du uns noch hören? Ich frage mich mal. Hallo? Ah, da ist er wieder. Da ist er wieder. Da bin ich wohl irgendwie rausgeflogen. Die Technik. Okay, kein Problem. Wir haben für jemanden, der professionell das zusammenschneidet für uns. Da habe ich immer super viel Bock drauf. Da sind die tollsten Arme. Du warst noch gerade dabei mit Spielbetrieb.

15:23 Bundesliga-Geisterspiele, also Fußball-Bundesliga-Geisterspiele wird es vielleicht bald geben. Das meintest du ja, oder Max? Genau, da sollten wir ja dann hoffentlich auch nicht so weit weg von sein, dass wir wieder spielen dürfen. Ja, ich weiß, ich weiß nicht. Ich hoffe es, aber du scheinst ja einen sehr positiven Outlook zu haben, aber ich habe heute ein bisschen resigniert, weil ich mir dachte, bis September sehe ich eigentlich keinen von uns irgendwie trainieren oder so. Das machst du aber auch ohne Corona. Selbst ohne Corona würde ich bis September nicht. Das ist ja schon Sommerpause. Aber im Ernst. Also sagen wir mal so, es ist noch ein bisschen länger Pause. Wisst ihr denn, ob eure Liga komplett abgebrochen wird und dann Auf- und Absteiger so feststehen oder ob das noch so weitergespielt wird?

16:13 Gibt es da irgendwas vom Norddeutschen Verband? Wer entscheidet das eigentlich? Also das ist auch irgendwie sehr vage. Der Regionalliga-Ausschuss hat auf jeden Fall gesagt, dass die Saison abgebrochen wurde jetzt. Wie es mit Aufsteigern und Absteigern aussieht, weiß ich nichts. Wir standen relativ weit oben, wollten aber diese Saison eh noch nicht aufsteigen, auch wenn wir die Chance gehabt hätten, um uns erstmal wieder zu finden. Deswegen weiß ich das nicht und der Verbandsliga-Ausschuss hat noch nichts entschieden, aber ja, alles noch sehr vage. Aha, die Mühlen der deutschen Sportbürokratie mal langsam, denke ich mal. Und so deine persönliche Aussicht so auf Corona? Also ich meine, keiner von uns kann so wirklich trainieren mit dem Ball und so, aber du scheinst ja ganz positiv gestimmt zu sein. Ja, was bleibt mir immer anderes übrig, ne?

17:03 Also, jetzt hat man wenigstens mal die Zeit, richtig fit zu werden. Naja, das ist eine Ansichtssache. Das, was man sich vorgenommen hat, umzusetzen. Du hast ja Schiedwetter-Cop am Anfang auch genannt. Das ist halt normalerweise in Juni, ist das richtig? Mitte Juni? 30 Jahre Jubiläum wäre es gewesen, oder? Ja, genau. Da ist es quasi erstmal ein Feld unter den ganzen Sachen Großveranstaltungen. Habt ihr das schon quasi abgesagt oder ist es seit irgendwelchen Entscheidung dazu getroffen für solche Sachen? Offiziell ist noch nichts abgesagt, aber da auch noch nicht offiziell feststeht, ab wann Veranstaltungen als Großveranstaltungen zählen und wir lassen uns ein bisschen Zeit, bis wirklich offiziell wir das absagen müssen, aber wir rechnen doch sehr, sehr stark damit mit der Absage, auch wenn das doch sehr traurig ist.

18:01 Ich steckte auch tief in der Organisation mit drin, haben schon eine Menge geplant gehabt, aber ja, kann man nichts machen. Dafür bündeln wir jetzt unsere Energien für 2021. Max, ey, du bist ja ein engagierter Mensch, muss ich dir sagen. Du hast ja wirklich dieses Rugby-Fieber komplett gefressen, hast dich nur angefragt zu spielen, sondern bist ja auch voll im Vereinsleben mit drin. Wenn du jetzt sagst, dass du auch noch den Sheetwettercup mit organisierst, das ist ja völlig krass. Ja, ziemlich reingetrieben worden, auch im Verein. Ja, weil das sind so Sachen, die halt immer so anstehen für Vereine jetzt, also man hat den eigenen Liga-Betrieb, das eigene Training, dann organisieren wir noch ein Turnier, jetzt kommen noch diese Aktionen dazu, also ich meine, klar, gerade haben wir vielleicht alle ein bisschen mehr Zeit als gewöhnlich, aber ja, also wie kommt es, dass du jetzt, ich meine, du könntest ja auch einfach nur Racken spielen.

18:57 Ja, es ist glaube ich, das Ganze drumherum? Es ist, glaube ich, einfach das positive Feedback, was man doch bekommt. Bei mir ging es tatsächlich los bei uns auf der Weihnachtsfeier vor anderthalb Jahren so richtig, dass da werden halt die wirklich nochmal extra geehrt, die auch außerhalb von den Spielen was gemacht haben. Bei uns gibt es die Tradition, dass denen die besondere Leistung für den Club erbracht haben, ein sogenanntes Polo bekommen, also ein Polohemd, was sie dann immer zu den offiziellen Anlässen tragen dürfen. Und irgendwie diesen Anreiz, dass man dann diese Ehre des Polos haben darf und wirklich vor allem nochmal geehrt wird und gesagt wird, ey, der hat sich echt verdient für den Verein gemacht, hat mich doch irgendwie sehr angespornt, weil man da wirklich einfach den Dank bekommen hat, was vielleicht häufig einfach nicht der Fall ist und ja, das hat mich dann doch irgendwie ziemlich gecatcht und so bin ich da reingerutscht und ja, hab dann immer mehr gemacht und hab dann auch letzte Weihnachtsfeier mein Polo bekommen.

20:10 Herzlichen Glückwunsch. Danke, danke. Ja, cool, also Max, auf jeden Fall wirklich, wirklich großen Dank, dass du die Zeit genommen hast und uns ein bisschen über Kiel Rugby und auch natürlich den Tackle Corona. Für die Leute, die sich natürlich interessieren, über Kiel Rugby dann sich Bescheid sagen quasi. Aber auf jeden Fall wirklich cool, dass ihr diese Initiative gestartet habt. Vielen Dank. Ja, und ich glaube... Viel Erfolg weiterhin damit. Ja, viel Erfolg und ich glaube für dieses Woche ist es auf jeden Fall ein hervorragender Podcast gewesen und danke Max nochmal und ja, ich muss auf jeden Fall erst mal sacken lassen. Es war auf jeden Fall sehr viel Information, aber auf jeden Fall stolz, dass wir da sprechen könnten.

20:57 Danke dir. Ich bin auch sehr gefreut. Genau. Dann herzlichen Dank, dass ihr zugeruht habt. Big G und Vivian, wie immer sehr schön, dass ihr da wart. Und dann gucken wir mal, was wir nächste Woche noch im Petto haben. So ist es. Alles klar, Donner. Bis nächste Woche. Bis dann, ihr Hübschen. Bis dann. Ciao. Tschüss. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt es da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen.

21:43 Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool jetzt bei Tatort Musik überall, wo es Podcasts gibt.