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Vorpass · Folge 46

Vorpass heute mit Lukas Hinds-Johnson über Training im Homeoffice

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Lukas Hinds-Johnson, Deutsch-Waliser, der für die U21 und die deutsche Rugby Nationalmannschaft gespielt hat, spricht darüber wie man sich im Homeoffice fit hält. Donal, Vivian und Georg wollen wissen wie Lukas' Routine aussieht und wie er sich motiviert in diesen Zeiten. Da Lukas auch Physiotherapeut ist sprechen wir darüber was er für Rugby Spieler empfiehlt, die aus der Winterpause noch nicht 100% fit zurück sind. Viel Spaß!

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Transkript

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0:14 Herzlich willkommen zu unserer neuen Folge von unserem Podcast Vorpass. Wir sind auf jeden Fall ganz gespannt, was es dazu gibt. Heute haben wir einen besonderen Special Guest bei uns. Kommt noch später dazu, Lukas Heinz-Johnson. Aber erstmal würde ich Hallo sagen zu Vivian und Big G. Herzlich willkommen, ihr beide. Hallo, Donnel. Hi, ihr beiden. Tag 87 in Quarantäne. So, ja, genau. Also vielleicht wollen wir, bevor wir ins große Thema einsteigen, vielleicht wollen wir einfach mal sehen, wie es euch geht. Also wir wohnen halt ja alle jetzt auseinander leider. Vivian, wie ist die Lage in England? Forrest Johnson ist im Krankenhaus. Boris Johnson ist so ein Krankenhaus. Die ganze Nation flippt hier aus, sage ich euch.

1:06 Es ist echt ein bisschen tricky. Alle haben jetzt echt ein bisschen Angst um seinen Zustand. Der scheint nicht so gut zu sein. Und der ist ja jetzt irgendwie nicht am Ventilator angeschlossen, aber hat ja echt so eine Sauerstoffzufuhr jetzt auch bekommen und so weiter. Ist auf Intensivstation. Es sieht tricky aus. Man muss jetzt echt gucken, was da die News machen. Wie ist die Lage auf? Wie ist die Lage auf den Straßen? Das wissen wir quasi in Deutschland eher weniger. Wie ist es, wenn du jetzt einkaufst oder auf der Straße bist? Also in der Stadt war ich noch nicht. Ich habe da für die Arbeit was aufnehmen müssen. Und wirklich jetzt hier, ich bin ja ein bisschen auch auf dem Land, also Chester, die Stadt, wirklich Geisterstadt.

1:52 Es ist niemand unterwegs, alle Geschäfte sind zu, es ist richtig gruselig. in den Geschäften. Da war ich jetzt auch zu zweit einkaufen. Da wurde mir gesagt, nächstes Mal wirklich nur noch eine Person pro Wagen. Die Verhältnisse sind ja wahrscheinlich auch ähnlich wie in Deutschland. Aber es hat alles leer. Es ist irgendwie total verrückt, weil ich jetzt gar nicht so weiß, wie es in Deutschland ist. Ja, Big G, du... Ja, Big G kann uns wahrscheinlich am besten sagen, weil Berlin ist ja wieder anders als in Bayern. Big G, wie ist das halt in München? Ja, mir geht es generell gut. Ich kann die Situation hier ganz gut aushalten. Ich arbeite da nicht im Krankenhaus oder so. Und so ein bisschen, wenn man was mit IT macht, Homeoffice und so, hat es schon vorher gegeben.

2:36 Also ich will mich persönlich gar nicht beschweren und habe auch das Gefühl, die Leute um einen herum sind auch gechillt. Allerdings gehe ich ja jetzt auch nicht so oft weg. Ich kann es jetzt auch schlecht einschätzen. An der Isar bzw. im Grün sind schon, also ich war vorhin mit dem Fahrrad langgefahren. da sind schon sehr viele Leute draußen. Familien auf Decken und so. Dann sieht man, man darf eigentlich nicht verweilen. Also die bayerische Polizei, da habe ich noch einen Tweet gesehen vorhin, man darf nicht länger irgendwo verweilen. So draußen rumgehen ist okay. Ich glaube den meisten Leuten ist bewusst, dass sie zu Hause bleiben müssen. Und nehme das auch an. Aber das wird ja jetzt mindestens noch bis Anfang Mai gehen, denke ich mal.

3:19 Also jetzt ist ja Anfang April. Ich frage mich, ob die Stimmung mal umskippt oder so, umschlägt. Ob es da noch mehr Leute gibt, die draußen rumhängen wollen. Also ich wollte halt einfach von Berlin ein bisschen berichten. Und also wir sind hier etwas verstaunt. Also beziehungsweise ich auf jeden Fall, wenn man quasi auf der Straße geht, dass viele Leute schon miteinander rumhängen. Und natürlich ist es quasi, dürfen Leute aus einem Haushalt irgendwie was zusammen machen. aber da habe ich heute viele Leute gesehen, die zu zweit, zu dritt zusammen waren, die also definitiv nicht zusammen gewohnt haben. Und das sind viele Leute, die also dieses mit dem Abstand einhalten, das finde ich hier auf jeden Fall recht schwierig.

4:01 Also es ist halt ja markiert und alle diese Sachen, aber irgendwie in den engen Straßen beziehungsweise in den engen Supermärkten ist es halt meiner Meinung nach nicht so leicht umzusetzen. Also glaubst du, dass die Leute das immer nicht genug gerafft haben? Also ich sag mal, du musst ja auch schon auch krass aufpassen, oder? Ich meine, du hast ein Kind zu Hause, was irgendwie gerade früh auf die Welt gekommen ist. Bist du da so ein bisschen so, nervt dich das ab, dass das einfach nicht so umgesetzt wird genug? Ja, ich finde es einfach mal, dass, also viele Leute sprechen von Solidarität und solches. und Solidarität ist okay, aber da müssen alle an einem Strang ziehen und das ist halt nicht der Fall. Es sind viele Leute, die so, also viele Leute halten das quasi ein, aber viele Leute ist denen relativ egal und dann für den Leuten, ich weiß halt nicht, das ist halt so das Nervigste.

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4:59 Grundsätzlich, was halt so ein Faktor ist, muss man in Betracht sehen, vor einem Monat war es kalt und wurde halt eh keine Haut und heute war es 20 Grad und Sonne, da wurde keine drin sein und das ist auch auf jeden Fall ein Faktor, was keiner mitgerechnet hat, weil auch in den anderen Ländern war es halt irgendwie nicht so blendend sonnig, also klar, in den anderen Ländern war es besseres Wetter, aber jetzt erst hier, 20 Grad, T-Shirt-Wetter, ich weiß halt nicht, wie das gehen würde, in der Wohnung zu sein, weil 20 Grad jeden Tag finde ich schwierig. Na gut. Wir haben überstehen. Ja, wir haben Ja, genau. Ich glaube, uns geht es auch noch. Wir fallen uns immer ans Wort. Uns geht es allen gut.

5:52 Ja, ich wollte auch nur noch sagen, ich glaube, uns geht es halt, wir können es nicht so doll beschweren. Wir haben Jobs, die man aktuell zu Hause gut zum Homeoffice machen kann. Und ich muss wirklich sagen, die Woche wird hier bereichert, jedes Mal aufs Neue, wenn ich mit euch beiden diesen Podcast aufnehmen kann. Also es ist wirklich schön, das zu machen, jetzt während der Zeit besonders. Okay, wow. Auch natürlich teilweise bzw. hauptberuflich als Physiotherapeut unterwegs. Lukas, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist. Ja, danke schön. Danke für die Einladung. Ja, gerne. Also wir wissen, dass du jede Folge sehr, sehr neugierig anhörst von uns. Absolut. Ich fand das einfach mal spannend, bzw. wir fanden das einfach mal spannend, vielleicht deine persönlichen Einblicke über das Leben gerade in den jetzigen Zeiten, wo wir alle quasi sehr viel zu Hause sind natürlich, wie man sich als Rugby Spieler sich fit hält, beziehungsweise wie man grundsätzlich sich fit hält in den jetzigen Zeiten und ich weiß, dass du natürlich sehr viel Sport treibst, weil du sehr sportlich unterwegs bist und hast natürlich aus deinem Beruf viele Sportler, die du betreust, wie ist das quasi jetzt in den jetzigen Zeiten für dich?

7:34 Es ist schon so, dass ich starke Einschränkungen habe. Also ich arbeite nur noch zwei Tage die Woche, da dann auch nur vier Stunden und auch wirklich nur mit Akutpatienten oder Leuten nach OP noch, die unbedingt nachversorgt werden müssen. Aber ansonsten habe ich sehr viel Freizeit und die nutze ich dann auch zu Hause. Gerade morgens habe ich mir so eine kleine Routine erarbeitet, um Sport zu machen und fit zu bleiben. Dann ist das quasi schon wie so ein Automatismus am Morgen, dann hat man schon hinter sich. Und nutzt die restliche Zeit, um sehr viel aufzuräumen und nachzudenken. Aber Lukas, als Physiotherapeut, wie ist das da jetzt aktuell mit den Sicherheitsvorkehrungen, die es eigentlich normalerweise gibt? Die kannst du ja gar nicht einhalten, aber das ist dann...

8:19 Wie ist das dann? Du gehst das Risiko ein, dein Patient geht das Risiko ein. Ist das dann so, dass man das so krass sieht? Oder du kennst ja wahrscheinlich auch schon lange und dann weiß man so, okay, wir machen die Behandlung jetzt einfach weiterhin? Oder wie ist das? Ich habe gerade die Patienten, die ich nicht so lange kenne. Der Grund ist, Physiotherapie gilt noch als systemrelevant. Also wir sollen die Praxen offen halten. Gleichzeitig ist es aber, glaube ich, einer der körperlichsten Berufe überhaupt, wo viel Körperkörper stattfindet. Und deswegen ist es in den meisten Fällen einfach fahrlässig, auch dann die Therapie fortzusetzen. Und dementsprechend habe ich jetzt auch gerade sehr wenig zu tun.

9:00 In meinem Fall ist es noch so, dass ich selbstständig bin. Also ich bin in einer Privatpraxis eingemietet, wo ich halt meine Leute behandle. Das heißt, ich bin natürlich finanziell auch komplett jetzt in unsicheren Zeiten. Das heißt, ich behandle wirklich nur Leute, die akute Schmerzsyndrome haben, die nicht zur Gefahrengruppe aufgehören, beziehungsweise nicht mit denen in Kontakt sind. und dementsprechend ist wirklich sehr, sehr wenig zu tun in letzter Zeit. Also von der Politik, um da die Lage so auszulösen, gibt es leider keine konkreten Angaben. So nach dem Motto, mach mal weiter, aber die Realität oder die Praxis ist halt einfach so aus, dass man das einfach nicht in den meisten Fällen gewährleisten kann.

9:43 Das ist ja schon ein bisschen auf Vertrauensbasis viel, dass du dann halt denjenigen glaubst, dass der jetzt nicht gestern Abend auf irgendeiner Corona-Party war, für ein Patient. Ja, ich glaube mal so von den, also gut, ich habe jetzt nicht so die sehr alten Patienten, aber ich sag mal, die Gruppe 30 bis 50, 60, die geht nicht so oft Party machen und schon gar nicht auf Corona. Aber ja, es ist schon so und es ist halt auch so gehandhabt, deswegen sind wir auch noch offen, weil wir sind ja medizinische Hilfsberufe und sollen laut unserer Ausführung auch einschätzen können, was jetzt richtig ist und was nicht, was auch zum Teil sehr schwierig ist, gerade mit der Datenflut, die einen so erwartet.

10:20 Und auch viele hysterische bzw. auch falsch interpretierte Nachrichten, Gerade wenn es um Studien und gerade wenn es um etwas Frisches geht, kann man halt nicht jedes Wort oder jede Studie gleich auf die goldene Waage legen. Du hast ja gesagt, du hast natürlich sehr viel Freizeit und versucht das auch zu fühlen mit trotzdem dieser Routine. Ich glaube, es geht uns allen so. Aus der sportlichen Hinsicht, was ist halt quasi eine Routine für dich? Also du sagst ja, morgens hast du das erstmal so in dir drin und hast es gleich hinter dir. Was enthält da? Wie kann man sich vorstellen für eine Routine? Also ich habe vier Teile eigentlich inzwischen und ich mache die auch schon ein bisschen länger. Ich habe die jetzt einfach nur quasi ausgebaut oder mache die ein bisschen sauberer und nehme mir mehr Zeit.

11:08 Ich fange meistens morgens mit so einem Flexibilitäts- und Yoga-Programm an, wo ich viel an der Mobilität arbeite und vor allem dann das Augenmerk so auf Defizite setze. Ich habe jetzt schon länger nicht mehr Rugby gespielt, aber gerade in der Zeit, wenn ich dann spiele, nutze ich dann auch die Zeit da, um direkt an Verletzungen, Bewege etc. zu arbeiten, um die gleich immer wieder an einen positiven Stoffwechselimpuls zu geben. Das dauert so ungefähr, ja, sonst eigentlich 15 Minuten. Inzwischen mache ich es meistens so 20, 25 Minuten. Das ist dann gefolgt von einem kleinen Zirkel mit einem Körpergewicht, wo ich, ich glaube, das Thema Sport ja kommt, gehe ich da noch genauer drauf ein, aber ich mache momentan ganz simpel einfach vier Sachen, 100 Wiederholungen, also 100 Kniebeugen, 100 Liegestütze, 100 Mal eine Übung für den Rücken und für den Bauch.

12:01 100 Wiederholungen, okay. Einfach jeden Tag, das ist eigentlich das Standardprogramm, also ich mache das auch außerhalb der Corona-Krise und das ist quasi eine normale Routine morgens, also die ist immer drin, also auch wenn ich noch ein Krafttrainingsprogramm habe etc., das zählt quasi nicht dazu. ich habe dann noch einen kurzen Teil, wo ich meistens Kaffee trinke, Buch lese oder meditiere und dann, wenn ich nicht arbeite, gehe ich morgen, also ich verlasse gleich morgens die Wohnung früh, also ich bin wirklich um 6 Uhr joggen meistens, so für eine 3-4 Stunde und das war's. So, auf jeden Fall eine bunte Vielfalt dabei und hat sich das irgendwie geendet? Also natürlich, Joggen ist quasi ein bisschen schwieriger, aber vielleicht um 6 Uhr morgens sind trotzdem wenige Leute. Hat sich das irgendwie geändert, deine Routine, von vorher zu nachher, also sag mal vor sechs Monaten zu jetzt?

12:56 Ja, ich nehme mir deutlich mehr Zeit, wie gesagt, und mache noch mehr Wiederholungen. Also ich habe das sonst so aufgebaut, ich habe das damals angefangen. Ich nehme mir ganz gerne mal so Wochenherausforderungen. Also so hat das zum Beispiel mit dem Flexibilitäts-Yoga-Programm auch angefangen, dass ich sage, ich will einfach mal fünf Tage lang oder jetzt diese Woche, sieben Tage jeden Morgen das machen. Und meistens der Trick, dass ich mich selber dabei austrickst und dann das einfach fortführe und dann fängt das an das hat damals angefangen dass er zehn minuten dieses flexibilitätsprogramm gemacht habe dann waren es irgendwann mal 15 dann sind habe ich danach noch zehn liegeschütze gemacht dann paar wochen später waren es 30 liegeschütze dann 40 und dann kamen immer mehr übungen dazu und jetzt durch diese gewonnene zeit ist halt echt dass ich mir extrem viel zeit bei diesen sachen lasse und gerade bei diesen flexibilitätsübungen desto sauberer und koordiniert, wie man die Übung auch ausführt, desto effektiver natürlich.

13:50 Und jetzt hat man halt auch einfach die Zeit. Ich bin ja sonst eher jemand, der jede Sekunde noch im Bett bleibt, die er kann und macht die Sachen dann schon sehr oft unter Zeitdruck. Und ja, da muss ich jetzt feststellen, dass es echt besser ist, wenn man die Zeit sich nimmt. Merkst du aber körperlichen Unterschied jetzt, sag ich mal, zu der Zeit, Corona-Zeit, dass du da irgendwie schon einen krassen Muskelabbau jetzt erlebst oder wie merkst du das? Nee, noch nicht. Ich meine, ich habe einen wirklich Glück und zwar, ich bin zwar nur einmal die Woche in dieser Praxis, aber da ist auch ein Kraftbereich, wo nur ich die Geräte benutze und momentan bin ich auch nur der Einzige, der da dran ist und kann dann einmal die Woche auch noch Krafttraining mit Geräten machen.

14:35 Aber ansonsten, nee, merke ich es gar nicht so sehr. Was halt passiert ist, der Körper baut sich halt ein bisschen um, dass wenn man mit dem Körper Gewicht macht, Das sind einfach andere Belastungen, die man den Körper aussetzt. Dementsprechend fühle ich mich ein bisschen mobiler und leichter. Ich weiß dann aber auch immer, wenn ich das Krafttraining einmal mache, dass ich, obwohl ich zum Beispiel bei den Liegestützen inzwischen, ich weiß nicht, da mache ich morgens 80 Stück am Stück und trotzdem bin ich beim Bankdrücken dann aber inzwischen schlechter geworden, weil ich einfach nicht mehr so regelmäßig diesen Reiz habe für die Muskulatur. Krass, ja. Einfach nur eine Gewöhnungssache. Also wenn ich das zwei-, dreimal wieder normales Krafttraining mache, dann adaptierte Körper auch. Das ist wie, wenn man mal nur eine Woche Pause gemacht hat und dann wieder zum Beispiel Konditionstraining macht. Meistens ist es gerade die erste Erfahrung wieder nach einer Pause mit dem Training eher ein Schock für den ganzen Körper. Dann kannst du das Nervensystem registriert, auf einmal wieder aus dem Bein kommt die Nachricht, hier ist so wenig Sauerstoff, da musst du noch gucken und dich konzentrieren und so weiter. Dir gehen tausend Sachen durch den Kopf.

15:35 Und das ist einfach eine Überlastung vom ganzen Körper im Nervensystem primär. Das adaptiert aber relativ schnell wieder. Das ist halt dann auch der Grund, warum man schon nach einer oder zwei Fitness-Sessions sich auf einmal schon wieder so deutlich fitter fühlt oder einer der beitragenden Faktoren. Du hast ja gesagt, es gibt natürlich so ein paar Wehwehchen, die du wahrscheinlich jahrelang mit dir rumträgst und versuchst sie ein bisschen zu behandeln. Ist das irgendwas, was quasi jedermann jetzt zu Hause, also Rugby ist halt quasi ein Sport, wo schon einige Verletzungen irgendwie über die Jahre mitgetragen werden. Letztes Mal haben wir auch mit Bebien gesprochen, dass sie halt quasi eine größere Verletzung hatte, was sich länger dazu in der Pflichtpause gemacht hat.

16:16 Aber es gibt auch Leute, die sozusagen mit Verletzungen weiterspielen. Können die Leute deiner Meinung nach die Zeit jetzt nutzen, um wirklich zu regenerieren für solche Verletzungen? Ja, definitiv. Es ist ja gerade beim Rugby so, dass man sich ja nicht wirklich immer verletzt, aber viele kleine Blessuren hat, die man dann die ganze Saison mit sich mitträgt. Oder kaum ist das eine Mal endlich wieder weg, am Oberschenkel, dann tut auf einmal die Schulter wieder weh, etc. Und jetzt sollte man einfach die Zeit nutzen, sich zu regenerieren. Und Regeneration heißt ja nicht, nichts zu tun. Denn gerade mit dem Körpergewicht kann man dann halt auch gut koordinative Übungen machen, also auch den Fokus vor allem auf die Körperwahrnehmung setzen.

16:57 Denn gerade zum Beispiel Bänder haben mehrere Funktionen, als nur eine mechanische Stabilität zu geben. Eine der Hauptfunktionen ist auch eine Wahrnehmung. Also das heißt, je nach Winkel des Gelenkes kommen bestimmte Bänderstrukturen unter Spannung und dann weißt halt dein Körper, okay, zum Beispiel mein Knöchel hat jetzt den und den Grad. Nach einer Verletzung von einem Band zum Beispiel wird diese Kommunikation ja gestört kurzzeitig. Und jetzt ist halt gerade die Zeit, um an solchen Sachen wieder zu arbeiten, sich auch darauf wieder zu fokussieren. Oder aber auch, es ist normal bei einer Verletzung, wenn wir jetzt beim Knöchel bleiben, wenn man sich umgeknickt ist, dann humpelt man ja auch.

17:37 Was auch total okay ist und normal ist. Manchmal schleichen sich halt noch kompensarische Bewegungsmuster ein und so weiter. Oder man wöhnt sich einfach an, zum Beispiel die Hüfte oder das Bein anders zu bewegen. Und gerade solche Probleme kann man jetzt angehen. Also gucken, wo bin ich nicht mobil. Also der beste Maßstab ist immer der eigene Körper. Also nehmen wir jetzt zum Beispiel mal die Hüfte. ist meine Hüfte in der Rotation genauso mobil links wie rechts. Dann habe ich da meinen Maßstab und kann dann das wieder ausgleichen und genau da die Defizite einfach ausgleichen. Können das Leute erkennen ohne Hilfe von außen wie von professionellen Leuten wie dir? Also wenn ich jetzt hier humple auf einem Bein und ich denke, dann versuche ich das vielleicht zu adressieren und denke, ja, das mache ich ganz gut.

18:25 Aber eigentlich würde da ein professioneller Physio drauf schauen und dann würde sagen, nee, du belastest das immer noch falsch. Ja, das ist natürlich schwierig als Laie. Ich beschäftige mich natürlich damit ein bisschen mehr. Allerdings gehe ich jetzt auch mal nicht von den ganz schlimmen Fällen aus. Ich hoffe, dass die Leute, die sich in der Saison verletzt haben, da auch noch im Betreuen gekommen sind und dementsprechend auch schon einen gezielten Reha-Plan haben oder Trainingsplan haben, was sie da machen können. Ich meine, die einfachsten Sachen jetzt so für uns, für den Laien, wenn man schaut, ist, wie gesagt, auch der Körper an eigenem Maßstab. Wenn ich zum Beispiel mich vor einen Spiegel setze und meinen linken Arm hebe und gucke, ziehe ich zum Beispiel Schulter hoch oder nicht und dann vergleiche ich das einfach mit dem rechten Arm dann.

19:10 Dann habe ich so einen kleinen Maßstab und war schon so ein bisschen mit meinem rechten Arm, da hatte ich mich ja damals an der Schulter verletzt und ich sehe immer, wenn ich so um die 90 Grad komme mit dem Oberarm, da ziehe ich die Schulter so ein bisschen nach. Da kann man schon mal versuchen, so aktiv im Spiegel da entgegenzugehen. Das wäre jetzt mal so ein Vorschlag. ansonsten, je nach Versorgung gibt es, also ich kenne viele Kollegen, es ist vor allem aber eher im Englischsprachenbereich, die jetzt zum Beispiel über Videotutorials arbeiten, die haben dann einfach eine Videokonferenz und korrigieren darüber ihre Klienten und geben denen ihre Übungen. Das ist leider noch nicht, glaube ich, in Deutschland noch nicht ganz den Fuß gefasst, aber ich denke, das ist gerade auch da, wenn man noch weiter möchte, eine gute Lösung und vielleicht gibt es das ja auch wo auch immer in Deutschland oder wo auch immer das jetzt gerade gehört wird.

19:59 Vielleicht gibt es da ja schon ein paar Angebote in der Richtung. Jetzt ist die Chance wahrscheinlich. Wann, wenn nicht jetzt? Digitalisierung. Auch die Physiotherapie hier. Ja, dann legen wir eine kurze Pause ein, damit wir wieder etwas trinken können, atmen können und kommen wir gleich in Teil 2 weiter und ist weiterhin Lukas zu Gast bei uns. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch.

20:50 Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden. Magbyspieler in Deutschland, trainiert, jetzt Dienstag, Donnerstag, sage ich mal so, Winterpause nicht viel gemacht. Relativ, ja, jetzt vielleicht nicht so die fitteste Person nach dieser Winterpause. Die meisten Leute haben auch noch kein Spiel gehabt. Was machen die meisten Leute falsch jetzt? Gibt es dann Leute, die dann zu Hause gar nichts machen, die nur stupider die falschen Sachen machen, anstatt sich auf ihre Schwächen zu konzentrieren? Oder gibt es dann, oder aus seiner Erfahrung heraus, gibt es dann auch Leute, die drehen dann komplett auf, machen 100 Burpees am Tag, sprinten und wundern sich nach einer Woche, dass sie komplett fertig sind mit der Welt.

21:56 Ja, danke. Warte mal, ich habe ganz kurz den Hänger jetzt. Es waren so viele Sachen. Also, es ist... Entschuldigung, kurzer Hänger. George, du hast von dir geredet, oder? Nee, eigentlich von Donal sage ich mal so. Die Frage ist, Lukas, wieso ist George immer noch zu unfit? Was machen die? Ja, ich habe keinen Text. Also, das ist ein Wunder, dass ich überhaupt noch laufen kann. Die Ärzte, die ganzen Orthopäden haben mir ja gesagt, Rollstuhl ab Mitte 30. Und hier stehe ich noch. Hier stehe ich noch. Du stehst gerade. Die haben gesagt, Rollstuhl ab Mitte 20 eigentlich. Also, die Frage war, was machen die meisten Leute jetzt falsch? Gibt es, ich meine aus deiner Erfahrung, oder sorry, jetzt gehe ich nochmal auf mich zurück ein.

22:46 Du bist ja Physio und spielst Rugby. Das heißt, jeder wird sich voll quatschen mit Tipps. Deswegen beheime ich das eigentlich meistens. Ja gut, dass du jetzt hier auf dem Podcast bist. Es hören sowieso nur drei Leute zu. Von daher ist es auch egal. Also aus deiner Erfahrung, was machen die Leute jetzt vielleicht falsch? Wo sagst du, darauf solltet ihr jetzt achten? Da gibt es einfach immer ein Grundprinzip. Also es ist schon mal nie falsch, was zu machen. Man muss immer stetig sich körperliche Reize setzen. Aber immer jeder Körper hat eine gewisse Belastungskapazität. Und diese Belastungskapazität muss immer ausgeschöpft werden, um den Stand zu erhalten. Und aber auch den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten und noch aufzubauen.

23:26 Wenn wir also die Kapazität nicht ausschöpfen, was jetzt wahrscheinlich der Fall bei den meisten ist, werden wir zwanghaft abbauen. Am besten eignen sich gerade hier jetzt natürlich dann Circle Training mit dem Körper. Allerdings, der Fehler, den die meisten machen, ist dann diese Weekend Warrior. die denken, ich kann jetzt einen Tag und zwei Stunden eine ganze Trainingswoche kompensieren. Man muss den Körper langsam wieder an diese Belastung ranführen, genau an der Kapazität, die er jetzt gerade hat. Da muss man also auch wirklich auf den Körper am Anfang hören. Denn wenn man über die Kapazität hinauskommt, haben wir eigentlich einen ähnlichen Effekt. Wir werden auch abbauen oder degenerieren, weil wir uns einfach überlasten.

24:05 Also die Unterlastung und Überlastung haben letztendlich den gleichen Effekt des Abbauens. Nur bei der Überlastung sieht man wahrscheinlich ein bisschen besser aus. Also Donnel, nicht Treppen steigen. Das ist für dich wahrscheinlich auch schon eine Überlastung. Ich verlasse kaum die Wohnung jetzt. Lukas, ich hätte auch noch mal eine Frage. Ich sage mal, wir sind Rugby-Spieler jetzt in Deutschland. Ich sage mal, wir sind jetzt alle super fleißig und machen jeden Tag so eine halbe Stunde bis eine Stunde irgendwie Sport zu Hause, sodass das möglich ist. Wir machen unsere 100 Liegestütze, unsere 100 Kniebeuge und so weiter. Wenn jetzt, sage ich mal, nächstem Monat jetzt doch irgendwie ein Spielbetrieb möglich wäre, würde das jetzt ausreichen?

24:50 Oder würdest du sagen, boah, das wäre schon ganz schön gefährlich, wenn wir uns alle so wieder einfach direkt auf den Platz stellen und nach einer Woche das erste Spiel hätten? Es ist natürlich schwierig zu beantworten, weil das eine sehr individuelle Frage ist, je nach Trainingszustand der einzelnen Personen. Prinzipiell klar, es hat das Krafttraining mit einer oder ist mit einer der besten Mittel zur Verletzungsprävention. Ich denke aber, dass es jetzt nicht so katastrophal wäre, wenn in zwei Wochen es wieder losgeht, da die meisten Leute ja doch noch relativ aktiv sind. Also ich glaube nicht, dass sich da alle wortwörtlich den Hals im Bein brechen. Okay, cool. Ich habe das irgendwie wirklich mir ein bisschen schlimmer vorgestellt.

25:33 Fehlt das dann trotzdem, weil viele Leute sagen natürlich, wenn man verletzt ist und dann kommt man nach einer Verletzung zum Beispiel zurück, dass man dann der Spielpraxis fehlt? Also spielt das auch überhaupt eine Rolle dann? Man ist ja fit, aber das Spielpraxis, wenn man zwei Monate lang nicht rugby spielt, ist es trotzdem irgendwas? Oder geht das selbstverständlich weiter? Na ja, klar, dann wird der Körper sich erst mal daran gewöhnen müssen. Fakt ist, selbst wenn wir auch Krafttraining machen, diese Belastungen, die wir beim Rugby unseren Körper aussetzen, die kann man nicht einfach so simulieren. Und wäre auch nicht gesund, jeden Tag diese extreme Belastung zu simulieren. Nichtsdestotrotz denke ich aber, dass für den normalen Rugby-Spieler, der jetzt nicht mit Verletzung hier in die Quarantäne gegangen ist, da jetzt keine großen Bedenken sind, man wird sich nur einfach ziemlich beschissen am nächsten Tag fühlen.

26:22 Für die Leute, die in der Verletzung sind, da würde ich schon abraten. Man muss natürlich sich immer auch die Zeit lassen und bei einer Verletzung ist ja nicht nur der Körper ein Aspekt, sondern auch immer die Kopfsache, wie weit man auch mental wieder dafür bereit ist. Und vielleicht verbindet das die beiden Gruppen. Also der entscheidende Faktor, denke ich, ist, abgesehen von der körperlichen Konstitution, dass man auch mental für diese Rugby-Belastung wieder bereit ist. In dem Moment, wo man nachdenkt oder halbe Sachen macht beim Rugby, ist man sicher. Ich glaube, jeder, der sich mal verletzt hat, denkt nach, nein, warum habe ich nur, ich war nicht so bei der Sache. Oder denkt sich nur, warum.

26:59 Ja, das stimmt auf jeden Fall. Hast du noch Rugby-spezifische Drills? Also ich meine, du hast jetzt von Liegestütze, Kniebeugen und so gesprochen, Mobilität, Flexibilität oder so. Was hältst du so von Hit-Exercise, Tabata, das ganze Zeug, Sprints im Park? Oder meinst du, das ist dann, also die meisten Leute, da ist das wahrscheinlich schon viel zu viel, die sollten sich eher auf ihre Grundfitness überhaupt mal zu konzentrieren. Ich meine, es ist natürlich auch schön, mal diese Grundfitness zu trainieren, aber ich sage mal, man sollte mit dem Training auch rotieren. Und jetzt haben wir einfach die Möglichkeit oder sind mehr oder weniger gezwungen, mehr mit dem Körper zu arbeiten und Joggen bietet sich natürlich an, diese Grundfitness zu erarbeiten. Ich halte sehr viel vom Hit- und Tabata-Training. Da sollte man aufpassen, einfach nur weil es eine sehr große Herz-Kreislauf-Belastung, körperlich belastung ist, halt mit den Intensitäten und der Dauer da aufpassen.

27:52 Also wenn man jeden Tag jetzt zehn Minuten macht, das ist nicht der Weltuntergang. Wenn man wirklich extreme Tabata-Hit-Sessions von 30 Minuten macht, würde ich sagen, auch für den Fitten nach dem dritten Tag spätestens einmal zu pausieren, um auch das Herz-Kreislauf-System sich im Lasten zu lassen. Wenn in Aussicht ist jetzt, dass bald diese Quarantäne vorbei ist, ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dann würde ich, oder ich werde auch, weil ich will mich ja auch wieder spielen, mehr ins Sprinttraining gehen, mehr in die explosiven, kurzen Intervallbelastungen, weil das einfach dem Rugby-Spiel am ähnlichsten ist. Ein Joggen, das simuliert kein Rugby-Spiel. Wenn ich zehn Sprints mache, kommt das schon in den Belastungen, ist das den Belastungen einfach ähnlicher.

28:32 Also spezifisch. Habe ich 0,0 Lust zu? Muss ich ganz klar sagen. Also alleine ist es was anderes, wenn du mit 50 Leuten am Training bist, oder mit 10, und du machst da Sprints mit anderen Leuten, aber alleine im Park und so, oder mit anderen Leuten, die man nicht kennt, das ist für mich nicht so cool. Da stehe ich ein, also es ist natürlich echt mal schwieriger, sich selber zu motivieren, aber vielleicht sollte das auch gerade die Motivation sein, weil ich finde beim Sport, wir setzen immer nur den Aspekt auf das Körperliche, aber du trainierst dir noch so viel mehr, nimm deinen Herzkreis aus, den organisch, aber nimmst dir natürlich auch noch dein Mindset, deine Willenskraft und vielleicht ist das einfach eine schöne Challenge, was jetzt einfach Spaß macht.

29:14 Also jetzt mal als Anekdote, Ich habe wirklich mal eine Zeit lang immer so eine Rudersprinz für 20 Minuten gemacht und länger und eine weiße Wand angestaut, weil ich das schrecklich fand, weil ich das total langweilig fand und egal was im Podcast, selbst euren Podcast hat da nicht geholfen. Ich fand es schrecklich. Ich habe es echt auch Spaß immer gemacht, um mich geistlich so ein bisschen zu ärgern und herauszufordern. Also insofern sie ist einfach so, dass die 79. Minute führt mit vier Punkten und der Gegner greift an. Jetzt muss man mental noch stark sein. Das trainiert man mit dem Joggen jetzt. Stark. Weise Worte. Weise Worte, das stimmt wohl. Noch eine Frage. Darf ich noch, Donal, oder eine Minute?

29:54 Ja, ja. Gibt es irgendwelche Sachen, die du online empfehlen kannst oder so? Irgendwas aus dem World Wide Web oder sagst du, nee, da sollte man eher vorsichtig sein oder einfach mal googeln, einfach mal YouTube oder so? Sag ich mal so, Flexibility, dann kommt hier Pilates Workout. Ja. Einfach mal ausprobieren oder sagst du da eher, nee, 95% ist da eigentlich Bullshit und vorsichtig sein? Also die Landschaft ist ja schon sehr abenteuerlich, was das angeht. Also ich kann nur empfehlen, einmal auch aufs Bauchgefühl zu hören, weil da sind schon ein paar sehr fragwürdige Theorien da draußen, weil jeder kann sich ja YouTube als Experte verkaufen und keiner spricht. Da kann das manchmal auch sehr glaubhaft drüber kommen, was die da so erzählen.

30:40 Prinzipiell habe ich aber ziemlich gute Erfahrungen gemacht, auch mit YouTube-Videos. ich weiß Social Media mäßig, ich bin ja eher Support Your Ways natürlich, ich habe gesehen heute, weil Josh Navidis Familie betreibt ja ein Fitnessstudio, dass der regelmäßig oder jeden Tag Tabatas hochlädt, wie man zu Hause machen kann, ich kann gleich mal parallel gucken, ob ich mal das von heute mitteilen kann. Ja, also ich denke schon, dass man den meisten da folgen kann, ich weiß noch, das hatte ich heute gesehen, das ist mehr so ein allgemeines Sport, aber vielleicht um auch wieder einzusteigen, gibt es ja so Seiten wie The Body Coach, der macht zum Beispiel gerade, glaube ich, jeden Tag Live-Schaltungen und die Posts oder die Einnahmen werden, die er per YouTube da einnimmt, werden komplett ans NHS gespendet.

31:25 Okay, ist jetzt nicht das deutsche Gesundheitssystem, aber wenn man die Medien verfolgt, brauchen auch die Briten nochmal ein bisschen Hilfe. Gerade das NHS. Deswegen ist das auch eine schöne Option. Also da gibt es schon echt gute Wege momentan. Ich gucke mal parallel jetzt gerade, ob ich nochmal dieses Workout des Tages von Josh Navidi jetzt zum Beispiel. Sehr gut. Wollen wir noch was fragen? Nö, ich kann nur auch mich so Lukas anschließen. Beziehungsweise mache ich auch irgendwie die Tage einfach immer so zweimal die Woche schon mal ein Sprinttraining und mache sonst einfach primär auch, worauf ich Bock habe. Also man, ich glaube, ich gucke dann auch immer so, was irgendwie alle möglichen Menschen so auf den sozialen Medien posten und dann picke ich mir überall so eine Übung raus, die ich irgendwie lustig finde oder cool finde, auf die ich Bock habe und dann stelle ich mir auch irgendwie so spontan was zusammen. Ich nehme es dann auch gerade einfach nicht so brutals ernst, so brutal ernst. Normalerweise bin ich da voll, dass ich meinen Trainingsplan auch habe und das so übelst ernst nehme, aber zurzeit irgendwie auch so in erster Linie bewegen, mich gut fühlen dabei und sodass es irgendwie Spaß macht, weil die Situation ist halt irgendwie nicht optimal, aber Ja, das ist gut.

32:43 Weil man ist ja echt so krass überflutet, finde ich, so was die sozialen Medien und die ganzen Sportsachen angeht. Finde ich auch schwierig, dann da was rauszupicken, was jetzt besonders gut ist. Ja, ist auch das Einzige, was die Leute gerade machen können. Aber das Stimmt schon ist es schwierig, auch dann immer so auf die Fragen anzugehen. Am einfachsten ist, wenn man weiß, die Saison geht in so, so vielen Wochen los, dann kann man das Training spezifisch stehen und entsprechend ausrichten. Jetzt geht es um fit zu bleiben. Deswegen würde ich empfehlen, einfach so einen Vier-Wochen-Takt immer mal wieder, weil wenn man davor mehr Ausdauer in der Sache gemacht hat, dann wieder nach vier Wochen mehr Kraftsachen machen, so ein bisschen spielen und routieren, dass man immer wieder neue Impulse sich setzt.

33:18 Ich habe das jetzt gefunden, das ist jetzt nur ein Beispiel, was es von ihm jetzt gab. Das ist einmal eine Rudersession. Ich weiß nicht, ob jeder ein Rudergerät hat, ich kann es ja mal sagen, das sind dann 500 Meter Sprint, 30 Sekunden, dann 400 Meter, 30 Sekunden, dann absteigend, so weiter bis 100, dann wieder aufsteigend. Und das Körpergewichtstraining war heute bei ihm 10 Squats, 10 Liegestütze, 30 Sekunden Plank, 10 Lunches pro Seite, 5 Burpees, 10 Sit-Ups, 10 Russian Twists und das Ganze 5 mal wiederholend. Also, da sind jeden Tag andere Tabatas, aber ich glaube, da wird es auf vielen anderen Rugby-Medien, ich habe da leider jetzt keine andere Parate, aber da gibt es bestimmt auch noch andere Seiten, die da gerade viel promoten.

33:59 Lukas, wir mussten irgendwann, also obwohl wir stundenlang mit dir sprechen könnten, mussten wir dir irgendwann nach Hause gehen lassen, beziehungsweise zu Hause bleiben lassen. Ich sage auf jeden Fall herzlichen Dank, dass du die Zeit nimmst. Vielleicht kannst du mal, wenn die nach Corona-Zeit dann irgendwann ist, kannst du nochmal, können wir dich nochmal einladen und hören, wie es dir dann geht. Sehr gerne, sehr gerne. Also dann, ja, vielen Dank nochmal für das schöne Gespräch und ja, bleibt gesund. Ich werde weiterhin fleißig euren Podcast hören und werde jetzt noch mal Abendessen, denke ich. Gut, dann machen wir vielleicht noch so einen kleinen Abschluss zu dritt. Und ja, bleibt dabei. Danke, Lukas. Ciao.

34:43 Danke, Lukas. Bis dann. Tschüss. Ja, vielen Dank, Lukas. Auf jeden Fall. Also ich fand es extrem spannend. Vivian, Big G, war es auch interessant. Könntet ihr da was mitnehmen für euch zu Hause? Ja, ich würde auch gerne jetzt 180 Liegestützer am Stück können. Also früher konnte ich bestimmt mal 30 bis 50. Ja, war ganz interessant so, das aus seiner Physiosicht rauszuhören, ne? Ja, fand ich auch. Ja, fand ich auch. Also ich fand auch echt so, dass, was ich so am meisten mitnehme oder was ich glaube ich so für, was ich glaube, dass viele damit was anfangen können oder was viele so mitnehmen können, ist dieser Punkt von ihm so, klar können wir jetzt nämlich an unserer krassesten Stärke arbeiten und so, aber wir können halt die Zeit eigentlich nutzen, um mal um andere Sachen sich zu kümmern, so beziehungsweise mal bestimmte Sachen auszukurieren, Übung mal so ein bisschen genauer durchzuführen und so, das finde ich richtig hilfreich. Also ich glaube, die Zeit ist halt jetzt einfach wirklich da und da kommt wieder die Zeit in, wenn wir alle im Gym sind und 100 Kilo auf der Handel haben. Ja, Biceps Curls, einfach nur Biceps Curls den ganzen Tag nicht an.

35:52 Also es war für mich auf jeden Fall sehr interessant und ich glaube für euch beiden auf jeden Fall und ich hoffe, es war für euch die Zuhörer auf jeden Fall interessant. Da würde ich erst mal sagen, wir freuen uns auf die nächste Folge. Ich bin mal gespannt, was nächste Woche Montag dann kommt. Vielen Dank, Big G, vielen Dank, Vivian und vielen Dank an euch, die Zuhörer für das Zuhören. Bis bald wieder bei 4Pass.