#RWC2019: Schottland bleibt im Rennen
Schottland hat im Kampf um das Viertelfinale fünf wichtige Punkte gegen Samoa eingefahren und damit die Niederlage gegen Irland etwas abgeschwächt. Doanl Peoples und Andreas Thies fassen das Spiel zusammen und schauen auf die Konstellation in Gruppe A. Schottland hatte mehr als eine Woche Zeit gehabt, die Wunden zu lecken. Zu klar war man Irland unterlegen gewesen, zu schwach hatte das eigene Team gespielt. Dazu fiel einer ihrer besten Spieler, Hamish Watson, für den Rest der WM aus. Es war eine Reaktion gefordert, vor allen Dingen, weil Japan das Geschehen in der Gruppe A ja sehr interessant gemacht hatte. Auch Samoa rechnete sich noch etwas in diesem Rennen um einen der beiden Plätze im Viertelfinale aus. Doch in den ersten 20 Minuten tat sich gar nichts. Handlingfehler hüben wie drüben bestimmten das Bild. Teilweise aus Nervosität, aber zum größten Teil wegen der feuchten Hitze taten sich die Akteure schwer. Erst nach 30 Minuten konnten die Schotten ihren ersten Versuch legen. Das war allerdings wie ein Befreiungsschlag für das Team von Gregor Townsend. Mit der Zeit trat die Überlegenheit Schottlands immer mehr zu Tage und in der 62. Minute hatten die Schotten die vier Versuche für den so wichtigen Bonuspunkt zusammen. Es wird wohl bis zum Ende der Gruppe spannend bleiben. Am 13.10. spielen Japan und Schottland eventuell den zweiten Viertelfinalteilnehmer neben Irland aus.
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Transkript
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0:00 Gut, gut, gut, gut. Ein, zwei, drei. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan. Auf meinsportpodcast.de It's do or die now, das hatte Darcy Graham gesagt, einer der fünf neuen Spieler für Schottland im Spiel gegen Samoa. Schottland hatte nach der Niederlage gegen Irland unter Zugzwang gestanden gegen Samoa, um hier eventuell noch das Viertelfinale zu erreichen. Besonders nachdem Japan gegen Irland in der Gruppe gewonnen hatte. Und Schottland hat gewonnen. Sie haben mit dem Bonuspunkt gewonnen. Es war nicht immer hübsch, aber es war am Ende erfolgreich. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Vorpass Spezial hier auf meinsportpodcast.de. Mein Name ist Andreas Thies, wieder mit dabei dieses Mal Donal Peoples.
0:49 Hallo Donal. Hi Andres, tut mir leid, dass das Spiel heute nicht so spannend war für uns alle. Ja, das war nicht ganz so spannend für uns alle. Es haben sich beide Parteien heute etwas schwerer getan. Insgesamt kann man sagen, erstens, es war so ein bisschen der Druck zu spüren für beide Mannschaften. Und zweitens, es wollte sich überhaupt kein flüssiges Spiel irgendwie ausbilden heute, oder? Ich glaube, das Wetter hat dort, also das Berichten hat viele Leute natürlich, dass die Luftfeuchtigkeit extrem hoch ist und es ist halt einfach so extrem schwierig. Wenn der Bahn so ein bisschen nass ist, dann hat man gesehen, oft dass es so Kleinigkeiten führen hat, so dann Vorwürfe oder kommen so Gedränge.
1:29 Also man hat schon gesehen, dass das Spiel irgendwie mehrmals unterbrochen wurde und am Ende waren wir, keine Ahnung, über zwei Stunden quasi im Fernseherbericht für ein Spiel, was eigentlich 80 Minuten sein soll. Man hat einfach gesehen, dass durch extrem viele Unterbrechungen, dass das Spiel wirklich keinen Rhythmus gefunden hat. Ja, es ist ein bisschen schade für das Zuschauen sozusagen. Ja, du hast es gesagt, die Wetterbedingungen in Kobel, die waren nicht ganz leicht. Es war geschlossenes Dach, es muss sehr luftfeucht gewesen sein, sehr, sehr heiß. Und deswegen gab es dann auch immer wieder viele Handlingfehler. Lass uns mal über das Team sprechen, beziehungsweise dann auch über das Spielgeschehen.
2:08 Schottland musste auf fünf Positionen ändern, unter anderem, weil er auch Hermisch Watson ausgefallen war. der wird nicht wiederkommen während dieser WM und er musste dann ersetzt werden. Hamish Watson war rausgekommen, John Barkley, Ryan Wilson waren auch reingekommen, Tommy Seymour war auch rausgekommen. Samoa selber musste auch einige Spieler ersetzen, vor allen Dingen zwei Spieler, die gesperrt worden waren nach High Tackles. Diese High Tackles, die wurden im ersten Spiel von Samoa nicht bestraft, aber im Nachhinein wurden sie dann bestraft. Dazu kam noch Melanie Matavao hin. Die ersten 20 Minuten passierte quasi, oder 25 Minuten passierte quasi gar nichts. Greg Gladlow hatte einen Penalty-Kick, hatte er versenkt zum 3 zu 0.
2:50 Aber dann erst in der 29. Minute der Versuch für Schottland. Und der öffnete dann so ein bisschen die Tore dann auch für Schottland. Aber bis zur 30. Minute passierte quasi gar nichts. Warum taten sich die Schotten deiner Meinung nach so schwer mit Samoa? Ja, es ist so verschiedene Möglichkeiten. Also Schottland hat natürlich Angst. die wollen halt keine Fehler eingehen, da hat man gesehen auch so, dass man einfach die Punkte, die so sich angeboten haben, genommen haben mit Strafen etc., die hatten schon noch Spektrum-Gegner, also ich glaube daher hatten wir auf jeden Fall gesagt, okay, wir wollen halt nicht irgendwie ein wildes, offenes Spiel spielen, was für Samoa vielleicht irgendwie günstiger wäre, sondern wir wollten es ein bisschen langweilig und strukturell gestalten, also ich glaube daher kam wirklich kein großer Spielfluss zustande.
3:37 Ich glaube, die Schotten waren halt leicht nervös. Also ich meine, es geht um jetzt alles. Also wenn sie ein Spiel schon verloren haben, da könnten sie sich nicht ein zweites leisten auf jeden Fall. Es war halt schwierig zu sehen. Samoa hat einfach mal nicht so viel angeboten. Die hatten so dieses gutes Tackling und so. Aber irgendwie so mir hat gefehlt so ein bisschen, wenn sie dann den Ball hatten. Also Schottland hat dann gerne auch den Ball gegeben. Wenn Samoa den Ball hatten, mir hat so ein bisschen so eine Idee oder eine Struktur von deren Seite aus gefehlt. Und das spielte in den Karten von Schottland. Ja, das spielte auf jeden Fall in die Karten von Schottland. Und ab der 30. Minute ging es dann ja gut für Schottland.
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4:18 Sie haben dann relativ schnell dann auch das 20 zu 0 gemacht. Sie haben den Versuch dann von Sean Madland gehabt zum 8 zu 0, dann den Versuch von Greg Ladlow zum 15 zu 0 und dann auch ein Dropgoal von Stuart Hawk zum 20 zu 0. Also ab der 30. Minute, dann gab es ja 10 flüssige Minuten für Schottland. Das war ja in Ordnung, aber das waren so ein bisschen die einzigen 10 Minuten, die es gegeben hat, wo es wirklich mal lief und rund lief für Schottland. Ja, das ist halt, ich meine, wie gesagt, anzuschauen war das halt nicht so das Spiel heute. Aber taktisch von Schottland gesehen, weil es halt wirklich geht um, jetzt geht es um die Wurst sozusagen, also es war jetzt wirklich um viel geht. man hat einfach gesehen, die ja taktisch schlau gespielt haben und die haben einfach knallhart deren Möglichkeiten ausgenutzt, genau, also ein Beispiel da kann man nehmen von Hawk, der einfach so aus 50 Meter einfach einen Dropgo setzt, da hat man einfach gesehen, okay, wir nehmen die Punkte, wo sie sich anbieten, schaffen ein bisschen Distanz von uns durchs am Ohr, 20 Punkte zur Halbzeit, ich meine, das dreht auch nicht mal die besten Mannschaften drehen so einen Rückstand so leicht, das war halt einfach taktisch, einfach Samoa unter Druck zu setzen und dann zu sagen, hier, wir führen mit 20 Punkten, bitteschön, hier ist dein Ball für ein bisschen, mach was draus.
5:35 Und Samoa hat immer wieder Fehler draus gemacht letzten Endes und davon hat Schottland einfach profitiert. Damit gingen sie in die Halbzeit und sie brauchten noch einen Versuch oder zwei Versuche brauchten die Schotten noch, um dann diesen Bonuspunkt zu machen, weil in dieser Gruppe mit Japan und Irland wird es auf jeden Bonuspunkt dann auch ankommen am Ende und sie brauchten diesen Bonuspunkt und Den haben sie sich dann durch zwei Penalty-Tries dann auch geholt. Das war ein bisschen unsauber, wie Samoa dann in der zweiten Halbzeit gespielt hat. Ja, haben wir einfach gesehen, also ich glaube, darauf hat Schottland einfach spekuliert, dass es ein bisschen, wenn die einfach unter Druck gesetzt werden, dass Samoa ein bisschen willkulig spielt. Da waren da viele unsauere Pässe, irgendwie Offloads, also so 50-50 Offloads, die wirklich nicht mehr so viel Ponecher gezeigt haben. Ein paar Pässe geworfen. Ich fand, da hat so bei den Offenen auch extrem unsauber, da hat Samoa irgendwie extrem unsauberer Bälle noch rausgespielt und wo die halt dann vom offenen dann so irgendwie den nächsten Kontaktpunkt gespielt haben, war es irgendwie so sehr lahm und langsam das, was hat dann noch raus entstanden ist, so letzten Endes. Also irgendwie vielleicht auch so ein bisschen unfair, also es wirkte so, also beide Mannschaften aber auf jeden Fall Samoa sehr müde waren, also die Bedingungen sorgen bestimmt dafür, aber auch
6:54 nach den letzten Spielen wahrscheinlich auch Also man hat einfach gesehen, da waren sie ein bisschen träge bei manchen Sachen. Samoa hatte das erste Spiel gegen Russland mit 34 zu 9 gewonnen und war eigentlich in einer ganz guten Ausgangsposition. Jetzt sind sie gleich auf mit Schottland, weil Schottland hat nämlich, wie gesagt, den vierten Versuch noch geholt. In der zweiten Halbzeit passierte sonst wirklich nicht mehr viel. Die Schotten waren zwischendurch angelaufen, um dann diesen vierten Versuch zu legen. Das hat dann immer nicht geklappt. Aber dann am Ende war es dann auch wieder Sean Maitland, der an der Außensitlinie durchging und dann unfair gestoppt worden ist, beziehungsweise nicht regelgerecht gestoppt worden ist.
7:29 Dafür gab es den Penalty-Try und dann die gelbe Karte, beziehungsweise dann auch die gelb-rote Karte gegen Ed Fiddo, der vorher schon eine gelbe Karte bekommen hatte. War das am Ende, beziehungsweise wie enttäuschend war die Leistung von Samoa, weil gegen Russland hatten sie ja durchaus ein bisschen was angeboten. Ja, also ich, das finde ich schon, dass es halt enttäuschend war. Ich hatte auf jeden Fall mehr erwartet. Ich hatte selber so, hast du nicht getippt, aber schon ein bisschen getippt, dass Samoa vielleicht gewinnen könnte, wenn das vielleicht alles für den läuft, aber irgendwie nach dem, was du auch gesagt hast, nach den ersten 25 Minuten, dann kam irgendwie nichts mehr. Also vielleicht ganz, ganz zum Schluss hat so ein paar Offloads und ein paar Möglichkeiten, aber also nichts Gefährliches Großes, habe ich gesehen. Es war schon ein bisschen enttäuschend, ich weiß nicht, was die dann jetzt noch machen sollen.
8:22 Also die haben schon ein bisschen deren Blatt gezeigt, was sie gut können und wie die es spielen wollen. Aber es ist irgendwie, wenn ich halt jetzt Japan oder also wenn ich halt so einen Gegner für den hat, wäre zum Beispiel, hätte ich nicht so eine riesen Angst davor. Also irgendwie wirklich so ein Plan oder irgendwie so, was noch davon kommt von Samoa, weiß ich nicht. Also es ist zwar schon hart, aber genau Schottland hat den Weg gezeigt. Also erst mal den unter Druck setzen und die werden schon Fehler machen. Schottland hat gegen Samoa jetzt mit 34 zu 0 gewonnen und die Gruppe stellt sich jetzt wirklich fantastisch dar. Also für den Beobachter von draußen stellt sie sich fantastisch dar. Japan führt mit 9 Punkten, dahinter Irland mit 6 Punkten und Samoa und Schottland jeweils 5 Punkte und Russland am Ende mit 0 Punkten.
9:07 Das war dann schon eher zu erwarten gewesen, dass Russland in dieser Gruppe keine Chance hat. Es wird jetzt auf jedes Spiel ankommen und auch auf jeden Bonuspunkt. Irland wird jetzt gegen Russland am Donnerstag antreten. Japan muss gegen Samoa ran am Samstag. Samoa dann mit der unglücklichen Umsetzung, dass sie jetzt nur vier Tage Zeit haben bis zum nächsten Spiel, bis zu diesem fast vorentscheidenden Spiel für sie. Und dann auch selber, wenn sie gewinnen sollten gegen Japan, sind sie dann auch auf einmal wieder drin im Geschäft. Es ist noch eine ganze Menge Feuer drin in dieser Gruppe. Ja, ich wusste halt nur, vor dem Turnier hätte ich gesagt, dass Samoas zum Beispiel in Art und Weise spielen könnten, was für Japan vielleicht Schwierigkeiten mit sich bringt.
9:48 Aber jetzt, nachdem ich den zweimal gesehen habe, weiß ich nicht, wie die große Probleme bereiten sollten für Japan. Also solange Japan zum Beispiel ganz sauber der Spiel, wie die halt auch gegen Irland gespielt haben, nochmal wirklich präsentieren, dann wusste ich nicht, was groß von Samoa kommt. Aber du hast auf jeden Fall recht, dass die Gruppe auf jeden Fall sehr, sehr offen ist. Jetzt ist es ein bisschen schwierig einzuschätzen, wie die halt Ändergebnisse werden. Also Japan ganz vorne, also mit dem Bonuspunkt dann bei Irland. Ja, Schwierigkeit einzuschätzen. Schottland ist auf jeden Fall, würde ich mal sagen, von jetzt aus auf jeden Fall in der schwierigsten Position. Die haben noch als letztes Spiel den Riesenkampf gegen Japan.
10:35 Und das könnte auf jeden Fall entscheidend sein. Das habe ich auch vor dem Turnier gesagt, dass es auf jeden Fall so ein entscheidendes Spiel sein könnte. Da in der Hoffnung nicht, dass Irland hätte verloren. Aber naja, vielleicht einen anderen Tag dafür. Aber auf jeden Fall ist den Pole Position Japan. Und ich würde sagen, dass Irland da als zweite Stelle ist. Aber alle anderen Mannschaften sind noch dabei. Aber Schottland hat auf jeden Fall was vor sich, sage ich mal. Wir haben es in der Vorschau tatsächlich gesagt, dass der Spieltagsplaner hier eine komische Art von Humor hatte und dass er Japan gegen Schottland auf den 13. Oktober gesetzt hat als quasi letztes Spiel dieser Vorrunde. Und es könnte wirklich das entscheidende Spiel dann in dieser Gruppe A sein, um den zweiten Platz neben Irland.
11:20 Wer dann Erster wird, wer dann Zweiter wird, ist ja bis jetzt noch nicht geklärt. Aber es könnte dann dieser entscheidende Spiel um den zweiten Platz dort in dieser Gruppe A werden. Irland spielt jetzt gegen Russland, Japan gegen Samoa, dann Schottland gegen Russland am 9. Oktober. Und dann hat Schottland auch wieder den Nachteil, dass sie nur vier Tage Zeit haben, um sich auf das Spiel gegen Japan vorzubereiten. Da müssen sie wahrscheinlich dann auch mit der B-Truppe gegen Russland dann gewinnen und möglichst dann auch mit Bonuspunkten. Diese vier Tage nur Ruhezeit, die sind schon sehr, sehr schwierig umzusetzen, oder? Ja, das ist schon extrem hart. Besonders, wenn man so eine leichte Verletzung irgendwie mit sich nimmt oder eine volle 80 Minuten hätte spielen müssen im vorherigen Spiel.
12:01 Da kommt es auf die Kaderdichte. Ich glaube mal so, die, würde ich mal sagen, die schwächere Mannschaften hier, also Russland und Samoa je später im Turnier die halt kommen, desto schwieriger wird es von denen, weil die Dichte von Kader zum Beispiel von Irland, Sorte hat auf jeden Fall ausreichend, dass sie auch bis zum Ende des Turniers immer noch wettbewerbfähig sind, aber wie gesagt, heute habe ich gesehen bei Samoa, dass sie irgendwie so teilweise auch mit den Bedingungen, aber teilweise besonders wurde von der Bank die Leuten kam, es irgendwie so ein bisschen schwacher von denen geworden ist und ich würde halt Auf jeden Fall spannend zu sehen, wie Russland weiter in dem Turnier kommt, weil die haben mir auf jeden Fall den Tank geleert.
12:43 Sie haben mir auf jeden Fall alles gegeben in deren Spielen bisher. Also es wird für denen immer schwieriger, glaube ich mal, das Level zu halten. Japan hat diese Probleme nicht mit vier Tagen Pause. Sie spielen an jedem Wochenende in dieser WM, weil sie dann auch Gastgeber sind, haben sie da so einen ganz kleinen Vorteil. Und man wird sehen, wie sich dieser Vorteil dann auswirkt in dieser Gruppe A. auf jeden Fall haben wir hier ein ganz, ganz interessantes Programm und wir hoffen, dass wir bis zum letzten Spiel dann diese Spannung aufrecht erhalten können. Donal, morgen ist schon wieder Ruhetag. Ja, genau, also da kann man die Zeit nutzen, um die Spieler vielleicht vom Wochenende nochmal im Real Life anzuschauen. Also wer das Spiel Wales aus Freien nicht gesehen hat, sollte mal vielleicht mal ein Auge draufwerfen. Das war auf jeden Fall. Das war ein tolles Spiel, oder?
13:29 Ja, das war ein super Spiel. Also das ist zwei Mannschaften wirklich auf Top-Ebene und das war wirklich Werbung für Rugby und das ist glaube ich mal, das ist das, was wir uns alle erhoffen, dass ein bisschen Sport hat, so ein bisschen zu den Leuten kommt, die es vielleicht noch nicht gesehen haben und vielleicht so ein Spiel mitnehmen können, anstatt vielleicht so ein Spiel wie heute, also auf jeden Fall kann man so die Pause dafür nehmen und dann geht es gleich interessanterweise für mich auf jeden Fall mit Irland-Russland weiter, wie das hat dazu sagen, weiter geht auf jeden Fall die ganze Insel in Irland ist in Debristimmung nach der Debakel halt quasi gegen Japan. Ja, wie ist denn die Stimmung in Irland jetzt?
14:10 Zweifelt man an der Mannschaft, weil wir haben schon drüber gesprochen, sie haben noch nie mehr als das Viertelfinale erreicht. Ja, also es ist an sich nicht so ein Zweifel in der Mannschaft, sondern nur ein bisschen ideenlos oder ratlos, wie das hat dazugekommen. Dass Japan gut gespielt haben und die bessere Mannschaft war und gewonnen haben, das ist Das sagt keiner was dagegen. Was ein bisschen enttäuschend war oder überraschend war, ist, dass Irland wirklich den Gameplan hätte, um Japan richtig zu vernichten. Haben es irgendwie aufgegeben in der ersten Halbzeit oder so schon zwar ein bisschen nicht zu verstehen, dass man nicht so die Kick setzt und solches, womit Japan Probleme hatte. Ich glaube, das ist quasi irgendwie so nicht, dass Irland verloren hat, das irgendwie so.
14:54 Also ich glaube, man kann halt schon ein Spiel verlieren und weiterkommen. Das hat natürlich auch Südafika bewiesen vor vier Jahren. Aber die Art und Weise, wie man verliert und dass man sagt, okay, wir hatten einen Gameplan, die Japaner, die könnten nichts mithalten. Also man hat einfach gesehen, dass wenn man so einfach die Kicks setzt und taktisch spielt, genauso wie Schottland heute zum Beispiel, dass Japan da keine große Antwort hat. Und aus irgendwelchen Gründen hat Irland angefangen, ein Spiel zu spielen, was genau in die Karten von Japan perfekt reingespielt hat. Also die Stimmung, es hat irgendwie so ein, wie vor dem Spiel, oder vor dem Turnier, eher so gemischt, also irgendwie Ruhepunkte gefolgt von irgendwie so ideenslos.
15:37 Also viele Leute sagen irgendwie Irland-Mannschaft ohne Plan B. Normalerweise hat man gesagt, wenn mein Plan A so gut ist, dann braucht man keinen Plan B. Aber momentan ein bisschen ratlos, wie das ein Stehenkünter hat. Also dieses Spiel zwischen Irland und Russland gibt es am Donnerstag, am Tag der Deutschen Einheit, zusammen mit Georgien gegen Fiji. Am Mittwoch werden wir die beiden Mannschaften haben mit der längsten Pause in diesem Turnier. Frankreich und Neuseeland haben am zweiten Tag gespielt und haben jetzt zehn Tage Pause gehabt. Frankreich spielt gegen die USA, Neuseeland gegen Kanada. Sollte für beide auf jeden Fall Siege bringen. Für Neuseeland sowieso gegen Kanada, für Frankreich gegen die USA auch.
16:14 Gibt es eigentlich sowas wie zu viel Pause auch? Ja, also ich glaube, besonders für die beiden Mannschaften, also da werden viele Spiele spielen zu der Jahre B-Auswahl. Das heißt, dass viele von denen haben gar nicht mitgewirkt im Turnier bisher. Also es ist schon ein bisschen enttäuschend, wenn man das ganze Training mitmacht, allein schon in dem Turnier, aber auch vor dem Turnier. Das sind viele Leute, deren letztes Spiel ist schon sehr länger her. Und das ist schon ein bisschen nervig. So fünf Tage Pause ist bestimmt zu wenig. Sieben, acht Tage, so wie der Plan von Japan, ist wahrscheinlich das Beste. Neuseeland wird dann auch mit einem Novum auftreten im Spiel gegen Kanada. sie werden alle drei Barrett-Brüder mit drin haben und das hat es noch nie gegeben, drei Brüder in einer Mannschaft, in einem WM-Spiel.
17:02 Ich glaube, es hat es schon gegeben. Beim Buenapolos in Samoa, glaube ich, hat es schon gegeben. Da habe ich irgendwann auch noch zugegeben, vielleicht tausche ich mich da. Aber auf jeden Fall so ein krasser Ereignis für die Familie. Ich habe auch so eine Doku über den vor einigen Jahren gesehen. Bodenbad hat auch in Irland eine Zeit gehabt zum Beispiel und sein Vater. Es hat irgendwie stolze Bauer in Neuseeland und dass die Jungs da spielen. Es gibt auch noch einen Bruder, der auch gespielt hat, der ist älter als den. Das ist einfach eine krasse Familie. Ich freue mich auf jeden Fall, dass sie alle geil sind, dass sie alle mega gute Spiele sind und zusammen muss ein stolzer Tag für die Eltern sein, auf jeden Fall.
17:44 Das ist bestimmt ein toller Tag. Ich habe jetzt nochmal nachgelesen, alle drei Barrett-Brüder und das ist das erste Brüder-Trio, was für Neuseeland in einem Länderspiel antritt. Ja, genau. Und die Bonipola-Brüder haben auch schon mal alle drei zusammen dann in einer Mannschaft gespielt. Das dann am Mittwoch und darüber werden wir dann natürlich hier auch berichten bei meinsportpodcast.de in einem Vorpass-Spezial. Heute hat Schottland gegen Samoa wichtige fünf Punkte geholt, um im Kampf dabei zu bleiben um das Viertelfinale. Das war Donal Peoples mit seiner Einschätzung zu diesem Spiel. Danke, Donal. Dankeschön. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Auf Wiederhören. Die komplette Welt des Sports.
18:27 Wann und wo du willst. Chip and Charge, der Tennis-Podcast mit Andreas Thies und Philipp Jobert. Alle Infos zum aktuellen Tennis-Geschehen. Um den Platz. Jeder Sieg gegen Roger ist sehr speziell. Am Platz. Und sie ist eine, die von der Grundlinie so viel kann, die so eine tolle Übersicht hat, aber die nie die ganz großen Höhen erreichen wird, wenn diese beiden Schläge nicht klappen. Auf dem Platz. Vor die Füße von Sosa, dessen Rückhand landet Longline im Netz.