Wales mit standesgemäßem Auftakt
Einen gelungenen Auftakt in den Rugby-Worldcup feierte Wales. Gegen Georgien reichte den Walisern eine gute Halbzeit, um die Weichen sehr schnell auf Sieg zu stellen. Am Ende fuhren die Waliser einen ungefährdeten 43-14 Sieg ein. Spieler des Spiels wurde der Zweite-Reihe-Stürmer der Waliser, Jake Ball. Georgien zeigte eine ansprechende Leistung und wird sich sicher über die zweite Halbzeit freuen, in der sie zwei Versuche legen und bis zur 80.Minute konditionell mithalten konnten. Andreas Thies hat das Spiel zusammengefasst.
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Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.
0:00 Gut, gut, gut, gut, gut. Vorpass, Vorpass Spezial, der Podcast zur Rugby-WM in Japan auf meinsportpodcast.de. Einen gelungenen Auftakt in den Rugby-Worldcup feierte Wales. Gegen Georgien reichte den Balisern eine gute Halbzeit, um die Weichen sehr schnell auf Sieg zu stellen und am Ende einen ungefährdeten 43 zu 14 Sieg einzufahren. Spieler des Spiels wurde er der zweite Reihestürmer der Walliser, Jake Ball. Georgian zeigte eine ansprechende Leistung und wird sich sicher über die zweite Halbzeit freuen, in der sie zwei Versuche legen und bis zur 80. Minute konditionell mithalten konnten. Wales muss nach dem Sieg bei den Six Nations in diesem Jahr und in fünf Siegen dort zu den Mitfavoriten bei dieser WM gezählt werden.
0:48 Die Mannschaft von Manager Warren Gatland hatte im Frühjahr erstaunlich gutes Rugby gezeigt und dort die Gegner teils dominiert. Die Ergebnisse vor der WM waren dagegen eher eine gemischte Angelegenheit. Einem Sieg gegen England standen auch drei Niederlagen gegen England und zweimal gegen Irland gegenüber. Dazu musste Warren Gatland auch auf Spielmacher Gareth Anscombe verzichten. Gegen Georgien wollte die 15 um Kapitän Alan Wynne-Jones früh früh klare Verhältnisse sorgen. Georgien dagegen gilt als die siebtbeste Nation Europas im Rugby. Immer mal wieder gab es Forderungen nach einer Six Nations-Teilnahme der Lelos, wie die georgische Nationalmannschaft genannt wird. Dass sie noch nicht zu 100% auf dem Niveau der anderen Top-Teams Europas sind, zeigten schon die Vorbereitungsspiele.
1:28 als man gegen Schottland zweimal klar verlor. Georgians Rugby zeigte sich immer durch starkes Sturmspiel und eine gute Defensive aus. Das vom Neuseeländer Milton Haig trainierte Team wollte genau diese Qualitäten auch beim Auftaktspiel gegen Wales in die Waagschale werfen. Doch es dauerte nicht lange, bis die Waliser sämtliche Spannung aus diesem Spiel nahmen. Drei Versuche in den ersten 20 Minuten durch Jonathan Davis, Justin Tipperick und Josh Adams sorgten mit zwei Erhöhungen des Verbinders Dan Bigger für eine schnelle 22-0-Führung. Bigger hatte nach dem ersten Versuch von Davis noch etwas Unaufmerksamkeit gezeigt, als er eine Erhöhung mittig vor den Mahlstangen nicht durch eben diese bringen konnte.
2:04 Aber dies war die einzige Unachtsamkeit des walisischen Teams, die die schweren georgischen Brocken immer wieder mit schnellen Pässen ausspielen konnten. Georgien war zu wenig handlungsschnell in den ersten 40 Minuten. Das Geschehen ging komplett an ihnen vorbei. Wales dagegen wollte schnell den Offensivbonuspunkt für vier erzielte Versuche holen. Und den bekamen sie, als Liam Williams nach einigen schnellen Pässen und einem Aushebeln der georgischen Abwehr den Ball im Malfeld ablegen konnte. Er stand 29 zu 0 für Wales nach den ersten 40 Minuten. In der zweiten Halbzeit merkte man den Walisern an, dass sie einen Gang rausgenommen hatten. In der Sicherheit eines klaren Spielstandes ließen sie sich in der 42. Minute überlaufen und Shalva Mamukashvili, der Hakler Georgiens, konnte den Ball im walisischen Malfeld zum ersten Versuch Georgiens ablegen.
2:49 Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein offeneres Spiel. Die Aktionen von Wales waren nicht mehr allzu zwingend, Georgien hatte zu diesem Zeitpunkt den Respekt abgelegt. Zwar konnte Thomas Williams in der 64. Minute den alten Abstand wiederherstellen, doch in der 68. Minute gab es gleich den Konter von Levante Schilachawa. Georgien hatte jetzt immer wieder gute Aktionen auf ihrer Seite. Und sogar eine gelbe Karte und eine dementsprechende Unterzahl überstanden die Georgier ohne einen Versuch hinzunehmen. Den Endstand in dieser immer ansehnlichen Partie erzielte George North mit einem Versuch in der 75. Minute. Der eingewechselte Lee Halfpenny sorgte für den Endstand zum 43 zu 14. Im Onfield-Interview gab es aber auch kritische Stimmen.
3:29 Der walisische Kapitän Alan Wynne-Jones kritisierte die zweite Halbzeit seiner Mannschaft. Es ist ein gutes Ergebnis, aber es gibt vieles zu arbeiten. Es gibt immer die Erreinigung, aber ich denke, dass wir uns in der zweiten Halbzeit ein bisschen ausgelöst haben. Ich kann sagen, es gibt vieles zu arbeiten. Milton Haig dagegen gab sich vor allem mit diesem zweiten Spielabschnitt zufrieden. Ja, die erste Halbzeit war nicht gut. Wir haben ein paar Mal auf der Seite auf der Seite getroffen. Sie haben also ein paar Punkte bekommen. Aber ich dachte, wir haben sehr gut in der zweiten Halbzeit gespielt und wir haben den typischen Georgian-Fahrer-Spiel gezeigt, Wales und Georgien spielen beide am Sonntag wieder.
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4:38 Georgien wird gegen Uruguay Favorit sein. Wenn sie den dritten Platz in der Gruppe erobern möchten, der zur automatischen Teilnahme an der WM 2023 berechtigt, müssen sie die Südamerikaner besiegen. Für Wales wird es im zweiten Spiel wohl um den Gruppensieg gehen. Sie treffen auf Australien, die in ihrem ersten Spiel gegen Fiji gewonnen hatten. Die Spielzusammenfassung auch zu diesen Spielen hört ihr natürlich bei Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de. Andreas Thies liefert dir mit den Experten unseres Rugby Talks Vorpass. Alles rund um das Rugby Event des Jahres. Wird Neuseeland zum dritten Mal hintereinander Weltmeister? Wer kann die All Blacks gefährden? Und kann Gastgeber Japan auch 2019 überraschen?
5:33 Sei dabei, wenn Vivian Ballmann, Donal Peoples und Georg Molz die Rugby WM für dich analysieren. Vorpass Spezial auf