Springboks vs Lions Test Nr 3 & Bledisloe Cup
Die heiß ersehnte Lions Serie hat ein Ende gefunden. Die Springboks haben verdient gewonnen. Die Lions wollten die Boks mit den eigenen Waffen schlagen, was nicht geklappt hat. Ansehnlich waren die Spiele auch nicht unbedingt. Was bleibt von der Serie? Darauf gehen Donal und Georg ein. Am Samstagmorgen überstanden die All Blacks eine späte Sturm und Drang Phase der Wallabies. Woran es lag und inwieweit man davon ausgehen kann, dass die Wallabies vielleicht nächstes WE zum ersten Mal nach 1986 wieder in Auckland gewinnen können, erfahrt in der neusten Ausgabe von Vorpass. Viel Spaß!
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Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.
0:13 Hallo und herzlich willkommen zu unserer für diesen Sommer erstmal letzte Ausgabe der Podcast Vorpass. Big G und ich schauen zurück auf die Lions-Serie, das dritte Test und auf das All Blacks und Australiens Spiel und sagen euch, warum wir eine kurze Sommerpause uns gönnen. Aber erstmal hallo und herzlich willkommen, Big G. Donal, grüß dich, alte Sege. Wie geht's? Alles gut. War leicht angeschlagen, daher ein bisschen in Verzug mit den Sachen, aber grundsätzlich immer noch gut erholt von dem Urlaub. Okay, super. Und Wochenende Rugby geschaut? Wochenende Rugby geschaut, genau mit ein paar Freunden zusammen. Ein Freund hatte Geburtstag, engeren Kreis, ganz cool. Wir hatten sogar einen Südafrikaner dabei, den man gut beleidigen könnte.
1:06 Das finde ich ja immer wichtig. Genau, ganz viel Kuchen, ganz viele Snacks, Burgers, eine gute Runde, gutes Spiel. Ich müsste das auf jeden Fall noch mal so ein bisschen zurückschauen für die Key-Szenen, weil du kennst dich ja auch, wenn man so eine große Runde schaut, das ist ein bisschen schwierig, irgendwie alles ins Genauso sehen oder die ganzen Details mitzubekommen. Aber ich fand grundsätzlich, das kann ich mit Abstand sagen oder mit Sicherheit sagen, das größte, beste Spiel von den dreien. Ja, steigen wir direkt ein. Ja, das größte und beste Spiel von den dreien, da hast du recht, aber wenn die Skala schon recht weit unten ist, dann ist es auch nicht schwer, das zu bieten. Ich glaube, also wir haben mehrere Podcasts gemacht mit der Aufstellung. Wir haben wahrscheinlich schon vor einem Jahr über diese Serie, Testserie, gesprochen und wir haben auch jedes Spiel richtig erwartet, mit viel Vorfreude und man wurde halt schon richtig enttäuscht.
2:13 Ja gut, das dritte Spiel war jetzt, wenn wir beim dritten Spiel bleiben, das war wahrscheinlich nach dem Weltmeisterschaftsfinale das wichtigste Spiel im globalen Rugby-Kalender. Ich meine, du bist ein noch riesiger Six-Nations-Fan, verstehe ich, ist auch wichtig, aber wenn man über einen Final Decider redet, dann ist wahrscheinlich dieses Spiel nach dem Weltmeisterschaftsfinale 2019 das Wichtigste gewesen, was meiner Meinung nach, das können natürlich auch viele anders sehen. Ja, 1916, Südafrika gewonnen. Ja, du hast vollkommen recht, die Skala ist echt niedrig angefangen bei den anderen beiden Spielen, aber zumindest glaube ich, da können wir uns alle, also da stimmen wir uns alle über ein, dass quasi die Einwechslung in der 10. 11. Minute von Finn Russell, da hat das auf jeden Fall einen mächtigen Einfluss auf das Spiel gehabt. Also ich glaube, im Voraus haben viele Leute prognostiziert, dass entweder Russell quasi gar nicht von der Bank kommt oder erst von der Bank kommt, wenn die Lions wirklich in Schwierigkeiten kommen, in der zweiten Halbzeit oder irgendwie zurücklegen.
3:19 Und ich glaube, das hatte keiner so mitgerechnet, dass da ein Trainer so früh verletzt wird und vom Feld runter muss. Und das hat auf jeden Fall einen mächtigen Einfluss auf das gesamte Spiel, oder? Also die Einwechslung von Russell. Also ich habe es mit ein paar Engländern zusammengeschaut. Die sind beinahe durchgedreht, aber eher im negativen Sinne, sage ich mal so, weil die Angst hatten, dass Finn Russell irgendwas Verrücktes macht. Aber ja, vielleicht für dieses Spielverhältnis hat er schon verrückte Sachen gemacht. Aber er war halt einfach Finn Russell, wie man ihn kennt. Und auf einmal fängt er da direkt an, nach seiner Einwechslung nach fünf oder zehn Minuten Crossfield-Kick nach außen zu kicken oder so.
4:04 Wo man halt sagt, oh mein Gott, was passiert denn jetzt oder so. Und ich finde, er hat merklich das Spiel, die Spielgeschwindigkeit beschleunigt. Also durch ihn und wahrscheinlich auch Ali Price ist es halt schneller geworden. Insbesondere im Gegensatz zu Conor Murray und Dan Bigger im zweiten Spiel davor. Ja, aber rumreißen konnte das halt alleine auch nicht. Naja, also ich glaube, was man sagen kann, dass beide Mannschaften genügend Chancen hatten und Südafrika einfach kalt schnauziger waren in die Auswertung oder quasi die Konversion von deren Chancen. Letzten Endes, wenn wir an den Moment von Colby denken, Chelsea Colby, relativ schwierige Lage lässt hat Liam Williams und Luke Korn Dickey quasi stehen, beziehungsweise Stepp den hat aus oder macht den Hand-Off und im Gegensatz hätte Josh Adams wahrscheinlich eine 99-prozentige Chance auf den Versuch, hätte Liam Williams den Ball 1-2 gegeben bei dem 2-1 Overlap sozusagen werden die Lions dann nach dem Spiel solche Sachen irgendwie groß bereut haben?
5:28 Tja, also der große Talking Point ist der nicht gegebene Pass von Williams zu Josh Adams. Ja, es war eine Überzahl und ja, zumindest war eine riesengroße Chance und wie du eben schon gesagt hast, in solchen Spielen, die so knapp sind, entscheiden halt wie effektiv man seine eigenen Chancen nutzt. Und wenn man nur zwei hat und eine davon nicht nutzt, dann macht das halt schon was aus. Wenn alles andere ungefähr gleich ist, sag ich mal so. Ja, also es fallen jetzt nicht, man kann es jetzt nicht an der einen Sache festmachen. Also, ja, man kann es schon an der einen Sache so direkt festmachen, aber indirekt kann man es natürlich auch an einer Menge anderer Sachen festmachen oder so. Jetzt, ja, der hat den Pastor nicht geworfen, klar.
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6:16 Aber ich würde das fassen ein bisschen größer aufmachen und sagen, die Lions haben auch im dritten Spiel zum Teil versucht, die Springboks mit ihrem eigenen Spiel, mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Teilweise immer noch hohe Kicks und versucht, mit dem Pressdruckhammer durchzukommen. Und die Verteidigung der Springboks war ein Garant für diesen Sieg, sage ich mal so, und die hohe Disziplin. Und ja, wenn man halt versucht hätte, vielleicht im ersten Spiel, im zweiten Spiel auch mal anders zu spielen. Also wäre es vielleicht alles ganz, ganz anders ausgegangen. Vielleicht hätte man das erste Spiel dann verloren, aber Warren Gatland hat vor der Serie gesagt, ja, oder schon lange vorher, er wird eine Mannschaftsspieler auswählen, die in der Lage sind, mehrere Spielstile zu spielen.
7:10 Davon habe ich jetzt persönlich recht wenig gesehen. Das ist schon eine Kritik, was man oft gehört hat über die letzten Wochen. Und wenn man jetzt Verwürt passieren lässt, dass vielleicht die Fehler schon sehr früh angefangen haben, indem man vielleicht nicht den richtigen Kader ausgewählt hat. Aber dann auch, wenn man die Leute hat, dass man irgendwie denen nicht wirklich das Spiel spielen lassen hatte. Ich sage mal jemand wie Jack Conan oder so. eher so eine Person, der in den Ausrundkanälen mehr zu gelten kommen kann. Aber irgendwie nur krass durch die Mitte zu gehen und mit einem Riesentyp gegen einen Riesentyp zu schicken, war es wahrscheinlich nicht die, ja, dass man nicht so in den Stärken von den einzelnen Spielern reingespielt hat.
8:04 Ich glaube, das wäre nicht so deutlich gewesen, wenn Finn Russell nicht so lange gespielt hätte, wenn er zum Dürfen spielt, vielleicht nur 15 Minuten gespielt hätte oder 20 Minuten, hätten wir nicht so doll darüber gesprochen, naja, wäre es anders gewesen, aber letzten Endes hat man gesehen, dass mit seinen unberechenbaren Arten und Weise und dass er immer sehr oft viele Optionen offen halten kann, dass er eine andere Angriffsplattform angeboten hat, womit die Südafrikaner doch in Schwierigkeiten geraten sind. Und letzten Endes waren meiner Meinung nach trotzdem in dem Kader genug Spieler, die in der Lage gewesen wären, ein anderes Spiel oder ein anderes Spielsystem zu verstehen und da zu liefern gegen Südafrika.
9:03 Wenn wir jetzt so ein bisschen weg von nur das dritte Spiel, aber wenn wir im Groben gehen, denke ich mal, dass mir so wirklich ein bisschen jemand gefehlt hat, wie ein Johnny Sexton oder ein Owen Farrell in Top Form oder O'Driscoll oder sowas, der das Ding hat, reißt zu sich und sagt, hey, nee, also das klappt hat nicht. Im Sinne von jemand, der sehr stark da und respektiert wird. Also ich meine nicht, dass Arneman Jones nicht respektiert wird, aber ich glaube, der hat viel durchgeführt von dem, was Gatland hat meinte und hat das vertraut. Und ich weiß nicht, wann man dann damit aufhört, zu sagen, hey, das funktioniert irgendwie nicht. Und das hat man spätestens, meiner Meinung nach, im zweiten Spiel gesehen, dass es einfach nicht ausreichend ist und dass Sudafir besser war. Sudafir kann dieses Riesentub-gegen-Riesentub-Artenweise spielen, aber die können viel mehr und das hat man ja gesehen.
10:07 und Laien, also die kamen halt nie dazu, was können die mehr, außer so einen Ausgleich zu schaffen mit physischer Stärke, also was können die halt noch mehr? Und das hat man nicht gesehen. Und das ist, das würde mir so ein bisschen im Hals stecken, wenn ich da gewusst hätte, hey, da haben wir eigentlich mit einigen Leuten, die vielleicht nicht eine Gelegenheit bekommen haben, mehr zu zeigen. Wir haben denen so ein bisschen gedrosselt. Und das war mein Gefühl vom gesamten Dreispiel in der letzten Endes. Ja, genau. Top Form, Johnny Sexton und Farrell. Wir hatten ja schon darüber gesprochen. In der letzten Tour waren die so ein bisschen mehr verantwortlich, wenn man das so richtig gehört hat aus dem Lions Camp damals.
11:00 Wir hatten ja genau schon mal darüber gesprochen. Tja, aber du hattest halt, also weder Johnny Sexton noch Owen Farrell waren in Topform, muss man halt auch leider sagen. Man könnte jetzt auch hierher gehen, war es denn jetzt eine, wirklich, wir haben ihn eigentlich auch in unserer Start-15-Nummer gehabt, aber wir hätten Stuart Hawk, gutes Beispiel, sehe ich, du weißt es vielleicht besser, eher als einen Running-Fullback an, als jemand, der viel kickt, oder? Ja, also meine Meinung nach war er auch nicht in Topform und war wahrscheinlich nicht der Spieler, der perfekt geeignet war, um das Spiel zu spielen. Das ist auch so ein bisschen die Sache. Ja, das meine ich. Duhan Van der Lea war auch so, bin mir auch so nicht so ganz sicher.
11:45 Also Josh, was hätte, also wir können halt zurückgehen, was hätte, hätte Fahrradkette, aber was hätte Josh Adams mehr tun müssen? Also Topform eigentlich für Wills in den Vorbereitungsspielen, Top-Leistung gezeigt und irgendwie kam zu gar nichts, also ja, in dem dritten Spiel, aber warum wurde nicht auf ihn mehr gesetzt? Also Van der Merfer weiß ich nicht, ehrlich gesagt, ging bei mir total runter. Es gibt Statistiken, dass er involviert war für viele von den Hockicks, den Chases und solches im offenen Spiel, ehrlich gesagt, weiß ich halt nicht, aber vielleicht können wir einfach ein bisschen mehr konzentrieren, auf den Leuten, die von den Lions Tour Group weggekommen sind. Unter anderem zum Beispiel Robbie Henshaw.
12:36 Henshaw war für mich jemand, der in jedem Spiel gut dabei war und ich glaube, 12, 13 überall wo er stand, hat er sich gut präsentiert und kommt zurück und kann seinen Kopf auf jeden Fall hochhalten. Ich glaube, der hat auch in wo es wahrscheinlich ein Schiff ein bisschen nach unten ging hat er trotzdem gezeigt, hey, ich bin da, ich kann Durchbrüche machen und vielleicht hätte ein paar mehr Leute einfach in seinen Fußstapfen formen müssen. Genauso sehe ich es auch und auch viele andere Kommentatoren. Also wenn von einem der Spieler ja was Positives von dieser Lions-Tour hängen bleibt, dann ist es wahrscheinlich Robbie Hendrick, der sowohl auf 12 als auch 13 in der Verteidigung als auch im Angriff gute Leistungen erzielt sind und an dem man sich positiv erinnern wird.
13:28 Und da ist bei vielen anderen Start 15, ich meine, viele haben jetzt auch nichts falsch gemacht. Das darf man jetzt auch nicht falsch verstehen. Aber waren halt auch nicht, so wirklich haben ihre Hand nicht gehoben, sage ich mal so. Und da war Robbie Henschow, denke ich, du schon sagst, einer der Standout-Player. Was auch wiederum nicht schwierig ist, wenn man von der Qualität des Spielsystems mal ausgeht, was da dann den Leuten aufgezogen wurde. Ich meine, Robbie Henshaw ist eigentlich 12, 12er, oder? In-Center. Ja. Ja, also ich glaube von sich würde er vielleicht sagen, dass er eher lieber auf 13 steht. In Irland kommt er oft, und mit Lancer in Irland spielt er oft das 12, wenn man Henshaw und Wingrose dann auf 13 hat, und das eine tolle Kombi ist.
14:25 Wenn Aki da auf dem Feld ist, ist wahrscheinlich eher so andersrum. Aber grundsätzlich glaube ich mal, dass 12 seine beste Position ist und das Ringroles wahrscheinlich noch gefährlicher ist auf 13 und das ist wahrscheinlich die beste Kombi. Hatte man eigentlich eine natürliche 13 in dem gesamten Lions-Kader? Leider nicht. Also das ist wahrscheinlich auch so ein Punkt, was ich halt am Anfang angesprochen hatte, der wieder Kader, ja, also wer mitgebracht wurde. Ich glaube, jemand wie Slade, dass es schon bemerkenswert ist, dass er nicht mitgebracht wurde in irgendeiner Form. Und Elliot Daly, dieses Experiment auf 13, wahrscheinlich nicht gelungen und der wahrscheinlich nicht gut genug in Form war, um auf Ecke oder Schluss seinen Stammplatz zu haben.
15:22 Aber das sind so alle Fragen, wenn Gatland, wenn es gelungen wäre mit dieser Brechstange-Kultur, dann hätte man gesagt, Gatland ist ein Genie und es ist beinahe aufgegangen. Ich glaube, trotz, das ist so ein bisschen was, was ich sagen will, ist trotz Gatland ist es fast aufgegangen. Also ich glaube, Gatland war der, der das so ein bisschen dieses Spielsystem auf den Spieler gestellt hat und die also nicht gesehen hat, hey, das sind meine Spieler, wie könnte ich die am besten zusammenstellen und wie könnte ich die am besten präsentieren auf der großen Bühne, sondern das ist mein Spielsystem und ich füge nur die Leute da hinzu, die ich denke, die können das austragen, was ich hat, ja, was ich mir vorstelle und das ist, glaube ich, also in dem Sinne, Spiel 1, 2, 3 hatten wir jeweils ein unterschiedliche Innenpaarungen und keiner von denen hat sich geglänzt.
16:28 Also wahrscheinlich Aki und Henshaw am besten, weil die einfach sich sehr lange kennen und sehr lange zusammengespielt haben. Aber die Verbindung mit Harris und Henshaw ist nicht aufgegangen und mit Daly und Henshaw und es lag nicht an Henshaw. Du hast ja gesagt, es lag daran wahrscheinlich, dass es nicht eine natürliche 13 da auf dem Feld war. Und ich glaube, jemand wie Slade würde sich dann schon denken, hey, da hätte ich auf jeden Fall was dazu sagen können. Ja, vergebene Chance. Was bleibt hängen? Fazit von der Lions Tour. Ich kann sagen, also Respekt an die Leute, die es durchgeführt haben, vielleicht trotz der Widrigkeiten. obwohl es andere natürlich auch schwieriger, schwerer haben in Südafrika, muss man auch sagen.
17:24 Ja, so ein Vaterbeigeschmack bleibt bei Rassi Erasmus Video. Seine 62 Minuten, die er da rausgeholt hat. Alle Südafrikaner, die man so einen Podcast gehört hat, haben gesagt, ja, vollkommen gerechtfertigt und er hat da gute Punkte und so. Wahrscheinlich leicht voreingenommen. Bei mir hat er groß an Sympathie verloren. Ich habe es ja schon mal gesagt, glaube ich, wie Michael Checker, aber Australien hat sich immer über die Refs beschweren und so, das ist einfach kein gutes Bild. Ja, ich weiß auch nicht, was ich davon halten würde, dass der die ganze Zeit als Waterball auf den Platz gelaufen ist. Ja, Südafrika hat verdient wahrscheinlich gewonnen, aber mit einer Art und Weise, Rugby zu spielen, die bestimmt keine Werbung war für alles.
18:09 Allzu vorsichtig, aber ich hoffe, dass wir sowas nicht nochmal in der Zukunft sehen. Ja, oder nicht so oft in der Zukunft sehen. Und ich hoffe halt, dass so eine Mannschaft wie Neuseeland dann halt ein ganz anderes Spiel spielen und dass es dann noch schöner anzusehen ist. Dann machen wir eine kurze Pause und sprechen gleich über Neuseeland und vielleicht lassen wir noch so ein paar andere Themen durch den Kopf gehen. Also bis gleich bei Vorpass. Herzlich willkommen zurück. Wir sind wieder da. Wir haben ja viel über die Lions, über die Schnellers-Lions gesprochen. Spiel 3 und diesen Tour an sich. Es gab noch am Wochenende ein Spiel. Big G, du kannst uns noch mehr erzählen über Neuseeland gegen Australien.
18:57 Wie war das Spiel am Ende? Relativ eng, oder? Ja, wo fangen wir da an? Also 9.05 Uhr morgens. Erstes Spiel des Bledisloe Cups in 2021. Der Bledisloe Cup seit 20 Jahren, Also benannt nach Lord Bladeslow. Seit mehr als 20 Jahren glaube ich nicht mehr von den Wallabies gewonnen. War knapp dran gekommen einige Male, aber es hat nie gereicht. Gespielt wurde in Auckland. Der letzte Sieg der Wallabies in Auckland war 1986. Da waren einige Zuhörer und Zuhörerinnen wahrscheinlich noch gar nicht geboren. Ja, ich habe trotzdem sogar auf die Wallabies gesetzt, gewettet. Aber ein bisschen fader Beigeschmack war, dass Corey Betty und zwei, drei andere Spieler, Wallaby-Spieler vor dem Spiel irgendwie trinken waren und dann schon mal nicht mehr in der Start-15 beziehungsweise gar nicht mehr in der Mannschaft drin waren.
19:56 Das hat dem Ganzen so ein bisschen, war das Ganze ein bisschen betrübt. Aber nichtsdestotrotz haben die Wallabies den ersten Versuch gelegt. Also Neuseeland kam, glaube ich, vor durch 3-0, 6-0. Und dann haben die Wallabies durch einen Flügelspieler der New South Waratars, ich weiß jetzt nicht mehr, wie er heißt, den Versuch gelegt. Aber man hat gesehen, die ersten 10, 15 Minuten, einige Handling Errors bei den All Blacks. Also so ein bisschen untypisch. David Havili, der letztens schon ein gutes Spiel gemacht hatte, in den letzten Obel-Spielen gut gespielt hat, obwohl er auch relativ neu dabei ist, sag ich mal so. Die haben halt ein, zwei Mal bei einigen Pässen den Ball nach vorne verloren. Und ich war schon ganz aufgeregt, dass die Wallabies halt vorne liegen und dagegen halten können.
20:56 Zur Halbzeit stand es 16-18, aber irgendwann stand es dann 33-8 für die Obel-Apps. Und da dachte ich schon so, oh, das wird hier wieder. Ich habe nicht gesehen, dass die Wallebeest noch irgendwelche Punkte machen werden. Das wird hier wieder so ein 53-11-Spiel oder irgendwie sowas. Unter anderem, weil man auch gesehen hat, dass der Kicker, die 10, Noah Lolesio, die Hälfte seiner Kicks oder wahrscheinlich 4 Fünftel seiner Kicks verpasst hat. Ja, das Spiel, eigentlich dachte ich, wäre schon vorbei und dann bäumen sich die Wallabies irgendwie auf, wahrscheinlich weil die All Blacks abgeschaltet haben und weil sehr viele Leute ausgewechselt und eingewechselt wurden, bäumen sich auf und kommen noch auf 25, 33 ran.
21:48 und in der ersten Halbzeit gab es einen Intercept Try von Richie Moanga, super gelesen, übers gesamte Feld gelaufen. Das waren schon mal sieben Punkte, ein Sieben-Punkte-Versuch und dann, wenn man die Kicks von Noel Olesio mit reinnimmt, der bestimmt, keine Ahnung, sechs bis 15 Punkte liegen lassen hat, also mit vergebene Straftritt und vergebene Erhöhung, hätten die Wallabies hier das Ding halt auch gewinnen können. Also das muss man halt ganz klar sagen. Nun ist das, ja es war schön anzusehen, das war recht schnell. Es war auch um Längen besser als jedes British & Irish Lions Spiel, also der 3 von dieser Testserie. Ja, es ist natürlich blöd, wenn man morgens ein gutes Spiel sieht und, also was heißt so ein gutes Spiel, da waren natürlich auch Fehler drin und wie du manchmal sagst, Defense ist optional.
22:42 da waren schon einige Klopfer drin aber trotzdem war das schon viel besser was man abends gesehen hat, zumindest hat es mir besser gefallen ja ja nun glaube ich aber nächste Woche ist das nächste Spiel am 14. ja am 14. um 9 Uhr Neuseel in Australien und dann um 17.05 Südafrika Argentinien also diese diese Wallabies-Authership geht weiter. Ach, ja, okay. Ja, da glaube ich, aber es ist wieder in Eden Park, Auckland, ich glaube nicht, dass, also die All Blacks werden sich das anschauen und denken, oh Gott, was haben wir da in den letzten 20 Minuten halt für einen Schrott fabriziert. Aber ich glaube, Penalty-Count war doppelt so hoch für die All Blacks am Ende, also wie für die Wallabies. Und das werden die sich schon in der Review sehr genau anschauen. Und ich meine, was wir jetzt in den letzten Spielen immer gesehen hatten, auch wenn die Wallabies einmal gut waren, dann kam der Backlash relativ eindeutig in der Woche da drauf oder zwei Wochen später.
23:49 Ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass das auch für nächste Woche leider passiert. Tja. Das Rugby Championship geht halt natürlich weiter in August und September. Wir werden aber auf jeden Fall eine kurze Pause machen für die nächsten Wochen und sind erst wieder am 13. September fest dabei mit unserer Montags-Review, also nach dem Wochenende. Da können wir euch auf jeden Fall eine Zusammenfassung geben zu den Rugby-Champions-Spiele, die bis hin stattgefunden sind und dann auch, was noch als Preview halt aussteht natürlich für die Spiele. Ja, genau, wir versuchen hat, also wir sind fest am 13. wieder dabei, aber wir versuchen inzwischen, wenn es halt geht, noch das eine oder andere Special-Interview oder so zu finden. Wir wollten aber euch nur fair sein und sagen, dass wir auf jeden Fall ein bisschen Sommerpause uns erlauben müssen.
24:44 Beruflich und privat haben wir beide auf jeden Fall viel im Hut. Und natürlich machen wir das viel oder beziehungsweise nur in unserer Freizeit. Und daher haben wir erstmal so für die nächsten paar Wochen erstmal Pause eingelegt. Wie gesagt, ihr könnt immer noch immer wieder mal reinschauen, wo ihr euren Podcast runterlädt. Ob wir noch so ein Special Podcast Review oder ein Interview haben. Aber Big G und ich werden auf jeden Fall erstmal die nächsten Wochen nutzen, um unsere anderen Projekte auch vor der Manze zu bringen. Besonders Big G, du hast ja genug zu tun in lebender Arbeit. Das stimmt, Frau. Ja, vielleicht werden wir ein paar Interviews noch reinbekommen. Wir haben noch ein paar Leute in der Pipeline.
25:25 Es ist die Frage, wie die Lust und Zeit haben halt. Werden wir mal sehen in den nächsten Wochen. Ansonsten hören wir uns halt in einem Monat wieder. Ja, genau. Wir bedanken uns auf jeden Fall für die tatkräftige Unterstützung, E-Mails, Kommentare, SMS, alles, die wir halt immer wieder bekommen und genau, wir sind halt jetzt, aber jetzt glaube ich mal sehr, sehr lange ohne Pause jede Woche unsere Sendung gehabt und haben auf jeden Fall eine Menge Spaß dabei gehabt und stecken mit viel Liebe und Herz viel Zeit hier in den Podcast rein und wissen, dass es natürlich Verbesserungsmöglichkeiten gibt, aber geben wir uns das Bestes. Daher hoffentlich, wenn wir wieder da sind im September, haben wir noch mehr Power und noch mehr Lust und noch mehr Spiele. Da gehen die ganzen Saisons los, hat in Europa auch natürlich neben die ganzen Rugby Championships.
26:20 Genau. Wir bedanken uns auf jeden Fall fürs Zuhören zu Hause. Nicht nur heute, sondern jede Woche letzten Endes. Und Big G will du auch ein paar Abschlussfoto sagen? Nee. Ja, doch. Oder bin ich jetzt ein bisschen überrascht. ja, wenn Leute uns gerne auf Facebook schreiben wollen oder andersweitig kontaktieren wollen, immer bitte gerne Feedback geben, Anregungen, Gäste, wir haben ja schon einiges bekommen, aber was wir besser machen können, immer gerne. Ja. Und wir müssen T-Shirts machen, ist mir auch noch eingefallen, das wollten wir schon vor zwei Jahren machen. Sehr gut. Ja gut, dann sagen wir erstmal hier, ja, eine schöne Sommerzeit für euch alle und schon Urlaub für uns allen. Und wir sehen uns und hören uns wieder in einem Monat.
27:06 Und bis dahin viel Spaß und bis bald. Bye. Bye. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden.