Binnen drei Minuten machte Edinburgh Rugby aus einem Rückstand einen Sieg. In der 69. Minute hatte Hacjivah Dayimani die Stormers mit einem Versuch nach vorn gebracht, in der 72. Minute legte Edinburghs Rory McHaffie den Versuch zum Sieg. Am 2. Spieltag der United Rugby Championship gewann Edinburgh 17:13 und nahm vier Tabellenpunkte mit. Die Stormers bekamen den Defensivbonus für eine Niederlage mit höchstens sieben Punkten Abstand.
Straftritte und ein Fehlwurf
Bis zur 48. Minute war nur ein Straftritt von James Grayson gefallen (5.). Dann ging es schnell: Yaqeen Ahmed traf für die Stormers zweimal per Straftritt (48. und 51.) und brachte sie in Führung. In der Mannschaft stand Siya Kolisi, der nach mehr als fünf Jahren zurückkehrte und bei seinem 119. Länderspiel als Flanker begann.
In der 57. Minute kippte das Spiel. Vernon Paulo warf in der Gasse zu weit, Edinburgh kam an den Ball, und Paul Hill legte den Versuch, den Grayson erhöhte. In derselben Minute sah Seabelo Senatla die Gelbe Karte, weil er den Ball am Ruck unerlaubt verlangsamt hatte. Die Stormers mussten zehn Minuten in Unterzahl spielen.
Drei Minuten entscheiden
Auch Edinburgh ging das Spiel nicht ohne Strafe durch. Freddy Douglas musste in der 62. Minute aus demselben Grund für zehn Minuten raus. In dieser Phase schoben die Stormers im Gedränge an, und Dayimani legte den Versuch, Ahmed erhöhte zur Führung. Edinburgh antwortete umgehend: McHaffie legte seinen Versuch, wieder erhöhte Grayson, und die Stormers fanden bis zum Schluss keinen Punkt mehr. Edinburgh hatte die Playoffs in der Vorsaison verpasst. Der Start mit neun Punkten aus zwei Spielen ist deshalb ein klarer Schritt nach oben für die Mannschaft von Cheftrainer Sean Everitt.
Fehler an den falschen Stellen
Für die Stormers wogen die Fehler in der Gasse schwer, allen voran Paulos Fehlwurf vor Hills Versuch. Dazu kam die Karte gegen Senatla, die Edinburgh in der Phase nach dem Versuch Raum verschaffte. Wie wir im Vorpass-Podcast (Folge 295) besprochen haben, fehlten den Südafrikanern zudem mehrere Stammspieler, etwa Wilco Louw und Evan Roos. Vor der Reise hatte John Dobson, Director of Rugby der Stormers, laut rugby365 den Auftritt bei Connacht als in vieler Hinsicht ermutigend bezeichnet, sich aber mehr Härte im eigenen Spiel gewünscht. Für das Spiel in Edinburgh verlangte er den vollen Einsatz aller 23 Spieler im Kader. Positiv fielen bei den Stormers Ahmed mit seinen zwei Straftritten und Dayimani mit dem Versuch aus dem Gedränge auf.
Was bleibt
Edinburgh steht nach dem Auswärtssieg bei Ulster eine Woche zuvor mit neun Punkten auf Platz vier. Die Stormers sind mit sechs Punkten Achter und damit auf dem letzten Platz, der zum Viertelfinale berechtigt. Der Abstand beträgt drei Punkte. Bereits im März hatten die Stormers zu Hause 33:14 gegen Edinburgh gewonnen, in Edinburgh verloren sie zuletzt im Oktober 2024 mit 7:38.
Am Samstag, 10. Oktober, um 16:00 Uhr spielt Edinburgh bei Zebre Parma und die Stormers empfangen die Sharks, beide Spiele laufen in Deutschland bei URC TV.
Quellen
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.
