Drei Pässe genügten Bordeaux, um direkt nach einem Ankick aus der eigenen 22 einen Versuch zu legen. Die Szene gehört zu einem Halbfinale im Champions Cup, das Union Bordeaux-Bègles am Sonntag mit 35:18 gegen Stade Toulousain gewann. Für Bordeaux bedeutet das den Einzug ins Finale.
Warum Bordeaux verdient gewann
Im Vorpass-Podcast (Folge 246) waren wir uns einig, dass der Sieg verdient war. Bordeaux wirkte physischer und hungriger, als es die Statistiken zeigen, und war an den Rucks stark: Die Mannschaft machte den Ball von Toulouse dort langsam oder eroberte ihn. Wer den Ball im Ruck bremst, nimmt dem Gegner Tempo und damit Raum für seine Angriffe. Am Ende stand es bei den Versuchen 5:2 für Bordeaux.
Auf dem Platz fielen zwei Spieler besonders auf. Maxime Lucu traf einen Straftritt aus 58 Metern, den wir im Podcast als Superspiel bezeichnet haben. Verbinder Matthieu Jalibert hatte nach unserer Einschätzung die beste Übersicht und wusste, wann Bordeaux kicken, schnell oder langsam spielen musste.
Toulouse fehlte mehr als Personal
Die Gäste mussten auf Dupont, Ramos und Kinghorn verzichten. Das allein erklärt die Niederlage nicht, denn Toulouse kam mit fünf Siegen in Folge, zuletzt 52:6 in der Top 14 gegen Castres Olympique. Im Podcast haben wir außerdem gesehen, dass die Mannschaft nicht gut auf das vorbereitet wirkte, was in Bordeaux auf sie zukam. Es fehlte der Glaube, ohne die Stars aus dem Nichts etwas zu erzeugen.
Für Toulouse, im Champions Cup traditionell eine feste Größe, endet damit die Siegesserie im Halbfinale.
Was bleibt
Bordeaux hatte Ende April in der Top 14 zu Hause 10:21 gegen Stade Rochelais verloren und gewinnt nun das wichtigere Spiel. Gegen Toulouse war es der dritte Sieg der Saison nach dem 32:24 im März zu Hause und dem 16:12 im September in Toulouse. Im Halbfinale kam der nächste dazu.
Toulouse spielt am Samstag, 10.05.2025, um 21:05 Uhr in der Top 14 bei RC Toulon, Bordeaux am Sonntag, 11.05.2025, um 21:05 Uhr bei Montpellier Hérault Rugby.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.