Australien gewinnt gegen Italien 57:10 und beendet damit eine Serie von fünf Niederlagen in den letzten fünf Länderspielen. So deutlich das Ergebnis vom Samstag, 18. Juli, ausfiel, so vorsichtig sollte man es lesen.
Ein Ergebnis mit Einschränkung
Wie wir im Vorpass-Podcast (Folge 291) besprochen haben, kam Australien sehr leicht durch die italienische Verteidigung. Italien war schwach und setzte die Gastgeber kaum unter Druck. Deshalb taugt der Sieg nur begrenzt als Maßstab. Dazu gehört auch eine Rote Karte gegen einen italienischen Ersatzspieler, der gar nicht auf dem Feld stand. Im November hatte Italien zu Hause noch 26:19 gegen Australien gewonnen, der Abstand zwischen beiden Spielen ist also groß.
Australiens dünne Decke
Auf dem Papier hat Australien eine Startformation von Weltklasse, aber keine 23 Spieler dieser Qualität. Dahinter fällt das Niveau stark ab. Schon ein oder zwei Ausfälle, etwa bei Suaalii, würden das Team in Schwierigkeiten bringen. Die Mannschaft steckt zudem im Umbruch, viele Spieler sind neu. Zuvor hatte sie die ersten beiden Spiele der Nations Championship zu Hause gegen Irland (31:33) und Frankreich (26:42) verloren.
Und mit Les Kiss fehlt ein Jahr vor der WM aus unserer Sicht noch ein erkennbares Gesamtbild. Ein Sieg gegen einen so schwachen Gegner beantwortet diese Frage nicht.
Italien ohne Ausweg
Für Italien war es die dritte Niederlage im dritten Spiel des Juli-Fensters, nach 10:27 gegen Japan und 17:47 gegen Neuseeland. Das letzte Erfolgserlebnis liegt im Six Nations, als die Italiener am 7. März England 23:18 schlugen. Seitdem warten sie auf einen Sieg, vier Spiele lang.
Was bleibt
Für Australien bleibt ein Erfolgserlebnis, das die Sorgen um Kader und Struktur nicht löst. Italien muss nach drei Niederlagen in Serie klären, warum die Verteidigung so leicht zu überwinden war. Australien spielt am Samstag, 8. August, um 12:05 Uhr auswärts gegen Japan.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.