VorpassPodcast
Vorpass · Folge 43

Frankreich verbaut sich den Grand Slam

31 minZum Transkript
0:00–:–

Frankreich hat sich den Weg zum Grand Slam verbaut. Die frühe Auswechslung von Frankreichs Spielmacher Ntamack und die rote Karte für Tighthead Prop Haouas kurz vor der Pause trugen erheblich dazu bei, dass Frankreich keinen Sieg verbuchen konnte. Schottland nutzte seine Chancen und zeigte sich sowohl im Angriff und in der Verteidigung besser aufgestellt als noch in den Spielen zuvor. England überzeugte für 75 Minuten und kontrollierte Wales für weite Teile des Spiels. Schon nach wenigen Minuten konnte England ein Lineout in Wales 22\' nutzen und einen Versuch erzielen. England schien bestens auf Wales eingestellt zu sein. Erst eine rote und eine gelbe Karte für England in den letzten 10 Minuten sorgte dafür, dass Wales wieder zurück ins Spiel kam. Neben den sportlichen Highlights ist ein großer Diskussionspunkt England Prop Joe Marler, der den walisischen Kapitän mit einem Griff in die Genitalien provozieren wollte und wahrscheinlich eine Sperre zu erwarten hat.

Folg uns bei Spotify oder Apple Podcasts und lass eine Bewertung da. So finden mehr Leute zum Rugby.

Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.

0:16 Hallo und herzlich willkommen zu unserer Podcast-Vorpass. Ja, hier bin ich schon wieder im Studio. Big G, Big G, alles gut? Schöne Grüße aus Berlin. Hallo, schöne Grüße aus München. Schöne Grüße nach Berlin. Wir finanzieren euer Leben. Was sagst du? Wir finanzieren euer Leben, ne? Ja, okay. Du bist quasi jetzt unter der arbeitenden Bevölkerung. Irgendwann war es ja auch mal Zeit fertig zu werden mit dem Studium, um auch mal Steuern zu zahlen. Finde ich gut. Ähnlich mal Steuern sein. Ja, genau. Also Team Rugby hat dieses Podcast besprechen, Vorpass. Ja, also heute nehmen wir frisch auf am 9.3. an dem Montag, jetzt nach dem Wochenende, wo schon ein Spiel ausfiel, Irland gegen Italien. Also Italien sollte nach Irland kommen, wurde halt abgesagt.

1:13 Und jetzt sind frisch quasi die Nachrichten eingetudelt, dass das Spiel Frankreich gegen Irland auch postponed ist, also quasi verschoben, neben das Spiel Italien gegen England. Also jetzt steht nur noch, und das ist auch ein bisschen auf der Kippe, Wales gegen Schottland in Cardiff. Big G, bringt das das Turnier ein bisschen durcheinander? Ja, schon so ein bisschen. Also ich weiß jetzt nicht, was die Auswahlmöglichkeiten sind. Ob man das, wie gesagt, Herbst verschiebt, ganz absagt oder am anderen Ort ausspielt oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Also ausspielen sollte man es ja schon. Oder man wird die Dinger wieder unentschieden. wie auch bei der Weltmeisterschaft? Ja, das Problem ist quasi, dass bei der Weltmeisterschaft hat die auch vertraglich quasi festgeschrieben, dass in einem Event von Katastrophe und das bei der Six Nations ist glaube ich mal nicht in den Verträgen und wieso die Nationen so quasi da heiß drauf sind, die Spiele trotzdem zu spielen, sind quasi Fernsehrechte und solches, also und quasi die Einnahmen von Zuschauern natürlich.

2:22 Also die Nationen selber sind schon darauf angewiesen, dass sie quasi da irgendwie Geld einfließen, natürlich. Ja, gute Frage, wie es jetzt weitergeht. Ich weiß auch nicht. Also ich hoffe, es wird noch, es wird bald ausgespielt, aber ich wüsste auch nicht, wie man es dann schnell hinbekommen soll. Ja, das ist halt eine gute Frage. Auswahlmöglichkeiten sind relativ gering. Also es gibt halt so diese Player Welfare, damit jetzt Spieler nicht so viele Spiele hintereinander spielen. Also dieses Jahr quasi dieses normalerweise hätten Irland zum Beispiel drei Spiele gegen Australien gespielt im Sommer, aber dieses Jahr ist gekürzt auf zwei und ich weiß nicht, ob sie hat unbedingt plötzlich nochmal eins reinschieben wollen. Also jetzt wird gerade im Kalender nur von Oktober, also quasi diese Autumn Internation gesprochen.

3:10 Das ist halt quasi, das war vorher unter den, ja, also unter den Bedingungen, dass wahrscheinlich nur das eine Spiel ausfiel und jetzt sind es also drei quasi. Soll man es nicht ganz absagen? Ich meine, wenn man das Ding jetzt, wenn man das sechs Monate später anschaut oder so, oder drei Monate später auch, ist das Feuer da nicht ein bisschen raus, die Aufregung? Hey, wir... Ja, ist jetzt so. Ist vorbei. Also nach der Runde fünf, meine ich, nach der Runde fünf. Ja, haben wir da drüber gesprochen? Nee, ich habe mit meinem Bruder drüber gesprochen, dass man das theoretisch, wäre es nicht sinnvoller grundsätzlich, dann Six Nations so auf zwei Saisonen zu werten, quasi heim und auswärts und dann eine Gesamtwertung.

3:55 Das fand ich auch eine spannende Idee. Hast du mir das gesagt oder mein Bruder? Nee, ich auf gar keinen Fall. Also spontan würde ich jetzt auch nicht weiß nicht, so ein Jahr auseinander... Nee, nee, also quasi das, also was wir wissen ist, wenn du halt Italien rausrechnest von der Gesamtwertung, dass die Heimmannschaften immer schon stärker sind, beziehungsweise oft das gewinnen. Und das ist halten sich unfair, weil dieses Heimrecht immer so ein bisschen entscheidend ist. Ja, okay. Aber das wird dann ausgeglichen, oder was? Naja, genau. Und dann diesen, also zum Beispiel in diesen gerade Jahren, also in den gerade Zahnjahren spielt Irland zum Beispiel, es war immer damals, die schwersten Gegner auswärts, England und Frankreich.

4:35 Und das ist eigentlich unfair, also in dem Sinne unausgeglichen. Wiederum dann in den ungeraden Zahn spielen ja quasi schwach Schottland, Italien und dann Wales natürlich dann. Also es war ein bisschen, also man hat immer gesagt, zumindest in Irland war es leichter in den Jahren quasi das zu gewinnen. Deshalb fand ich es eine spannende Lösung oder vielleicht eine Idee, dass man das Gesamtwertet auf zwei Jahren. Also nicht, dass es halt quasi auf das einen Frühlingsfest die Ergebnisse wird, sondern auf zwei. Ja, ich verstehe deinen Punkt, den du näher machst, dein Argument, aber so richtig weiß ich nicht. Also, warum wird die Veränderung das wirklich ausgleichen, so viel bringen? Wir können das mal zusammenrechnen in den letzten Jahren, es wurde halt schon einiges.

Ganzes Transkript lesen (29 weitere Abschnitte)

5:27 Dann pack mal dein Excel-Sheet aus, setz dich hin und dann rechnest du uns das mal vor in der nächsten Ausgabe. Perfekt, machen wir. Aber wir wollen halt noch über die Spiele, die gespielt wurden, sprechen. Dabei gibt es trotzdem zwei sehr spannende Spiele. Lass uns mal bei Schottland-Frankreich anfangen. Das war quasi jetzt am Samstag das Spiel. In Schottland, ich glaube... Sonntag war das. Ja, sorry, Sonntag. In Schottland war das. Und ich glaube, ich hätte mal gesagt, dass diese Frankreich-Team noch nichts Komplettes, das finde ich nicht. Was hat sich da bewiesen? Ja, naja. Bewahrheitet, ja, bewiesen. Ich helfe Ihnen, Deutsch zu verstehen auch. Das ist auch meine Aufgabe hier in dem Podcast.

6:16 Jetzt helfe mir, Rugby zu verstehen und sagen, was bei Frankreich passiert ist. Ja, unfinished product, da hast du den Nagel schon ganz gut auf den Kopf getroffen. Ja, rote Karte und davor auch die gelbe Karte, das macht halt schon was aus. Ich wurde halt nur, ich würde dir so eine These geben und dann kannst du mir das widerlegen vielleicht, aber ich habe gesagt, dass die rote Karte nicht so spielentscheidend war, Moment, zweimal. Dass die rote Karte nicht so spielentscheidend war, also der Auswechslung von oder die Verletzung von Intermac. Weil Intermac ist der Spieler... Also in der vierten Minute eine gelbe Karte und in der 36. Minute eine gelbe Karte. zwei Versuche gelegt in der 40. und 44. Minute.

7:09 Also gerade vor der Halbzeit, gerade nach der Halbzeit, glaube ich, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Weiß nicht, wann war die Auswechslung genau? Du fragst ja Sachen, ich versuche das parallel zu sehen. Report, ja, wann ist der runter gewesen? Teams. Oh, da sehe ich nicht die Auswechslung. Okay, kommen wir halt noch dazu. Aber genau, was er nur sagen wollte, ist, dass Spieler des Turniers, Kandidat quasi in Intermark ging halt runter und was er meinte nur, was hat Jalibert quasi gemacht hat, war auch auf jeden Fall ein komplett anderes Spiel, also es ging halt komplett anders. Natürlich hat der rote Karte, also die rote Karte auf Dauer hat quasi was gemacht, weil ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass das Spiel wirklich, dass Frankreich so ein bisschen weniger Ideen hatten ohne Intermacht. Also es hat echt was gefehlt, wo er runter war und ja, natürlich war ja quasi mit der rote Karte oder die rote Karte und die gelbe Karte war es relativ leicht, aber ja, also ich fand das schon ziemlich spielentscheidend.

8:25 Also in der siebten Minute Intermacht runter ich meine, das war für mich irgendwie, hat so einen richtigen Schlag bekommen, weil Jalibert einfach so ein bisschen ein anderes Spieltyp ist und eine andere Spielweise hatte. Und da hat irgendwie ein bisschen was gefehlt oder so. Also, das hat nur mein Eindruck. Ich denke trotzdem. Also, Auswärtsspielen mit für eine Halbzeit und ein paar Minuten länger mit einem Mann weniger. Ich weiß jetzt nicht, was schwerwiegender ist. oder so, die Aussetzung von dem Typen da, beides zusammen, wird nicht gut gewesen sein. Aber ich glaube, immer noch so eine rote Karte. Also in so einem Spiel wie heutzutage, und das sieht man auch noch auf Club-Level oder auch wie auf Super-Rugby-Level, halt ein Mann weniger macht halt so viel aus.

9:16 Klar, ja. Auf die Dauer, ne? Ja. Genau, und quasi der, muss man jetzt vielleicht ein bisschen näher drauf eingehen, also quasi lassen wir uns von der 36. Minute die große Karte. Können auch sprechen bei Frankreich. Ein bisschen ein Brawl, was man hat nicht mehr so off-seat im Rugby, aber die Kontrolle ist ein bisschen verloren in dem Spiel gewesen. Von irgendwie so einer Kleinigkeit explodiert hat so ein riesen Brawl. Also alle sind reingerannt und man muss einfach dazusehen, wie jemand einfach richtig in die Fresse geschlagen wurde. Ja, ich meine, das Foto ist, das findet man ja überall, wie der richtig mit der Faust sich zieht. Okay, ist eigentlich nicht lustig, ich sollte nicht drüber lachen, aber ich finde es trotzdem gut. Gut, der Typ ist 25, also 1994 geboren.

10:11 Ich weiß nicht, ob man da noch das jugendliche Alter, ob man darauf, also das darauf zurückzuführen ist oder nicht. Es gibt ja auch andere Hitzköpfe bei anderen Vereinen oder so. Wir haben ja schon, Kyle Sinclair ist so ein gutes Beispiel oder Joe Mahler, kommt wir später hin. Ja, der ist kein Überhitsgock mehr, der ist einfach nur so verrückt. Aber ja, das letzte Quäntchen Kontrolle hat bei dem dann halt ein bisschen gefehlt. Ist doch so ein französisches Stock, der bei der Weltmeisterschaft den Elbogen ins Gesicht gehauen hat. Ja, aber Warren Marine hat so oft so Aussätze gehabt, das ist halt nichts Neues. Ja, das macht es ja nicht besser, das ist keine Entschuldigung. Naja, ist keine Entschuldigung.

10:53 Hast recht, aber das ist eine Neuheit. Das ist ja immer ein großer Disservice für deine Mannschaft. Was ich halt nur dazu sagen wollte, ist, natürlich hat er so ordentlich rausgeholt und den Sechser von Schottland einen ordentlich gegeben, aber was hältst du von dem Konzept, dass natürlich, wenn jemand von, keine Ahnung, 15, 20 Meter weg empfährt hat, reinrennt, ist der auch so ein bisschen, hat der ein bisschen was provoziert hat quasi dadurch? Also Jamie Ritchie ist schon eine ordentliche Distanz hergekommen, um sich da zu involvieren. Kann man da auch sehen, dass es ein bisschen blöde Aktion ist, dass man das vielleicht auch bestrafen müsste? Mit was soll man das bestrafen? Naja, also ich kann dir halt nur sagen, dass Owen Farrell wurde zumindest mit einem Straftritt gegen ihn bewertet, indem er von 10-15 Minuten entfernt ist, um da reinzurennen und das war vor zwei Wochen oder so.

11:53 Ich weiß nicht genau, was die Regeln da sind, aber es kommt dann, glaube ich, immer so ein bisschen auf die Situation drauf an. Bei Punch kommt es halt nicht auf die Situation drauf an, aber wenn da halt jetzt, wenn irgendwer irgendwo reinrennt, angelaufen kommt oder so, da kann man immer noch ein bisschen also durch die Gegend schubs, das ist jetzt nicht so schlimm. Also wenn einer mit dem Faust durchs Gesicht zieht, da hast du halt wenig Argumentationsmöglichkeiten. Da gibt es wenig Mitigating-Fact. Nee, nee, also die rote Karte will ich halt nicht mitbekommen. Aber es gab schon Faktoren, die dazu geführt haben, wozu man auch quasi überlegen könnte, war das richtig, was der andere gemacht hat?

12:30 Und es ging halt unbestraft, also Richie kam unbestraft davon. Natürlich hat er eins in die Fresse bekommen, aber es kam nicht ohne irgendwas. Und ich würde halt sagen, es sind keine mitigating factors, aber es sind schon instigating factors dazu. wir können halt später zu Joe Mahler und Alan Wyn Jones kommen, aber es kam nicht ohne, also das will ich halt nur sagen, dass meiner Meinung nach hätte man vielleicht noch überlegen können und ich glaube der Linienrichter hat erwähnt quasi, wow, der Nummer 6 rennt da von 15 Meter weit entfernt, aber da gingen sie nicht mehr drauf ein, weil dann haben sie gesehen ah, okay, der hat ihn ordentlich in die Fresse gehauen das hat ein bisschen unausgeglichen gesagt, also für mich wäre rote Karte safe und dann noch eine gelbe Karte dazu.

13:21 Ich weiß nicht, ob Schiedsrichter auch immer so ein bisschen das Problem haben, wenn die einmal eine Karte, vielleicht hast du recht, ja, sollte gelbe Karte bekommen, aber wenn man einmal eine rote gegeben hat, dann ist dann wahrscheinlich der Threshold, die Barriere, dann noch eine andere Karte zu zücken. Immer höher, habe ich so das Gefühl. Ja, maybe. Ja, vielleicht. Ich habe einen spannenden Podcast mit einem, also einen eoschen Podcast, wo ein Schießstrichter quasi noch dazu eingeladen wurde, der hat auch so das ein bisschen erwähnt, dass man vielleicht nicht, also dass diese Provokation quasi auch teilweise auch irgendwie untersucht werden muss. Und man muss das Gesamte betrachten. Also natürlich, wenn du diesen Schlag ins Gesicht siehst, aber was gab es noch für Sachen drumherum?

14:03 Und ja, das wollte ich ja nur damit sagen. Aber auf jeden Fall in der 36-Minute-Karte Frankreich schon rot gesehen und war, ja, im Unterzahlen nochmal, aber dieses Mal für das gesamte Spiel. Dann ging es aber trotzdem halt weiter bis zur Halbzeit. Fand ich noch ausgeglichen, hätte ich gesagt, trotzdem. Aber irgendwie in der späteren zweiten Halbzeit ist Schottland, glaube ich, davon weggezogen, oder? Ja, also ich glaube, da wird man wahrscheinlich auch ein bisschen gemerkt haben, dass sie halt müder wurden, weil man natürlich mit 14 Mann mehr laufen muss als mit 15 Mann. Und wirklich 20 Minuten, was? Ja, so ist es halt in dieser Unterzahl. auf die Länge, auf das Dauere ist es schon heftig, ja.

14:50 Ja, genau. Und man war ja auch vorher schon mal in der ersten Halbzeit 10 Minuten auch dezimiert, 14 Mann, sage ich mal so. Also das macht dann schon was auf. Dezimiert ist das falsche Begriff, weil dezimiert ist, jede Zehnte wird halt geschlachtet, aber ist okay. Ich korrigiere mal, dein Latein ist auch okay. Dezimiert. Dezimiert. Nee, durch einen gewaltsamen Eingriff zur syrische Einwirkung in der Anzahl im Standstakt für Minderung verringern. Eine Flotte dezimieren. Das hat nichts mit 10 zu tun. Doch, wo kommt das her, der Begriff? Dezi ist 10. Und damals kam es von den Römer, dass sie halt, wenn sie einen Krieg verloren haben, haben sie alle 10 aufgelistet und jede 10. Jemand, der weder richtig Englisch oder Deutsch kann, verbessert mich jetzt hier richtig.

15:36 Sehr gut. Wie du gesagt hast, zweite Halbzeit ging es halt dann weiter. Maitland hat in der 40 und 44 Minuten zwei schnelle Versuche quasi gelegt. Was für mich aber komplett das Ende am Gelände war, war dieser McAnally-Versuch um 63 Minuten, wo einfach die Gasse total wegen der Regens quasi komplett auseinander ging und dann McAnally total der einfachste Versuch seines Lebens gelegt hat. Also für mich war es dann total vorbei, oder? Hättest du den Versuch gelegt? da? Ich hätte es wahrscheinlich noch gefangen und dann plötzlich, also irgendwie nach vorne fallen lassen beim Ablegen und das weiß ich mir nicht. Ich denke, das war der letzte Todesstolz. Aber trotzdem, Moment, Schottland, also man darf jetzt Schottland auch nicht kleinreden, die sind zurückgekommen, hatten eine richtig beschissene Kampagne.

16:34 Erster Sieg für Stuart Hock als Kapitän. Die haben in den Rucks Tackling Verbissenheit gezeigt, Aggressivität und auch eine gute Defensive gezeigt, denke ich. Ja, ich finde auch, dass sie natürlich besser waren, dass sie schon gute Sachen gezeigt haben, aber wie ist der Gesamtfazit, wenn die wirklich gegen eine Mannschaft gespielt haben, die A am Unterzahler waren und B irgendwie ein bisschen, meiner Meinung nach nach den ersten Spielen, ein bisschen müde gewirkt haben insgesamt. Also war mein Eindruck. Weiß er halt nicht. Okay. Also ich denke schon, also ich habe mich gefreut, dass Schottland gewinnt hat. Was haben wir eigentlich getippt? Ich habe Schottland getippt. Und ich? Du hast gesagt, Frankreich gewinnt mit 40 Punkte. Nee, Spaß.

17:28 Ich habe es vergessen aufzuschreiben vorher. Aber reiche ich dann nach fürs nächste Mal. Ja, klar. Auf jeden Fall ging dieses Spiel in Schottland 28 zu 17 aus. Das war auf jeden Fall das Ende von dem Dream von Le Grand Slam für Frankreich. Das erste Mal seit 2010. Wird es auf jeden Fall dieses Jahr kein Grand Slam geben. Ja, genau. Haben wir genug berichtet. Wollen wir gleich in Teil 2 dann über das andere Spiel sprechen? Machen wir. Ja, da freue ich mich schon drauf. So, herzlich willkommen zurück zum Teil 2 beim Podcast Vorpass. Oh, ich bin aufgeregt. Genau, und im ersten Teil haben wir... Oh ja, wir haben im ersten Teil über Frankreich, Schottland geredet. Schottland gewinnt 28 zu 17. Da gab es auch am Wochenende am Samstag noch ein anderes Spiel gegen hat quasi zwei Freunde auseinander, England und Wales.

18:35 Irgendwie waren die Ergebnisse nicht so die Zusammenfassung von dem Spiel, meiner Meinung nach. England gewinnt 33 zu 30 am Ende gegen Wales in Twickenham. Big G, was denkst du, war die Ergebnisse an der Punktetafel richtig für das Spiel? Auf gar keinen Fall. England, wie auch in vielen Spielen davor, von Anfang an stark, von Anfang auf dem Gaspedal gestanden, hätte eigentlich wahrscheinlich 20, 30 Punkte, sagen wir mal 20 Punkte Unterschied sein müssen zwischen England und Wales für England. Weil bis auf die letzten 5 bis 10 Minuten kam davon jetzt nicht viel und da kam nicht viel, weil ich denke, dass England es nicht zugelassen hat, weil die gut waren. Ich denke nicht, dass Wales schlecht war. Ist ja immer die Frage, warum sieht jemand gut aus. Ich glaube nicht, dass Wade schlecht war, aber ich glaube, England hat halt alles richtig gut exekutiert, wie man so schön sagt.

19:33 England fängt halt schon an, 15 Minuten, da der Versuch. Die haben anscheinend richtig gut gelesen, Drew Wade verteidigt in der 1.22 beim Nine-Out. Ja. Also da fängt es halt schon an. Ich habe mich gefreut, war ein gutes Spiel. Ja, England hat auf jeden Fall einen Roof noch geholt für dieses, die legen los für die Folge, also direkt. Da haben wir schon letztes Jahr schon gesehen, dass sie sehr gerne sehr stark starten. Anthony Watson legte gleich eine dritte Minute den Versuch. Johnny May muss halt runtergehen. Das fand ich auch so ein bisschen entscheidend, weil Henry Slade quasi das ganze Spiel gespielt hat auf Schluss, was er normalerweise nicht macht. Aber hat er gut gemacht. Hat er sehr, sehr gut gemacht, finde ich auch.

20:20 Also ein, zwei Mal so Positionsfehler, aber zusammen haben sie... Da siehst du natürlich als der fahrende 15er, da siehst du natürlich. Ja, also es war zum Beispiel ein, zwei Mal, wo du gesehen hast, dass Wales ihn ein bisschen rausgelockt hat aus seiner Position, aber nichtsdestotrotz quasi zu dritt haben die es schon gut, also hinten zu dritt haben sie es schon gut abgedeckt, würde ich mal sagen. Und Ben Youngs war auch das Spiel des Spiels quasi und hat sehr stark auch diese extra Linie quasi abgedeckt, fand ich sehr stark trotzdem. Natürlich war es halt sehr schnell irgendwie so ein bisschen bissig hat quasi das Spiel. Das hat einfach mal diese Geschichte. Es hat immer so ein bisschen Vorgeschichte quasi in solchen Spielen drin.

21:09 Wir müssen mal zu diesem Punkt halt reinkommen, das, worüber wir alle sprechen, meiner Meinung nach, ist quasi Alman Jones und sein Freund Joe Mahler. Manche Leute Manche Leute könnten das als sexuelle Belästigung bezeichnen, manche Leute könnten das bezeichnen als nur ein bisschen Banter, also ein bisschen Spaß. Wo stehst du auf der Skala Big G? Tja, ich habe da jetzt auch beide schon gehört, die Kommentatoren haben sich ja darüber lustig gemacht, also die englischen Kommentatoren. Andere Leute, im Nachhinein habe ich dann gehört, ja, zwölf Wochen Ban. Also ich weiß, Das Minimum, ja. Ja, und wegen unsportlichen Verhalten, oder? Ja, genau. Also dieses Gesetz ist quasi Minimum zwölf und dann Tegere Tijomara hat einen ziemlich schlechten Rekord und da wäre es halt das wäre schon Minimum.

22:07 Ja, also ich, ja, mit dem Rekord, ich meine, der wusste ja genau, was er macht. Erstmal sind tausende Kameras da und er guckt ja auch selbst noch drumherum. Also er guckt ja so verschämt, verschmitzt oder so. als er das macht, guckt er durch die Gegend. Der Typ, also den muss man lieben und hassen auf der einen Seite. Alle sagen halt immer, ja, ist cool, dass es noch so Charakterköpfe gibt im Rugby, die auch erzählen, was sie wollen und so, wenn man ein bisschen verrückt sind, aber ja, wo ist halt die Linie, wo es überschritten wird? Ich glaube mal, also wenn ich ehrlich bin, also gehe ich so ein bisschen aus dem anderen Winkel, ich glaube mal, Alman Jones hätte nicht so ein riesen Drama draus gemacht, wenn Weis gewonnen hätten. Also ich glaube, das wäre wahrscheinlich.

22:53 Ja, das glaube ich auch. Und dann auf der anderen Seite muss man schon, also ich meine, das Spiel sehen hat schon viele Leute an. Besonders halt Jugendliche oder Kinder, die das Spiel sehen und dann weiß ich nicht, was für ein Mess sich das quasi schickt. Ich meine, auch im Spaß, ich weiß halt nicht, dafür gibt es halt die Zeit unter der Dusche, wo man solche Sachen macht eigentlich. Aber ja, vielleicht ist es nur mein eigener Erfahrung. Okay, also halt mal fest, zwölf Wochen ist okay, ja? Naja, ich finde zwölf Wochen ist auch nicht richtig, aber das ist quasi dieses Gesetz in dem Sinne und dann es wird halt nicht gemindert wegen Good Behavior, weil Good Behavior hat er halt nicht. Es ist halt irgendwie blöd, also ich fände es gut, also ich habe auch so einen Vorschlag gehört, ich finde es gut, wenn er eigentlich eine Strafe von von einer Geldstrafe zahlen wurde, dass quasi, weil er hat das gesamte Sinn des Spiels, Rugby hat quasi ein bisschen ins Dreck gezielt.

23:55 Ja, genau, dass er quasi in Geldstrafe das spüren sollte und das konnte spenden an so ein Charity oder sowas. Das fände ich wahrscheinlich die beste Lösung, aber ich entscheide solche Sachen leider nicht. Doch so ein riesen Talking Point, wenn wir darüber sprechen wollten, dafür sind wir ja da, war quasi in der 74. Minute Manu Toulaghi. Ja, meiner Meinung nach also, oh mein Gott, ein Rot, das wäre Rot plus Rot plus Rot und genau da sehe ich, hat keinen anderen Ausgang dafür. Sahst du das auch so oder bist du eher der Meinung wie Eddie Jones, dass das halt gar nichts war? Ja, er ist doch runtergegangen beim Tackle, also ich kenne einige andere, die sagen, er hat eigentlich das gemacht, was World Rugby von ihm will und es gibt glaube ich auch noch einen anderen Tackle von einem Weltspieler, der hätte das hätte vielleicht auch eher rot sein müssen ja ich weiß auch nicht, es gibt ja immer dieses Mitigating Faktors, also bei sowas mit dem Kontakt mit Kopf oder Schulter und so, da gibt es ja dann immer, man fängt bei rot an und dann warum ist es keine rote Karte mittlerweile ja und gibt es da Mitigating Faktors also Umstände, die das vermindern.

25:18 Genau, gibt es die? Ne, also das Ding ist, normalerweise würde man sagen, ja, gibt es mitigating factors, aber sein Tackling-Technik war von Punkt 1 an falsch. Also er ging halt ran mit dem Arm an seinen Korb festgehalten. Das ist das Erste. Deshalb kann es kein mitigating factors geben, weil das Tackling war immer falsch. und dann, das noch dazu, trifft er auf den Kopf des Spielers. Das ist der letzte Nagel am Sarg. Das gäbe mit den Faktor, wenn er es zumindest angesetzt hat, mit dem richtigen Tackling-Technik, aber da sieht man, dass er es hat, das nicht tut. Weißt du, was ich meine? Weil wenn er zum Beispiel mit dem richtigen Technik gewesen wäre, hätte er die Arme, hätte er versucht, ihn noch zu tacklen und hätte dann ins Kopf getroffen, dann hättest du sagen können, okay, zumindest hat er versucht, ein Tackling zu setzen und hat es von der Höhe her quasi nicht gepasst, aber der Höhe hat nicht gepasst und seine Technik hat nicht gepasst, indem sein Arm komplett, also dieses Tocked Arm, das ist quasi komplett, an seinen Körper hat ist und das sieht man 1A in jeder Wiederholung, also sein Arm geht nie zu Tackling hat hin, sondern nur zu ich schiebe dich ins Aus mit so viel Gewalt, wie ich gerade kann.

26:36 Und ich meine, Ben Jungs hat gesagt und soweit ich weiß und Manitou Lagi, die haben sich nicht beschwert. Das war so, sorry, ja, Bullshit. George North ist jemand, der oft aus Gehirnerschütterungen erlitten hat. Was würde Eddie Jones sagen, wenn George North noch eine Gehirnerschütterung bekommt dadurch und nie wieder spielen kann, dann würde man so ein lieblicher Kommentar wie das hat lassen. Würde ich halt meinen. Ja, okay. Hab dich überzeugt. Ja, jetzt würde das du sagst. Ja. Nichtsdestotrotz war es einfach das gesamte Paket von England sehr, sehr gut. Natürlich hatten die ein bisschen Biss, ein bisschen bissiges Spiel grundsätzlich, aber die sind ziemlich gut damit umgegangen. Ziemlich starke Spiele von meiner Meinung nach George Ford, sehr geiles Spiel.

27:30 Also diese Rolle als 10 oder als zweiter Verbinder quasi auf der anderen Seite zusammen mit Farrow, das fand ich, hat sehr gut funktioniert. Wieder dieses 6-2-Split auf der Bank, das quasi viel Sturme hat, war, das war auch die passende Taktik für das Spiel, meiner Meinung nach, und quasi das Gesamte, also England ist auf jeden Fall sehr stark momentan und hat auf jeden Fall die richtige Waffen gegen alle Mannschaften zu spielen momentan, ne? Also ich meine, wie haben wir nicht auf England angeschlagen, wie schlecht die ersten 60 Minuten in Frankreich waren, sag ich mal so, dann Eddie Jones Selection mit Leute spielen auf einmal 6 oder 8 oder was sie vorhin nicht gespielt haben. Also zweite Reihe soll auf einmal 6 spielen, eine 6, eine 7 soll 8 spielen und so weiter und so fort.

28:19 Aber jetzt sieht man halt, dass sich das alles ausgezahlt hat. Also ich ziehe meinen Hut, sage ich mal so. Also ich fand das gesamte Spiel von England beeindruckend. Ich glaube, ich habe auch auf Gewinner, Six Nations England oder Wales getippt. Super. Ja, die schiere Physikalität und Brutalität. Physikalität, ist das ein Wort? Physicality? Ich meine, also von der zweiten Reihe und dritte Reihe. Alle haben da, Tom Curry hat einen super Job an acht gemacht. Courtney Laws auch an sechs. Ja. Auf jeden Fall, die haben halt die Plattform gesetzt, wie ich immer schon zu sagen. Es gab halt keine Spiele. Hintermannschaftsspieler können nur gut aussehen, wenn die Stürmer einen guten Job machen. Also man kann halt nicht so von Englern bei der Meinung nach jemand rausziehen und sagen, ah, die haben schlecht gespielt auf jeden Fall.

29:16 Oder? Fällt mir jetzt gerade keiner hier nochmal durch? Wenn man da sagt, da hat einer schlecht gespielt, dann auch nur also dann ist es immer noch schlecht auf einem guten Niveau, sage ich mal so. So ist es, so ist es. So, genau, Endstand 33.30 Uhr. Jetzt haben wir nicht mehr viel Zeit und deshalb müssen wir für heute auf jeden Fall kurz mal Wiedersehen sagen, aber auf jeden Fall war es ein sehr spannendes Wochenende. Wir sind ein bisschen unsicher, wie es weitergeht. Momentan steht noch ein Spiel am Wochenende an, aber wir hatten euch auf jeden Fall auf dem Laufen. Wenn was ist, dann sind wir auf jeden Fall dabei mit einem Preview. Becci, vielen Dank für die Zeit, auf jeden Fall, für die Zusammenfassung.

30:01 Danke dir. Vielen Dank für die Zuhören und bis bald. Bis bald, tschüss. Tschüss. Ja, Donner, ich habe jetzt hier echt ein Problem. Ich kann, hier steht nichts von Aufnahme beenden. Ey, Big G, kann ich dich nochmal zurückrufen? Ich muss mal das Baby weit. Ja, aber ich weiß nicht, ich kann die Aufzeichnung nicht beenden. Echt? Die ist mal das Baby. Leg mal auf. Okay. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein. Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch.

30:56 Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden.