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Vorpass · Folge 270

Six Nations & Rugby Europe Championship Rd 1 Review

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Die erste Runde der Herren Six Nations 2026 sind Geschichte. Italien wohl am überraschendsten, Irland sah teilweise sehr ideenlos aus und England-Wales ist wie erwartet ausgegangen. Deutschland hingegen schafft nach einer Niederlage in Rumänien im letzten Jahr den überraschenden Sieg zuhause gegen die Eichen. Glückwunsch an RheingauRugby für den ersten Platz im Fantasy Six Nations in Runde 1! Nimm an VORPASS Super Rugby 2026 teil, der Super Rugby Pacific Predictor-Liga auf Superbru! Hier findest du meinen Pool: superbru.com/superrugby/pool.php?p=13155598 Rugby in Spain takes major step towards professionalism ---> rugbypass.com/news/rugby-in-spain-takes-major-step-towards-professionalism/ Inside the exit of All Blacks coach Scott Robertson ---> nzherald.co.nz/sport/rugby/all-blacks/inside-the-exit-of-all-blacks-coach-scott-robertson-new-details-of-how-and-why-a-dream-role-unravelled-in-one-of-the-worlds-most-storied-sports-teams/premium/CA5P62LC3VGQJLLRGDJX6LVNF4/ Meldet euch unter fragen@vorpass.de, abonniert uns und wenn euch der Podcast gefällt, bewertet uns bei der Plattform eurer Wahl :)

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Transkript

Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 13.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.

0:12 Hi. Hallo und herzlich willkommen. Six Nations war am Wochenende, unter anderem Deutschland hat am Wochenende gespielt. Also es gibt auf jeden Fall einiges an Inhalt und deshalb sind Big G und ich wieder da mit unserer Bauchgefühl und Meinung, also weniger jetzt die Hot Takes, mehr nachdem wir in Ruhe die Spiele Review passieren lassen hatten. Big G, wie geht's dir? Wie steht's alles? Gibt es Schnee bei dir? Donal, mein Bester. Nee, also Schnee legt hier keiner mehr, aber ich war am Wochenende weit in den Alpen und da war es arschkalt und es hat geschneit, aber hier in München liegt kein Schnee und ich habe auch sonst hier in dieser Stadt schon länger keinen Schnee mehr gesehen, aber das ist wahrscheinlich in Berlin anders, weil Leute noch nicht mal rausfliegen konnten, nach Rom, oder?

1:08 Ja, genau, also eine, also die BR war gesperrt, ja, mhm. Okay, und dann sind Leute mit dem Auto von Berlin nach Rom gefahren, um sich dieses Spiel anzuschauen. Exakt, ja, exakt. War bestimmt 'ne superschöne Erfahrung, oder? Ja, ja, bestimmt. muss ich mal nachfragen, wenn ich dich zunächst sehe, aber ja, bestimmt trotzdem, also freut man sich. Bestimmt die Rückreise hart, aber ja, so ist es halt manchmal. Okay. Ja, wollen wir direkt einsteigen? Genau, du hattest jetzt so 'n bisschen Zeit, du wolltest halt anfangen mit Statistiken und so weiter und so fort, aber ich stell dir mal so ein paar Fragen, zu sehen, wie tief du dich in den Statistiken seitdem gelesen hast. So. Ja, welches Spiel? Kritik, Kritik an der irischen Mannschaft war, äh, Plan A war so Kicks, cadaver Kicks und ähm, das ist nicht so aufgegangen. Wie viele Kicks hatte Frankreich?

2:09 Beide hatten die gleiche Anzahl von Kicks, glaube ich, oder? Mhm. Und es waren aber andere Kicks, mein Freund. Also ich hatte das Gefühl, dass der irische Gameplan war, aus der Okay, dann stelle ich die Frage mal anders. Wie von, von den, also 39 ist die Antwort auf beide Mannschaften, und von den 39, wie viele hatte Irland selber dann zurückerobert, quasi von den Contestable Kicks? Uh, uh, wie viel hat, nein, ich kenne die Statistik nicht, aber ich habe das Spiel natürlich gesehen. Wie viel hat Irland zurückerobert, in absoluten oder in relativen Zahlen? Also wenig ist, glaube ich, die Antwort. Genau, viel ist die Antwort und genau, also insgesamt waren hat daraus 80 Kicks. Was war quasi im Schnitt so plus minus, also 80 Kicks waren in dem Spiel. Was war der Schnitt in den Autumn Internationals so plus minus?

3:06 Uhh. Denkst du weniger oder mehr oder? Weniger. Ja. Um einiges weniger, also eher so um die 50 rum, 55. Insgesamt 50, ja, ja, okay. Genau, also um einiges weniger. So, worauf, worauf will ich hinaus? Also das Spiel, Rugby als Spiel an sich hat sich teilweise wegen Beding- Wetterbedingungen et cetera, aber sich verändert und diese contestable Kicks ist letzten Endes auch so eine Taktik, was halt auch schon bei Irland da war. Am Ende, wenn wir halt diese Hot Take hatten, war es halt viel gekickt, danach hat's nicht geklappt, trotzdem weiter gekickt. aber das ist halt in dem Sinne nichts Neues. Es hat einfach so ein bisschen mehr geklappt bei Frankreich. Ob das, ob das einfach an der Technik der Leute lag, das wurde halt kräftig untersucht in Irland und so weiter und so fort. Aber man kann auf jeden Fall widerlegen, dass es halt irgendwie nur Irland gekickt hat. Beide Mannschaften waren dran, war einfach profitabler für Frankreich am Ende. Jetzt, nachdem du sonst wenig von dem Emotionalen weg bist, ich vom Emotionalen weg, okay.

4:14 Exakt, exakt. Mhm. Genau, woran jetzt lag's, dass Frankreich so deutlich gewonnen hat oder dass Irland so deutlich verloren hat? Naja, Farrell hat's schon im, in der Post-Match-Konferenz oder woanders, glaube ich, gesagt, playing with intent. Das, also mit Absicht spielen, hört sich jetzt erstmal nach so einer geflügelten Phrase an und nach einer sehr allgemeingültigen Phrase, aber das kann man sowohl auf den Angriff als auch die Verteidigung beziehen und in der Verteidigung hatte ich das Gefühl, die Leute, oder nicht das Gefühl, sondern haben wir es auch gesehen, dass die Leute in den Tackles abgetropft sind. Also eigentlich ein super Tackler wie Jameson Gibson Park, der auch echt, ich kann mich noch erinnern, wie ich ihn gelobt habe letztes Jahr für irgendwelche Cover Tackles noch, ich weiß nicht, in welchen Spielen es genau war, ob jetzt für Leinster, Irland oder Lions. Auf jeden Fall, der ist, also der und einige andere sind entweder bei den Tackles komplett abgetropft und die Franzosen sind einfach weiter durchmarschiert oder selbst wenn man getackelt hat, ist man immer noch weiter nach hinten gegangen. Das heißt, deine Gainline geht immer weiter nach, also die, die Dings wird verschoben. Die Franzosen kommen über die Gainline drüber, deswegen macht dann viel, es viel schwieriger zu verteidigen. Und das ist in der Verteidigung, ne, schon blöd, wenn man in Frankreich spielt, denke ich. Wenn man dann halt so ein bisschen lackluster, so ein bisschen lustlos in der Verteidigung agiert und die über einen mehr oder weniger rübergehen und auch sehr schnell spielen. Haben halt eine sehr dynamische Backrow gehabt, alle nicht die kräftigsten Jungs, aber die haben halt sehr schnell gespielt und sind immer auf den Beinen geblieben. Und das hat man auch an der Stat-Contact-Meters halt gesehen, die halt doppelt so hoch ist, ne? Also Post-Contact, Kontakt, bleibst auf den Beinen und gehst dann immer noch weiter durch. Das ist doppelt so hoch gewesen oder fast doppelt so hoch wie bei Irland. Und das ist für mich eine der Sachen. Ja, und Exit-Kicks, ich glaube, der eine Versuch ist direkt... Prendergast hat nicht ins Aus gekickt, ne, mit diesem, boah, mit den 50, 22 verhindern wollte. Der Ball landet nicht im Aus und daraus entsteht dann der erste oder zweite Versuch. Also es sind nicht nur die Kicks, die contestable Kicks, sondern auch die Exit Kicks, die genauso wichtig sind. Und das sind schon so zwei Sachen. Dann fehlt im Angriff, glaube ich, ein bisschen die Kreativität, man Ballhandling Skills waren nicht so da und das sind halt die 10, 20 Prozent, die dann fehlen, ne? So, so einfach in Anführungszeichen ist es, ne?

6:45 Ich glaube, ich habe also quasi gekannt Bernhard Jackman, der ist halt in Irland oder im Fernsehen auch oft über viele verschiedenen Medien auf jeden Fall verfügbar. aber sein Gefühl ist quasi auch so ein bisschen, deshalb habe ich gefragt nach den Richtungen von den Kicks und solches. Sein Gefühl ist halt nach, dass Irland noch nicht so sozusagen auf dem Level oder auf dem modernsten Level sind von wo entwickelt sich Rugby so hin? Und da hat zum Beispiel Frankreich etwas den Vorsprung oder Vorteil, unter anderem, indem das quasi dieses Spiel, wie wir es jetzt erlebt haben, mit extrem viel taktisches Kicken, wird sich halt so weiterhin so entwickeln. Also zum einen will man halt nicht unbedingt den Ballbesitz haben oder nicht so unter Druck Ballbesitz haben. Und zum anderen aus diesen Contestables will man irgendwie trotzdem, dass es halt so teilweise 50-50 ist, mehr so 51 für sich, 49 für den Gegner so schaffen, indem man mal einfach taktisch aufstellt. Und das Beispiel dafür, was halt auch jetzt stark funktioniert hat, ist quasi, dass man Penot nicht nominiert hatte, sondern Atasogbe auf Ecke gestellt hat und der hat, der war extrem entweder in der Defense oder im Angriff bei den Kicks war er extrem halt gut. Also hat auf jeden Fall sein, seine Aufstellung halt quasi, ja, hat sich gelohnt. Und du hattest ja den Punkt mit den Tackles, ne? Also oft sagen wir oder viele Leute, die besser im Rugby sind als wir oder mehr sich auskennen, sagen halt, dieses Miss Tacles kann sich so ein bisschen täuschen, weil Ringrose zum Beispiel macht immer so ein Tackle, misst den Tackle, aber schiebt der Verteidiger nach innen, da wo halt mehr Verteidigung ist und solches. In diesem Fall war es halt Miss Tacles und die Tacles, die completed waren, waren oft so Zweimann Tacles, wo Frankreich trotzdem den Offload geschafft haben. Und das ist einfach extrem gefährlich. Du hattest ja ein bisschen gesagt, im Angriff. Ich glaube, das ist einfach schwer zu sagen, was der Angriffsspiel von Irland war, außer diesen Kicks, weil indem man einfach kaum die Bälle zurückgejubelt hat, könnte man nicht so beweisen, was haben die für Ideen und Kreativität im Angriff. Ist halt so noch so ein bisschen das Thema, wir werden halt so es abwarten, ja, wie hat Irland jetzt gegen Italien gespielt? Aber wie wollen die jetzt zukünftig sich aufstellen? Also das Spiel an sich, Rugby, hat sich weiterentwickelt und Irland ist vielleicht so ein bisschen stehen geblieben in diesen vielen Optionen, viel im Angriff, viele Optionen sozusagen anzubieten und irgendwie nicht so eine Kreativität, vielleicht einfach so 'n bisschen so 'n Malen nach Zahlen teilweise.

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9:41 Okay. Mhm. Ja. Und das ist das, wo ich das schwierig sehe. Frankreich, also es hat sich für mich, also für die Leute, die etwas länger Rugby schauen, es hat sich für mich so 'n bisschen angefühlt wie Spät-90er, Anfang-2000er, ähm, Frankreich gegen Irland, weil man hat damals einfach lose zu deren Hintermannschaft irgendwie gekickt oder irgendwie lose im Turnover sozusagen hatte Frankreich angegriffen und hat einfach auf jede Gelegenheit so einen Versuch gelegt. also ich will halt nicht sagen, dass Frankreich nicht gut gespielt haben, aber es sah so aus, als ob sie halt kaum arbeiten müssten für die Punkte, die die hatten. Und wenn wir dann ehrlich sind, 29:0 stand es. Eigentlich sind die runter vom Gas und da kam Irland halt zurück. Und das ist das, was mir so am meisten Angst macht, weil ich glaube, eine andere Mannschaft wäre halt nicht vom Gas runtergekommen und hätte einfach weiterhin so Druck gemacht. Und ich glaube, vielleicht wäre es eine bessere Erfahrung oder Learning für Irland gewesen, wirklich so 'n bisschen mehr humble pie zu essen, weil einige Leute hängen halt fest und sagen, hm, na ja, wenn Irland da in dem Moment auf 21 gekommen, Punkte gegekommen wären, was halt möglich war von mit diesem Disallow Try oder so, und solches, dann wäre es 29-21, na, man weiß halt nicht. Und ich glaube, das ist halt irgendwie so so 'ne Ausrede. Also ich glaube, das, so leid es mir tut, wäre es halt besser gewesen, wenn Irland deutlich diese Packung bekommen hat, vielleicht einfach 29:0 wäre halt schmerzhaft gewesen, aber da hätte man einfach keine Ausreden finden können. Und ich glaube, so manche Leute und manchen Spieler, das, wo ich mir am meisten Angst habe, bleiben halt dabei. Also es gibt, wenn wir durch die Mannschaft gehen, zu viele Leute, die einfach gar nicht geliefert haben. Und jetzt, du würdest ja sagen über den Zenit, aber es hat mit dem Alter nichts zu tun. Einfach mal, die schätzen diese grünes Trikot nicht mehr. Also die Wertschätzung ist ein bisschen abgerutscht, meines Erachtens.

11:55 Ja, aber hat Irland genügend Spieler, die da noch reinkommen können? Also du sagst, ich wollte eigentlich hier mit dem Positiven noch weitermachen. Ich wollte eigentlich noch schauen darauf, hey Donal, was sind denn die positiven Sachen von Irland? Also Frankreich hat sechs Leute ausgewechselt in der 49. Minute, dann hat man 10 Minuten später und 12 Minuten später ein, zwei Versuche erzielt. Wie sagt man, es hätte sogar noch mehr sein können und eigentlich wollte ich ein bisschen das Positive rausstellen. Ja, können wir auch, können wir. Das Positive ist nur von Frankreich zu sehen. Also wenn du nach dem Positiven aus dem irischen Aspekt guckst, ist es, ist halt, wüsste ich halt nicht, was das so ist. Wir hatten Kean Prendergast gesehen, der hat ein relativ gutes Spiel geliefert für die kurze Zeit, wo er drauf war. Im Gedränge sind wir halt stabil geblieben, da ist irgendwie nichts gewonnen, nichts verloren. In der Gasse genauso, also wo vorher viele Leute gedacht haben, uff, Gasse, Gedränge, da werden wir das Spiel komplett verlieren. Das ist halt nicht so gewesen, das Spiel ist woanders verloren. Also Ja. Das ist halt im Positiven. Wir haben gesehen, dass Leuten, die nicht unbedingt in Anführungszeichen erste Wahl sind, geliefert haben. Aber, ne, das ist halt der Punkt, was man mitnimmt. Wir haben gesehen, dass die Leuten, die Weltklasse sind, nicht auf dem Level sind. Also Dor- Kalen Dores war halt gar nicht sein self, sozusagen Ring Rose, Gibson Park hat wahrscheinlich sein schlechtestes Spiel abgeliefert. Tyke Byrne war halt nicht auf dem Level, wo wir das benötigen. Sheehan war komplett anonym in dem Spiel. Joe McCarthy, Penalty Machine, also es erinnert mich an dich einfach sozusagen.

13:30 Ja, der hatte wieder ein, zwei Aufsätze, ne? Also wirklich. Genau, das ist so wie du im, im, im, in, in deiner Mannschaft spielst, aber es gibt keine Konsequenzen. So wie genauso, also jetzt ohne, ne, du, du sammelst gerne so gelbe Karten, ist auch okay, aber wenn wir mehr Auswahl oder wenn deine Mannschaft mehr Auswahl hatten, würden die sagen, ey, Big G, sorry, jedes Spiel, was du halt spielst, sammelst du gelbe Karten. Zum einen, das ist 10 Minuten, wo wir im Unterzahl sind, und zum anderen, die Straftritte, die du halt weggibst dort, sind nicht in Anführungszeichen gerechtfertigt. Und Joe McCarthy, Ja. Es tut mir leid, hat einfach jetzt bewiesen, in jedem Spiel hat er so einen Brain Fade und das ist nicht erklärbar, also diesen Straftritt, was er weggibt. Zum einen, dieser Straftritt ist halt eindeutig. Zum anderen, er wusste halt, dass die angesammelt haben, viele Straftritte. Das heißt, er weiß, nächster Straftritt ist gelbe Karte. Er macht's trotzdem. Der Cause and Effect oder der Risk Reward von dieses Ding ist, wenn, wenn in ein Prozent der Male der Schiedsrichter sagt, okay, Ball war draußen, Play on. Was gewinnt man dadurch? Man hat den Ball, klar, aber dann wirst du noch getackelt und dann spielt man und kickt man hart weg. Da hat man nicht genug gewonnen, also was man verloren hat, indem man im Unterzahl spielt und noch mal die Penalty Count höher wird. Also, das sind so Sachen, du, du, deine Frage bezieht sich ja da drauf, was ist positiv rauszunehmen? Also positiv wäre jetzt rauszunehmen, und das ist, deshalb habe ich gesagt, vielleicht wäre es besser, wenn es bei 29:0 geblieben wäre, dass es keine Ausreden gibt. Also, Farrell kann halt nicht sagen, oh, toll, Joe McCarthy, er hat viel gebracht, großer Dude, Big Push und so weiter. Nee, das ist es halt nicht. Das kannst du nicht rechtfertigen. Also es müsste jemand geben, der da klopft an der Tür und sagt, sorry, McCarthy ist schon seit länger nicht in Form, der ist länger verletzt gewesen, kam verletzt zurück, hat's nicht auf dem alten Form gewesen. Er ist nicht der Dude, der diesen Breakthrough-Jahr gehabt haben. Dann müsste halt jemand anders dastehen. Und das ist der Punkt, den du halt fragst: Wer klopft da an? Momentan ist es gerade mit so großem Druck nur Adogbo, der ist halt quasi relativ neu, unerfahren, aber theoretisch müsste der Case für ihn und James Ryan viel stärker sein. Also für mich wäre es positiver daraus, zu sagen, gegen die Thailand, sorry Joe McCarthy, 23 bis heute nicht dabei, weil wir haben eigentlich mit Ryan einen passenden Ersatz gefunden. Der hat sich gut im Spiel eingefunden, der hat ein bisschen Tempo reingebracht, der hat den Hit bei Jallibera gemacht. Ich will halt nicht sagen, ob es gut oder schlecht war, aber er hat gesehen, okay, ich werde den Typ eine geben, ob er, ob es, ne, also 50-50 war oder nicht. Frankreich war nicht happy. Ich glaube, das Timing war okay, aber umgedreht würde ich halt heulen wahrscheinlich. Nichtsdestotrotz, er hat quasi dieses, dieses Momentum hat quasi mit reingebracht oder diese mit reingebracht. Und das sind Leute, wo ich sag, sage, das, das kannst du halt nicht, das kannst du halt nicht rechtfertigen. Also und es, du kannst halt nicht sagen, es gibt niemand, der den Platz hat will. Und genauso ist es halt bei, bei Ringrose und Van der Flier zum Beispiel. Also Van der Flier, also würde ich halt dann auch sagen, dass Timoney seinen Platz verdient hat und so weiter und so fort. Also das wäre das Positive aus der irischen Perspektive zu nehmen, ist positiv wäre zu sagen, die Leute, die gesetzt waren und Untouchables waren, müssen halt jetzt Platz machen.

17:11 Okay. Gut, Donal, jetzt lass uns noch... Gutes Statement, lass uns mal trotzdem auf Frankreich kurz fokussieren und wie gut trotzdem Frankreich auch gespielt hat. Ja. Ja. Also, ich bin da, ich hatte es, glaube ich, auch schon letzte Woche gesagt, es, wie gut ist die französische Backline in diesen Bedingungen, unter diesen Bedingungen solche Ballhandling-Skills rauszuholen und so zu zocken. Also die Forwards auch, ja, waren, haben ihre Arbeit solide gemacht. Ja. Ja, die waren ich dynamisch, athletisch, agil, aber wenn du so eine Backline hast und so eine Pässe, die halt wirklich so genau sind und so in die Hände gehen, sage ich mal so, und auch was die sehr oft gemacht haben, und das unterschätzt man im Rugby, auch im Amateur-Rugby, halt gerade Linie laufen, um Verteidigung zu fixieren. Hört sich jetzt blöd an, aber also Ramos ist einfach unglaublich guter Spieler und also wie der Verteidigung fixieren kann, manipulieren kann, unglaublich. Ja, ja. Also wenn die das Potenzial abrufen können gegen, gut, wir reden jetzt schon fünf Spiele, vier Spiele in die Zukunft gegen England, puh. Also wenn die konsistent performen, ja.

18:28 Ja. Ja. Also was, was Frankreich extrem gut gemacht hat, das sieht man bei dem einen Versuch, zum Beispiel Olivier und Guillard waren draußen mit so noch dem Prop, also das glaube ich, vielleicht war es so Turnover, aber ist auch egal. Aber das, der Versuch von Olivier, der hat es gelegt. Der Pass, der erste Pass kam von einem Prop sozusagen nach außen und außen waren die beiden zweite Reihe Dudes, ne, sagen wir zweite, dritte Reihe ist da egal in dem Sinne, aber die waren einfach so aufgestellt, dass sie sagen können, jeder kann spielen, jeder ist halt überall, jeder ist halt ready und die wussten ganz genau, wie die es halt aufspielen. Also die waren halt sehr konsequent. Mhm. Und das meinte ich mit vorhin, die müssen halt wenig arbeiten für die Versuche im Sinne von, die waren halt extrem konsequent. Wenn die den Ball haben, haben die immer daraus Meter gemacht, was gemacht, noch den Ball am Leben halten. Und das ist das Ding, was Frankreich extrem gut gemacht hat. Und ich glaube, wo die einfach, also jetzt um ein bisschen zurückzuspielen, Weltmeisterschaft 23, Irland und Frankreich haben beide Viertelfinale, die auf Messers Schneide wahrscheinlich die besten Spiele, die es jemals gegeben hat, oder zumindest in Weltmeisterschaften sehr nah dran. Beide haben so mit Millimeter die Spiele verloren, sozusagen. Frankreich hat so gesagt, okay, wir müssen noch, noch weiterentwickeln. Was können wir noch weiterentwickeln? Kadertiefe, ne, das haben die auf jeden Fall gemacht. Die haben eine zweite Mannschaft nach Neuseeland geschickt. Die Neuseeländer waren wütend und haben trotzdem irgendwie eine, ne, also eine richtig krasse Series bekommen. Das war krass. Das heißt, dass sie die Tiefe geschafft haben. Und die haben einfach dieses Jué Jué Spiel, Ball am Leben, also Ogara nennt es Keep Ball Alive, KBA ist quasi so eine Metrik für ihn. Keep Ball Alive ist einfach, okay, wir wollen halt weiterspielen. Und warum ist es halt so? Wir wollen halt diesen Rocks vermeiden. Wir wollen halt langsamen Bälle vermeiden. Wir wollen halt quasi im Chaos comfortable sein. Und das ist so ein bisschen Zitat, wie Stuart Lancaster, die Leinster-Spieler damals geprägt hat. Comfortable in Chaos, das war so ein bisschen sein Trainingsmotto auch damals, wahrscheinlich jetzt immer noch. aber wenn die Leute gut genug sind, sollen die comfortable in Chaos sein. Und die Franzosen in Clubmannschaften und in der Nationalmannschaft sind so comfortable, wenn es absolut chaotisch ist bei denen und in der Mannschaft, die gerade verteidigt, weil die wissen, okay, jeder kann entscheiden, jeder kann irgendwie richtig entscheiden und jeder kann, wenn die halt nicht gerade zufrieden sind, doch noch mal in Kontakt gehen, aber nicht einfach Kontakt um let's set a rock und lass uns da spielen, sondern wir gehen halt rein, wir wissen, dass wenn wir vielleicht noch zu Boden gehen, noch eine Option haben oder spätestens gut präsentieren können und dann sauber machen. Und das ist, was Frankreich unfassbar gut gemacht haben. Also dieses Thema Breakdown vermeiden sozusagen, ähm, Devon hat so wenig wie möglich einfach, dass der Ball langsam gemacht. Die wollen halt quasi ausnutzen, dass die irische Verteidigung nicht gerade richtig steht, et cetera pp, und dann haben einfach so angegriffen. Und dann haben sie dadurch einfach pur Chaos gestiftet, woraus sie dann extrem viele Versuche erzielt haben und extrem viele Meter gewonnen haben.

22:05 Gut, es wird zu sehen sein, wie sie das abrufen können in den nächsten vier Spielen, ob da die Konsistenz bleibt, ne? Ja, aber ich meine, wir haben ja den Beweis gesehen dafür, dass die Bedingungen waren nicht besonders gut. Es war halt nass, es hat geregnet. Das hat Frankreich halt nicht gestört in deren Spielkonzept. Und das ist wahrscheinlich das Ding, wenn wir halt auf das Gesamte schauen. Wir haben vor ein paar Jahren gesagt, dass es war so ein bisschen, ob als ob Irland und Frankreich auf einem anderen Level sind als die restlichen Mannschaften. Es ist genauso, nur Frankreich ist immer noch auf einem anderen Level und Irland ist auf jeden Fall runtergerutscht. Es bleibt spannend zu sehen, wie England ist nach dem Wales-Spiel, kommen wir ja gleich dazu, aber habe ich nicht so viel gelernt, ob sie auf einem anderen Level sind. Aber Frankreich mit dem Sp- mit der Art und Weise, mit der Kadertiefe, mit, mit dieser Biss, was die Leute so haben. Sie sind so, die wollen es quasi, die wollen halt quasi das Level so hochhalten. Und was ich halt noch mit erwähnen darf, ist zum Beispiel Depoté von Bordeaux. Wir haben ihn kaum gesehen, aber wo wir ihn gesehen haben, war er extrem gefährlich. Mhm. Und Irland hat ihn gut auf dem Radar, aber er ist trotzdem rausgebrochen Ja.

23:27 ein, zweimal. Das heißt, wenn es Mannschaften gibt, die ihn nicht so gut auf dem Schirm haben, Ja. würde er richtig Rambazamba machen. Also das ist halt mein Prediction auf jeden Fall für die anderen Spielen. Also Ja. der 13 bei Frankreich, der ist In Form Center in der Top 14 auch gerade. Der ist halt brandgefährlich und wir haben es kaum gesehen im Spiel, aber wenn das Spiel trocken ist, wenn er mehr Bälle bekommt, wenn er ein bisschen mehr Platz hat, dann werden wir richtig Rambazamba sehen von ihm. Okay, Donal, zeitmäßig sollten wir mal jetzt mit Schottland, Italien anfangen. Genau, vielleicht einfach noch mal ein kleines Wort zu Frankreich, vielleicht, wenn wir es dürfen. Man kann einfach sehen, dass sie grundsätzlich diese Thematik mit Dupont und Jelly Bear, also viele haben so Angst gehabt, hey, die können halt nicht zusammenspielen und bla bla bla. Das würde ich auf jeden Fall nach dem Spiel widerlegen. Und zum einen haben sie gut zusammengespielt, zum anderen hat Jelly Bear seine Form aus Bordeaux-Zeiten in die Nationalmannschaft auf jeden Fall gebracht. Und wir haben so die Breite von seinen verschiedenen Attributen gesehen. Also er ist gut in der Verteidigung, Irland hat trotzdem versucht durchzukommen, er war stark, Angriff hat er quasi Passspiel. Er hat die Augen für andere Leute. Er kann halt selber gehen. Und Kickspiel, wir haben diesen unterschiedliche Optionen von ihm gesehen. Also er ist gerade so der Complete 10, würde ich halt sagen, momentan. Und Dupont war mehr an der zweiten Stelle an dem Spiel, aber trotzdem brandgefährlich. Machen wir einen Strich drunter.

25:04 Machen wir einen Strich drunter. Jetzt das nächste Spiel am Samstag. Wo hast du das geschaut? Also wenn wir jetzt auf Schottland schauen, warst du zu Hause? Alles zu Hause, ja. Ich bin auch absichtlich zu Hause geblieben, weil ich erwartet habe, dass das das Spiel wird, was auch, also wo man vielleicht 'n bisschen genauer hinschauen sollte im Vergleich zum England-Spiel. Da bin ich dann noch ins Pub gefahren und hab auch mit Absicht Italien gegen Schottland zu Hause geschaut. Ja, was für eine Regenschlacht und zum besseren Ende für Italien wahrscheinlich verdient. Was waren, was war dein erster Eindruck vom Spiel, so ohne jetzt auf die Zahlen zu gucken? Nee, gar nicht auf den Zahlen geguckt. grundsätzlich, ich hatte so ein bisschen prognostiziert, so Sliding Doors Moment. Entweder Italien gewinnt das und kann es als Sprungbrett hat nehmen oder Schottland vielleicht auch so. Aber mein Prediction war, wenn Schottland unterschätzt, wenn Schottland Italien untersetzt, wird es gefährlich, und das haben die gemacht. Also Schottland, klar, die das Regen oder die Platzverhältnisse und alles war nicht gut, kann ich auch bestätigen. Aber Schottland hat einfach Italien zu viel, zu viel spielen lassen, zu viel Vorsprung gegeben und am Ende, es war ja nicht viele Punkte, aber der Vorsprung war einfach zu viel und man hat einfach gesehen, das können wir halt nicht zurückholen, weil Schottland kann halt nicht dieses schönes Hintermannschaftsspiel spielen. Das war halt einfach nicht der Tag davor.

26:37 Ja, das schöne Hintermannschaftsspiel, ja, naja, also die Mannschaft, die am wenigsten gekickt hat und eigentlich am meisten gespielt hat in den letzten Six Nations, war Schottland. und ich habe das Gefühl, diesmal war, also die haben schon versucht, dann doch eher mehr zu spielen, haben die Punkte auch oft nicht genommen, das ist noch mal eine andere Sache. Aber ich hatte das Gefühl, dass das, was Italien am Anfang gemacht hat, hat, wie du sagst, einfach ausgereicht durch die Regenpause und so weiter und so fort, dass es dann schwierig war für Schottland, in diesen Bedingungen zurückzukommen. 18:15, das Spiel kann auch 18:15 für Schottland ausgehen, denke ich. Wie gesagt, Italien vorne, Schottland nimmt drei, viermal hintereinander nicht die Option, die sicheren drei Punkte zu kicken, sondern sogar zweimal hintereinander geht man zur selben Gasse, die man davor schon verloren hatte. Da kann man international einfach keine Spiele gewinnen. Da hätte man, glaube ich, cleverer sein müssen. Und vieles, also Italien hat am Anfang mehr gespielt, hat aber wirklich die Hälfte, also Carries, ne? Schottland hat 154 Carries, Italien nur 75, da aber 5 Line Breaks. Das heißt, die haben mit viel weniger Ballvorträgen und viel weniger Spielen trotzdem mehr Line Breaks geschafft, und was ausgereicht hat in den ersten 20 Minuten, um wahrscheinlich diese Führung aufzubauen, wo Schottland dann einfach nicht mehr hinterhergekommen ist. Und also Schottland hat's auf dem Papier, du hast es auch gesagt, Schottland die eigentlich bessere Mannschaft, ob trotz der Hintermannschaftsspieler in Italien, die in Frankreich ihr Geld verdienen, größtenteils viele Leute dabei, aber Schottland in Form, Glasgow Warriors führen gerade in Europa und haben es halt nicht geschafft, die Leistung zu bringen. Auch bei den Buchmachern war Schottland, glaube ich, weit vorne, überraschend, fand ich überraschenderweise. Ja, und es ist witzig noch zu sehen, dass halt Schottland in den letzten Spielen, in den letzten 20 Minuten immer so eingebrochen ist, und diesmal war es ja eigentlich genau umgekehrt. Also man hat am Anfang einfach nicht richtig mitgespielt und am Ende, ne, hatte man drückende Überle-, also Überlegenheit, drückenden Ballbesitz, 90 Prozent oder sonst was in den letzten 10 Minuten, daraus einfach nichts gemacht. Dann wurde man auch zu hektisch. Obwohl Ben O'Keefe, glaube ich, 29 Phasen noch mal spielen lassen hat und ich dachte mir, wann, wann pfeift der Dude eigentlich mal ab? Aber das ist noch mal eine andere Geschichte.

29:08 Ja, ich fand, also ich finde, Ben O'Keefe, also ich glaube ja, wohl hat ein bisschen kritisiert nach der Weltmeisterschaft, wenn ich mich erinnern kann, und du bist so ein bisschen... Ja. Du hast irgendwie so ein, äh... Beef. Ja, ja, du hast grundsätzlich Beef mit Leuten aus Neuseeland, glaube ich mal, also irgendwie once bitten, twice shy oder so. Ähm, aber genau daran lag es halt nicht. Also für mich so Sachen wie Disziplin bei Schottland einfach nicht gut genug, nicht auf dem Level, zu viele Straftäter weggegeben. Wie gesagt, Wetterverhältnisse oder dass das so ein Schwimmbadverhältnisse waren, kann ich halt nachvollziehen. Habe ich auch gedacht, mal habe ich auch in solchen Spiele gespielt und habe gedacht, es ist halt quasi wie mit Windmühlen zu kämpfen. Aber als professioneller Rugbyspieler und Trainerteam verstehe ich diese Lage auch und dann sage, ey Leute, wir werden halt weniger Chancen bekommen, wenn wir Chancen zum Goal haben und so weiter und so fort, dann müssen wir quasi Scoreboard-Pressure halt machen. Und das hat Schottland irgendwie nicht gemacht oder beziehungsweise zu spät eingeschaltet von hm.

30:16 Mhm. Und klar, die haben diesen Versuch quasi von Horn und dann haben sie, oh, ist nah dran, aber das war halt nicht irgendwie gekonnt so. Das war so, so Risiko oder, ja, irgendwie so auf gut Glück, so quasi teilweise halt, ne? Und, wenn du mich gefragt hättest mit dieser, wo die gelbe Karte und so kam, und ich weiß nicht genau, wie es halt stand, aber in dem Moment, aber lag auf jeden Fall Italien vor. Ich hätte lieber diesen Vorsprung genommen als mega viel Ballbesitz und viele Opportunitäten, weil es war klar, Schottland nimmt das halt nicht und bleibt halt nicht ohne Gnade sozusagen. Also das war halt so, wo ich gedacht habe, das wirkt naiv, es wirkt, als ob die halt nicht entschlossen sind oder wie die halt so drauf sind. Und ich glaube, und da werden wir halt gleich dazu kommen, ich glaube, die Zeit für Townsend muss jetzt spätestens vorbei sein, weil so ein Spiel zu verlieren kann passieren, aber wie die das verloren haben und die Art und Weise, wie es da entstanden ist, würde ich halt sagen, das liegt auch teilweise bei dem Trainerteam. Und der Pressure bei ihm war halt hoch und ich finde es schwierig jetzt, also er muss, die müssen jetzt wirklich Frankreich und England und Irland und die anderen Mannschaften schlagen, um dass er quasi das überlebt, meines Erachtens. Und ich will halt nicht auf das Negative hacken, ich will auf das Positive von Italien. Nee, ich will auf das Positive von Italien kommen. Die haben verteidigt, als ob wirklich es kein Morgen geben würde und haben einfach mit Disziplin auch in diesen Teilen, wo du ja gesagt hast, viele Phasen gab, die wussten, keine Straftritte weggeben. Und es war, es wäre leicht gewesen, Straftritte wegzugeben.

32:16 Ja. Haben die aber gesagt, wir müssen nur verteidigen. Wir können Schottland einen Ball geben, irgendwann werden die Quatsch machen. Und das ist genauso gekommen. Und das fand ich halt mega gut von den Italien. Und ich glaube, vor einigen Jahren wären die halt nicht so schlau gewesen, um einfach, hey, ihr könnt einen Ball haben, ihr könnt auch in unserer 22 sein, aber irgendwann bei den Wetterungsbedingungen werdet ihr Quatsch machen. Und es ist jedes Mal so gekommen. Ja. Ja, ja, wie gesagt, auch die Zahlen, ne, auch wenn ich jetzt wieder die Statistik raushole. Tackles made, Italien 224, Schottland 94. Also du hast doppelt so viel Tackles gemacht als Italien, was halt ein Zeichen dafür ist, Schottland hat viel mehr Ball, wie du sagst, ne, Schottland hat viel mehr Ball gehabt, viel mehr gespielt, Italien musste mehr tacklen, aber war komplett okay damit. Ich denke, das zeichnet starke Teams aus. Ja, mal schauen, wie Wales das Spiel gesehen hat von Italien, ob denen Angst und Bange geworden ist, weil das ist nach wie vor trotzdem eigentlich immer noch der Wooden Spoon Contender, Italien, Wales, oder vielleicht Denkst du weiterhin, weiterhin?

33:20 Ja, vor dem Start der Six Nations. Nach dem Spiel sieht es jetzt vielleicht anders aus. Ähm. Ja. Aber trotzdem, also aus Wales-Sicht ist ja Italien ei- also ich denk mal, die normalen oder für die meisten Menschen ist das immer noch das schlagbarste Team eigentlich. Ne, vielleicht hat sich das jetzt geändert nach dem Spiel, vielleicht ist es auch. Hm. Ja, weiß nicht. Also Wales ist auf jeden Fall, Wales ist auf jeden Fall 'ne schwache Mannschaft. Das Ne, ne, Italien ist das schlagbarste Team aus Wales-Sicht. So meinte ich. Ach so. So. Ich sag nicht, dass ich das so sehe, ich sage das, dass vielleicht die Walliser so sehen. Verstehe, verstehe. Okay, ja, okay, verstehe. Guter Punkt. Würd man sehen.

34:01 Okay. Lass mal kurz Pause machen. Ja, kurze Pause, vielleicht einfach mal da hervorzuheben, einfach extrem gut die Mannschaft geleitet, war hat Garbisi, fand ich extrem gut hervorzuheben. Und jemand, der extrem gut mitgespielt hat, war Luis Leiner, also extrem, extrem gut. Also war sehr stark. Er hat ein, zwei Fehler gemacht, kann halt passieren, aber in der Luft war er extrem gut, extrem gut verteidigt, sehr gute Entscheidungen getroffen. finde ich für Italien eine richtige, richtig starke Bereicherung, Luis Leiner. Und ich glaube, wenn die jetzt, ich weiß nicht, müssen wir mal gucken, vielleicht in der Pause, wie es bei Capo Ozon so ist. Weißt du, ob er lange verletzt ist? Weil ich meine, wenn er noch dazu zu der Mannschaft kommen würde und die vielleicht auf ein, zwei Stellen noch mal vielleicht ein bisschen Verstärkung holen würden, dann sind die ein wirklich ernstzunehmendes Team.

35:03 Und die haben ein gutes Spielerprofil von dem Alter her und von der Anzahl der Caps. Also das, ich glaube auf der, ja, also ich habe eigentlich gesagt, auf der Bank sieht es ein bisschen anders aus, aber von der Start 15. Ja. Wenn die, wie gesagt, noch die Bank ein bisschen stärken können, insbesondere die Stürmer, dann kann man bestimmt, wie man so schön sagt, Parity, Gleichstand herstellen mit anderen guten Mannschaften, weil solange du deine Stürmer, wenn die Bank ab der 60. Minute nicht halbwegs vernünftig ist, wird's halt sehr schwer. Vor allem, es werden nicht immer Regenbedingungen sein wie jetzt am Wochenende in Rom. Also ich bin gespannt, was da, ne, wie viel, man hat noch 3, 4 Kampagnen vor sich, wenn man Autumn Internationals und Sommer Internationals und so weiter und nächste Six Nations sieht, bevor dann schon wieder der nächste Weltcup startet, ne?

35:48 Ja. Deswegen hoffen wir, dass Italien nicht so abkacken wird, ne? Wir waren da beim Spiel, Italien, weiß nicht, 60, 70 Punkte. Hoffen wir mal, dass es bei der nächsten Weltmeisterschaft anders wird. Okay, machen wir kurze Pause und hören uns gleich in Teil 2. Bis gleich bei Pau auf Pau. Brian Jones, Gründer der Rolling Stones, liegt tot in seinem Swimmingpool. Offiziell ist es ein Unglücksfall, doch dann tauchen Zweifel auf. Neue Aussagen, ein Mordverdacht und Jahrzehnte später sogar ein angebliches Geständnis. Plötzlich scheint klar zu sein, was in dieser Nacht passiert ist. Nur gibt's da ein Problem. Je genauer die Geschichte wird, desto weniger lässt sich davon wirklich beweisen. Brian Jones, die Wahrheit versinkt im Pool, jetzt bei Tatort Musik, überall, wo es Podcasts gibt.

36:44 Herzlich willkommen zurück, Teil 2 bei Vorpass. England gegen Wales. Viele Leute haben auf jeden Fall Prognosen gegeben, dass Engli-England deutlich gewinnen wird. Am Ende wahrscheinlich hätte es noch mehr Punkte geben müssen. England hat so ein bisschen paar, paar Versuche vertändelt, würde ich mal sagen. Ja, vertändelt ist es nicht gepasst, nicht gepasst. 48:7 geht's am Ende aus. Ja, Fazit von dem Spiel, also es gab so einen Grund, warum die Wettbros keine Wetten mehr auf England genommen hat und Das ist krass. was so eine 13er-Quote oder so bei Wales hatte. das war, das Spiel war schon in den ersten 20 Minuten gegessen tatsächlich. und Wales hat sich tatsächlich auch nicht so geholfen mit den gelben Karten. einige Leute.

37:35 10 oder 11 Penalty Kicks im Zeitrahmen von 20 Minuten aufgrund von Druck von England, davon wären vermeidbare Penalties gewesen. Hoha. Ja. Da wird's schwierig, Spiele zu gewinnen oder überhaupt standzuhalten. Ich finde es immer spannend, es gibt halt so ein paar Rugby-Gruppen, in denen man ist, wenn es so deutlich ist, dass man trotzdem über den Schiedsrichter spricht. Rousseau ist halt nicht bekannt dafür, dass er irgendwie so ein Spiel offen hält oder laufen las- lässt, sondern sehr viel mitredet und sehr undeutlich mitredet manchmal. Man merkt das quasi, dass er halt einfach nicht so flüssig quasi Englisch spricht beziehungsweise nicht sich immer so perfekt ausdrücken kann letzten Endes. Und das dauert immer so ein bisschen, das hakt so ein bisschen. aber da über den Schiedsrichter zu sprechen, wo es, keine Ahnung, 36:0 lag, finde ich persönlich schwierig. Da sucht man vielleicht den Schuldigen woanders und die gelben Karten und die Straftritten, die da waren, da muss man selber wahrscheinlich an der eigenen Nase fassen. Bei Wales, da waren schon einige, wo man sagen würde, weiß ich nicht, man musste vielleicht einfach da ein bisschen Verantwortung übernehmen. Das haben die Waleser auch nach dem Spiel gegeben, dass sie halt quasi gesagt haben, sie müssen sich schämen oder dass sie halt auf jeden Fall sich nicht gut präsentiert haben oder nicht so stolz auf deren eigene Leistung waren. Was haben wir über England gelernt? Wir haben eine Frage an dich.

39:09 Tja, was hat man über England gelernt? Also die physische Dominanz ist auf jeden Fall da, aber wie du sagst, also man hätte 48-7 finde ich jetzt gar nicht so schlimm, ne? Also man, ich weiß nicht, ob Steve Borswick es gerne gesehen hätte, dass man da noch weiter auf dem Gas steht. das ist so meine, mein erster, allererster Eindruck gewesen. Es ist halt schwierig gegen Wales, das schwächste Team, was auch noch auswärts antreten muss zum ersten Spieltag in Twickenham, glaube ich, daraus so viel Infos rauszuziehen, weil es halt nicht auf einem Level war. Deswegen, ja, auch... Ja. Viele andere Backrow, Backrows hätten vielleicht zu Hause oder Stürmer hätten zu Hause gut ausgesehen gegen eine walisische Mannschaft, die sich immer noch in einem Formtief befindet und die immer noch Probleme hat, wo es darum geht, dass auf nationaler Ebene ein Club wahrscheinlich dem Schafott zur Verhängnis wird, sage ich mal so. Ich weiß nicht, also ich habe das Spiel, wie gesagt, in der Kneipe gesehen, im Pub und auch nur mit einem Auge so hingeguckt.

40:19 Nur weil du besoffen warst. Ne, ne, alkoholfrei Helles geblieben, ne, für 6,50 Euro oder so, ganz billig. Ja, ja, mitten in der Münchner Innenstadt, hab ich auch nicht schlecht geguckt. Ja, ich meine, das war halt auch das Spiel, was am wenigsten Aufregung für mich versprach, deswegen bin ich dann halt auch in die Kneipe gegangen. Mhm. Ja, kann man halt so ein bisschen nachvollziehen. Was haben wir gelernt? Wir haben gelernt, George Ford ist super als Verbinder im Angriff, auf jeden Fall, also ist richtig, richtig top, kann man nicht meckern. Arundel hat einfach Geschwindigkeit ohne Ende, ist einfach unfassbar, wenn er wirklich Platz hat und offenen Raum hat. Freeman hat sich sehr gut angeboten, glaube ich, mal innen. Ich glaube, dass die Mannschaft, also dass Borthwick keinen Grund sehen wird, da groß durchzuwechseln vielleicht.

41:19 Mhm. Die Leute von der Bank haben sich gut auch präsentiert letzten Endes. Tom Curry hat sich nicht mit umgeklärt mit der Card halt, das war halt doof. Marcus Smith hat einen guten Impact gehabt, obwohl ich halt kein Fan davon bin, dass er quasi irgendwie 15 ist. Es ist trotzdem eine gute Option da. Ich fand den Ben Spencer, du bist so ein großer Ben Spencer Fan, oder? Mhm. Ich fand halt, dass er nicht auf dem Level war. Seine Spielweise war halt nicht so angepasst und ich glaube, deshalb haben die nicht so viele Punkte am Ende erzielt. Ja. Er hat irgendwie so manchmal, manchmal so komische Entscheidungen getroffen. Ähm, Itoji kommt rein und direkt gelbe Karte. Unglücklich. Unglücklich, ähm, genau.

42:03 Ist immer schwierig. Ich habe mit Leuten zusammen geguckt, die zwar Rugby verstehen, aber dann in der Sekunde das da nicht verstanden haben, ne? Warum kommt der rein und kriegt 20 Sekunden später die Karte? Und dann musst du halt erklären, okay, Team-Penalty, es gab 'n Warning vorher, es gab schon mal ein, zwei Penalties in der Red Zone, in der 22, und da geben dann Schiris sehr häufig sehr schnell dann die Karte, und dann ist es egal, welche Person es ist. Das ist dann immer so schwierig, die Leute, die nicht so tief drinstecken, dann abzuholen. Aber man kann's ja ganz einfach erklären. Ja, unglücklich, ja, ist... Finde, finde grundsätzlich England sehr gut präsentiert. Vielleicht auf ein, zwei Positionen sind die noch so unschlüssig. Also leider Fedor Bozo war verletzt und wird wahrscheinlich die ganze Six Nations verpassen. Mit Roebuck haben die einen guten Ersatz, aber vielleicht überlegen sie sich doch dann, dass sie jetzt die Innenpaarung austauschen, beziehungsweise, soweit ich weiß, Ollie Lawrence ist hat wieder fit, beziehungsweise im erweiterten Kader dann wieder. Vielleicht überlegen sich, ob es doch mit Freeman auf der Ecke und Lawrence irgendwie in der auf innen zu stellen oder sowas. Vielleicht ist da so eine leichte Anpassung. ja, grundsätzlich finde es schwierig, da was für Wales halt irgendwie was Großes rauszuziehen. Ich glaube, wir müssen einfach quasi deren Augen auf ein bisschen anderen Spielen haben, so wie ein bisschen du gesagt hast. vielleicht da nicht so viel so groß erwarten von Wales gegen Frankreich oder solche Sachen und vielleicht einfach auf die anderen Spieler so ein bisschen zielen. Rees-Summit hat sich gut präsentiert, ein, zwei Mal so ein bisschen, ja, naiv gewesen, aber ein, zwei Mal gezeigt, warum er so wirklich, ja, dass es gut ist, dass er wieder bei Rugby gelandet ist und nicht beim American Football. aber grundsätzlich glaube ich mal, dass Wales einfach mal Schwamm drüber, nächste Woche gleich wieder dran und ja, nicht so viel erwarten von den Spielen gegen zum Beispiel Frankreich oder so.

44:06 Genau. Ja, mehr kann man, also natürlich wollen wir alle ein starkes walisisches Team, ne? Steve Dandy tut mir auch ein bisschen leid als Coach. Der muss jetzt halt damit umgehen, was so die letzten 2, 3, 4 Jahre wahrscheinlich schiefgelaufen ist oder wo man die, also es ist ja nicht eine Sache, warum ein Team so schlecht ist, sondern es ist eine Verkettung von mehreren Sachen. Und da sind, glaube ich, sehr viele Sachen falsch gelaufen. Und man kam halt von dieser riesenhohen Welle, ne, von vor 10, 15 Jahren, wo halt irgendwie zwei Drittel der British and Irish Lions Spieler noch Waliser waren, ne, da kommt man, und wo man in Australien gewonnen hat und so weiter und so fort, da ist jetzt das Gegenteil halt eingetreten. Deswegen ist die Fallhöhe so groß gewesen. Deswegen sind, glaube ich, so Leut- so viele Leute auch so angefressen.

44:53 Mhm. Ich glaube, wir können jetzt mal anders ins Detail gehen, aber ich glaube, dass die Probleme von walisischen Rugby sind halt noch größer, als was wir quasi sehen. Wir sehen vieles, was im Hintergrund hat, passiert, nicht so. Wir sehen quasi nur das, was bei den Klubmannschaften oder Nationalmannschaften ist. Da sehen wir schon, dass es bröckelt auf jeden Fall, aber die haben gute Spieler. Die haben einfach nicht genügend gute Spieler auf dem Level, wo die halt da konkurrenzfähig sind mit den Top-Top-Mannschaften. Und ich glaube so, um jetzt irgendwie es kurz zu fassen, ich glaube mit der, wo die halt Gartland zum zweiten Mal zurückgeholt haben, da haben die einen Fehler gemacht, das werden die bestimmt auch selber zugeben, dass sie vielleicht einfach viel früher in den bitteren Apfel hätte beißen müssen, dass sie da einen Wiederaufbau brauchen. Also dass das irgendwie, dass die Leute, die da sind, hätten vielleicht einfach schneller durchgewechselt werden müssen und vielleicht schneller auf diesen jungen Leuten zu setzen. ja, schwierig, weil wir sehen halt nicht so, dass so eine Reihe an Spielern, dass keine Ahnung, 10, 20 Spieler dastehen und klopfen und sagen, hey, ich gehöre dazu. das ist wahrscheinlich, wo es halt einfach jetzt noch ein bisschen ein, zwei Jahre noch mal schmerzhaft sein muss, um vielleicht irgendwie längerfristig Früchte zu tragen.

46:19 Ja. Ja, Preview müssen wir eigentlich am Ende der Woche, mit der Ende der Woche machen, oder? Kurz. Ja, genau, genau. Weil jetzt stehen noch gar keine, ich glaube, es ist noch gar nichts draußen. Genau, also Preview werden wir halt noch schaffen die Woche, aber was wir halt schon sagen könnten, am Samstag geht's 15:10 Uhr mit Irland gegen Italien, also in Dublin, dann geht's 17:40 Uhr Schottland gegen England in Schottland, Murrayfield und Principality Stadium Wales gegen Frankreich. Also da würde ich halt, ne, wie ich vorhin gesagt habe, dass Wales vielleicht einfach nicht so groß erwartet, einfach noch mal irgendwie vielleicht, ja, bisschen Disziplin halten, vielleicht das so gut präsentieren, aber nicht erwarten, dass sie halt irgendwie das groß gewinnen. Aber who knows, mit Wales gegen Frankreich, manchmal kann es halt vielleicht ein crazy Spiel werden und Wales gewinnt, who knows. Aber ich würde einfach so die Erwartungshaltung ein bisschen runterschrauben. Da previewen wir die Spiele später dann in der Woche, wenn die Squads halt raus sind. Es gab halt noch einige andere Spiele am Wochenende, das habt ihr sicherlich auch mitbekommen, und das Größte davon können wir ein bisschen mit eingehen. Deutschland hat gegen Rumänien in Deutschland, also spontan in Heidelberg sozusagen gewonnen mit 30 zu 24. Big G, wir waren beide hatten nicht da, es sollte in Castres stattfinden, aber da hättest du es auch nicht geschafft, aber in Heidelberg war es dann spontan umgelegt wegen Wetter et cetera und am Ende sorgt Deutschland für eine große Überraschung.

47:58 Ja, ich glaube, das hat durch in dem Tier 2, Tier 3, in den Gruppen, also ich glaube, für einiges an Schockwellen gesorgt, sage ich mal so, weil damit wirklich niemand gerechnet hatte. Nochmal zur Verlegung des Spiels. Ich glaube, man kann dem deutschen Rugby viel vorwerfen. Es wurde, glaube ich, schon 9 Tage vorher, 10 Tage vorher verlegt, und das fand ich auch gut. Also es haben einige gesagt, ja, ja, wieso wird das Spiel verlegt? Für das Wetter kann halt wirklich niemand was und ich find's an sich gut, in Kassel zu spielen, vernünftiges Stadion, mal auch was Neues, also das zweite Mal dann oder das zweite Jahr dann in Folge. Und ich find's gut, dass man das Spiel dann halt vorher, also nicht zwei Tage vorher verlegt oder einen Tag vorher verlegt, sondern neun Tage schon vorher verlegt, damit viele Leute auch Planungssicherheit haben. Also das finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Genau, in Dessau hat man, jetzt kommt das Spiel ja gegen Portugal, in Dessau hat man auch schon angefangen, Schnee zu schippen. Da hatte ich einen Aufruf auf Insta gesehen und das scheint jetzt auch freigeräumt zu sein. Der Boden wird wahrscheinlich ähnlich sein wie dann in Heidelberg. Aber ja, ja, Schockwellen 30 zu 24, ne? Ich habe mir das Spiel jetzt noch mal ganz angeguckt, habe aber vorher, weil ich es nicht live gesehen habe, habe mir vorher Artikel durchgelesen, sowohl deutschsprachige als auch englischsprachige. Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Meinung und die Sichtweise auf das Spiel oder generell bei Rugby-Spielen auseinandergehen. Bei Rugby Pass, ich glaube, ein Portugieser hat darüber geschrieben oder ein Spanier, ich weiß es nicht genau, meinte Rumänien total dominante erste Halbzeit and was a game of two halves.

49:38 Ja. Ich, hast du das Spiel gesehen ganz? Äh, ne, ne. Und, aber du hast das gelesen, worauf ich mich beziehe. Ja, mhm. Genau, und ich glaube, woanders steht, ja, Deutschland starkes Setpiece und so weiter und so fort. Darauf ist der Erfolg dann drauf gebaut. Und ich denke mir so, hm, haben die Leute ganz andere Spiele gesehen, als ich sie gesehen habe? Also die erste Halbzeit, ein Versuch von Rumänien kam von Lineout Maul und der zweite Versuch war, glaube ich, Ball, Rumänien hat den Straftritt nicht ins Aus gekickt, wir erobern den Ball zurück oder wir haben den Ball, verlieren den dann aber im Kontakt, wenn wir, als wir aus unserer eigenen Hälfte oder 22 rauslaufen wollen und dann wird auf der anderen Seite der Versuch gelegt. Und ich denke, diese, diese Punktezahl von zwei Versuchen zu zwei Penaltykicks hat die erste Halbzeit sehr gut reflektiert. Also Deutschland hat, ja, ein, 2 Mal das Lineout verloren. Deutschland hat einmal beim Ruck geschlafen. Also man hatte nicht viele Angriffsoptionen und hat man, man hat 2, 3 Mal, und das hat sich auch in der zweiten Halbzeit fortgesetzt, man hat 2, 3 Mal den Ball im Kontakt verloren. Also rausgerissen, als man zu Boden gegangen ist oder zu schnell, war jemand drüber und hat den Ball gestohlen. Aber ich denke, dass halt das Ergebnis in der ersten Halbzeit eigentlich das Spiel gut widergespielt hat. Also Rumänien hatte halt leichte Vorteile, aber Deutschland ist dran geblieben und ich glaube, ich habe nicht die schwarz-rot-goldene Brille auf. Also weder war es so, dass Deutschland ein super starkes Setpiece hatte, noch dass Rumänien total dominant war. Würde mich interessieren, wie andere Leute das Spiel wirklich gesehen haben. Also ich, wie gesagt, ich fand, man ist drin geblieben, man hat die Punkte genommen, als es wichtig war, ne, Score, man hat als erstes auch gepunktet, man lag 3:0 vorne, das war wichtig. Ja, und in der zweiten Halbzeit, kickmäßig, wir haben vorhin drüber gesprochen.

51:36 Ja. Es ist auch, es ist egal, ob das zweite Bundesliga Süd ist, Rugby Europe Championship A oder B oder Six Nations, 31 zu 31 Kicks und damit hat man dann die Rumänen auch immer weiter gut zurückdrängen können oder so. Man hätte sogar, wären 2, 3 Kicks ins Aus gegangen oder noch weiter nach hinten, hätte man noch mehr Druck auf Rumänien ausüben können, denke ich. Das hat man also wirklich, fand ich, ausgezeichnet gemacht. Mhm, und deswegen hat man dann auch in der zweiten Halbzeit, man ist drin geblieben, man hat zum richtigen Zeitpunkt, gepunktet, bisschen, man hatte Glück, dass der eine Versuch von Rumänien nicht gezielt, Rumänien hat eigentlich noch einmal gescored, aber es war ein Vorpass, ganz klar, glaube ich. Son- und danach hat man, glaube ich, direkt den Versuch erzielt. Also da wäre das, da hätte das Momentum auch in die andere Richtung gehen können. Aber gut, so ist es. Also ich denke, Deutschland hat das Ding verdient gewonnen. jetzt haben uns einige Leute gefragt, ist, war das jetzt eine B-Mannschaft? Jein ist die ganz klare Antwort von Rumänien. Also Rumänien hat gegen Kanada im November gewonnen, hat gegen Uruguay verloren, hat gegen USA verloren. Wenn man sich einige Positionen anschaut, es ist ein ganz bunter Mix bei Rumänien gewesen. Also...

52:51 Ja. Die haben irgendwie 5, 6 Leute, die auf jeden Fall da gegen Kanada gewonnen haben, was man vielleicht einfach ein kleines Sternchen, also Kanada ist schwach, schwache Mannschaft auf jeden Fall. Rumänien war, hat da aufgestellt mit einige anderen Leuten, die auch, die wir ja auch kennen aus der, aus der Weltmeisterschaft und so weiter und so fort. das heißt, dass die, also dass Rumänien seitdem auch einige andere Leuten nicht aufgestellt haben oder nicht zur Verfügung standen oder vielleicht irgendwie, wie du auch gesagt hattest, auch so diesen Zwischenphase sind, teilweise. Deshalb, ob es eine A- oder B-Mannschaft war, also es ist auf jeden Fall eine schwächere Mannschaft als die, die gegen Kanada aufgetreten ist, aber es waren auf jeden Fall noch eine Handvoller Leute, die da bei dem Sieg halt dabei waren.

53:42 Genau. ich denke mal, die Rumänen, wenn sie gesagt haben, okay, mit unserer physischen Dominanz, wir müssen hier nicht die Top 15 mitbringen, es reicht auch, wenn wir Ja. eine okehe Mannschaft, einen Mix mitnehmen, was auch vollkommen ok ist, und das hat halt nicht gefruchtet, sage ich mal so. Das hat halt einfach nicht, man hat sich das, denke ich, sehr, sehr, sehr anders ausgemalt in der Gruppe, dass man da, ich sag mal so in Anführungszeichen, naja, dass halt, dass man gegen Portugal um den Gruppensieg auf jeden Fall spielen wird, ne? Ich meine, genau, also 9 und 10, 9, 10, 11 sogar waren halt quasi bei den Kanada-Spielen dabei, also die Verbindung, also 9 und 10 war da wichtig. Es sind auch entscheidende Spieler bei Rumänien.

54:27 Genau, also es ist nicht irgendwie eine komplette unerfahrene Mannschaft, aber vielleicht ist es so ein bisschen eine Mischung, wie du auch gesagt hast, dass sie ja Deutschland natürlich schwacher eingeschätzt haben. Du hast es genau richtig erkannt, also Deutschland ist irgendwie im Spiel geblieben durch die erste Halbzeit. Also ich glaube, Rumänien war auf jeden Fall in der ersten Halbzeit um einiges stärker, aber Deutschland ist halt dran geblieben. Und dann zum Ende hin, muss ich mal sagen, das, was ich gesehen habe, war so ein bisschen, ich glaube, naiv von Rumänien. Also ganz zum Schluss haben die den Ball weggekickt, was ich halt nicht verstanden habe. Die hatten den Ballbesitz, haben auf jeden Fall Deutschland mächtig unter Druck gestellt, haben sich aus deren eigenen Hälfte ausgearbeitet und am Ende, klar, es ist halt leichter im Nachgang, aber am Ende, wenn der, wenn die Uhr über 80 ist, normalerweise würde man sagen, dass man den Ball halt nicht wegkickt. und ich dachte schon, dass Rumänien halt nach vorne kommt, aber es ist vielleicht einfach so ein bisschen Naivität so am Ende. aber Deutschland würde ich halt sagen, verdient gewonnen. sehr gut für das Publikum da in Heidelberg, also grundsätzlich viele Leute halt dort, glaube ich, das ist halt ein cooles Gefühl halt mit nach Hause zu nehmen und lass uns mal sehen, ob die dieses Good Feeling halt mit nach Dessau mitnehmen können.

55:45 Ich möchte noch ja hervorheben, also dass man wirklich ganz die Hintermannschaft von Rumänien auch gut gestopft hat, also hier Robin Plümpe an 13 und auch Daniel Hamilton Strong an 14. Ich hatte das Gefühl, der hat gut gearbeitet in der Verteidigung und auch im Angriff. Von dem habe ich in der zweiten Halbzeit dann nicht mehr so viel gesehen, aber der hat auch in der ersten Halbzeit dazu beigetragen. Also man hat wirklich gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet und zurückgelaufen und sich wirklich in Anführungszeichen den Arsch aufgerissen, was dazu geführt hat, dass man drin geblieben ist. Also Hut ab. Ich hoffe, wenn man gegen Portugal spielt, dass halt der Boden und der Heimvorteil uns zugute kommt, ne? Also ich denke mal, Portugal eine starke, ne, die Siebener-Leute da drin haben und nicht so physisch dominant vielleicht wie die Rumänen sind, ne, aber dafür das andere wettmachen mit, ja, mit Leuten, die halt sehr viel schneller sind, was aber dann ein Nachteil ist, wenn man auf Boden spielt, der dann vielleicht einen mehr einsinken lässt und so weiter und so fort. Das könnte ein Vorteil für uns sein. Aber ich denke, die Portugiesen werden stärker sein als die Rumänen. Und die werden jetzt, und die Portugiesen sind dann jetzt auch gewarnt, ne? Also...

56:57 Ja, also wir hatten ja das schon mal gesehen, dass die so diese Art und Weise von den Portugiesen, dass sie halt so ein sehr offenes Keep-Ball-Alive-Spiel auch spielen, also Siebner mit 15 hat spielen. das ist halt extrem schwer zu verteidigen. Also da dieses Physisch, was die, was Deutschland jetzt gegen Rumänien angeboten hat, ich glaube, das hat reicht nicht aus. Man muss halt, wenn der Ball einfach nicht auf den Boden kommt, wie bei Frankreich, und der Ball immer noch am Leben bleibt, dann ist es extrem schwer zu verteidigen. Und das ist das Spiel von Portugal. Also Deutschland muss sich so ein bisschen anders aufstellen und das ist halt noch eine Aufgabe höher, auf jeden Fall, würde ich halt sagen. Ohne jetzt die Mannschaften gesehen zu haben.

57:42 Wir müssen zum Ende kommen, aber ich wollte noch mal einen Sprung zurück, worüber wir gar nicht geredet haben, auch in diesem Podcast nicht. Ich glaube, das wissen auch gar nicht die meisten, dass es den Rugby Europe Super Cup gab. Da gibt es sechs Mannschaften aus Spanien, Portugal, Belgien, Niederlande, Tschechien und Rumänien. Der rumänische Trainer dieser Romanian Wolves ist derselbe Trainer, ist derselbe Head Coach wie von der Nationalmannschaft. Diese Romanian Wolves haben 0 Punkte erzielt in diesem Rugby Europe Super Cup, der halt irgendwie von Oktober bis Januar jetzt ging. die haben sogar zu Hause gegen die Tschechen, zu Hause oder auswärts? Die haben zu Hause 24:39 im Oktober gegen die Tschechen verloren, wo Tschechien jetzt nicht die große Rugby, also traditionell im Vergleich zu Rumänien nicht die große Rugby-Nation ist. Also was auch immer der neue französische Head Coach da versucht, ich bin halt gespannt, ne? Also der will da wahrscheinlich viele Leute, vielen Leuten Einsatzzeit geben. Man schaut auf die Weltmeisterschaft 27, aber man muss jetzt trotzdem Spiele gewinnen. Vielleicht wird es sich später auszahlen, ich weiß noch nicht. Wer diesen Rugby Europe Super Cup gewonnen hat, ist Spanien. Fünfund-, die haben gegen, ich hab das Spiel dann auch noch mal angeschaut im Replay, gegen die Portugiesen recht deutlich 42:17 gewonnen. Und ich denke mal, Spanien, vielleicht werden die sich als Kraft etablieren, hinter Georgien. Die sind bei der Weltmeisterschaft dabei. Ich glaub, die U20-Mannschaft ist auch bei der Weltmeisterschaft dieses Jahr dabei und die U18-Herrenmannschaft im 15er hat letztes Jahr, glaube ich, Europa gewonnen. Und die haben dieses Rugby Europe Super Cup Team, da sind Contract Players jetzt dabei. Das heißt, ich glaube, die sind alle 30 Spieler angestellt bei der spanischen Rugby Federation, dass halt die auch ein bisschen mehr Kontrolle über die Spielzeit und ja, Einsatzzeit dieser spanischen Spieler haben, weil es da auch Probleme gab mit Verband versus Clubmannschaften. Ich bin sehr gespannt. Schade, dass Spanien, glaube ich, in Georgien spielt am 21. und nicht zu Hause. Das hätte ich gerne gesehen, dass Spanien zu Hause gegen Georgien antritt. Darauf müssen wir noch mal näher eingehen. Ich wollte es nur erwähnen, dass es diesen Rugby Europe Super Cup gab. Deutschland spielt da nicht mit. Ein Team kostet da pro Saison wahrscheinlich 500.000 Euro. Da fehlen die Kohlen momentan. Da gab es mal Diskussionen vor anderthalb Jahren. Ich weiß nicht, wie die dann geendet sind, aber wer den Deutschen Rugbytag mitbekommen hat, weiß, dass wir nicht auf Rosen gebettet sind und man nicht 'ne halbe Million Euro irgendwie übrig hat. Gut.

1:00:17 Good times sind da erstmal vorbei. Vielleicht einfach so ein Abschlusspunkt. Du hattest ja mit Scott Robertson so 'n Artikel geteilt. Vielleicht kannst du in den Shownotes oder so halt noch was reinschreiben. Also grundsätzlich, diesen Fallout von dem ganzen Scott Robertson New Zealand Thema, ist immer noch so ein bisschen im Flux. Also er hat erstmal nichts gesagt, hat sich erstmal so ein bisschen zurück, genau, zurück mit seiner Familie gesetzt und irgendwie so lasst so ein bisschen den Sturm vor sich hin brödeln. aber grundsätzlich glaube ich mal, wir haben nicht das Letzte gehört aus dem ganzen Thema Scott Robertson New Zealand. und es gab halt so ein paar Gerüchte, dass, keine Ahnung, Steve Hansen wurde halt gefragt oder Foster wurden halt gefragt, ob die halt da zurückkommen wollen. ich glaube, das rollt so ein bisschen im Hintergrund, aber es gab, glaube ich mal, das ist New Zealand Herald, glaube ich mal, einige Journalisten, die da so ein bisschen Kontakte oder tiefer nachgeforscht haben und vielleicht ist nicht alles so gelaufen, wie man jetzt so gehört hat. Also vielleicht wurde Scott Robertson so ein bisschen ungerecht behandelt, aber let's see, was in den nächsten Monaten rauskommt.

1:01:28 Das ist eigentlich schon eine super Überleitung. Wir müssen gleich wirklich Schluss machen. Freitag fängt Super Rugby an. wir haben gar nicht drüber geredet. Queensland Reds spielen gegen New South Wales Waratahs Derby in Australien. Highlanders spielen gegen Crusaders, Südinsel-Derby mehr oder weniger in Neuseeland. meine Kiwi-Leute sind so medium aufgeregt gerade, was das angeht. Es ist gerade auch Olympia, es ist auch gerade T20 Cricket World Cup. Ich glaube, wir verlieren auch immer mehr Interesse an Super Rugby, aber ich glaube, 7 Uhr oder 9 Uhr am Freitag sieht man die ersten Spiele, wenn man denn will, reingucken werden wir bestimmt. Vielleicht schaffe ich es auch noch mal. Es gibt eine App namens Super Brew, wo man Fantasy und auch tippen kann. Muss man sich leider für anmelden und die App ist auch recht schrottig. Ich versuche noch mal die Woche was aufzusetzen und würde es in die Shownotes packen.

1:02:26 Genau, sonst hören wir hoffentlich noch mal die Woche, wenn die Teams halt raus sind, eher so Richtung Ende der Woche machen wir einen kurzen Preview, aber vielen Dank fürs Zuhören und bis bald wieder bei Vorpass.