Rugby Weltmeisterschaft 2023 - Pool C Preview
Wie versprochen: Hier kommt die Pool C Preview. Mit dabei als Special Guest, Christof Hannemann vom Universitäts-Sportverein Potsdam, der Vorpass heute mit seiner mehr als 30jährigen Rugby Expertise unterstützt. Alle reden über Pool B als Todesgruppe, aber nach vergangenem Wochenende ist Gruppe C noch spannender als zuvor. Australien ist weit weg vom Top Niveau, Eddie Jones hat nur einen richtigen Fly-Half nominiert. Wales hat zwei junge Co-Captains aufgestellt, Fiji hat am Wochenende England geschlagen, Georgien hat Schottland am Samstag das Leben schwer gemacht und Portugal will kein Kanonenfutter sein. Meldet euch unter fragen@vorpass.de, abonniert uns und wenn euch der Podcast gefällt, bewertet uns bei der Plattform eurer Wahl :)
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Transkript
Automatisch erstellt, kann Fehler enthalten. Stand: 02.10.2026. Klick auf eine Zeitmarke spielt die Folge ab dieser Stelle.
0:14 Hallo und herzlich willkommen. Wir haben ein ganz besonderes Preview von Gruppe C vorbereitet heute. Und weil es halt ganz besonderes ist, haben wir einen ganz besonderen Special Guest. neben Big G haben wir the one and only Christoph Hahnemann aus Potsdam, bekannt aus Potsdam. Also einfach, ist einfach in Potsdam. Christoph, cool, dass du da bist. Eigentlich habe ich immer Schwierigkeiten, dich Christoph zu nennen. Also denke, Hahnemann passt besser. Ja, mach es so, genau. Mach es so, wie es am besten passt. Ja, danke für die Einladung und schön, auch mit dabei zu sein. Ja, ich wurde dich schon seit Anfang an mit ins Podcast holen. und eigentlich müssen wir dich immer irgendwann anders holen, weil du halt so viele geile Geschichten hast, aber eins von den besten Geschichten hattest du erzählt von deiner Weltmeisterschaftserfahrung über die letzten Jahre und dann dachte ich mal, da ist wirklich ein World Cup Experte, Hannemann, bring rein und besprechen nur ein bisschen Gruppe C mit dir.
1:13 Hattest du ein bisschen Zeit, die Gruppe anzuschauen, also Wales, etc. Wer ist nochmal eine Gruppe? Wales, Australien, Fiji, Georgi und Portugal. Hattest du da ein bisschen Zeit, da reinzuschauen? Also ich habe mir jetzt auch die Vorbereitungsspiele angeschaut, gerade eben von Wales und von Fidji. Also Fidji, da ging ja gar nichts drüber am vergangenen Samstag. Das war der absolute Knaller. Wales ist halt schwierig, wie die gerade drauf sind. Die sind total schwer einzuschätzen. Als sie gegen England gespielt haben, hat man gedacht, okay, da geht noch was. Da kommt noch ein bisschen von diesen alten Wales, Rage Magic raus. Die Zeiten hier von Shane Williams und wie sie alle heißen. dass sie da noch stick to the roots sind und ab und zu da nochmal einen kleinen Zauberer auspacken haben sich dann aber letztendlich gegen England dann doch geschlagen geben müssen ja was soll man dazu sagen, so Wates ist für mich eine absolute Wunderkiste, gerade eben wo jetzt eben auch der große Talisman Erdogan Jones seinen Rücktritt kurz vor der WM bekannt gegeben hat, da hat sich jeder gefragt, warum, wieso, weshalb der zieht halt wirklich bis einen Monat vor der WM ist er noch mit dabei und einen Monat davor sagt er, nee, okay, das reicht jetzt, ich höre auf, ab sofort.
2:32 Ja, da fragt man sich, was denn da los ist. Okay, er ist jetzt mittlerweile auch schon in seinen Enddreißigern, also irgendwann war es ja sowieso mal Zeit, dass er seine Schuhe an den Nagel hängt, zumindest seine internationalen Schuhe. Und was jetzt bei Wales rauskommt, jetzt in den Vorbereitungsspielen, man sieht eben, dass Warren Gatland ziemlich viel junge Spieler mit rausgepackt hat oder mit eingeladen hat und die natürlich auch in den Vorarbeitungsspielen mit eingesetzt hat, um sie halt mal auf der großen Bühne zu testen, wie sie reagieren, wie stark sind deren Nerven und so weiter und so fort. Das hat mal mehr gut und mal weniger gut geklappt. Von daher bleibt es für mich bis zum Ende eine absolute Wunderkiste.
3:12 Ja, klar. Big G, was ist da? Du hast ein bisschen näher die Spieleprofile so im Blick. Thema Rücktritt gab es auch von Hahnemann, also mit also Tübrick oder Arvin Jones, aber auch das Bigger nach dem nach der WM jetzt aufhört Heute verkündet, oder? Die Tage, ja, sehr traurig Wie blickst du da gerade auf die Mannschaft, so eine Mischung aus so alt und jung, oder wie ist es dann? Naja, Sam Wilburton war ja auch gerade mal 22, 23, als er 2011 nach Neuseeland gefahren ist, Captain war und sind sehr weit gekommen, gegen Frankreich im Semifinale verloren. Ich glaube einfach, dass Good Old Warren Gatlin gar keine andere Wahl hatte. Also ich meine, wenn ich mich jetzt zurückerinnere an die letzten zwölf Monate, Wayne Pivak, Niederlage gegen Wales, also Niederlage gegen Georgien, zu Hause, zum ersten Mal, vollkommen Katastrophe.
4:15 Also, ihr kennt vielleicht Wales noch besser als ich, aber es ist ja ein kleines Rugby-verrücktes Land, das sonst nichts hat, außer, keine Ahnung, ich weiß nicht, was für Sportarten noch berühmt sind in Wales oder bekannt. Was wie Neuseeland sich, das ist Nationalstolz und dann verliert man zu Hause gegen Georgien, ich kann mir noch an das Spiel erinnern, man hat echt blind gespielt und es hat nicht zusammen gepasst und Basics haben gefehlt und ich glaube, das hat Warren Gatland halt zurückgebracht. Viel Fitness. Warren Gatland hat sich, hat mal gesagt, dass er, einmal hat er nicht seinem Bauchgefühl vertraut. Ich weiß nicht, ob das bei den British and Irish Lions war. Und er hat immer gesagt, dass er seinem Bauchgefühl vertraut und dass es ihn immer weitergebracht hat.
4:54 Und er hatte bei Waits, er hat das Beste rausgeholt die zehn Jahre davor, als er da war. Mit den Spielern, muss man halt sagen. Und jetzt ist es vielleicht, ich weiß nicht, Beginn einer neuen Ära, will ich nicht sagen, aber man kann es ja nicht schlechter machen als Wayne Pivak. Aber man muss auch sagen, ich sehe hier 1652 gegen Südafrika. Und man hat halt gegen England jetzt gespielt. Und England, wie Hannemann gerade erwähnt hat, die sind jetzt auch gerade nicht top in Form. Und andererseits denke ich mir, sorry, ihr könnt mich unterbrechen, aber Wales, wenn die die Basics wieder Fitness hinbekommen, Disziplin, ihre Line-Outs, ihr Scrum aussortieren, dann kann man halt auch in dieser Gruppe gewinnen.
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5:39 Also es kann Fiji gewinnen, Australien, weiß ich nicht. Also ich finde die Gruppe noch verrückter als die Gruppe B und auch noch viel spannender, gerade nach dem Fiji-Ding jetzt am Wochenende. Es ist übrigens fast dieselbe Gruppe wie 2019. Bis auf das 2019 Uruguay war und jetzt Portugal. Ich glaube, es sind genau dieselben vier Mannschaften, nur dass halt Fiji wesentlich besser geworden ist, Australien ungefähr gleich schlecht und Wales gerade ein bisschen weiter nach oben ist. Hahnemann, hast du irgendwie, Big G hat das auch so ein bisschen gesagt, das ist so eine Beicherung, wir wissen, hast du auch gestern, ein bisschen so ein Urreichungspaket und kommen wir später zu den anderen Mannschaften, aber gibt es halt irgendwas, gibt es irgendwelche Leute, die uns jetzt bekannt vorkommen, wir haben gesagt, Dan Beggers zum Beispiel, aber gibt es irgendwelche anderen Leute, wo wir sagen können, okay, darauf aufbauen kann man schon irgendwie so eine Mannschaft zusammenstellen oder ist das halt jetzt irgendwie so alles unbekannt?
6:32 Das ist jetzt alles weitgehend unbekannt, ja, also man hat natürlich mit Louis-Louis Samet hat man einen großen Highlight-Spieler. Einer, wie er von sich selbst berichtet, einer der schnellsten Rugby-Spieler der Welt. Der konnte bis dahin jetzt hier noch überhaupt nicht lenzen, in meinen Augen. Also mal gucken. Aber so ein World Cup, der hat natürlich auch mal so ein gewisses Feeling mit sich. Das heißt, Waze ist auch immer so eine Turniermannschaft. Die steigern sich da auch rein. Und die brauchen auch die Atmosphäre, die brauchen die Fans. Die brauchen vor allem auch den Leistungsrund dahinter. Das ist bei den Six Nations so. Da hat man gemerkt, dass die von Spiel zu Spiel immer ein Stückchen besser geworden sind, aber bei einer WM, das hat nochmal einen ganz anderen Flair.
7:12 Und ich glaube, dass sie, was Gutes sein kann bei Wales, dass sie jetzt nicht diese ganz großen Stars alle mit dabei haben, oder zumindest die ganzen alten Leute mit dabei haben, sondern dass sie sich jetzt als Team komplett neu zusammenfinden müssen. Und dann auch bei einer WM auf so einer großen internationalen Bühne und dann noch die WM mitten in Europa, in Frankreich, also mehr Pressure geht ja gar nicht, oder? Für Wales. Ich glaube auch, dass ich meine, das erste Spiel für Wales ist gegen Fiji. Und wenn wir jetzt halt was gelernt haben vom Wochenende, ist das, Fiji kann man nicht unterschätzen, sprechen wir vielleicht mehr gleich ins Detail dazu. Aber ich glaube, das sehr Entscheidende sind die Paarungen, also wann welche Spieler stattfinden.
7:54 Und ich glaube, nach dem Spiel, also Fiji-Wales, werden wir halt extrem viel über diese Gruppe oder die Aufstellung in der Gruppe wissen. und du hast ja gesagt, dieses Pressure ist halt so da aufbauend. Ich glaube, dass zum Beispiel Wales und Fiji, das ist einfach immer also es ist ein geiler Match. Also das sind zwei Mannschaften, die ein bisschen beide spielen wollen normalerweise. Also es kann halt sein, dass Wales vielleicht doch diesen Kick-Chase hat bietet. Aber grundsätzlich glaube ich, dass die zwei Mannschaften gut im Spielen sind. Und ich weiß halt nicht, wie ich Fiji einschätzen kann. Du hast so eigentlich so ein geiles Fiji-Trikot, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, von wahrscheinlich so 2007, so ungefähr der Zeit, also wo Wales auch in Frankreich schon gegen Fiji verloren hat.
8:44 Das hat schon etwas ewig her, aber ist es vorstellbar für dich, Hanna, dass Fiji dieses Auftragsspiel gegen Wales gewinnen kann? Auf jeden Fall, in meinen Augen schon. Also Fiji ist heutzutage nicht mehr zu vergleichen mit Fiji von 2007. Das war Ich war damals beim Viertelfinale in der Seeland gegen Frankreich in 2007 und habe mir da eine Zeitung geholt, eine Rugby-Newspaper und da gab es ein Interview mit dem fijianischen Verbinder, mit Nicky Lidl war es damals, der gesagt hat, der musste erstmal der Hälfte seiner Mannschaft, seiner Nationalmannschaft erklären, wie so ein Fahrstuhl funktioniert, weil die davor noch nie die Fijians verlassen haben. Und das ist jetzt natürlich komplett anders.
9:28 Das heißt, die fijianischen Spieler, die sind in der ganzen Welt verstreut, sind irgendwo unter Vertrag im europäischen Ausland, in Japan, in der ganzen Südhemisphäre unterwegs. Und man darf auch nicht vergessen, dass die jetzt auch eine Mannschaft im Super Rugby haben, Fiji in Drüa. Das hat jetzt auch nach dem Spiel, nach dem Sieg gegen England, hat jetzt auch der Nationaltrainer von Fiji gesagt, dass es ein riesengroßer Bonus ist, eine Mannschaft zu haben im Super Rugby, um sich dort mit dem Besten der Welt zu messen und wirklich einen Kader von über 40 Leuten parat zu haben, die auf der großen Bühne spielen können, die wirklich professionell Rackle spielen können, immer da sind, immer auf dem höchsten Level mit dabei sind und das hat sich jetzt eben auch bezahlt gemacht.
10:15 Man sieht, die haben in Twigna, haben sie England geschlagen und es war jetzt hier auch nicht unbedingt so, dass man sagen muss, das war jetzt mit Glück, sondern es war, okay, es war regnisches Wetter, der Ball war flutschig, das ist klar, das war für beide Mannschaften nicht gerade einfach, aber Füchschi hat schon wirklich überragend gespielt. Vor allem in den Kontaktpunkten. Das ist es halt. Und das Interessante ist, was der Trainer auch gesagt hat von Fidji, dass es jetzt nicht mehr Fidji ist. Wenn man an Fidji denkt, an Fidji in Rugby, dann denkt man immer, die schmeißen den Ball einfach irgendwo hin und irgendwann kommt einer um die Ecke und fängt ihn tatsächlich. Er sagt, das ist jetzt hier gar nicht mehr so.
10:54 Die spielen jetzt wirklich mit System, mit Struktur. Das hat man auch gegen Änderung gemerkt. Aber die großen Collisions, die großen Tackles, wie damals von Fitchi, wie man es kennt, die sind halt auch noch geblieben. Also ich habe die Tackles gesehen und dachte so, ich bin so froh, dass ich da nicht auf dem Platz stehen muss. Das hat schon echt weh getan vom Hingucken. Also Fitchi kann eben auch gerade mit dieser körperlichen Härte ziemlich gut gegen Wails oder gegenstehen und auch mithalten. Und ich glaube, die Karten sind 50-50 im Spiel gegen Wails. Ja. Ist das jetzt durch diese Fiji-Druhr-Mannschaft hat jetzt irgendwie gewachsen? Ja, mit, also erstmal, die haben auch noch super Coaches. Also der Head-Coach, den haben wir eben schon erwähnt, der war mal australischer Forwards- oder Scrum-Coach.
12:16 Daryl Gibson ist, glaube ich, Assistant-Coach. Der war bei den, ist ehemaliger All-Black, war bei den Waratahs, da hat er eine ziemlich beschissene Zeit gehabt, glaube ich. Wurde auch gefeuert nach zwei, drei Jahren. Aber trotzdem, das sind halt Leute, die Professional Experience mit reinbringen. Also die wissen halt, wie muss man ein Camp organisieren, wie läuft das Management ab, weil so eine Weltmeisterschaft darf man ja nicht unterschätzen. Es gehört viel Reisen dazu, es gehört viel dazu, wo ist das Teamhotel, ich glaube Südafrika 2019, die haben sich irgendwo abgeschottet, mitten in der Pampa vor dem Weltspiel, damit die halt auch komplett ihre Ruhe haben, aber die mussten auch nicht weit reisen.
12:49 und solche Sachen, und es gibt ja noch 100 andere Sachen, es hilft halt viel, wenn dein Coaching-Staff auch super erfahren ist und dazu kommt auch dann das Reisen vom Fiji-Team, was ja auch organisiert wird, also vom Super-Rugby-Team. Es ist ein Unterschied, ob du halt 10, 12, 20, 40 deiner besten Spieler spielen irgendwo in Europa und die sind aber selten in diesem Team-Environment zusammen und müssen auch selten trainieren, selten zusammen und jetzt hast du halt diese Fiji-Mannschaft, die haben zu Hause die Crusaders geschlagen, die haben zu Hause noch mit Chiefs, weiß ich nicht genau, das waren ja super fanatische Fans da, Crusaders, die Neuseleiter, werden natürlich auch in Fiji geliebt, aber so eine tolle Atmosphäre, und da hast du natürlich auch neben der Spielerfahrung, hast du natürlich auch noch diese komplexe Management-Erfahrung gesammelt, und du hast halt auch mehr Spieler zur Verführung, ich glaube, Ben Wola Wola ist zu Hause geblieben, der eigentlich ein guter Flyer-Hab ist, das heißt, man hat halt jetzt, man muss nicht immer nur auf gewissen Positionen hat man einen, der so gut ist, sondern durch die Competition ist jemand auch gut geworden, besser geworden.
13:55 Und deine Frage, Donal, war eigentlich die Stürmer? Ja, genau, weil also das, was Hanneman auch erwähnt hatte, das, was wir kennen von so Fiji, es hat diese Siebener Keep All Alive-Hartstyle, das haben wir ein bisschen im Wochenende gesehen, aber ich glaube, das, was halt entscheidend ist, ist diese Struktur und das kommt viel aus dem Sturm, also dass die halt eher sich entwickelt haben, wie die Top-Mannschaften haben, wie stehen wir halt, oh, wie stehen wir halt, so Sturm hat auf und genau wie Hannah auch gesagt hatte, wie entscheiden wir diese Kontaktpunkte oder beziehungsweise wie stellen wir uns halt auf nach den Kontaktpunkten letzten Endes? Genau. Eine Sache noch, man gewinnt Weltmeisterschaften, indem das Line-Out funktioniert, indem das Scrum funktioniert, indem man also jedes Rackspiel wahrscheinlich auch, nur dass man es konsistent über 6-7 Spiele machen muss. Jedes Line-Out muss funktionieren, Scrum muss funktionieren, nicht zu viele Penalties weggeben, nicht zu viele blöde Penalties oder gelbe Karten weggeben und sagen wir es mal so, ich glaube, früher waren Pacific Islander Mannschaften mehr so, naja, da lief das Line-Out nicht ganz so gut.
14:56 Da hat man dumme Penalties weggegeben, weil halt die Spielerfahrung zusammen gefehlt hat. Und man hat auch Molds, hat zum Beispiel Fiji früher selten gemacht und das war jetzt der Unterschied, glaube ich, im Spiel auch gegen Frankreich vor zwei, drei Wochen oder so, dass man halt jetzt mal strukturiert, wie du sagst, Mold ansetzt und das hat es früher, ich habe es 2007 nicht gesehen, aber auch gefehlt und die ganzen Sachen jetzt zusammen in einem Paket, dann kann man Wales schlagen. Ich denke, es hängt halt viel gegen Wales. Wie gesagt, Line-Out, nicht den Ball fallen lassen, keine dummen Sachen machen. Ich will nicht sagen, Fiji ist dein Favorit, aber Fiji kann die Gruppe gewinnen. Ja, sag ich jetzt mal einfach.
15:34 Nach dem Katastrophalen, sorry, 2019, erstes Spiel undankbar gegen Australien verloren, dann Uru gegen Uruguay, komplett erste Halbzeit verschlafen, verloren. War auch ein riesen Upset. Ich glaube, die hatten super wenig Vorbereitung, da hat man schon mal drüber geredet und das ist jetzt ja anders. Jetzt hat man super Rugby gehabt, jetzt ist man länger im Camp, man hat hier drei, drei, vier, gegen wen haben sie noch gespielt? England? Frankreich? Und die hatten noch das Four Nations Turnier gerade, was sie auch gewonnen haben, gegen Japan, Samoa und Tonga. Das krass ist, wenn man auch so den Widerzug diese Paarung, also ich meine, die kriegen einfach gar keine Pause. Wales als erstes Spiel, Australien als zweites Spiel.
16:20 Bis dahin ist dann deren Turnier hopp oder top wahrscheinlich entschieden, würde ich mal sagen, weil würde ich behaupten, dass Fiji, Georgien und Portugal schlägt. Werden wir jetzt rüberwandern zu Australien. Meine, würde ich mal sagen, absolutes Basket Case. Also das ist halt ziemlich witzig, dieses Revolving Doors Moment mit Eddie Jones und Steve Borthwick, also viele Leute behaupten, dass es halt ein Fehler war, also es war ein Fehler, Eddie Jones zu lange dran zu lassen, aber dann so spät ihn zu kotten, war vielleicht ein Fehler. Jetzt sehen wir das in Australien, es ist irgendwie kein leichten Heilmittel und in England auch nicht für Borthwick. Hanna, jetzt vom Wochenende gegen Frankreich, schätze mal, dass du das auch gesehen hattest, aber Australien irgendwie so eine Mischung aus absolut wunderschönen Momente und absolut Gehirnausschaltmomente auch dann, oder?
17:24 Das ist es ja. Ich weiß auch nicht, was in Australien los ist. Bereits aber schon in den letzten vier, fünf Jahren. Da kam jetzt aus Australien wirklich nicht ganz so viel wieder raus. Sonst war früher Australien immer gesetzt. Mindestens für die Finale ist mit dabei. weiß ich, wenn man sich jetzt die Three Nations anschaut in der Südhemisphäre, gegen den Erzfeinden Neuseeland, da haben sie ihre lichten Augenblicke auf jeden Fall wieder mit dabei. Klar, das ist natürlich auch ein krass Emotionsgesteuer zu spielen. Aber gegen Südafrika, war natürlich auch nicht ganz so grandios. Ich weiß nicht, Australien hat grandiose Spieler. Die leben Rugby, die lieben Rugby. Da wächst du direkt in der Wiege mit Rugby auf, genauso wie in Neuseeland.
18:13 Aber was da jetzt los ist, und klar, jetzt mit Adi Jones, schauen wir mal, Adi Jones ist ja kein Unbekannter für Australien, der war ja da schon mal im Coaching-Stuff mit dabei, bis er dann gegangen wurde. Dann ist er nach Japan gegangen, glaube ich, so war es von der Chronologie. Und jetzt haben sie ihn wieder zurückgeholt, weil sie gesehen haben, was er eigentlich damals aus England machen konnte. England hat damals auch jeder abgeschrieben. Das war bei der berühmten WM, Heim-WM in England selbst, als England in der Vorrunde ausgeschieden ist. Ein desaströses Erlebnis für jeden Engländer. Und das war der Augenblick, wo sie Eddie Jones geholt haben. Und der hat es halt wirklich geschafft, dass er die englische Mannschaft zusammenbringt, da nochmal ein, zwei, drei neue junge Talente mit ranholt, mit dranbindet und das Team wirklich wieder als ein Team zusammenfungiert.
19:04 Ja, okay, du hast in dem Punkt da schon recht, da bin ich auch voll bei dir. Eddie Jones war ein bisschen zu lange in England und hat sich da auch zu sehr auf seine Lorbeeren ausgeruht und hat dann eigentlich mehr so eine Status Quo verwaltet, als dass er da noch mal von Jahr zu Jahr immer noch mehr was eingebracht hat. So viel so gut haben hat er gerade meines Erachtens in Australien, aber noch nicht, weil diese Parallelen, die du da siehst mit England und ein, zwei junge Leute hat durchspringen, also ich habe einfach so ein bisschen Angst jetzt bei Australien, weiß nicht, wie du das siehst, Tanne, aber dass, wenn man nur so sagt, okay, wir konzentrieren uns auf das nächste WM, aber wenn es jetzt komplett zusammenbricht, weil bisher könnte es halt so sein, dass sie halt auch in der Gruppe aussteigen und dann, das wäre schon ziemlich katastrophal. Ich weiß nicht, ob er die die uns halt aus, also überleben würde.
19:58 Das würde er bestimmt nicht überleben. Dazu sind die Australier, denke ich, auch mal zu stolz. Und dazu haben sie auch selber viel zu viel Trainer, gutes Trainerpotenzial im eigenen Land. Big G, du kannst auf jeden Fall ein Lied davon singen, ein bisschen was Hanna gesagt hat, so die letzten paar Jahre Unruhe in Australien. Der Move Eddie Jones zu holen, glaube ich, war eher so mehr mit dem Herz, also mit dem Kopf wahrscheinlich von dem Verband. Und letzten Endes denke ich, dass er immer so diesen Storz hat, so zeigt, aber bisher die Qualität also von dem Spiel, also wenn wir nur vom Wochenende da kurz schauen, ist irgendwie nicht so viel Konzept insgesamt zu sehen, oder? Ne, also viel durchprobiert, man, Carter Gordon an 10, super Typ, spielt für die Rebels, aber hat jetzt 5 Testmatches absolviert, kickt sogar nicht für die Rebels, soll aber kicken, verpasst 3-4 Kicks in Frankreich, man nimmt Craig Cooper nicht mit, ja, man kann sagen, okay, mit dem plant man Perspektive schon nicht mehr nach der Weltmeisterschaft, aber man kann nicht nur junge Leute ranholen, also gerade fünf Spiele vor der WM, also die haben jetzt fünf Spiele gehabt, fünfmal verloren, die hatten 30 gute Minuten gegen Neuseeland, wo sie Neuseeland wirklich dominiert, weiß ich nicht, aber schon sehr gut gespielt haben, was Südafrika und Argentinien nicht geschafft haben, aber da ist dann vielleicht diese Kopfsache gewesen, dass man da halt richtig
21:23 Gas gibt, weil es halt das kleine Neuseeland ist und wir wollen die, also das vermeintliche kleine Neuseeland und man will die weghauen, aber also ich glaube, ich, gestern, es ist traurig, man hat das Potenzial, die Spieler, aber die Hintermannschaft, die der gestern gegen Frankreich gespielt hat, die haben zusammen, glaube ich, 20 oder 30 Einsätze, also noch nicht mal zusammen gespielt, sondern zusammen gezählt. Und das reicht halt nicht aus. Also Rugby Australia, weiß nicht, zehn Monate vorher den Coach zu feuern, man hat einige Verletzungen vielleicht auch, ein bisschen Pech, einige Leute haben nicht performt, aber ich weiß nicht, also Australien, das Positive ist vielleicht noch Daniela Tupo zurück.
22:10 Im Scrum waren sie gut gegen Frankreich, aber gegen Südafrika und Argentinien Ballhandling Errors und viele Undiszipliniertheiten. Gelbe Karten, Penalties. Zu viele Straftorte grundsätzlich, ja. Ja, wir könnten jetzt noch viel, viel weiter drüber reden. Aber das Ding ist halt schwierig. Ja, bei diesen Turniers, es hat, also du erwähnst hat diese Top-Mannschaften, aber witzigerweise kommen wir immer wieder zum Thema, wie die Paarungen oder wie die Gruppen aufgestellt sind. Letzten Endes die sind meines Erachtens kein Kandidat für ins Finale ziehen, aber aus der Gruppe kann tatsächlich jeder kommen, sei es Fiji oder Wales oder Australien. Das Ding allein, vielleicht reicht das schon aus der Gruppe zu kommen, dass wir sie gerade bieten.
23:01 Das ist ein bisschen traurig, finde ich. Und für viel weiter hat nicht. Das ist so ein bisschen das Ding. Und ich glaube, wie deren Verlauf ins Turnier ist, könnte den gut in die Karten spielen. Also du wirst halt da sein, Big G gegen Georgien. Also man müsste eigentlich Georgien schlagen, würde ich sagen. Ich glaube, dass Australien das Zeugs hat, mit Fiji da weiterzukommen. Dann hat man Wales. Also irgendwie läuft man sich schon warm. Also man hat vielleicht so ein bisschen wenn man diese Puzzlestücke so gesehen, vielleicht klappt es, dass Eddie Jones es schafft, also in dem Turnier diesen einzelnen Puzzlestücken irgendwie zusammenzubundeln und dann einfach ja, sukzessiv ins Turnier zu wachsen.
23:50 Oder glaubst du nicht? Ich oder Hannemann? Ja, beides. Also Hannemann, was denkst du? Also wir haben ja von den Spielkeiten Ich glaube, er schafft es schon. Es wird verdammt schwer und es wird ein hartes Stück Arbeit, aber ihr schafft es. Eddie Jones ist auch so ein Menschenfreund. Der weiß ja ganz genau, es kann nicht immer nur um Rugby und Sport gehen und Leistungen, zack. Sondern das ist halt auch ein Mannschaftsport und eine Mannschaft muss zusammenarbeiten, die muss zusammen funktionieren. Also geht ja auch mal mit den Jungs auf den Team ab und lässt dann mal die Sau raus an der Kneipe. Das hat er damals mit England mal gemacht und es hat gefruchtet. Wir dürfen halt nicht vergessen, das sind zwar alles hochleistungsprofessionelle professionelle Sportler, sind aber trotzdem noch Menschen.
24:33 Und auch ein Mensch, der will mal die Sau rauslassen und will mal seinen Teamkameraden auf einer anderen Ebene kennenlernen. Und dann funktioniert auch das ganze Teambilding- Theater ringsherum. Und ich glaube, er wird, also er muss es schaffen. Ansonsten ist er, wie du eben schon angedeutet hast, sein Job los, wenn Australien in der Vorrunde rausfliegt. Von daher, und die australischen Spieler, die wissen auch ganz genau, das ist eine Weltmeisterschaft. Da kann man jetzt hier nicht einfach mal so gucken, okay, nächstes Jahr haben wir nochmal ein Spiel, nee, das ist alle vier Jahre. Und da müssen sie dann sich ein bisschen am Riemen reißen. Werden wir auf jeden Fall sehen. Big G, gibt es da irgendjemanden, auf den wir besonders aufmerksam sein müssen?
25:16 Also Vini Valu war da am Wochenende, vielleicht irgendwie Carlo Warner ist für manche Leute unbekannt. Ja, ist glaube ich, ich weiß nicht mehr, ob der Sydney oder Brisbane kommt, aber spielt für die Rebels jetzt. Hat viel Potenzial. Und vielleicht will Eddie Jones schmeißen den rein in den Ring, damit er den Druck, weil er denkt halt, das ist der beste Flyer in Australien. Das ist der Flyer, der in zwei Jahren gegen die British and Irish Lions spielen kann. Und deswegen mache ich jetzt so viel Druck auf den Jungen wie möglich, weil ich glaube, dass er dem Stand halten kann. Das ist so meine Theorie. Ich weiß nicht, Backrow ist halt Fraser McGride an sieben. Michael Hooper soll ja raus sein wegen Calf Injury, hatte ich so verstanden.
26:05 Vielleicht weil Eddie Jones ihm auch nicht mehr so vertraut hat. Ja, bei 35 glaube ich auch. Tom Hooper an 6, komisch. Alle Leute, die ich gehört habe, meinten halt, der hat gut gespielt am Wochenende. Ich habe das Spiel auch geguckt, aber fand den okay, hat ein, zwei Mal Breakdowns verlangsamt. Ich bin traurig, dass Pete Zamo nicht dabei ist. Ich bin gespannt, wie, wie heißt der von La Rochelle, der Willis-Gelton, wie der in seine Kapitänsrolle reinwächst. Ich glaube, der war selber überrascht, dass er ausgewählt wurde. Es ist ja in La Rochelle, es ist ja der Zielsohn von Ronan O'Gara geworden, der Willis-Gelton. Also Ronan O'Gara, der hat ja auch einen ganz eigenen Coaching-Stil und der will halt immer nur das Beste.
26:50 Und der hat eben Willis-Gelton eben doch das Öftere mal bei einem Teamamt zur Seite genommen, hat gesagt, komm, das eine Video, das kannst du mal wegstellen, lass uns mal sprechen, wo gehst du eigentlich hin? Willst du irgendwann mal was gewinnen oder bist du einfach nur zufrieden damit, dass du monatlich dein Geld bekommst? Und daraufhin hat der Will Skaten wirklich eben auch emotional und auch psychisch daraufhin trainiert, dass er mal Verantwortung nimmt im Spiel. Und das hat er bei LaRosche gezeigt. Also das war ein absolutes Powerhouse im Finale vom Heineken Cup. Das ist der absolute Knaller. Der hat 80 Minuten durchgeballert. Das war ja ein Will Skaten von vor acht Jahren, als er in Australien war, auf gar keinen Fall passiert.
27:31 Da wären nach 50 Minuten zusammengebrochen. Richtig. Den Körper muss man auch erst mal ein bisschen über den Platz schleppen. Das kostet schon Kraft auf jeden Fall. Ja, du hast schon gesagt, wir waren ja beim Heiligenkopf-Finale zusammen und haben das ja mit Live erlebt, was ja für einen positiven Einfluss haben kann. Hoffentlich kriegen die das da zusammen, dass er ein bisschen so mehr das ausstrahlt als Leistungsträger und auch diese Verantwortung, wie du auch sagst, hat dann weiter übernimmt. Werden wir mal sehen auf jeden Fall jetzt. Big Jeans, wer hat total schlimm für unsere ganz loyalen Zuhörerinnen, wenn wir halt nicht tiefer über Georgien sprechen würden, besonders weil wir haben natürlich tiefen Wurzeln hat in Georgien.
28:21 Ich meine, viel über Portugal können wir, werden wir halt nicht so viel sagen, aber Georgien ist halt irgendwas ein bisschen schon im Kommen und für mich ist diese Gruppe, wenn wir halt Ungewissheit mit Fiji haben, ein bisschen Ungewissheit mit Wales, ein bisschen Ungewissheit mit Australien, also Georgien ist halt so eine Mannschaft, die wir jetzt im Aufbau viel gesehen haben und jetzt ist quasi schon die Gelegenheit, die sie gewohnt haben, jetzt auf den internationalen States zu zeigen, wir sind gekommen, um zu bleiben letzten Endes, oder? Ich denke, jetzt zahlt sich ein bisschen aus, dass dieses australische, dieses georgische Team Black Lion oder ich weiß nicht, wie die vor zwei, drei Jahren hießen, die haben Curry Cup mitgespielt in Südafrika, dann haben die jetzt ihre eigene Liga mit Tel Aviv, Heat und ein paar anderen gehabt und die sollen, die haben auch in Südamerika sogar jetzt, Georgien hat ein Team rübergeschickt, um in dieser Südamerika-Komb mitzuspielen.
29:22 Das ist natürlich ein Vorteil, dass mehr Leute Spielpraxis bekommen, neben den Leuten, die auch in Frankreich sind. Natürlich ist diese Competition nicht so gut wie eine Super Rugby Competition. Aber die Leute haben da Spielerfahrung gesammelt und sind halt stärker als noch vor vier Jahren. Allerdings haben sich die anderen auch weiterentwickelt. Also ich, vor zwei, drei Wochen hätte ich noch gesagt, Georgien hat echt gute Chancen, Australien zu schlagen. Und hoffe es auch und glaube es auch, ist noch eine meiner Top-5 Verraschungen bei der Weltmeisterschaft. Andererseits habe ich gesehen, Schottland lag 0-6 zurück zur Halbzeit am Wochenende, hat das Spiel umgestellt, hat den Kampf angenommen, hat Direkter gespielt, hat nicht mehr versucht, um Georgien rumzuspielen.
30:02 Und dann ist Georgien irgendwann ab der 55., 60. Minute immer mehr ein bisschen eingeknickt. Und das Scrum war auch gar nicht so gut, beziehungsweise nicht so gut, wie man es erwartet hätte. Also es ist halt die Frage, was neben dem traditionellen starken Scrum, wie will man Australien schlagen also das also mit direkt spielen will man Australien unter Druck setzen, will man denen mehr den Ball geben ich kann es jetzt gerade nicht Hannah was denkst du Potenzial für Georgien für so ein Offset, Big G ist quasi Bayern, Australien, Georgien Eröffnungsspiel da oder erstes Spiel gibt es da den Potenzial oder ist das einfach eine Brücke zu weit für den? Ich würde es Georgien sowas von wünschen, dass sie wirklich mal so Momente haben wie Japan damals gegen Südafrika bei der WM.
31:00 Das wäre auf jeden Fall ein riesen Boost für das georgische Rugby oder für das Rugby nochmal im europäischen Festland jenseits der großen Hochbogen. Ich sehe es aber echt schwierig. Ich glaube, Australien wird gerade im Spiel gegen Georgien die werden sich dessen bewusst sein, dass Georgien nicht zu unterschätzen ist, aber Australien wird sich da nochmal fangen und wird sagen, das ist jetzt ein Must-Win, da muss halt wirklich jetzt ein Sieg her, ansonsten sind wir raus und die werden dann nochmal alles in die Waagschale schmeißen und ich glaube, Australien wird im Spiel gegen Georgien die ersten 20, 30 Minuten richtig losballern. Das wird richtig knallen, dass sie gleich von Anfang an klar machen, dass sie gekommen sind, um das Spiel zu gewinnen und Georgien da eben doch kaum einen Spielraum lassen.
31:46 Das ist natürlich schade für Georgien, die haben sich so weit hochgekämpft, die sind überragend in wie heißt der Cup nochmal, wo Georgien mitspielt, wo Deutschland auch mal mitspielen durfte, eine Weile. European Nations Cup. Dankeschön. Ich habe auch vorhin noch nachgeschaut, die letzte Niederlage 2017 gegen Spanien oder so, ich weiß, oder also 2017 war die letzte Niederlage. Zwei Punkte Unterschiede. Da muss man doch schon, also bei Wikipedia kann man die letzten 10, 15 Jahre zurückschauen, da sind dann nicht mehr viele Niederlagen. Ja, also Georgien hat auf dem europäischen Festland in der Liga unter den Six Nations keine Gegner mehr. Das muss man auch einfach mal festhalten. Deswegen klopft der Georgien dauernd bei den Six Nations an und sagt, hey Leute, gebt uns doch mal die Chance, schaut euch doch mal Italien an, die haben jedes Jahr immer den Wooden Spoon bei den Six Nations, jetzt lass uns doch mal mit ran.
32:41 Wir haben die Kohle, wir haben die Strukturen, wir haben die Spieler, die wollen und wir haben eine professionelle Liga. Also jetzt wird mal Zeit, dass wir auch mal da oben mitspielen dürfen. Dazu muss Georgien aber auch bei der WM ein bisschen besser performen, um das halt nochmal zu untermauern und zu sagen, ihr seht, wir haben hier einen kontinuierlichen Prozess und nicht einfach nur den European Nations Cup Jahr über Jahr über Jahr gewinnen, sondern eben doch mal sagen, wir schlagen uns auch mal eine von den großen Nationen. Ja, so ein bisschen jetzt liefern, also ein bisschen mehr Consistency auch, das hat hier gefragt. Ich glaube, hat die Karten liegen, also zumindest haben die ganz gute Karten, dass diese, also wenn zum Beispiel ein jetzt vermeintlicher Favorit der gesamten Turnier wie Neuseel oder Frankreich oder Irland, Südafrika da wäre, wäre der Distanz viel deutlicher.
33:29 denke ich, dass zumindest, wenn die Harten mithalten können und irgendwie zum Beispiel eine Mannschaft wie Australien so unter Druck ist oder unter Druck setzen kann, dass die vielleicht einfach ein bisschen verzweifeln. Und deshalb glaube ich, also ich weiß halt nicht, ob es reicht für 80 Minuten, aber ich glaube, dass Georgien hat schon das Zeugs, so eine Mannschaft jetzt unter Druck zu stellen. und ich glaube, dass zum Beispiel besonders Australien so verzweifelt sein könnte, dass sie halt irgendwie so ein bisschen zusammenbrechen und das könnte schon so ein Test hat sein, aber wir werden das halt mal sehen. G? Ist halt die Frage, wie deren Ersatzbank, also gegen Schottland, der Hooker, der reingekommen ist, ich habe es auch mit Team Hooker geguckt, auf dem Handy sogar am Samstag, die zweite Halbzeit, haben wir mal gesehen, Georgien lag 6-0 vorne und bis zur 45. Minute, bis zu Anfang zweiter Halbzeit.
34:25 Aber dann der Hooker, der reinkam, man hat vier, fünf Line-Outs verloren, was auch, glaube ich, Samoa gegen Irland einiges gekostet hat. Da kommen wir wieder zu den, man muss debate, man kann nicht eine Tier-One-Nation schlagen und generell auch die Rugby-Spiele gewinnen, wenn man vier, fünf Line-Outs in der gegnerischen 22 verliert. Also dann wird es für jeden schwer, sag ich mal so. Und da weiß ich nicht, ob Georgien, das war der dritte Wahl-Hooker und der Hooker, der gegen Wales letztes Jahr gespielt hat, der ist sogar verletzt. Deswegen, weiß nicht, dann kommen halt die Sachen zusammen und Australien, sorry nochmal kurz, hatte gegen Frankreich jetzt mal 10, 15 gute Minuten, das muss man auch schon sagen. Also die konnten Frankreich zumindest jetzt am Wochenende, hat natürlich nicht gereicht, aber wenn halt Australien 30 Minuten, 40 Minuten, 15 Minuten gute Phasen gegen Georgien hat, dann wird Australien auch ihre Punkte machen.
35:19 Ja, also wir müssen halt so ins Detail über das Wochenende sprechen, aber klar, müssen wir so langsam noch so ein paar Worte über Portugal geben und dann so ein bisschen unsere Aufschau für, wie die ganzen Platzierungen sind. Wer kann mir überhaupt was über Portugal sagen, außer, dass sie halt hier eine sehr, sehr schwierige Gruppe vor sich haben? Hanneman, komm, George tippt da im Hintergrund, lass ihn mal irgendwie sein, weiß nicht, er recherchiert wo Portugal ist in Europa erstmal. Nee, in Portugal haben die damals schon vor 15 Jahren ein großes Leistungszentrum für Rugby aufgebaut, in Coimbra und da waren eben doch wirklich die großen drei oder zwei, mindestens zwei Erstligamannschaften aus der portugiesischen Liga, die kamen aus Coimbra, die arbeiteten dort mit der Uni zusammen, mit den ganzen Sportstudenten, also ein Nachwuchsmangelt ist dort nicht in Portugal und das hat sich eben über Jahre gezeigt, dass sie eben auch wirklich jetzt bei der European Nations Cup mithalten können oben oder im oberen Mittelfeld mit dabei sein können und jetzt ist erstmal wieder seit 20 Jahren bei der WM mit dabei, das zweite Mal überhaupt bei der WM mit dabei, Portugal man darf sie halt nicht unterschätzen, die sind halt, die haben so einen ähnlichen Spielstil wie Argentinien das ist klein, wendig und man darf sie nicht aus den Augen lassen.
36:47 Sonst, wenn man einmal stehen bleibt und sich denkt, der ist ein Kopf kleiner als ich, den kann ich eben so schnell vernaschen im Deckel, nee, dann ist er sofort weg. Die stept mal einen auf den Bierdeckel aus. Das muss man den Portugiesen auf jeden Fall lassen. Und Biggie, was hast du inzwischen recherchiert? Portugal liegt auf dem National Rugby Union Team. Also ich liebe es ja, ich liebe es ja, Sachen über Tier 2, Tier 3 Nationen, Tier 4 Nationen wie Deutschland zu lesen und recherchiert auch immer gerne, aber ich weiß nicht, also ich gucke mir eigentlich immer an, wo spielen die halt alle? Man sieht es ja bei Wikipedia, man sieht manchmal die Heimvereine und bei denen ist es auch so, dass die Hälfte, glaube ich, zumindest das aktuelle Squad vom Juni, die Hälfte spielt in Portugal, die andere Hälfte spielt irgendwie in Frankreich verteilt.
37:37 Was mir aber noch einfällt, ist, die Mannschaft, die wir hier angesprochen haben, 2007, die bei der WM dabei war, das war Inspiration für die jetzigen Leute, die spielen. Es gibt Interviews mit einigen Leuten, die jetzt spielen, die sagen halt, ja, 2007, da sind wir als kleine Kinder vom Fernseher oder als Jugendlicher Anwachsender und haben die 2007 eine Mannschaft gesehen. Das hat uns inspiriert, auch mit Rugby anzufahren. Ist vielleicht eine ausgedachte Geschichte, man weiß es nicht, aber das ist, da denke ich auch so ein bisschen an Deutschland, was würde es, weil viele auch mich fragen, hier Deutschland, Rugby, da denke ich immer so, oh nee, also wenn Deutschland 140-0 gegen Neuseeland verliert, oder 90-0.
38:13 Eigentlich will ich das nicht sehen. Andererseits sage ich mir aber auch, vielleicht ist das die mediale Aufmerksamkeit, die man braucht, damit überhaupt über Rugby gesprochen wird. Und ich meine, noch dramatischer, ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, wie es Portugal geschafft hat, in letzter Sekunde doch noch sich zu qualifizieren, oder? Oder war das Chile? Die gegen USA. Ja. Ist jetzt Portugal auf... ist Portugal dritter europäische Nation gewesen nach, ach so, weil Spanien wieder einen Prop eingesetzt hat, den sie nicht hätten einsetzen dürfen, ne? Ja, genau. Das, was du aber sagst, ist glaube ich das mit Chile, was du sagst mit den letzten Minuten und das Spiel gegen den USA. Ich war in 2007 in Parc de France, habe Portugal gegen, jetzt weiß ich nicht mehr, vielleicht war es Italien oder so gesehen.
39:08 Kann ich mich jetzt nicht mehr ganz erinnern, aber genau, auf jeden Fall, das habe ich auch so gehört mit den Inspirationen für jetzt und ich meine, das ist schon cool irgendwie, dass es halt irgendwie das als Sportart sich gut verbreiten kann. Ich war auch vor ein paar Jahren irgendwo in Portugal und da gab es so Rugby Club und so alles und da gab es so Fanartikel, also es ist auf jeden Fall nicht so komplett ein fremdes Sportart dort und es ist auf jeden Fall gut für das Gesamte. Jetzt müssen wir so ein bisschen, aber zusammenfassen und sagen, Hannemann, wie siehst du ungefähr, wenn ich jetzt on the spot putten darf, wie siehst du die Gruppe, also wie siehst du als Erster und Zweiter zum Beispiel die da für Street-Finalik-Folge ziehen aus der Gruppe?
39:53 Das ist jetzt echt eine harte Frage, ne? Bei den Top-3-Mannschaften. Aber dafür sind wirklich Big Box, Mann. Also jetzt musst du dein, das geht wert sein. Come on, gib uns. Dann lehne ich mich mal echt richtig weiter aus dem Fans und sage, Wates und Fidji, die kommen weiter. Wates mit ganz viel Dusel und Fidji, weil sie sich da reinkämpfen. Krass, also Australian laut Hanneman, here we go, fliegt raus im Gruppenstadion. Big G, was sagst du? Also, Fidji an 1, Australian an 2, Wales an 3, Georgien an 4 Portugal an 5 Fidgi an 1 und Ost-Rhein an 2 Ich glaube, die haben doch noch so viel Dusel, dass die halt weiterkommen Ich glaube und hoffe dass Fidgi gegen Wales gewinnt Ja Ich glaube Ja, ich glaube, es ist ganz, ganz schwierig Letzten Endes denke ich, dass Wales als Turniermannschaft das irgendwie schafft aber ich glaube, das wird so drauf kommen dass ich nicht genau sagen kann, wie die Tabelle so aussieht, aber ich glaube, jeder schlägt jeden so ein bisschen und das wird so das ganz durcheinander mischen, also das ich glaube, dass zum Beispiel Wales das Zeug hat gegen zum Beispiel Fiji zu gewinnen aber Fiji das Zeugs hat gegen Australien zu gewinnen und dann ist das Australien also ich glaube, es wird halt nicht so eine ich glaube, diese Gruppe wird nicht direkt so ein deutliches ein Team hat, der einfach so komplett dominant durchgeht und deshalb wohl so eine komische Paarung dann geben am Ende
41:39 und ich glaube von dem, was ich gesehen habe, dass Wales sich durchmöglichen kann und Fiji auch und ich glaube auch irgendwie, dass Australien von dem, was ich jetzt gesehen habe, zu viel Basics hat, nicht mit bei hat. Es kann komplett täuschen, aber Verteidigungslinie und so dieses System, was du sagst, jetzt Fiji hat, ist witzigerweise komplett, also habe ich bisher nicht gesehen bei Australien, die haben ja 15 oder 20 oder 30 Minuten mal gegen die Top-Mannschaften gespielt, dafür dann aber super basic Sachen in den anderen 40, 50 Minuten gemacht, also deshalb denke ich mal, dass eine Mannschaft wie Fiji oder Wales, das hat theoretisch gnadenlos ausnutzen kann und ja, irgendwie denke ich, dass Gatland die Mannschaft, sei es Fitness oder irgendwie schafft, die durchzukommen.
42:35 Also die sind gesetzt für das Viertelfinale, denke ich, hat Wales. Und ja, Australia würde dann auch rausfliegen, hätte ich gedacht. Und ich glaube, die haben einfach die Augen viel zu sehr auf das, was in zwei oder vier Jahren passiert. Und deshalb, ich glaube, solche Entscheidungen wie ohne jemanden mitzubringen, der wirklich ein Gesetzenkicker ist, beziehungsweise wirklich so einen hohen Prozentsatz Prozentsatz an Treffungen, an Goal, also das sind halt manchmal so drei Punkte, also wir reden immer über schöne Versuche und solche, aber Wales und Sudafrica haben es zum Beispiel letztes Mal geschafft, nur durch Kicks und Goal zu schaffen und das ist einfach irgendwie Halfpenny oder Pollard, der einfach so eine nahezu 90% Quote hat.
43:21 Das kann einfach spielentscheidend sein. So, so ist es halt auf jeden Fall von uns. du wolltest halt noch wach, sonst musst du mir halt so ein bisschen zusammenfassen. Ja, ich wollte nur sagen, ich habe Australien-Georgien-Tickets und ich versuche noch Wales-Fidget zu besorgen, weil die spielen am Sonntag dem 10. in Stadium Atlantik, hört sich nach Bordeaux an, glaube ich. Ich glaube, ich habe sogar noch Tickets Australien-Fidget, aber nur ein Ticket. Was auch ein bisschen blöd war, dass ich nur ein Ticket gekauft habe, was naja. Aber ja, mal gucken, wie viel Geld ich im September zur Verfügung habe. Ein paar Tausend Euro. Und wie mir das Klima am Herzen liegt, ob ich hin und zurück fliege. Erstmal für das Preview Gruppe C. Hanemann, vielen lieben Dank, dass du da mit uns auf die Reise und so viele geile Insider-Tipps gegeben hast.
44:13 Irgendwann holen wir dich ran und holen deine ganzen Storys von den letzten 30 plus Jahren Rugby. Wir können ja nochmal während der Weltmeisterschaft aufnehmen. Genau, auf jeden Fall Special Guest. Aber vielen lieben Dank, Hannah. George, natürlich big, big, big thanks. Und euch zu Hause, vielen lieben Dank, das war Gruppe C. Es gibt nur noch eine Gruppe und das kommt halt gleich dann natürlich. Wollen wir nicht weghalten, Gruppe D. Da haben wir auch noch vielleicht was vorbereitet. Special Guest. Erstmal vielen Dank für das Suche und bis bald wieder bei Vorpass. Vorpass. Bei Arjen Robben gab es fast seine ganze Karriere lang Gründe, an ihm zu zweifeln. Der Körper zu verletzungsanfällig, der berühmteste Move zu berechenbar und nach vergebenen Chancen im WM-Finale 2010 und beim Finale Daheim 2012 schien er auch nicht der Mann für die ganz großen Momente zu sein.
45:11 Keiner dieser Zweifel war erfunden, nur die Schlussfolgerungen daraus waren falsch, denn Arjen Robben kam trotzdem durch. Und wie? Seine Geschichte jetzt in den 100 Fußballlegenden.