Dieses Finale war früh entschieden, und Leinster hat dazu beigetragen. Union Bordeaux-Bègles gewann am Samstag, 23. Mai, 41:19 gegen die Iren. Beide Teams waren mit drei Siegen in Folge ins Endspiel gegangen: Leinster hatte am 2. Mai Toulon 29:25 geschlagen, Bordeaux einen Tag später Bath 38:26.
Früh entschieden
Bordeaux zog zu Beginn davon, und Leinster verbrauchte viel Kraft für die eigenen Punkte, ohne den Rückstand je zu verkürzen. Im Vorpass-Podcast (Folge 284) haben wir es so zusammengefasst: „Leinster ging sehr naiv rein.“ Die Gasse von Bordeaux war stark, die schnellen Rucks der Iren wurden gestört, und der Defensivplan der Franzosen war nicht einmal besonders kompliziert. Leinster hatte darauf keine Antwort. Das passt zur Rolle des klaren Favoriten, die Bordeaux vor dem Anpfiff hatte.
Leinster ohne Antwort
Nach der Pause fehlte der Hintermannschaft der Iren die Kreativität, um das Spiel noch einmal zu öffnen. In drei Finals unter Verteidigungstrainer Nienaber kassierte Leinster mehr als 30 Punkte, das ist ein Muster und kein Zufall. Zu den Szenen, über die Donal im Podcast länger gesprochen hat, gehört ein gefährlicher Kontakt gegen einen am Boden liegenden Spieler, den der Schiedsrichter nur mit Gelb bestrafte. Donal hält Rot für angemessen. Auch ein Kick von Jalibert, den der Videoschiedsrichter wegen einer Berührung mit den Fingerspitzen als berührt wertete, war für ihn kaum zu erkennen. Beides ändert nichts daran, dass Leinster das Spiel vor allem durch den eigenen Auftritt verloren hat.
Verdienter Sieger
Bordeaux hat sich diesen Titel erarbeitet. Das Team setzte sich auf dem Weg ins Finale gegen Meister aus der United Rugby Championship, der Premiership und der Top 14 durch, Leinster traf dagegen auf Edinburgh, Sale und Toulon. „Also mehr verdient hätten die es nicht machen können“, sagen wir im Podcast über die Franzosen. Der Titel geht damit zum sechsten Mal in Folge an einen französischen Klub, und an dieser Dominanz dürfte sich wegen des Geldes in den Klubs wenig ändern.
Was bleibt
Für Leinster ist der Abend mehr als ein verlorenes Finale. Der letzte Titel im Europapokal stammt von 2018, und die Leistungskurve der Mannschaft zeigt seit Jahren leicht nach unten. Wir glauben, dass sich nach den knappen Niederlagen früherer Jahre etwas ändern muss, am ehesten im Trainerstab. Die Spieler sind eigentlich Nationalmannschaftsniveau. Für Bordeaux ist es der zweite Champions-Cup-Titel der Vereinsgeschichte.
Leinster empfängt am Samstag, 30. Mai, um 21:00 Uhr die Lions in der United Rugby Championship, einen Tag später spielt Bordeaux am Sonntag, 31. Mai, um 16:30 Uhr in der Top 14 bei RC Toulon.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.