Frankreich hat Wales aus wenigen Angriffen heraus zerlegt. Das 43:0 am 1. Spieltag der Six Nations ist ein Sieg ohne Gegenpunkt: Die französische Verteidigung ließ nichts zu, und Wales ging auch ohne Bonuspunkt vom Platz, weil die Niederlage weit über sieben Punkte ausfiel. Die Duelle der beiden Teams galten lange als ausgeglichen, weil beide hart verteidigen. Diesmal war davon nichts zu sehen.
Eiskalt in der gegnerischen 22
Wales startete gut, und es blieb zu Beginn torlos. Danach machte Frankreich aus jedem Besuch in der walisischen 22 einen Versuch, alle wurden erhöht, zur Pause stand es 28:0. Wie wir im Vorpass-Podcast (Folge 233) besprochen haben, war die Sache für uns erledigt, sobald die Franzosen dort ankamen. Sie gaben den Ball gern ab und schlugen aus Ballgewinnen zu, ähnlich wie Leinster.
Die Grundlage lag bei den Stürmern. Die Tight Five war so stark, dass Gedrängehalb und Verbinder leichtes Spiel hatten, und die Bank der Stürmer kam fast komplett zum Einsatz. Dupont leitete das Spiel und war schwer zu verteidigen, Alldritt trug den Ball 18-mal und lief damit am häufigsten.
Wales ohne Plan
Wales hatte viel Ball, wurde in der gegnerischen 22 aber kaum gefährlich. Viele Statistiken führen deshalb in die Irre. Die Nummer 10 wirkte überfordert, der Angriff lief vor allem seitwärts, und es fehlte erkennbar eine Idee, wie man die französische Abwehr aufbrechen will. Nur Jack Morgan hielt dagegen. Ohne ihn wäre die Niederlage noch höher ausgefallen.
Die Mannschaft kam mit drei Spielen ohne Sieg in die Partie, nun ist der Auftakt der Six Nations ebenfalls verloren. Die Zukunft von Trainer Gatland halten wir für offen: Ihn aus dem Vertrag zu holen wäre teuer, und seine positive Einschätzung des Spiels können wir nicht nachvollziehen.
Rot für Ntamack
Ein Makel bleibt für die Franzosen. Ntamack sah die Rote Karte, und wir halten sie für eindeutig und regelkonform. Er fehlt wegen der Sperre in der nächsten Partie. Als Ersatz auf der 10 halten wir Ramos für die wahrscheinlichste Lösung. Die verrückte Variante wäre Dupont auf 10 mit Le Garrec auf 9.
Was bleibt
Frankreich kam mit drei Siegen in Folge in den Auftakt, darunter das 30:29 gegen Neuseeland im November, und legt mit dem Zu-null-Sieg vor. Wales hat nach dem ersten Spiel null Punkte aus der Partie und muss nach drei sieglosen Spielen zuvor die nächste Niederlage verarbeiten. Dass Frankreich nicht im Top Gear war und trotzdem 43:0 gewann, macht es für Wales noch bitterer.
Frankreich spielt am Samstag, 8. Februar 2025, um 17:45 Uhr auswärts gegen England, Wales am selben Tag um 15:15 Uhr auswärts gegen Italien.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.